Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Automobil
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Autos: Elektro, Brennstoffzelle oder…

da wurde ausgiebig der Verbrauch der Fahrzeuge verglichen

  1. Thema
  1. 1
  2. 2
  3. 3

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. da wurde ausgiebig der Verbrauch der Fahrzeuge verglichen

    Autor: Viper139 15.07.19 - 14:25

    aber der Ausbau der notwendigen Infrastruktur völlig ausser Acht gelassen.
    Der Aufbau einer Wasserstofftankstellen Infrastruktur ist aufgrund der Flüchtigkeit des Gases ein defiziles Vorhaben, dass sicherlich ohne Ende Ressourcen verbrauchen würde.
    Der Ausbau der Ladestationen für Elektroautos ist auch keine Kleinigkeit. Auch wenn wir wohl genug Kraftwerke haben, so haben wir noch lange nicht überall genug Strom. Mein reicher Nachbar hat sich eine Schnellladestation aufs Grundstück bauen lassen. Das Kabel wurde über hunderte von Metern die Hauptverkehrsstraße runtergezogen und hat ein kleines Vermögen gekostet.
    Beides Unterfangen, die unsere Umweltbilanz ebenfalls negativ beeinflussen werden. Ist also alles nicht so einfach gegeneinander aufzurechnen.

  2. Re: da wurde ausgiebig der Verbrauch der Fahrzeuge verglichen

    Autor: theFiend 15.07.19 - 14:30

    Klar, wenn man jeden Einzelfall pauschalisiert ist das schwer zu berechnen...

  3. Re: da wurde ausgiebig der Verbrauch der Fahrzeuge verglichen

    Autor: DeeMike 15.07.19 - 14:35

    Mein reicher Nachbar hat die Schukodose in der Garage durch eine blaue Campingsteckdose ersetzen lassen (Kosten für Elektriker und Material: ¤120) und lädt mit dem mitgelieferten Ladekabel seines Model 3.

    Warum braucht man zuhause eine Schnellladestation?

  4. Re: da wurde ausgiebig der Verbrauch der Fahrzeuge verglichen

    Autor: GTaur 15.07.19 - 14:47

    Wusste gar nicht dass Gott die Tankstellen und die ganze dazugehörige Infrastruktur schon bei der Erschaffung der Erde mit geschaffen hat oder mussten die auch erst von Menschenhand geschaffen werden? Keine weiß es so genau. ;)
    Achso, die Produktion und der Transport von Kraftsstoffen und der daraus resultierenden Emmisionen soweit Umweltverschmutzung wird bei den Verfechter der Verbrenner auch immer wieder unter den Teppich gekehrt. :)

  5. Re: da wurde ausgiebig der Verbrauch der Fahrzeuge verglichen

    Autor: Jesterfox 15.07.19 - 14:47

    DeeMike schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum braucht man zuhause eine Schnellladestation?

    Um über Nacht die 400km Reichweite wieder voll zu bekommen weil man eben nicht nur Pendelt und auf Ausflügen nicht ne Stunde am Schnellader stehen will.

    Das wäre zumindest für mich der Grund. Da das aktuell noch nicht so ist (gar kein Strom in der Garage und 400km Reichweite ist bei E-Autos auch eher selten) ist für mich aktuell wohl kein E-Auto drin. Aber eigentlich hätt ich gern eins... Plug-In Hybrid wäre aber aktuell wohl das sinnvollste für mich (Pendeln elektrisch und die Ausflüge dann mit Benzin)

  6. Re: da wurde ausgiebig der Verbrauch der Fahrzeuge verglichen

    Autor: ulink 15.07.19 - 14:47

    DeeMike schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mein reicher Nachbar hat die Schukodose in der Garage durch eine blaue
    > Campingsteckdose ersetzen lassen (Kosten für Elektriker und Material: ¤120)
    > und lädt mit dem mitgelieferten Ladekabel seines Model 3.

    Genau, und das reicht in 99% der Faelle (bei denen man grundaetzlich Zuhause oder bei der Arbeit laden kann). Das restliche 1% besorgt sich einen 500 Euro 3-phasen Ladeziegel, steckt den an der roten CEE 16A 3-phasen Dose an und ist mit der 3-fachen Geschwindigkeit in der Lage, ueber Nacht IMMER vollzuladen (auch wenn das Auto ganz leer waere).

    > Warum braucht man zuhause eine Schnellladestation?

    Braucht kein Mensch. Aber das weiss der Herr Lesch ja auch nicht, wieso soll es dann der durch gezielten FUD blind gewordene Otto Normaluser wissen.

  7. Re: da wurde ausgiebig der Verbrauch der Fahrzeuge verglichen

    Autor: ulink 15.07.19 - 14:50

    Jesterfox schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Um über Nacht die 400km Reichweite wieder voll zu bekommen

    Nein. Mit meinem 500 Euro 3-phasen Ladeziegel (das ist kein Schnellader) und einem Model 3 kann ich Deine 400km in knapp 6 Stunden laden. Ueber Nacht wahrlich kein Problem.

  8. Re: da wurde ausgiebig der Verbrauch der Fahrzeuge verglichen

    Autor: Jesterfox 15.07.19 - 14:53

    Ok, stimmt Schnellader ist nicht notwendig, aber trotzdem ein 3-phasiger Anschluss.

  9. Re: da wurde ausgiebig der Verbrauch der Fahrzeuge verglichen

    Autor: ulink 15.07.19 - 15:06

    Jesterfox schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ok, stimmt Schnellader ist nicht notwendig, aber trotzdem ein 3-phasiger
    > Anschluss.

    Wenn man ein Haus hat, hat man sowas eigentlich immer oder kann es sich fuer wenig Geld an die Wand schrauben lassen. Weil ein Haus hat an sich immer einen 3-phasigen Anschluss.

    Aber man braucht es nur selten, das einphasige Laden ueber die Schukosteckdose reicht in aller Regel aus. Das sind bis zu 20km/h Ladegeschwindigkeit mit einem vernuenftigen Elektroauto (damit meine ich explizit nicht E-Tron, EQC oder I-Pace mit ihrem viel zu hohen Verbrauch). Das Auto wird ja nicht jeden Abend leer sein.

  10. Re: da wurde ausgiebig der Verbrauch der Fahrzeuge verglichen

    Autor: Jesterfox 15.07.19 - 15:17

    Für ein reines Pendlerauto würde die Shuko reichen, ja. Aber das ist halt leider nicht mein Anforderungsprofil (Elektroautos sind momentan vor allem das ideale Zweitauto für Paare)

    Ich hab halt das Problem, ich hab zwar ne Garage, aber ganz ohne Strom und ich wohn da nur zur Miete. Für Strom in der Garage müsste der Vermieter erst mal den Hinterhof Aufbuddeln...

    PS: das Haus meiner Eltern ist nur einphasig angeschlossen... kam wohl früher öfter vor.

  11. Re: da wurde ausgiebig der Verbrauch der Fahrzeuge verglichen

    Autor: Viper139 15.07.19 - 15:24

    @Ulink --> wir haben ein Kia Elektroauto in der Familie und der lädt keine 100km in der Nacht über die normale Steckdose - das sind eher 12km/h Ladegeschwindigkeit, von 20km/h ist man je nach Witterung weit entfernt. Der Tesla des Nachbarn lud an der normalen Steckdose auch nicht schneller.
    3-phasig ist da schon besser, aber der liegt halt meist nicht in der Garage, viele ältere Häuse haben noch nicht mal das.
    Und wer für sich meint, dass reicht, dem soll das genügen - wir fahren am Tag aber oft 300-400km und mehr zum Kunden. Da reicht das sicherlich nicht und zwischendurch eine Stunde oder mehr zu Laden geht gar nicht.

    @GTaur --> Gott hat die nicht geschaffen, ABER DIE STEHEN SCHON ALLE! Und 1 LKW mit Benzin transportiert genausoviel Energie wie 8-9 LKW mit Wasserstoff - schau Dir mal die Dichte an. Ich beliefere eine Firma die Wasserstoff transportiert - die wissen was sie sagen.
    Und die Stromtrassen aus hochwertigem Kupfer müssen halt erst auch erstmal verlegt werden. Nord-Süd...als Stichwort. Das Tankstellennetz ist aber schon da.
    Wenn man alleine den CO2 Verbrauch der Nord-Süd Trasse mit einbeziehen würde...

    Es kann eigentlich nur über lokal generierten und gespeicherten Strom funktionieren, wenn wir wirklich CO2 sparen wollen. Nur damit verdienen die Konzerne viel weniger - kommt also gar nicht in die Diskussion. Die Informationen die wir erhalten sind doch fast immer durch die Konzernbrillen gefiltert und die wollen nunmal alle langfristig Geld mit uns verdienen - egal mit welcher Lösung.

  12. Re: da wurde ausgiebig der Verbrauch der Fahrzeuge verglichen

    Autor: DeeMike 15.07.19 - 15:29

    Jesterfox schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Für ein reines Pendlerauto würde die Shuko reichen, ja. Aber das ist halt
    > leider nicht mein Anforderungsprofil

    Was ist denn Dein Anwendungsprofil? Schuko (2,3 kW) reicht eigentlich für fast alle, außer wirkliche Langstreckenpendler, die mehr km pro Tag fahren, als über Nacht nachgeladen werden können. Ab einer Fahrstrecke von 100 bis 150 km pro Tag kann es knapp werden mit Schuko. Dann sollte man eine Lademöglichkeit mit 3,6, 4,6 oder 11 kW installieren.

    Wenn Du nur gelegentlich fährst, und dann weite Strecken so dass Du mit leerem Akku nach Hause kommst, reichen 2,3 kW auch aus. Ein großer Akku ist dann vielleicht am nächsten Tag noch nicht wieder voll, aber es kommt ja auch nicht oft vor, dass man von einem 400-km-Trip nach Hause kommt und dann gleich am nächsten Tag zum nächsten 400-km-Trip aufbricht. Wer das regelmäßig macht, sollte eben 11 kW installieren.

    > Ich hab halt das Problem, ich hab zwar ne Garage, aber ganz ohne Strom und
    > ich wohn da nur zur Miete. Für Strom in der Garage müsste der Vermieter
    > erst mal den Hinterhof Aufbuddeln...

    Mieter/Vermieter ist tatsächlich ein Problem, wenn es etwas aufwändiger wird. Der Mieter möchte keine ¤3.000 zahlen, weil er vielleicht nur noch einige Jahre zur Miete wohnt, und der Vermieter möchte es nicht zahlen, weil der nächste Mieter vielleicht kein Elektroauto fährt und somit kein Interesse hat, für die Lademöglichkeit zu zahlen.

  13. Re: da wurde ausgiebig der Verbrauch der Fahrzeuge verglichen

    Autor: ulink 15.07.19 - 15:55

    DeeMike schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mieter/Vermieter ist tatsächlich ein Problem, wenn es etwas aufwändiger
    > wird.

    Einige 10m Kabel und eine CEE16 3-phasig Steckdose inklusive Installation durch den Elektriker des Vertrauens sollten mit < 1000 Euro Euro machbar sein.

    Also ich wuerde das als Vermieter jederzeit machen, weil:
    a) Ich mehr Miete verlangen kann bzw. ich die Wohnung attraktiver machen kann
    b) Es immer mehr E-Autos gibt, das also ein immer staerkeres "Vermietungsargument" ist
    c) Ich inzwischen wegen 4-monatiger Praxiserfahrung ein E-Autofan geworden bin :-)

  14. Re: da wurde ausgiebig der Verbrauch der Fahrzeuge verglichen

    Autor: Jesterfox 15.07.19 - 16:04

    Ich Pendel am Tag ca. 20km (einfach) hin und zurück (und kann mich bei der Firma nicht drauf verlassen das ich eine der E-Parkplätze erwisch, die sind schnell voll, hab das mal beobachtet). Dazu kommen halt Freitags/Wochends immer wieder längere Touren, auch gern mal mehrere. Erst jetzt am Wochenende war die Planung Freitag (200km) und Samstag (400km), ok, kam Wettertechnisch anders, aber prinzipiell kommen solche Wochenenden vor.

    Dort dann vor Ort zu laden klappt eigentlich auch so gut wie nie, am Sonntag wäre die nächste E-Ladestelle nen guten Kilometer weg gewesen (aber tatsächlich einer von 2 Plätzen noch frei), bringt aber nichts weil ich Material im Auto hab das ich vor Ort benötige (und das Auto auch zum aufbewahren und abschließen). Aber mit nem Auto das wie aktuell die meisten nur 350 bis 400km Reichweite hat hätt ich die Tour wohl nicht mal voll geladen geschafft ohne mich da dann doch nochmal ne Stunde hinzustellen.

    Klar, ich bin damit vermutlich eher ne Ausnahme, aber wenn man in der Freizeit viel mit Hobby/Verein unterwegs ist wirds halt doch schnell eng. Und auch wenn ich E-Autos cool find muss ich schauen was für mich funktioniert.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.07.19 16:05 durch Jesterfox.

  15. Re: da wurde ausgiebig der Verbrauch der Fahrzeuge verglichen

    Autor: DeathMD 15.07.19 - 17:19

    Haben sie überhaupt die Herstellung mit eingerechnet oder wirklich nur den Verbrauch? Naja... mir kommt es sowieso so vor als müsste das Institut das für Wasserstoff zuständig, seine zukünftige Existenz rechtfertigen, mit all den seltsamen Studien die sie in letzter Zeit erstellen.

    BRAWNDO: The Thirst Mutilator

    It's got Electrolytes

  16. Re: da wurde ausgiebig der Verbrauch der Fahrzeuge verglichen

    Autor: Sharra 16.07.19 - 05:55

    Ja, Wasserstoff diffundiert durch fast alles hindurch. Betonung auf fast. Große Stationäre Tanks kann man so konzipieren, dass sie 99,9% lange Zeit halten. Man kann, braucht man aber gar nicht. Wie lange lagert denn Wasserstoff, wenn viele damit fahren? Tankstellen werden auch heute schon alle 2-3 Tage beliefert. Die Verluste in dieser Zeit sind zwar messbar, aber fallen nicht auf.
    Und Umrüstung vorhandener Tankstellen ist jetzt gar nicht mal so der Aufwand.

    Ladestationen für Akkus sind da eine andere Hausnummer. Quickcharger sind zwar eine tolle Sache, aber im Endeffekt reduzieren sie leider die Lebensdauer der Akkus. Und bei weitem nicht Jeder kann, oder darf daheim eine Lademöglichkeit montieren. "Mal eben" eine Tiefgarage aufrüsten ist nicht. Mit ein paar Kabeln ist es nicht getan. Die x-Fachen Kosten für den Brandschutz kommen noch oben drauf.

    Die Panikmache wegen der Netze ist allerdings eher Quatsch. Die Leitungskapazitäten sind da. Einzig eine intelligente Steuerung muss aufgesetzt werden, damit nicht die gesamte Nachbarschaft komplett auf einmal lädt. Denn dann müssten wir massiv Kraftwerke bauen, die dann von 16-20 Uhr unter Vollast laufen, und danach brachliegen würden. Wenn die Fahrzeuge aber im Fenster 16-06 Uhr ihre 5-8 Stunden 230V, 16A bekommen, reicht das für die allermeisten Fahrzeuge dicke aus.

  17. sehe ich genauso

    Autor: jo-1 16.07.19 - 07:42

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, Wasserstoff diffundiert durch fast alles hindurch. Betonung auf fast.
    > Große Stationäre Tanks kann man so konzipieren, dass sie 99,9% lange Zeit
    > halten. Man kann, braucht man aber gar nicht. Wie lange lagert denn
    > Wasserstoff, wenn viele damit fahren? Tankstellen werden auch heute schon
    > alle 2-3 Tage beliefert. Die Verluste in dieser Zeit sind zwar messbar,
    > aber fallen nicht auf.
    > Und Umrüstung vorhandener Tankstellen ist jetzt gar nicht mal so der
    > Aufwand.

    dazu kommt, dass der Wasserstoff vor Ort erzeugt werden kann. Den Ökostrom einfach vor Ort in H2 umwandeln - wenn das kontinuierlich läuft sollte man nicht mal mehr Tankfahrzeuge brauchen - am Besten dieser Strom kommt aus 100 % erneuerbaren Energiequellen und ist sowieso überschüssig - dann barsacht auch niemand sich um die Schnellader zu Hause Sorgen zu machen.

    >
    > Ladestationen für Akkus sind da eine andere Hausnummer. Quickcharger sind
    > zwar eine tolle Sache, aber im Endeffekt reduzieren sie leider die
    > Lebensdauer der Akkus. Und bei weitem nicht Jeder kann, oder darf daheim
    > eine Lademöglichkeit montieren. "Mal eben" eine Tiefgarage aufrüsten ist
    > nicht. Mit ein paar Kabeln ist es nicht getan. Die x-Fachen Kosten für den
    > Brandschutz kommen noch oben drauf.
    >

    Eine Ladeinfrastruktur landesweit zu installieren ist IMHO auch quatsch - der Energie. und Rohstoffverbrauch ist einfach hörend - wenn jedes Mobil eine Ladestation braucht ist das das Gegenteil von Umweltfreundlich.

    > Die Panikmache wegen der Netze ist allerdings eher Quatsch. Die
    > Leitungskapazitäten sind da. Einzig eine intelligente Steuerung muss
    > aufgesetzt werden, damit nicht die gesamte Nachbarschaft komplett auf
    > einmal lädt. Denn dann müssten wir massiv Kraftwerke bauen, die dann von
    > 16-20 Uhr unter Vollast laufen, und danach brachliegen würden. Wenn die
    > Fahrzeuge aber im Fenster 16-06 Uhr ihre 5-8 Stunden 230V, 16A bekommen,
    > reicht das für die allermeisten Fahrzeuge dicke aus.

    das sehe ich zwar anders - es gibt bei Wasserstoff jedoch sehr vielverbrechende erste Versuche der Erzeugung und ich kann wie heute einfach zur Tanke fahren und 500..800 km nachtanken.

    So wird ein Schuh draus - mich reizt das viel mehr.

    Ich bin ein wenig verwundert über die aggressive Ablehnung gegenüber H2. Scheint fast so als wäre BEV eine Art Religion, deren Paradigmen nicht angetastet werden dürfen :-)

    Ich habe nichts gegen E-mobilität - eine Batterie möchte ich jedoch als Werkstoffwissenschaftler nicht haben - ich glaube nicht daran, dass das Thema Batterie so gelöst wird wie viele es sich wünschen - ich bin mir ziemlich sicher, dass die Brennstoffzelle eine sehr gute Chance auf Durchsetzung haben wird.

  18. Re: sehe ich genauso

    Autor: azeu 16.07.19 - 07:52

    > Ich bin ein wenig verwundert über die aggressive Ablehnung gegenüber H2. Scheint fast so als wäre BEV eine Art Religion, deren Paradigmen nicht angetastet werden dürfen :-)

    Liegt eher daran, dass die H2-Fans vieles einfach nicht beachten :)

    H2 lokal mit lokal produziertem Ökostrom herstellen. Schön. Aber warum diesen Ökostrom nicht gleich in einen Akku pumpen? Welchen "Sinn" macht es Strom selbst zu produzieren, diesen mit Verlusten in H2 umzuwandeln und danach nochmal mit Verlusten wieder in Strom zurück?

    Und nicht jedes E-Auto braucht eine eigene Ladesäule. Das ist einfach Unsinn der gerne von E-Auto-Verweigerern angenommen/verbreitet wird.

    Und das mit dem Volltanken in 5 Minuten ist leider auch nur eine Halbwahrheit. Je mehr H2-Autos tanken, desto länger dauert der Tankvorgang. Wasserstoff lässt sich eben nicht so einfach handhaben wie Benzin/Diesel. Das wird von der H2-Lobby auch gerne verschwiegen.

    DU bist ...

  19. Re: sehe ich genauso

    Autor: osolemiox 16.07.19 - 08:39

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > H2 lokal mit lokal produziertem Ökostrom herstellen. Schön. Aber warum
    > diesen Ökostrom nicht gleich in einen Akku pumpen?

    Ganz einfach: weil in einen Akku nicht so viel reinpasst, wie in einen (H2) Tank, es sei denn der Akku wird sehr groß, voluminös und teuer.

    Das ist nicht zwangsläufig ein Problem bzw. Punkt gegen BEVs. Mit zunehmender Reichweite allerdings schon.

  20. Re: sehe ich genauso

    Autor: azeu 16.07.19 - 08:47

    Ob Du einen großen H2-Tank baust oder einen großen Akku, wo ist der Unterschied?

    Du wirst ja auch keinen 10 Liter H2-Tank bauen wollen, oder?

    DU bist ...

  1. Thema
  1. 1
  2. 2
  3. 3

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. OEDIV Oetker Daten- und Informationsverarbeitung KG, Bielefeld
  2. Deloitte, verschiedene Standorte
  3. IGEL Technology GmbH, Augsburg
  4. hubergroup Deutschland GmbH, Kirchheim bei München

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 199,90€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Faire IT: Die grüne Challenge
Faire IT
Die grüne Challenge

Kann man IT-Produkte nachhaltig gestalten? Drei Startups zeigen, dass es nicht so einfach ist, die grüne Maus oder das faire Smartphone auf den Markt zu bringen.
Von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Smartphones Samsung und Xiaomi profitieren in Europa von Huawei-Boykott
  2. Smartphones Xiaomi ist kurz davor, Apple zu überholen
  3. Niederlande Notrufnummer fällt für mehrere Stunden aus

OKR statt Mitarbeitergespräch: Wir müssen reden
OKR statt Mitarbeitergespräch
Wir müssen reden

Das jährliche Mitarbeitergespräch ist eines der wichtigsten Instrumente für Führungskräfte, doch es ist gerade in der IT-Branche nicht mehr unbedingt zeitgemäß. Aus dem Silicon Valley kommt eine andere Methode: OKR. Sie erfüllt die veränderten Anforderungen an Agilität und Veränderungsbereitschaft.
Von Markus Kammermeier

  1. Arbeit Hilfe für frustrierte ITler
  2. IT-Arbeitsmarkt Jobgarantie gibt es nie
  3. IT-Fachkräftemangel Freie sind gefragt

Harmony OS: Die große Luftnummer von Huawei
Harmony OS
Die große Luftnummer von Huawei

Mit viel Medienaufmerksamkeit und großen Versprechungen hat Huawei sein eigenes Betriebssystem Harmony OS vorgestellt. Bei einer näheren Betrachtung bleibt von dem großen Wurf allerdings kaum etwas übrig.
Ein IMHO von Sebastian Grüner


    1. UMTS: 3G-Abschaltung kein Thema für die Bundesregierung
      UMTS
      3G-Abschaltung kein Thema für die Bundesregierung

      Nutzer, die kein LTE in ihren Verträgen festgeschrieben haben, sollten wechseln, da 3G zunehmend abgeschaltet werde. Das erklärte das Bundesverkehrsministerium und sieht keinen Grund zum Eingreifen.

    2. P3 Group: Wo die Mobilfunkqualität in Deutschland am niedrigsten ist
      P3 Group
      Wo die Mobilfunkqualität in Deutschland am niedrigsten ist

      Die Qualität des Mobilfunks in Deutschland ist in den einzelnen Bundesländern sehr unterschiedlich. Dort, wo Funklöcher gerade ein wichtiges Thema sind, ist die Versorgung gar nicht so schlecht.

    3. Mecklenburg-Vorpommern: Funkmastenprogramm verzögert sich
      Mecklenburg-Vorpommern
      Funkmastenprogramm verzögert sich

      Wegen fehlender Zustimmung der EU ist das Geld für ein Mobilfunkprogramm in Mecklenburg-Vorpommern noch nicht verfügbar. Dabei hat das Bundesland laut einer P3-Messung große Probleme.


    1. 18:00

    2. 18:00

    3. 17:41

    4. 16:34

    5. 15:44

    6. 14:42

    7. 14:10

    8. 12:59