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Der "Fehler" des Autopiloten hat nicht zum Unfall geführt...

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  1. Der "Fehler" des Autopiloten hat nicht zum Unfall geführt...

    Autor: Anonymer Nutzer 03.07.16 - 14:43

    sondern die Unachtsamkeit des Fahrers.

    Das mag jetzt etwas pietätlos erscheinen, aber, der Autopilot kann nicht das Denken für den Fahrer übernehmen sondern nur das Fahren.

    Am eigentlichen Unfall sind sowohl der Lkw-Fahrer als auch der Tesla-Fahrer die Hauptschuldigen.

    Jetzt könnte man argumentieren, dass Tesla bei der Programmierung hätte vorhersehen können, dass ein Model S mal quer unter einem Lkw kommt, aber mal ehrlich, wie wahrscheinlich ist so ein Fall im Straßenverkehr.

    Eigentlich müsste man den Lkw-Fahrer hier auch mit zur Verantwortung ziehen. Er hatte eindeutig die bessere Sicht auf das Geschehen und hat trotzdem den Unfall mit verursacht.

    Und wer von meiner Argumentation immer noch nicht überzeugt ist, stelle sich einfach mal vor, das Ganze wäre einem BMW, Mercedes oder einem Auto eines anderen Deutschen Herstellers passiert. Würde man in diesem Fall auch den Autopiloten zerreissen? Ich habe da so meine Zweifel...

  2. Re: Der "Fehler" des Autopiloten hat nicht zum Unfall geführt...

    Autor: KonH 04.07.16 - 00:02

    Ich habe da auch so meine Zweifel... Warum?
    Ganz einfach: die deutschen Autobauer vermarkten keine unausgereiften Assistenzsysteme großspurig als "Autopilot".
    Tesla trägt hier sehr wohl Verantwortung, nämlich dafür, dass sie dem Nutzer durch ihr Marketing das Gefühl von Sicherheit geben und ihm erzählen das sei voll das neue innovative Feature und Tesla ist da ja voll weit in der Entwicklung und eh das innovativste Unternehmen auf dem Erdball. Allerdings ist die Technik auch nur von den deutschen Zulieferern eingekauft, liegt den deutschen Autobahnen in selber Form vor und ist so oder sogar noch besser (da aktueller) in deutschen Autos verbaut. Der Unterschied zwischen deutschen Autobauern und Tesla: in Deutschland werden die Produkte getestet und weiterentwickelt bis sie sicher funktionieren, bei Tesla geht's drum ob es grundsätzlich funktioniert und dann wird halt auf den Markt geschmissen um möglichst erster zu sein ohne Rücksicht auf die Sicherheit des Fahrers.

  3. Re: Der "Fehler" des Autopiloten hat nicht zum Unfall geführt...

    Autor: gadthrawn 04.07.16 - 08:37

    hm..
    5 Fragen:

    Biegen für dich LKWs mit Anhänger in Nullzeit ab?

    Hat der Autopilot den Wagen nicht unter den Hänger befördert ?

    Hat Tesla bisher eine permanente Überwachung wie Mercedes, dass die Hände am Steuer sind?

    Verkauft Tesla das Paket nicht als Autopilot (Spurhalteassistent bei Konkurrenz)?

    Gibt es von Tesla nicht die Aussage, dass Hindernisse in einer gewissen Höhe als Verkehrsschilder gesehen werden?

    Kannst du da auch nur einmal ja sagen?

  4. Re: Der "Fehler" des Autopiloten hat nicht zum Unfall geführt...

    Autor: Brainfreeze 04.07.16 - 08:47

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > sondern die Unachtsamkeit des Fahrers.
    >
    > Das mag jetzt etwas pietätlos erscheinen, aber, der Autopilot kann nicht
    > das Denken für den Fahrer übernehmen sondern nur das Fahren.

    Der "Autopilot" hat den Unfall nicht verschuldet, aber er hat ihn auch nicht verhindert.

    > Am eigentlichen Unfall sind sowohl der Lkw-Fahrer als auch der Tesla-Fahrer
    > die Hauptschuldigen.

    Mag wohl sein, aber da kenne ich den genauen Hergang nicht.

    > Jetzt könnte man argumentieren, dass Tesla bei der Programmierung hätte
    > vorhersehen können, dass ein Model S mal quer unter einem Lkw kommt, aber
    > mal ehrlich, wie wahrscheinlich ist so ein Fall im Straßenverkehr.

    Ich würde den Fall schon als wahrscheinlich genug einschätzen, um ihn beim "Autopiloten" zu berücksichtigen. Das Konzept einer "Kreuzung" sollte Tesla schon bekannt sein. Ich kenne auf meinem Weg so einige Kreuzungen, an denen sich gerade im Berufsverkehr viele falsch verhalten. Schnell noch bei Gelb über die Ampel und schon blockieren sie die Kreuzung. Und gerade ein LKW/Bus kann hier schnell mal quer stehen.

    > Eigentlich müsste man den Lkw-Fahrer hier auch mit zur Verantwortung
    > ziehen. Er hatte eindeutig die bessere Sicht auf das Geschehen und hat
    > trotzdem den Unfall mit verursacht.

    Woher weisst Du das?

    > Und wer von meiner Argumentation immer noch nicht überzeugt ist, stelle
    > sich einfach mal vor, das Ganze wäre einem BMW, Mercedes oder einem Auto
    > eines anderen Deutschen Herstellers passiert. Würde man in diesem Fall auch
    > den Autopiloten zerreissen? Ich habe da so meine Zweifel...

    Ich denke, auch diese würde man hier zerreissen. Da sie aber nicht so aggressiv wie Tesla damit werben (sie vergleichen sich in PR-Meldungen sogar mit den Google-Fahrezugen), kommen halt die Meldungen über Tesla.

  5. Re: Der "Fehler" des Autopiloten hat nicht zum Unfall geführt...

    Autor: simpletech 04.07.16 - 09:10

    Warum erkennt der Tesla keinen Querverkehr? Die Zugmaschine hätte er doch erkennen können.

    Gesendet mit der Forumapp via Hitricks-Phone

  6. Re: Der "Fehler" des Autopiloten hat nicht zum Unfall geführt...

    Autor: Brainfreeze 04.07.16 - 09:16

    simpletech schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum erkennt der Tesla keinen Querverkehr? Die Zugmaschine hätte er doch
    > erkennen können.

    Ich kenne die Technik im Tesla nicht. Aber von einem ein Assistenz-System erwarte ich, dass es Hindernisse erkennt. Und so klein ist ein quer stehender LKW nun auch nicht.

  7. Re: Der "Fehler" des Autopiloten hat nicht zum Unfall geführt...

    Autor: Ratanka 04.07.16 - 13:37

    KonH schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe da auch so meine Zweifel... Warum?
    > Ganz einfach: die deutschen Autobauer vermarkten keine unausgereiften
    > Assistenzsysteme großspurig als "Autopilot".
    > Tesla trägt hier sehr wohl Verantwortung, nämlich dafür, dass sie dem
    > Nutzer durch ihr Marketing das Gefühl von Sicherheit geben und ihm erzählen
    > das sei voll das neue innovative Feature und Tesla ist da ja voll weit in
    > der Entwicklung und eh das innovativste Unternehmen auf dem Erdball.
    > Allerdings ist die Technik auch nur von den deutschen Zulieferern
    > eingekauft, liegt den deutschen Autobahnen in selber Form vor und ist so
    > oder sogar noch besser (da aktueller) in deutschen Autos verbaut. Der
    > Unterschied zwischen deutschen Autobauern und Tesla: in Deutschland werden
    > die Produkte getestet und weiterentwickelt bis sie sicher funktionieren,
    > bei Tesla geht's drum ob es grundsätzlich funktioniert und dann wird halt
    > auf den Markt geschmissen um möglichst erster zu sein ohne Rücksicht auf
    > die Sicherheit des Fahrers.

    Schmarn das System ist normal AUS und man kann es sich nur anschalten lassen und dann wirds einem genau erklärt

    200mio km sind übrigens langsamer als menschliche fahrer mit dem todesfall

  8. Re: Der "Fehler" des Autopiloten hat nicht zum Unfall geführt...

    Autor: Brainfreeze 04.07.16 - 13:51

    Ratanka schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Schmarn das System ist normal AUS und man kann es sich nur anschalten
    > lassen und dann wirds einem genau erklärt
    >
    > 200mio km sind übrigens langsamer als menschliche fahrer mit dem todesfall

    Wobei man natürlich bedenken muss, dass der "Autopilot" beim Tesla nur auf einfacheren Strecken wie ein Highway eingesetzt wird, auf dem das Fahrzeug nur mit dem Verkehr mitschwimmen muss. Der US-durchschnittswert hingegen, berücksichtigt ALLE Strecken, auf denen gefahren wird. Zudem wird hier auch ein Durschschnitt über alle Fahrzeugtypen und Fahrzeuglenker (jedlichen Alters und Erfahrung) ermittelt, während beim Teslawert alleine schon aufgrund des hohen Anschaffungswert des Wagens eine gewisse Einschränkung der Fahrerauswahl vorhanden ist. Ganz zu schweigen davon, dass hier auch nur ein bestimmter Fahrzeugtyp in der Auswertung enthalten ist.

    Ich würde die KM-Werte daher mit Vorsicht geniessen ...

  9. Re: Der "Fehler" des Autopiloten hat nicht zum Unfall geführt...

    Autor: gadthrawn 04.07.16 - 15:13

    Ratanka schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 200mio km sind übrigens langsamer als menschliche fahrer mit dem todesfall


    Ich geb dir mal eine andere Zahl. 690 Mio km ohne tödlichen Unfall haben die google cars 2014/15 mit Autopilot zurückgelegt. Und jetzt um dir noch ein was klar zu machen: Alle wenige hundert Kilometer hat ein Fahrer aktiv dabei eingegriffen, da er eine Situation anders als die Fahrzeugelektronik eingeschätzt hat. Viele waren Sonderstrecken... Alle 2001 km war nach google ein Eingriff tatsächlich nötig, den Rest hätten die Fahrer falsch abgeschätzt...

    die 200 Mio sagen gar nichts.

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