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  5. › Autos: Elektro, Brennstoffzelle oder…

Der grüne Kaufgrund

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  1. Der grüne Kaufgrund

    Autor: GangnamStyle 15.07.19 - 17:41

    Es ist erstaunlich wie in letzter Zeit die Debatte in den Medien völlig falsch läuft. Als hätten die Autokaufinsteressenten nur ein Ziel, nämlich möglichst umweltschonde Autos zu kaufen.
    Mit Nichten! Der Umweltgedanke spielt in den meisten Fällen keine Rolle oder nur geringe Rolle. Das ist die Wahrheit. Vielmehr spielen die Praxistauglichkeit etwa, sitzt man bequem und hat man gute Übersicht? Kann das Auto auch die Strecken zurücklegen, die ich immer fahre und alles transportieren, was ich immer mitnehmen möchte? Hat das Auto Features, die ich haben möchte und die Sicherheit, die für meine Familie wichtig ist? Ist das Auto ökonomisch?
    Erst dann kommt vielleicht die Umweltfrage und vielleicht noch die CO2-Frage.

    Bei den vielen Untersuchungen wird seltsamerweise angenommen, dass die Batterie eines E-Fahrzeugs 100 oder 90 kWh Kapazität hätte. Das ist aber eher die Ausnahme. Die E-Autos der aktuellen Generation haben zirka 50-65kWh und die Vorgängergenerationen haben lediglich ca. 30 kWh. Es wird kolportiert, dass es so viele Vielfahrer gäbe. Natürlich gibt es da und da auch Vielfahrer. Aber die meisten Leute sind nur Pendler, die nur max. 50km am Tag zurücklegen müssen. Da braucht man wirklich nicht 100kWh Akkukapazität.

    Ach ja und die E-Autofahrer kaufen auch nicht aus edlen Gründen die E-Autos, sondern in den meisten Fällen, weil es damit viel Komfort und Exklusivität geboten wird. Viele E-Autofahrer sind technikbegeisterte Leute, die innovative Produkte lieben und ausprobieren wollen.

  2. Re: Der grüne Kaufgrund

    Autor: azeu 15.07.19 - 20:15

    Viele kaufen das E-Auto auch einfach nur wegen der "geilen" Beschleunigung.

    DU bist ...

  3. Re: Der grüne Kaufgrund

    Autor: ChMu 15.07.19 - 23:55

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Viele kaufen das E-Auto auch einfach nur wegen der "geilen" Beschleunigung.

    Absolut. Nr1 Grund fuer mich. Gegen den Katapult Start kommt so schnell nichts gegen an. Schon gar nicht fuer das Geld. Macht einfach Spass. Und nur dafuer habe ich das Auto. Wenns um die Umwelt ginge, koennte man gar kein Auto fahren, eine groessere Recourcen Verschwendung ist kaum zu machen.
    Aber es werden ganze Laender verwuestet und ganze Landstriche verseucht, Species ausgerottet und Dictatoren vergoettert nur um mit mehr Diesel zum Baecker fahren zu koennen.
    Niemanden interessiert dabei die “Umwelt”
    Also lasse ich mir den Spass eine e-Autos nicht vermiesen, ich mag meinen persoenlichen Spass, andere versuchen anderen zu zeigen, wer mehr Power und damit Rechte hat, das heilige Oel zu haben. Fuer diese Leute sind ein 15min Ladestop nicht zumutbar, es MUESSEN 5 Minuten sein, Scheiss egal wer dafuer draufgeht. Studie oder keine Studie.

  4. Re: Der grüne Kaufgrund

    Autor: weltraumkuh 16.07.19 - 00:19

    sehe ich exakt genauso und ich habe mich an anderer Stelle auch fast 1:1 sehr ähnlich geäussert! :)
    Den anderen Kommentaren kann ich mich auch anschliessen: es sind viele Speed-Freaks bei Elektrofahrern dabei.
    Ich bin auch mega zufriedener Elektroautofahrer seit 2 Jahren, aber diese aufgezwungene Umweltdebatte ist irre anstrengend. Man ist schon regelrecht in Rechtfertigungszwang gekommen. Dabei gibt es bei keinem anderen Produkt solche Diskussionen: damals z.B. bei der Umstellung von Bildröhre auf Flachbildschirmen war z.B. alles total easy. Nur bei den ersten Handies galt man als "Angeber" damals. Und sonst spielt doch letztendlich der Umweltaspekt eine vollkommen untergeordnete Rolle beim Kauf: egal ob es eine Banane oder eine Notebook ist. Total irre, was gerade abgeht.

  5. Re: Der grüne Kaufgrund

    Autor: azeu 16.07.19 - 08:35

    > es MUESSEN 5 Minuten sein, Scheiss egal wer dafuer draufgeht. Studie oder keine Studie.

    Wobei das mit den 5 Minuten an der H2-Tanke auch nicht ganz stimmt. Je mehr H2-Autos tanken desto länger dauert es. Wasserstoff ist halt keine Flüssigkeit wie Benzin/Diesel.

    Aber selbst bei Benzin/Diesel klappt das mit den 5 Minuten auch nur wenn die Tanke fast leer ist. In Großstädten dürfte das aber auch selten der Fall sein.

    DU bist ...

  6. Re: Der grüne Kaufgrund

    Autor: osolemiox 16.07.19 - 08:43

    ... viele Leute, denen die Umwelt am Arsch vorbeigeht, leider. Deswegen sind (auch) die E-Autos so wie sie sind und deswegen ist auch noch kein für mich passendes, käufliches Modell dabei.

    Der Loremo wäre da vielleicht ein guter Kompromiss gewissen. So resourcensparend wie möglich (elektrisch 6 kWh/100 km), bei 2+2 Sitzplätzen und guten Fahrleistungen.

  7. Re: Der grüne Kaufgrund

    Autor: 0xDEADC0DE 16.07.19 - 10:05

    Der Verbrauch spielt für viele Käufer schon eine Rolle. Oder schaust du nicht, dass du möglichst günstig tankst? Hilft alles nichts, wenn das schöne Wunschauto schnell beschleunigt, man für 100 km aber 50 ¤ ausgeben muss (was einem mit Akku durchaus passieren kann, je nach Abrechnung an der Ladesäule, da gab es neulich einen Beitrag bei markt, oder so... bin mir nicht ganz sicher).

  8. Re: Der grüne Kaufgrund

    Autor: azeu 16.07.19 - 10:20

    Kann Dir bei einem Tesla nicht passieren ;)

    DU bist ...

  9. Re: Der grüne Kaufgrund

    Autor: weltraumkuh 16.07.19 - 11:24

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kann Dir bei einem Tesla nicht passieren ;)

    so sieht es aus! ich habe noch eine Version mit kostenlosen Laden überall bei den Superchargern. Das spielte beim Kauf eine große Rolle. Da der Tesla so viel mehr Spaß macht, fahre ich 100% diesen Wagen. Vorher: 30% Verbrenner-PKW und 70% Zug. Meine Bahncard habe ich nicht mehr verlängert. Da ich Autobahn weitgehend kostenlos fahre, dann auch mit höherer Geschwindigkeit: 150 (Autopilot max.) anstatt so um die 130 mit meinem (Diesel-)BMW davor. Ich kann nicht sagen, dass dieses umweltfreundlicher wäre - sonst würde ich mir in die eigene Tasche lügen.

  10. Re: Der grüne Kaufgrund

    Autor: DeeMike 17.07.19 - 01:21

    osolemiox schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Loremo wäre da vielleicht ein guter Kompromiss gewissen. So
    > resourcensparend wie möglich (elektrisch 6 kWh/100 km), bei 2+2 Sitzplätzen
    > und guten Fahrleistungen.

    Das sind aber nie in der Praxis überprüfte Werte (wie wäre es im WLTP?), und ob hier PKW-Crashtests bestanden würden, weiß ich nicht. Höchstgeschwindigkeit war wohl auch nur um 100 km/h, Kofferraum minimal, die hinteren beiden Sitze für heutige Kindersitze unterdimensioniert. Als Erstwagen völlig ungeeignet, als Zweitwagen für eine Familie ungeeignet. Höchstens als reines Pendlerfahrzeug nutzbar.

    Ich finde das Auto ja nicht schlecht für gewisse Einsatzzwecke, denke aber, dass es nur sehr geringen Absatz finden würde. Ich bin ja schon froh, wenn sich Freunde *nicht* für einen SUV entscheiden, sondern ein normal hohes Auto kaufen.

  11. Re: Der grüne Kaufgrund

    Autor: osolemiox 17.07.19 - 02:19

    DeeMike schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > osolemiox schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Der Loremo wäre da vielleicht ein guter Kompromiss gewissen. So
    > > resourcensparend wie möglich (elektrisch 6 kWh/100 km), bei 2+2
    > Sitzplätzen
    > > und guten Fahrleistungen.
    >
    > Das sind aber nie in der Praxis überprüfte Werte (wie wäre es im WLTP?),

    Damals war noch NEFZ maßgeblich. Und doch, es gab reale Testfahrten und es gab auch den rechnerischen Nachweis durch die HAW Landshut.

    > und ob hier PKW-Crashtests bestanden würden, weiß ich nicht.

    Reale Crashtests gab es tatsächlich noch nicht, nur simulierte am PC... aufgrund der durchgehenden, nicht durch seitliche Türausschnitte unterbrochenen (die Schwachstelle jedes konventionell konstruierten PKWs) Tragkonstruktion und der großen Knautschzone vorne habe zumindest ich da keine Bedenken. Ganz anders beim e.GO Life, wo ich bereits vor einem Jahr prophezeit hatte, das der (nun nachverstärkte) Alurohr-Rahmen die Crashtests so nicht bestehen wird.

    > Höchstgeschwindigkeit war wohl auch nur um 100 km/h

    170 km/h beim LS (Diesel) und beim EV (Elektro), 220 km/h beim GT (Benziner mit angegebenem Durchschnittsverbrauch von 3 Litern Superbenzin). Von den ersten beiden gab es reale Testfahrten, Videos davon sind immer noch auf YouTube zu finden, von Letzterem gab es noch keinen fahrbaren Prototypen.

    > Kofferraum minimal,

    Nunja, als 2-Sitzer immer noch bedeutend (vorne + hinten, schließlich hatte der Loremo einen Mittelmotor, der zwischen den gegenläufig angeordneten Sitzen untergebracht war) mehr als ein Smart, bei 4 Insassen dann tatsächlich winzig. Für (viele) Singles und Paare ohne Kinder aber sicherlich trotzdem mehr als "genug Auto".

    > die hinteren beiden Sitze für heutige Kindersitze unterdimensioniert.

    Ist das so? Von der Breite her? Von der Höhe jedenfalls sicherlich nicht.

    > Als Erstwagen völlig ungeeignet

    Wie mich dieses "Erstwagen"-Gelaber nervt. Ich fahre schon seit 12 Jahren Daihatsu Cuore L276 und ich wüsste keinen besseren Erst- (und einzigen) Wagen. Und auch den Loremo wäre ich selbstverständlich als "Erstwagen" gefahren. Er sollte übrigens mit Anhängerkupplung erhältlich sein, dann hätte man für die wenigen Fälle im Jahr einen kleinen Anhänger dranschnallen können. Klar wäre der Loremo kein Auto für alle und kinderreiche Familien gewesen, aber ein Auto für viele..

    > als Zweitwagen für eine Familie ungeeignet.
    > Höchstens als reines Pendlerfahrzeug nutzbar.

    Wieso "höchstens"!? Aber ja, als Pendlerfahrzeug wurde der Loremo prinzipiell entworfen.

    > Ich finde das Auto ja nicht schlecht für gewisse Einsatzzwecke, denke aber,
    > dass es nur sehr geringen Absatz finden würde.

    "Gering" ist immer relativ. Damals 50.000 registrierte Kaufinteressenten nur in Deutschland war aber schon ganz ordentlich. Der Toyota Aygo beispielsweise verkauft sich gar nicht so schlecht und hat (im Gegensatz zum Daihatsu Cuore) auch nur einen beengten Innenraum - wieso nicht zu einem Auto wechseln, dass bei selben Fahrleistungen nur noch 1/3 verbraucht oder 50% weniger bei 220 km Höchstgeschwindigkeit (antriebsneutral)?

    > Ich bin ja schon froh, wenn
    > sich Freunde *nicht* für einen SUV entscheiden, sondern ein normal hohes
    > Auto kaufen.

    Ich erlebe momentan im eigenen Umfeld beide Extreme: Leute, die ihr Auto ganz abschaffen und fast nur noch mit dem Fahrrad oder sogar Velomobil und den Öffentlichen fahren und Leute, die tatsächlich zu SUVs oder so etwas wie einen Audi R8 (oder eben einen Tesla "XYZ" greifen. Der Staat hätte hier aber die Möglichkeit zu steuern und Ressourcenschleudern so zu verteuern (statt ihnen auch noch eine grüne Plakette zu verpassen), dass immer weniger Leute zu SUVs und Ähnlichem greifen. Der Umwelt und der Zukunft unserer Nachfahren zuliebe. Schließlich wurden ja auch 100 Watt-Glühbirnen und Staubsauger, die zuviel verbrauchen, verboten.

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