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Nachsorgeprinzip - Crashtest Dummies

Am 17. Juli erscheint Ghost of Tsushima; Assassin's Creed Valhalla und Watch Dogs Legions konnten wir auch gerade länger anspielen - Anlass genug, um über Actionspiele, neue Games und die Next-Gen-Konsolen zu sprechen! Unser Chef-Abenteurer Peter Steinlechner stellt sich einer neuen Challenge: euren Fragen.
Er wird sie am 16. Juli von 14 Uhr bis 16 Uhr beantworten.
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  1. Nachsorgeprinzip - Crashtest Dummies

    Autor: cpt.dirk 10.10.19 - 22:49

    Hier sieht man schön, wie der Markt in einer Umgebung funktioniert, die nicht nach dem Vorsorgeprinzip tickt:

    Es werden unfertige Produkte auf den Markt geschmissen und "In-the-Wild" getestet.

    Niemand kann heute eine Garantie oder einen Beleg dafür abgeben, dass ein "autonomes" KFZ im Schnitt die nächsten 20-30 Jahre unfallfrei fährt, so wie es beim durchschnittlichen Autofahrer der Fall ist.

    Weil es aber eine Goldgrube zu werden verspricht, haut man eben Produkte lange vor ihrer Zeit raus und dreht dann gespannt im Chefsessel die Daumen. Klappt es, hat man einen Riesenvorsprung vor der Konkurrenz - klappt es nicht, meldet man, je nach Größe, eben Insolvenz an, oder schreibt die Klagekosten ab.

  2. Hä?

    Autor: t_e_e_k 10.10.19 - 23:23

    Liest du deine Texte selbst bevor du diese abschickst?

    Wie soll man eine 20 Jahres Statistik aufbauen, wenn man nicht fahren darf? Lt deiner Logik dürfte kein neues Auto versichert werden, da man noch keine Statistik hat.

  3. Re: Hä?

    Autor: cpt.dirk 11.10.19 - 03:19

    Ich nehme an, dass das eine rhetorische Frage war.

    Was wir derzeit sehen, v. a. in USA, ist ein Boom der "autonomen" Fahrzeuge, obwohl die Technik offensichtlich längst nicht bereit ist dafür, das legen die Details zur eingesetzten Hard- und Software und die Unfallberichte nahe. Das geht also nur in dem o. g. Setting der "Nachsorgekultur".

    Die Bemerkung über neue Autos verstehe ich nicht; Unfallstatistiken werden primär aus der Häufigkeit des betrachteten KFZ, der insgesamt ermittelten Jahresdaten und natürlich aus der Erfahrung und damit Unfalllträchtigkeit der Fahrer ermittelt - weswegen die Beiträge für eine sehr häufig und lange verbreiteten Typklasse der Fahrzeugflotten im Laufe der Zeit stetig steigen und sehr günstige sowie sehr starke und schnelle KFZ meist hoch eingestuft werden.

    Die Unfallstatistiken sind - neben anderen Faktoren wie Region und Diebstahlhäufigkeit - wohl das Hauptkriterium für die Einstufung der Typklassen und ihre Beiträge.

  4. Re: Nachsorgeprinzip - Crashtest Dummies

    Autor: bummelbär 11.10.19 - 06:40

    Du kannst eine Garantie abgeben, dass jemand unfallfrei fährt? Bist du nachweisslich Hellseher, oder redest du quatsch?

    Ausser dir kann das nämlich niemand. Genau darum gibt es ja Versicherungen, weil es keiner weiss.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.10.19 06:42 durch bummelbär.

  5. Re: Hä?

    Autor: budweiser 11.10.19 - 08:26

    Ich denke du hast da eine verklärte Wahrnehmung, letztendlich gefördert durch Medien wie Golem, die ausschließlich über jeden noch so kleinsten Unfall berichten, aber nie über die abertausenden KM, die die Karren bereits unfallfrei gefahren sind.

  6. Re: Nachsorgeprinzip - Crashtest Dummies

    Autor: ChrisMS 11.10.19 - 08:47

    cpt.dirk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es werden unfertige Produkte auf den Markt geschmissen und "In-the-Wild"
    > getestet.
    >
    > Niemand kann heute eine Garantie oder einen Beleg dafür abgeben, dass ein
    > "autonomes" KFZ im Schnitt die nächsten 20-30 Jahre unfallfrei fährt, so
    > wie es beim durchschnittlichen Autofahrer der Fall ist.

    Jaein. Das autonomfahrende Auto wird aber auch kontinuierlich verbessert, wohingegen sich ein 80 jähriger keine regelmäßige Kontrolle seiner Fahrfähigkeit unterziehen muss. Auch Fahranfänger werden auf die Allgemeinheit losgelassen, wenn Sie es irgendwie durch die Prüfung geschafft haben. Und da habe ich auch schon einige gesehen bei denen ich mich gefragt habe wie sie die Prüfung geschafft haben.

    Im Artikel heißt es ja auch:
    "Denkbar ist, dass der Dienst zunächst nur in abgegrenzten Arealen angeboten wird, in denen beispielsweise nicht viel Verkehr herrscht."
    Also wurden seit 2009 erstmal knapp 10 Jahre getestet und auch viele Erfahrungen mit einem Sicherheitsmann hinterm Steuer gemacht und erst dann in ruhigen Gebieten gestartet. Das klingt nicht so als würde man blind einfach was auf dem Markt werfen.
    Ich gebe allerdings zu das ich beim ersten Mal vermutlich auch mit einem komischen Gefühl in ein autonomfahrendes Auto einsteigen werde. Man muss hier enorm viel Vertrauen in die Technik haben und das muss sich erst entwickeln.

  7. Re: Hä?

    Autor: cpt.dirk 12.10.19 - 15:35

    "Verklärt"? Die autonomen Enthusiasten schon, ja.

    In Dtdl. kommt 1 Personenschaden auf fast 3 Millionen ("konventionell") gefahrene Kilometer je PKW.

    Hersteller wie Google "vermuten" (teil-)autonome KFZ "könnten" eventuell sicherer als von Menschen gefahrene sein - die Datenlage gibt das aber keineswegs her.

    Eine bislang in puncto autonomes Fahren ermittelte Datenbasis geht aus 2 Studien in Kalifornien hervor, wo ganz andere klimatische, verkehrstechnische und geschwindigkeitsmäßige Bedingungen herrschen - und diese Datenbasis geht aus lediglich ein paar dutzend Fahrzeugen hervor, die in 4 Jahren über gut 2 Mio. km ermittelt wurden.

    https://www.sciencemediacenter.de/alle-angebote/fact-sheet/details/news/mehr-sicherheit-durch-automatisiertes-fahren/

  8. Re: Nachsorgeprinzip - Crashtest Dummies

    Autor: cpt.dirk 12.10.19 - 15:37

    Hast du auch eine belastbare Grundlage für deine Behauptungen - oder kannst du nur herumstänkern?

    https://forum.golem.de/kommentare/automobil/autonomes-fahren-waymo-plant-fahrdienst-ohne-aufpasser/nachsorgeprinzip-crashtest-dummies/129948,5498997,5500101,read.html#msg-5500101

  9. Re: Nachsorgeprinzip - Crashtest Dummies

    Autor: cpt.dirk 12.10.19 - 15:44

    Mein Problem mit der Technik ist der IMO unangebrachte Enthusiasmus in Bezug auf eine nicht nachgewiesene Zuverlässigkeit - vgl. auch Bericht zu "Froschhirn"-Technik bei Heise:

    https://forum.golem.de/kommentare/automobil/autonomes-fahren-waymo-plant-fahrdienst-ohne-aufpasser/nachsorgeprinzip-crashtest-dummies/129948,5498997,5500101,read.html#msg-5500101

    Dann ergeben sich noch andere, dieser Technik inhärente Probleme, die Grundrechte betreffen:

    - Recht auf informationelle Selbstbestimmung (Tracking durch Hersteller und Versicherungen)
    - Möglichkeiten des externen Fremdzugriffs und der Übernahme durch Dritte (durch Vernetzung)
    - ethische Problematik der Präferenzierung u. Verantwortung bei Unfall mit Personenschaden

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