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  5. › Autonomes Fahren: Waymo kündigt…

Enttäuschend

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Enttäuschend

    Autor: buliwyf 14.11.18 - 13:30

    Wenn in .de Gespräche beim autonomen Fahren landen, hört man immer, das dauert noch mindest 10 bis 15 Jahre bis das Marktreif ist.

    Das geht mir in vielen Gesprächen so.
    Waymo monetarisiert das jetzt nachdem sie es 1,5 Jahre kostenlos angeboten haben.
    Ich wünschte das würde bei uns auch etwas schneller gehen,
    aber alleine die Anzahl der autonom gefahren Kilometer, die man z.b. hier
    https://www.dmv.ca.gov/portal/wcm/connect/42aff875-7ab1-4115-a72a-97f6f24b23cc/Waymofull.pdf?MOD=AJPERES&CVID=
    nachsehen kann, zeigen, dass andere Anbieter da Jahre hinterher laufen.

  2. Re: Enttäuschend

    Autor: KayG 14.11.18 - 13:46

    Da kann man viel und lange drüber erzählen das Deutschland innovativ und kreativ ist und von der deutschen Ingenieurskunst schwärmen. Das änder aber nichts daran das Deutschland, im Vergleich – auch und nicht zuletzt – zu unseren direkte Nachbarn, sehr technologiekritisch ist. In mancher Hinsicht möchte man schon von feindlich sprechen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.11.18 13:59 durch KayG.

  3. Re: Enttäuschend

    Autor: randalemicha 14.11.18 - 13:52

    In den "Waymo-Taxis" sitzt ein menschlicher Fahrer. Waymo ist noch lange nicht so weit, die Fahrzeuge ohne Fahrer los zu schicken. Statstiken über Millionen von Meilen bringen nichts, solange in schwierigen Situationen ein Mensch eingreifen muss.

    Einen halbwegs echten Eindruck vom Stand der Technik zeigt dieses Video:
    https://youtu.be/1Jf1ZM-ho4o

  4. Re: Enttäuschend

    Autor: mnementh 14.11.18 - 14:40

    randalemicha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In den "Waymo-Taxis" sitzt ein menschlicher Fahrer. Waymo ist noch lange
    > nicht so weit, die Fahrzeuge ohne Fahrer los zu schicken. Statstiken über
    > Millionen von Meilen bringen nichts, solange in schwierigen Situationen ein
    > Mensch eingreifen muss.
    >
    Nichtsdestotrotz heißt das, dass Waymo nun mehr reale Testfahrten bekommt, mit realen Anforderungen von Kunden. Sie können den Sicherheitsfahrer auch dann weglassen, wenn sich das so weit weiterentwickelt hat.

  5. Re: Enttäuschend

    Autor: androidfanboy1882 14.11.18 - 15:24

    Das System ist unausgereift. Ich bin froh dass es das in Deutschland nicht gibt.

    Immer diese Leute die quasi verlangen dass Deutschland mehr vorne liegen sollte, vor allem in Ihrem Interessengebiet natürlich :D


    Wir sind halt nicht mal 1% der Erdbevölkerung.

  6. Re: Enttäuschend

    Autor: Anonymer Nutzer 14.11.18 - 16:07

    > Meldungen wie die von den 16 Millionen gefahrenen Testkilometern sollen der Öffentlichkeit den Eindruck vermitteln, dass die Technik schon intensiv ausprobiert wurde. Doch diese Zahl ist wenig aussagekräftig. So hat Daimler vor der Freigabe der Assistenzsysteme in der früheren Mercedes-Benz E-Klasse (W212) alleine 36 Millionen Testkilometer absolviert.

    https://www.golem.de/news/autonomes-fahren-wer-kotzt-als-erstes-in-den-waymo-1810-137191.html

    Nur weil andere nicht so öffentlichkeitswirksam testen, sind sie nicht gleich technologiekritisch.

  7. Re: Enttäuschend

    Autor: |=H 14.11.18 - 16:32

    Die Fahrten sind doch trotzdem auf ein bestimmtes Gebiet begrenzt. Was für spezielle Anforderungen hat ein Taxigast denn?

  8. Re: Enttäuschend

    Autor: |=H 14.11.18 - 16:34

    Deutsche Hersteller haben auch sehr ungern Schlagzeilen mit "Deutsche Automarke fährt autonom Menschen tot" weil das dann schlecht für das Geschäft ist.
    Da sind andere Unternehmen risikofreudiger.

    Schleichende indirekte Schädigung der Gesundheit ist das was anderes.

  9. Re: Enttäuschend

    Autor: androidfanboy1882 14.11.18 - 17:42

    durch mangelnde Benutzung der Schulterrotatoren bei/in autonomen Autos?

  10. Re: Enttäuschend

    Autor: Kondratieff 15.11.18 - 10:39

    david_rieger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Meldungen wie die von den 16 Millionen gefahrenen Testkilometern sollen
    > der Öffentlichkeit den Eindruck vermitteln, dass die Technik schon intensiv
    > ausprobiert wurde. Doch diese Zahl ist wenig aussagekräftig. So hat Daimler
    > vor der Freigabe der Assistenzsysteme in der früheren Mercedes-Benz
    > E-Klasse (W212) alleine 36 Millionen Testkilometer absolviert.
    >
    > www.golem.de
    >
    > Nur weil andere nicht so öffentlichkeitswirksam testen, sind sie nicht
    > gleich technologiekritisch.

    Und erst recht nicht technologiefeindlich.

    Der Mythos der Technologiefeindlichkeit kommt schon seit einigen Jahrzehnten immer wieder vereinzelt auf, ist aber (immer wieder!) empirisch, z.B. durch verschiedene Milieustudien der Technikfolgenabschätzung (aka Technology Assessment, TA; vgl. etwa [1] [2]), Technikakzeptanzforschung [3] etc. widerlegt worden.

    [1] Grunwald, A. (2010). Technikfolgenabschätzung - eine Einführung. Zweite, grundlegend überarbeitete und wesentlich erweiterte Auflage. Berlin: edition sigma.

    [2] Zweck, A. (2001). Technikbewertung als strategisches Früherkennungs- und Vermittlungsinstrument für Politik und Unternehmen

    [3] Renn, O. (2005). Technikakzeptanz: Lehren und Rückschlüsse der Akzeptanzforschung für die Bewältigung des technischen Wandels. Technikfolgenabschätzung – Theorie und Praxis, 3 (14), 29-38.

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