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Nicht alles glauben, was man hört

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  1. Man sieht nur was man sehen will ;)

    Autor: tingelchen 08.09.15 - 15:41

    Weil der Mensch so unfehlbar ist?

    Nur so am Rande. Das menschliche Gehirn sieht nicht alles. Es filtert Informationen heraus und ergänzt fehlende Stücke mit Wahrscheinlichkeiten. Das macht unser Gehirn im übrigen alles unbewusst ;)

    Dies ist besonders dann fatal, wenn eine Situation auftritt die unvorhersehbar ist und dann vom Gehirn nicht richtig verarbeitet wird, weil die Wahrscheinlichkeit eine andere Realität gezeichnet hat. So kann ein ganzes Auto verschwinden. Aus einer roten eine grüne Ampel werden. Ganze Passanten verschwinden.

    Befasse dich mal ein wenig mit der Hirnforschung. Es ist teils erschreckend wie einfach sich das Gehirn austricksen lässt.

  2. Re: Nicht alles glauben, was man hört

    Autor: tingelchen 08.09.15 - 15:54

    > Menschen werden dank Technik immer fauler und erklären das schlicht und einfach
    > mit Komfort
    >
    Weil es ja auch Komfort ist :) Sei es die Couch statt des Holzstuhles, die Handkurbel zum Fenster auf machen oder eine elektrische. Sei es elektrische statte mechanischer Sitze, sei es deine Gas Heizung daheim statt einer offenen Feuerstätte mit gehacktem Holz, sei es der PC an dem du gerade sitzt, anstatt eines Buches, sei es das Telefon anstatt der Brieftaube oder die vielen anderen unzähligen Beispiele :)

    Immer dann, wenn die Technik dem Menschen die Handhabung einer Sache einfacher gestaltet wird dadurch der Komfort erhöht.

    Wie immer hat natürlich alles 2 Seiten. Aber was ist nun soviel fauler daran einen PC fahren zu lassen als man selbst? Anstatt sich auf den Verkehr zu konzentrieren kann man z.B. Zeitung lesen, Briefe schreiben, oder sich anderweitig Informieren. Oder sind alle die mit der Bahn fahren auf einmal Faul? Weil da muss ja auch niemand selbst fahren ;)
    Je mehr Arbeit durch Automatisierung abgenommen wird, desto mehr Zeit hat man für andere Dinge. Z.B. durch die Ausübung einer Sportart. Joggen, Schwimmen. Natürlich auch um faul auf der Couch zu liegen ;)

  3. Re: Nicht alles glauben, was man hört

    Autor: Garius 08.09.15 - 21:07

    four2seven schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also ich sehe zumindest für unsere Generation keinen Sinn darin.
    >
    > Es ist doch zugegeben Zukunftsmusik, irgendwann (ohne Führerschein vor
    > allem) in so einem Ding zu sitzen, da so viele Variablen bedacht werden
    > müssen, da man sonst wirklich hilflos dem Gefährt ausgeliefert ist.
    > Angenommen, es kommt wirklich eine gefährliche Situation und man weiß in
    > dem Moment wie man reagieren würde, kann aber nicht, weil man einfach keine
    > Möglichkeit dazu hat.
    Wieso denn "vor allem" ohne Führerschein? Brauchst du heute einen Schein zum Führen eines Busses, wenn du als Passagier drin sitzt? Wenn das Auto nur autonom fahren kann, ist man faktisch nur Mitfahrer. Im Bus kannst du genau so wenig einschreiten, wenn sich eine gefährliche Situation nähert. Da verlässt du dich ebenso auf die Entscheidung und das gute Gewissen des Busfahrers. Und da liegt, glaube ich, bei vielen der Denkfehler. Der Busfahrer ist nämlich mindestens ebenso fern vom perfekt sein, wie ein Computer.

    > Von fliegenden Autos spreche ich gar nicht, denn dazu ist der Mensch nicht
    > in der Lage, wenn man schon nicht mal fähig ist, mit dem Handy über die
    > Straße zu gehen, ohne überfahren zu werden (sehr salopp und bildlich
    > ausgedrückt).
    Automatisiert? Wieso denn nicht? Im Flug gibt es halt nur den Autopiloten. Das ist doch alles keine Frage ob es möglich ist, sondern lediglich wann. Schau dir doch mal an was Handys heute für 'ne Rechenleistung bringen und setz das in Relation dazu, was für gewaltige Maschienen dazu vor 50 Jahren benötigt wurden.

    > Ich möchte gerne nochmal etwas abschweifen, wenn wir schon bei Technologie
    > und Faulheit sind. Wieso entwickelt sich unsere Sprache so wie sie es
    > gerade macht? Selbst in Zeitungen häufen sich die Grammatik- und
    > Rechtschreibfehler. Weil die automatische Korrektur es schon beheben wird,
    > verlässt sich der Mensch immer mehr auf die Technik. Das für mich
    > Schlimmere ist jedoch, dass der Großteil der Gesellschaft das in keinster
    > Weise hinterfragt und so immer dümmer wird - Stichwort Allgemeinbildung.
    Halte ich für subjektiv. Ich habe hier dutzende Magazine aus den 80ern und 90ern zu liegen und in jeder findest du einige Rechtschreibfehler. Du konsumierst nur mittlerweile viel mehr in Textform. Vor allem dank des Internets. Bei Büchern gibt es Lektoren und selbst denen entgeht oft etwas. Man muss nur genügend Bücher lesen. Dank des Internets kommunizierst du außerdem mit unglaublich vielen Menschen in Textform, die nicht unbedingt immer 'ne Eins in Deutsch auf dem Zeugnis hatten. Und selbst das schützt nicht vor Fehlern. Erst recht nicht, wenn dann wieder eine Reform vor der Tür steht.

    > Wenn mal ein kritisches Wort kommt, wird man sofort der Trollerei
    > bezichtigt. Ich interessiere mich sehr für Technik, habe auch schon vieles
    > ausprobiert bzw auch in Besitz, ja, ich nutze auch manchmal GPS und habe
    > einigen Technik-Schnickschnack im Auto, das ist nice-to-have, aber nicht
    > unbedingt notwendig. Die Wirtschaft will uns aber einreden, dass es
    > notwendig ist und die Leute denken nicht mehr mit und verlassen sich
    > vollständig auf die Technik.
    Und wieder frage ich: Wo ziehst du die Grenze? Für mich ist selbst ein Auto nur ein nice-to-have. Von GPS ganz zu schweigen. Kritische Einstellungen sind ja okay, aber ohne diese Kritik objektiv zu argumentieren bleibt es Schwarzmalerei.
    Den Schritt von Kutsche zu Auto kann man nicht einfach als "neue Technik" bezeichnen. Es war eine technische Revolution der Fortbewegung. Genau so eine Revolution haben wir gerade wieder vor uns. Und hätten wir keine Energieprobleme würden die Dinger heute schon fliegen.

  4. Re: Nicht alles glauben, was man hört

    Autor: four2seven 09.09.15 - 07:31

    Garius schrieb:
    > Wieso denn "vor allem" ohne Führerschein? Brauchst du heute einen Schein
    > zum Führen eines Busses, wenn du als Passagier drin sitzt? Wenn das Auto
    > nur autonom fahren kann, ist man faktisch nur Mitfahrer. Im Bus kannst du
    > genau so wenig einschreiten, wenn sich eine gefährliche Situation nähert.
    > Da verlässt du dich ebenso auf die Entscheidung und das gute Gewissen des
    > Busfahrers. Und da liegt, glaube ich, bei vielen der Denkfehler. Der
    > Busfahrer ist nämlich mindestens ebenso fern vom perfekt sein, wie ein
    > Computer.
    >

    Aber der Bus wird nach wie vor von einem menschlichen Wesen gesteuert, das ist für mich der springende Punkt. Eine U-Bahn zB kann ich mir autonom vorstellen (wie es sie in manchen Städten schon gibt) aber dort gibt es nicht soviele Variablen wie im normalen Straßenverkehr. Hier muss das Auto auf alle Eventualitäten reagieren können und das ist sehr schwer, wenn jeder seine eigene StVO lebt.

    > > Von fliegenden Autos spreche ich gar nicht, denn dazu ist der Mensch
    > nicht
    > > in der Lage, wenn man schon nicht mal fähig ist, mit dem Handy über die
    > > Straße zu gehen, ohne überfahren zu werden (sehr salopp und bildlich
    > > ausgedrückt).
    > Automatisiert? Wieso denn nicht? Im Flug gibt es halt nur den Autopiloten.
    > Das ist doch alles keine Frage ob es möglich ist, sondern lediglich wann.
    > Schau dir doch mal an was Handys heute für 'ne Rechenleistung bringen und
    > setz das in Relation dazu, was für gewaltige Maschinen dazu vor 50 Jahren
    > benötigt wurden.

    Autopilot ja, aber der Mensch kann nach wie vor eingreifen.

    > Halte ich für subjektiv. Ich habe hier dutzende Magazine aus den 80ern und
    > 90ern zu liegen und in jeder findest du einige Rechtschreibfehler. Du
    > konsumierst nur mittlerweile viel mehr in Textform. Vor allem dank des
    > Internets. Bei Büchern gibt es Lektoren und selbst denen entgeht oft etwas.
    > Man muss nur genügend Bücher lesen. Dank des Internets kommunizierst du
    > außerdem mit unglaublich vielen Menschen in Textform, die nicht unbedingt
    > immer 'ne Eins in Deutsch auf dem Zeugnis hatten. Und selbst das schützt
    > nicht vor Fehlern. Erst recht nicht, wenn dann wieder eine Reform vor der
    > Tür steht.

    Aber du musst zugeben, dass man immer schlampiger wird, was die Sprache angeht. Wie sonst entstehen Wörter wie "einzigstes" und jeder plappert es nach, obwohl man es richtig in der Schule gelernt hat?

    > Und wieder frage ich: Wo ziehst du die Grenze? Für mich ist selbst ein Auto
    > nur ein nice-to-have. Von GPS ganz zu schweigen. Kritische Einstellungen
    > sind ja okay, aber ohne diese Kritik objektiv zu argumentieren bleibt es
    > Schwarzmalerei.
    > Den Schritt von Kutsche zu Auto kann man nicht einfach als "neue Technik"
    > bezeichnen. Es war eine technische Revolution der Fortbewegung. Genau so
    > eine Revolution haben wir gerade wieder vor uns. Und hätten wir keine
    > Energieprobleme würden die Dinger heute schon fliegen.

    Von Kutsche zu Auto sehe ich als unterstützende Maßnahme, das autonome Auto soll aber die komplette Funktion übernehmen. Die Technik ist nur so gut, wie der Mensch sie programmiert und wenn man ständig von irgendwelchen Rückrufaktionen liest, dann glaube ich nicht, dass die Geschichte in absehbarer Zeit funktionieren soll. Angeblich werden die Ölreserven immer weniger, man sollte noch mehr die Elektroautos (oder alternativer Energie) forcieren, damit sie auch für die breite Masse leistbar werden und die entsprechenden Ladestationen zur Verfügung stellen. Aber Nein, alles muss "smart" werden, damit der Mensch selbst sich weiter zurückentwickeln kann.

    Abgesehen davon sehe ich es als massives Sicherheitsrisiko, das Auto via Internet kommunizieren zu lassen. So sicher kann das System gar nicht sein, dass sich jemand trotzdem Zugang verschafft. Außerdem, wofür sollte man später mehr Zeit haben? Informationen einholen? Wir werden doch sowieso den ganzen Tag mit Informationen überhäuft, meist durch belanglose Fotos und Videos von diversen Sozialen Netzwerken, die wirklich wichtigen Informationen wie zB Nachrichten schauen doch zugegebenermaßen die wenigsten.

  5. Re: Nicht alles glauben, was man hört

    Autor: Garius 09.09.15 - 09:20

    four2seven schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber der Bus wird nach wie vor von einem menschlichen Wesen gesteuert, das
    > ist für mich der springende Punkt. Eine U-Bahn zB kann ich mir autonom
    > vorstellen (wie es sie in manchen Städten schon gibt) aber dort gibt es
    > nicht soviele Variablen wie im normalen Straßenverkehr. Hier muss das Auto
    > auf alle Eventualitäten reagieren können und das ist sehr schwer, wenn
    > jeder seine eigene StVO lebt.
    Deshalb sage ich doch, es ist alles nur eine Frage des 'Wann'. Und ja, heute reicht die Rechenpower noch nicht gänzlich für sowas aus.

    > Autopilot ja, aber der Mensch kann nach wie vor eingreifen.
    Versteht doch bitte endlich, dass es in solch autonomen Fahrzeugen vor allem ein Restrisiko bestehen bleibt. Und das nennt sich 'Mensch'. Du gibst dich bereits heute unzähligen Situationen hin, in denen du die Kontrolle voll abgibst. Warum sollte das in einem rein autonomen Fahrzeug anders sein?

    > Aber du musst zugeben, dass man immer schlampiger wird, was die Sprache
    > angeht. Wie sonst entstehen Wörter wie "einzigstes" und jeder plappert es
    > nach, obwohl man es richtig in der Schule gelernt hat?
    Diese Worte entstehen eben eher seltener neu. Dein subjektives Gefühl sagt dir nur, dass sie neu wären, weil du sie vorher eben nicht gehört hast. Hast du so einen Fehler einmal bemerkt und misst ihm Bedeutung bei, wirst du später vermehrt auf diesen Fehler achten und es wird dir dadurch vorkommen, als würde er vermehrt auftreten.

    > Von Kutsche zu Auto sehe ich als unterstützende Maßnahme, das autonome Auto
    > soll aber die komplette Funktion übernehmen. Die Technik ist nur so gut,
    > wie der Mensch sie programmiert und wenn man ständig von irgendwelchen
    > Rückrufaktionen liest, dann glaube ich nicht, dass die Geschichte in
    > absehbarer Zeit funktionieren soll.
    Also ich lese nicht ständig von irgendwelchen Rückrufaktionen. Weder im Bereich der Automatisierung, noch im Bereich der Atuomobilbranche oder aber bei Computern. Und nochmal: Wir reden hier nicht von einem Selfie Stick.

    > Angeblich werden die Ölreserven immer
    > weniger, man sollte noch mehr die Elektroautos (oder alternativer Energie)
    > forcieren, damit sie auch für die breite Masse leistbar werden und die
    > entsprechenden Ladestationen zur Verfügung stellen. Aber Nein, alles muss
    > "smart" werden, damit der Mensch selbst sich weiter zurückentwickeln kann.
    Smart ist ein Modebuzzword. Über sowas kann man sich nicht aufregen, sonst kriegt man ruckzuck nen Herzinfarkt ;)

    > Abgesehen davon sehe ich es als massives Sicherheitsrisiko, das Auto via
    > Internet kommunizieren zu lassen. So sicher kann das System gar nicht
    > sein, dass sich jemand trotzdem Zugang verschafft.
    Und dennoch bist du mit deinem Computer im Netz unterwegs. Ich hoffe du betreibst kein Onlinebanking. Risiken gibt es immer. Diese müssen abgewägt werden, technologischen Fortschritt aufhalten, dürfen diese aber nicht.

    > Außerdem, wofür sollte
    > man später mehr Zeit haben? Informationen einholen? Wir werden doch sowieso
    > den ganzen Tag mit Informationen überhäuft, meist durch belanglose Fotos
    > und Videos von diversen Sozialen Netzwerken, die wirklich wichtigen
    > Informationen wie zB Nachrichten schauen doch zugegebenermaßen die
    > wenigsten.
    Ach so. Wir sind schon am Limit unserer Produktivität angekommen? Das hab ich dann wohl verpasst. Also ich fahre immer noch mehrere Stunden von Berlin nach Köln. Die Frage wofür mehr Zeit will ehrlich gesagt gar nicht ernst nehmen. Frag doch mal die Leute auf der Straße, ob sie ihrer Meinung nach genügend Freizeit haben.

  6. Re: Nicht alles glauben, was man hört

    Autor: four2seven 09.09.15 - 14:55

    Das mit der Freizeit sehe ich an meinen Kollegen, die sich aber selbst den Stress machen und keine Zeit zum Verschnaufen haben bzw. gar nicht mehr wissen, was Ruhe und einmal "nichts-tun" wirklich bedeutet. Da gerät sogar der Lebensmitteleinkauf in ein stressiges Unterfangen.

    Onlinebanking mache ich nur innerhalb einer Linux-VM.

    Von Rückrufaktionen lese ich dauernd im Automobilbereich, vor allem in Amerika. Der Fortschritt ist mittlerweile soweit, dass wir sogar absichtlich kaputte Geräte erzeugen müssen (geplante Obsoleszenz), da wir sehr wohl in der Lage wären, Geräte zu bauen, die ewig halten (siehe auch im Sport, wo man künstliche Restriktionen einführen muss, um Spannung zu generieren - siehe Formel 1).

    Smart ist genauso ein Modewort wie "3D" (verschwindet aber langsam wieder) und "nachhaltig".

    Ich bin jemand, dem es nichts ausmacht, auch 8 Stunden selbst autozufahren, das entspannt mich sogar um ehrlich zu sein. Fahre aber dennoch jeden Tag lieber 40 Minuten mit den Öffis ins Büro als 15 Minuten mit dem Auto, weil es 1. günstiger ist und 2. ich mich nicht ins Staugetümmel mit den anderen werfe.

  7. Re: Nicht alles glauben, was man hört

    Autor: Garius 09.09.15 - 17:09

    four2seven schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das mit der Freizeit sehe ich an meinen Kollegen, die sich aber selbst den
    > Stress machen und keine Zeit zum Verschnaufen haben bzw. gar nicht mehr
    > wissen, was Ruhe und einmal "nichts-tun" wirklich bedeutet. Da gerät sogar
    > der Lebensmitteleinkauf in ein stressiges Unterfangen.
    Eben. Zumal man auch argumentieren könnte, dass es eben erst diese neugewonnene Freizeit ist, die die Möglichkeiten entstehen lassen.

    > Onlinebanking mache ich nur innerhalb einer Linux-VM.
    Also setzt du dich einem völlig unnötigen Risiko aus. Du schätzt es aber als klein genug ein, dass der Komfort dadurch es aufwiegt.

    > Von Rückrufaktionen lese ich dauernd im Automobilbereich, vor allem in
    > Amerika. Der Fortschritt ist mittlerweile soweit, dass wir sogar
    > absichtlich kaputte Geräte erzeugen müssen (geplante Obsoleszenz), da wir
    > sehr wohl in der Lage wären, Geräte zu bauen, die ewig halten (siehe auch
    > im Sport, wo man künstliche Restriktionen einführen muss, um Spannung zu
    > generieren - siehe Formel 1).
    Das hat nichts mit Fortschritt zu tun sondern mit Wirtschaft. Wirtschaft hat den Fortschritt aber noch nie derart stark angekurbelt wie Not.

    > Smart ist genauso ein Modewort wie "3D" (verschwindet aber langsam wieder)
    > und "nachhaltig".
    Echt. Da sagt mir mein subjektives Gefühl was anderes. Würde mich nicht wundern, wenn ich im Einkaufszentrum bald "Smarttoast" finde.

    > Ich bin jemand, dem es nichts ausmacht, auch 8 Stunden selbst autozufahren,
    > das entspannt mich sogar um ehrlich zu sein.
    Natürlich. Du könntest aber auch genauso gut auf der Fahrt in einem autonomen Auto die Landschaft genießen oder ein Buch lesen. Oder du spielst zur Entspannung im Auto ein ̶r̶̶e̶̶n̶̶n̶̶s̶̶p̶̶i̶̶e̶̶l̶ (EDIT) Fahrsimulator :D

    > Fahre aber dennoch jeden Tag
    > lieber 40 Minuten mit den Öffis ins Büro als 15 Minuten mit dem Auto, weil
    > es 1. günstiger ist und 2. ich mich nicht ins Staugetümmel mit den anderen
    > werfe.
    Geht mir genauso. Ich kenne keinen Autobesitzer, der nicht mindestens einmal im Jahr irgendwelche Reperaturen an seiner Karre vornhemen muss. Oft im dreistelligen, teils im vierstelligen Bereich. Dann die Kosten für Benzin (oder Gasumbau) und das, obwohl ich alles innerhalb der Stadt super zu Fuß erreiche. Kosten/Nutzen sind bei mir einfach nicht im Einklang.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 09.09.15 17:16 durch Garius.

  8. Re: Nicht alles glauben, was man hört

    Autor: blobhopp 10.09.15 - 17:10

    Garius schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es wird immer ein paar einzelne (Liebhaber) geben, die lieber selber fahren
    > werden, aber der Großteil wird sich dem Wandel der Zeit anpassen.

    Danke :) Ich als absoluter Liebhaber des fahrens begrüße ich den Umschwung zum Autonomen fahren. Es werden warscheinlich Autobahnen gesperrt werden und warscheinlich auch Innenstadte, Aber Spaß macht doch sowieso nur die Landstraße. Positiv ist aber das die Vorhersehbarkeit der Verkehrsteilnehmer deutlich erhöht wird. es wird keine spakos mehr geben die erst schlechen aber wenn man sie überholen möchte plötzlich vollgaß geben (sowas ist nicht nur nicht selten sondern auch verboten und unglaublich verantwortungslos). Wer Fahren liebt ist immer aufmerksam (er genißt es ja) das ist glaube ich auch der grund aus dem Motorradfahrer trotz nicht selten Gefährlicher weise viel weniger Unfälle zu verantworten haben als Autofahrer. rundum die die ankommen wollen tun dies schneller und sicherer und die die fahren wollen werden weniger gestört. Eine klassische Win-Win-Situation.

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