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Was für ein Ansatz?

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  1. Was für ein Ansatz?

    Autor: Olliar 08.11.19 - 12:54

    Ich dachte die arbeit da mit "eigensichere Algorithmen".
    Aber diesem Text nach müssen für jeden F+rz einzeln explizit ausprogrammieren,
    (Oh, da stehen Pferde. Neue Version. Da laufen Pferde. Neue Version. Was macht der Brocken da auf der Strasse? Oh, das ist ein ausgebrochner Stier. Neue Version...Echt?)
    müssen jeden einzelnen Sonderfall aktiv vorher sehen?

    Das kann doch nur eines zur Folge haben:
    Tote.

  2. Re: Was für ein Ansatz?

    Autor: hansblafoo 08.11.19 - 12:57

    So ist es natürlich nicht. Es wurde ja deutlich, dass zB ein Klassifizierungssystem genutzt wird, um einzuschätzen, wie sich bestimmte Objekte bewegen. Dafür muss ich Objekte ja auch erkennen können. Es macht aber schon einen Unterschied ob ich einen Schrank auf der Straße oder einen Pferdehintern sehe und solche Bedingungen müssen natürlich in den Trainingsdaten berücksichtigt werden.

  3. Re: Was für ein Ansatz?

    Autor: LH 08.11.19 - 14:01

    hansblafoo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So ist es natürlich nicht. Es wurde ja deutlich, dass zB ein
    > Klassifizierungssystem genutzt wird, um einzuschätzen, wie sich bestimmte
    > Objekte bewegen. Dafür muss ich Objekte ja auch erkennen können. Es macht
    > aber schon einen Unterschied ob ich einen Schrank auf der Straße oder einen
    > Pferdehintern sehe und solche Bedingungen müssen natürlich in den
    > Trainingsdaten berücksichtigt werden.

    Auch wir Menschen lernen diese Unterschiede im laufe unseres Lebens, immerhin unterscheidet sich das Verhalten verschiedener Verkehrsteilnehmer doch deutlich. Ein universeller Regelwerk ohne Sonderfälle wird nie die komplexe Realität abbilden können, wohingegen ein Regelwerk mit Sonderfällen irgendwann einfach einen gewissen Reifegrad erreicht haben wird, welcher der Realität ausreichend entspricht.

  4. Re: Was für ein Ansatz?

    Autor: hansblafoo 08.11.19 - 14:13

    LH schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > hansblafoo schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > So ist es natürlich nicht. Es wurde ja deutlich, dass zB ein
    > > Klassifizierungssystem genutzt wird, um einzuschätzen, wie sich
    > bestimmte
    > > Objekte bewegen. Dafür muss ich Objekte ja auch erkennen können. Es
    > macht
    > > aber schon einen Unterschied ob ich einen Schrank auf der Straße oder
    > einen
    > > Pferdehintern sehe und solche Bedingungen müssen natürlich in den
    > > Trainingsdaten berücksichtigt werden.
    >
    > Auch wir Menschen lernen diese Unterschiede im laufe unseres Lebens,
    > immerhin unterscheidet sich das Verhalten verschiedener Verkehrsteilnehmer
    > doch deutlich. Ein universeller Regelwerk ohne Sonderfälle wird nie die
    > komplexe Realität abbilden können, wohingegen ein Regelwerk mit
    > Sonderfällen irgendwann einfach einen gewissen Reifegrad erreicht haben
    > wird, welcher der Realität ausreichend entspricht.

    Genau so ist es.

  5. Re: Was für ein Ansatz?

    Autor: Trockenobst 09.11.19 - 11:47

    Olliar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > müssen jeden einzelnen Sonderfall aktiv vorher sehen?

    Dinge bewegen sich und kommen dem Auto theoretisch in die Fahrbahn.
    Das kann man neutral tracken. Stoppen kann das Auto immer, prophylaktisch.

    Die Dinge auf Erden sind endlich. Für das Auto ist es unerheblich ob das Ding im
    Weg ein großer Schrank oder ein entkommener Elefant ist. In beiden Fällen fährt
    das Auto nicht los, weil was im Weg steht.

    Mittelfristig wird die Datenbank recht vollständig sein. Wen interessiert es wenn
    das Auto hinten drin eine Pentabyte Festplatte mit allen möglichen Objekten hat.

    > Das kann doch nur eines zur Folge haben:
    > Tote.

    Wieso. Ich erkenne etwas nicht, deswegen fährt man mit Karacho los?
    Die Unfälle von Tesla zeigten eher eine Beschränkung der Bewegungsdetektion.
    Die Frau mit dem Fahrrad hätte das "da kommt mir was in den Weg" System finden müssen.
    Das System hat auch was erkannt, nur falsch klassifiziert. Die Seitenwand des Lasters war eher ein Höhenmessfehler. In beiden Fällen waren das vermeidbare Anfängerfehler.

    Schlimmer sind die Fälle, wo das Auto mit 100km/h einen Fahrfehler in der Kolonne auf der linken Spur "entdecken" soll und dann beschließt, die beste Lösung ist rechts rein und auf die Bremse. Die Mami die gerade bei Facebook reinschaut kann so schnell nicht reagieren und dann gibt es eine Massenkarambo. Faktisch hat das Ding alles richtig gemacht, konnte aber die Fehler der nachfolgenden Menschen nicht einschätzen.

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