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U.S. Schutzbeplankung oft mangelhaft

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  1. U.S. Schutzbeplankung oft mangelhaft

    Autor: Sandeeh 29.03.18 - 16:24

    Leider nimmt man es in den USA mit Verkehrssicherungseinrichtungen oftmals laxer, als woanders. Man schaue sich einfach mal die Konstruktion vor dem Unfall an:

    https://www.google.com/maps/@37.4104788,-122.0749721,3a,75y,118.93h,71.99t/data=!3m6!1e1!3m4!1sL4YUEUjtZD4X21PJ0Wi53g!2e0!7i16384!8i8192

    Da wurde die Betontrennwand an der Stirnseite verbreitert, verlängert und mit Signalstreifen markiert. Die Länge von ungefähr einer Fahrzeuglänge sollte helfen, die Aufprallenergie deutlich reduzieren - selbst bei 70MPH gegen diesen "Rambock" hat man noch gute Chancen. Alternativ findet man an solchen Stellen auch gelbe, mit Sand gefüllte CrashCard Sand Barrels.

    Doch wenn man diese Pufferzone nach einer vorangegangenen Beschädigung nicht mehr hat:

    https://i2.wp.com/www.mercurynews.com/wp-content/uploads/2018/03/teslaimage.jpg?w=810&crop=0%2C0px%2C100%2C9999px&ssl=1

    passieren eben solche oft tödlich ausgehenden Unfälle. Warum da vorübergehend bis zur Reparatur nicht einfach Sandtonnen aufgestellt wurden, wird man hoffentlich im Laufe der Untersuchungen erläutert bekommen...

    Sandeeh

  2. Re: U.S. Schutzbeplankung oft mangelhaft

    Autor: tingelchen 29.03.18 - 18:08

    Man sieht auch öfter mal mit Wasser gefüllte Tonnen. Bei uns hätte man eine Baustelle eingerichtet. Mit einer Einfahrt und einer Ausfahrt. In den USA hat man dazu wohl keine Lust.

    Der Beton an der Stelle ist auch echt sau gefährlich. Das Teil verhält sich wie ein Baum. Das Fahrzeug wickelt sich dann schön drum herum. Eine Stahlplanke als "Puffer" zu verwenden halte ich auch nicht für sonderlich gut. Der Stahl bohrt sich kinderleicht durch das Blechkleid eines Fahrzeuges.

  3. Re: U.S. Schutzbeplankung oft mangelhaft

    Autor: bolzen 29.03.18 - 21:25

    Wenn man sich das hier ansieht, ist die Unfallursache wohl klar:

    https://www.google.com/maps/@37.4103858,-122.0747484,3a,75y,65.61h,63.06t/data=!3m6!1e1!3m4!1sZwSkMStlphQsZwlSxqZNkg!2e0!7i16384!8i8192

    Da wundert es doch keinen dass ein autonom fahrendes Auto welches die Spur zwischen zwei linien hält, gas gibt und bremst da einfach gegen fährt. Absurd diese Konstruktion. In Deutschland würde es dort wohl täglich - auch ohne Teslas - krachen.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 29.03.18 21:27 durch bolzen.

  4. Re: U.S. Schutzbeplankung oft mangelhaft

    Autor: =PP= 29.03.18 - 21:52

    Ja in DE wäre das schon viel früher kritisch geworden.

    Hier hätte man sicherlich schon die Leitplanke bis zum Beginn der Teilung vorgezogen, sodass erst gar keine "Fahrspur" entsteht. Oder man hätte die Spur mittels gelben Fahrbahngrenzungen (diese gelben ca. 10-15cm hohen auf dem Boden angebrachten Leitplanken oder wie die heißen) rechts und links begrenzt oder solche Hütchen mit 30cm Fähnchen angebracht, sodass es beim Überfahren ordentlich rumpelt im Auto.

  5. Re: U.S. Schutzbeplankung oft mangelhaft

    Autor: Anonymer Nutzer 30.03.18 - 00:40

    Also ist der Tesla nicht für normale amerikanische Straßen geeignet und hat offensichtlich strukturelle Probleme? Es ist nämlich eher ungewöhnlich das es ein Auto so sauber zerteilt und dabei eine Hälfte fast unbeschädigt bleibt.

  6. Re: U.S. Schutzbeplankung oft mangelhaft

    Autor: SanderK 30.03.18 - 10:49

    Ich warte mal ab was die Untersuchungen bringen, nicht jeder Unfall wird von staatlicher Seite untersucht.

  7. Re: U.S. Schutzbeplankung oft mangelhaft

    Autor: bofhl 30.03.18 - 11:51

    nixidee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also ist der Tesla nicht für normale amerikanische Straßen geeignet und hat
    > offensichtlich strukturelle Probleme? Es ist nämlich eher ungewöhnlich das
    > es ein Auto so sauber zerteilt und dabei eine Hälfte fast unbeschädigt
    > bleibt.

    Liegt an den Batterien, die im Mittelteil wie ein 'Panzerblock' nahezu unverformbar sind. Daher geht bei so einem Aufprall die gesamte Energie in die Teile davor- und damit bricht oder zerreißt es das Fahrzeug kurz vor dem Batterieblock im Boden des Fahrzeugs. Wobei natürlich der direkt angrenzende Teil der Batterie auch seinen Teil eines Schadens mit abbekommt, Brand inklusive!
    Ein anderes -normales- Fahrzeug wäre in der Fahrzeugmitte, also dem Fahrgastraum zerrissen oder komplett zusammen gestaucht worden.

    Das einzige tatsächlich problematische ist die extreme Brandgefahr bei verunfallte eAutos, d.h. das die Akkus auch Tage nach dem Unfall immer wieder sich selbst entzünden können und daher so ein Unfall-Fahrzeug so gut wie nie unbeobachtet gelagert werden kann!

  8. Re: U.S. Schutzbeplankung oft mangelhaft

    Autor: tingelchen 30.03.18 - 17:08

    Im wesentlichen haben wir auch solche Stellen. Nur haben wir Querlinien zwischen solchen beiden durchgezogenen Linien. Die die Fläche Markieren, die man nicht befahren darf. Jedenfalls nicht ohne einen triftigen Grund. Daher sieht sowas bei uns nicht aus wie eine Fahrspur.

    Das Bild selbst zeigt jedoch nicht den Teil den die Linien voraus gehen. Die 2 Linien fangen ja nicht spontan einfach an ;) Hier ist das Stück am Anfang:

    https://www.google.com/maps/@37.411084,-122.0761503,3a,75y,270h,63.06t/data=!3m6!1e1!3m4!1su5tafmK3TScQZ4-PGWhOkg!2e0!7i16384!8i8192

    Dann wird auch ersichtlich dass die Fläche dazwischen keine Fahrbahn ist. Und auch ein Autopilotsystem sollte dies erkennen. Die Stelle ist ein gutes Stück vorher. Sollte der Autopilot hier eingeschaltet gewesen sein und dieser Mist gebaut haben, hätte man mehr als genug Zeit um als Mensch ein zu greifen. Es sei denn, man hat tief und fest geschlafen.

  9. Re: U.S. Schutzbeplankung oft mangelhaft

    Autor: NukeOperator 31.03.18 - 19:27

    tingelchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Bild selbst zeigt jedoch nicht den Teil den die Linien voraus gehen.
    > Die 2 Linien fangen ja nicht spontan einfach an ;) Hier ist das Stück am
    > Anfang:
    >
    > www.google.com
    >
    > Dann wird auch ersichtlich dass die Fläche dazwischen keine Fahrbahn ist.
    > Und auch ein Autopilotsystem sollte dies erkennen.

    Hat der AP möglicherweise auch.
    Da jedoch ein paar Meter weiter die Markierung beschädigt war, hat der SpHA wohl treu zur nächsten durchgezogenen Linie korrigiert und dann seine Position in der Toten Spur gehalten bis es gekracht hat.
    https://www.google.com/maps/@37.4103858,-122.0747484,3a,75y,65.61h,63.06t/data=!3m6!1e1!3m4!1sZwSkMStlphQsZwlSxqZNkg!2e0!7i16384!8i8192

  10. Re: U.S. Schutzbeplankung oft mangelhaft

    Autor: ingolf 31.03.18 - 23:02

    Ich sehe hier keine Beschädigung der Markierung;

    https://www.google.com/maps/@37.4112009,-122.076448,3a,60y,102.87h,74.3t/data=!3m6!1e1!3m4!1s3Un99Ynbm1Iof1-SpOOl8g!2e0!7i16384!8i8192

    Was ich erkenne ist auf der linken Fahrbahn in der Mitte einen Riss des Asphalts. Hat der Autopilot dies als Fahrbahnmarkierung interpretiert? Falls ja dann verzichte ich dankend auf diesen Spurhalteassi.

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