Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Automobil
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Autos: Elektro, Brennstoffzelle oder…

Ein großer Akku ist (fast) genauso umweltfreundlich wie ein kleiner

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Ein großer Akku ist (fast) genauso umweltfreundlich wie ein kleiner

    Autor: flogol 16.07.19 - 00:09

    Denn die CO²-Emissionen pro Kilometer sind von der Akku-Größe unabhängig:

    - Ein Akku hält ca. 500 - 1000 Ladezyklen.

    - Ein großer Akku (90 kWh) für 500km Reichweite hält somit 250.000 - 500.000km

    - Ein kleiner Akku (45 kWh) für 250km Reichweite hält somit 125.000 - 250.000km

    Bei 150kg CO² zur Herstellung von 1kWh Akku ergeben sich somit unabhängig von der Akku-Größe bei einem Verbrauch von 18 kWh/100km (= 90 kWh / 500km) = 5,5km / kWh

    150kg CO²/kWh * 90 kWh / 500.000km = 150 kg CO²/kWh / (1000 * 5,5 km/kWh) = 26g / km bzw. 54g bei 500 Zyklen.

    Allerdings ist ein kleiner Akku trotzdem etwas umweltfreundlicher, da durch das geringere Gewicht der Stromverbrauch etwas sinkt, insbesondere bei niedrigen Geschwindigkeiten mit oft beschleunigen. Der Geringere Verbrauch erhöht die Reichweite und damit auch die Gesamt-Haltbarkeit des Akkus in Kilometern.

    So verbraucht ein Model S mit 90 kWh Akku eher 20 kWh / 100km ab Akku (zzgl. Ladeverluste), während Hyundai ioniq mit 38 kWh Akku eher 14 kWh / 100km ab Akku (zzgl. Ladeverluste) braucht, im Stadtverkehr ist der Unterschied noch grasser, hier brauch der Ioniq nur noch 10 kWh / 100km.

    Somit liegt die Reichweite eines 90 kWh Model S nur bei 450km und die Gesamt-Haltbarkeit eines 90 kWh Akkus eines Model S nur bei 225.000 bis 450.000km => 30 bis 60g CO²/km, und die Reichweite des 38 kWh Ioniq bei 272km, Gesamthaltbarkeit bei 136.000 - 272.000km => 21 bis 41g CO²/km

    (Hinzu kommt natürlich jeweils noch CO² für den Stromverbrauch)

    Der Hyundai Ioniq ist allerdings eine sehr große Ausnahme, aufgrund ihrer nicht vorhandenen Aerodynamik brauchen Zoe und Leaf nicht wirklich weniger als ein Model S und sogar mehr als ein schweres Model 3, daher: Ein großer Akku ist (fast) so umweltfreundlich wie ein kleiner.

    Die Studie kann man daher getrost in die Tonne treten...

    Ein Ebike braucht übrigens nur etwa 1 kWh/100km, wenn man nicht mitritt, ein 45 kmh E-Roller nur 3-4 kWh/100km, dafür sind die Akkus etwas billiger und halten eher nur 500 Zyklen.
    Dementsprechend liegt der CO²-Ausstoß für die Ebike-Akku-Produktion bei nur 3g CO²/km, beim E-Roller bei 9-12g.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 16.07.19 00:27 durch flogol.

  2. Re: Ein großer Akku ist (fast) genauso umweltfreundlich wie ein kleiner

    Autor: osolemiox 16.07.19 - 00:18

    flogol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Denn die CO²-Emissionen pro Kilometer sind von der Akku-Größe unabhängig:
    >
    > - Ein Akku hält ca. 500 - 1000 Ladezyklen.
    >
    > - Ein großer Akku (90 kWh) für 500km Reichweite hält somit bis zu
    > 500.000km
    >
    > - Ein kleiner Akku (45 kWh) für 250km Reichweite hält somit bis zu
    > 250.000km
    >
    > Bei 150kg CO² zur Herstellung von 1kWh Akku ergeben sich somit unabhängig
    > von der Akku-Größe bei einem Verbrauch von 18 kWh/100km (= 90 kWh / 500km)
    > = 5,5km / kWh
    >
    > 150kg CO²/kWh * 90 kWh / 500.000km = 150 kg CO²/kWh / (500 * 5,5 km/kWh) =
    > 54g / km
    >
    > Allerdings ist ein kleiner Akku trotzdem etwas umweltfreundlicher, da durch
    > das geringere Gewicht der Stromverbrauch etwas sinkt, insbesondere bei
    > niedrigen Geschwindigkeiten mit oft beschleunigen.
    >
    > So verbraucht ein Model S mit 90 kWh Akku eher 20 kWh / 100km ab Akku
    > (zzgl. Ladeverluste), während Hyundai ioniq mit 33 kWh Akku eher 14 kWh /
    > 100km ab Akku (zzgl. Ladeverluste) braucht, im Stadtverkehr ist der
    > Unterschied noch grasser, hier brauch der Ioniq nur noch 10 kWh / 100km.
    >
    > Ein Ebike braucht übrigens nur etwa 1 kWh/100km, wenn man nicht mitritt,
    > ein 45 kmh E-Roller nur 3-4 kWh/100km.
    > Dementsprechend liegt der CO²-Ausstoß für die Ebike-Akku-Produktion bei nur
    > 3g CO²/km, beim E-Roller bei 9-12g.

    (Zu) große Akkus in BEVs sind Ressourcenverschwendung. Punkt.

  3. Re: Ein großer Akku ist (fast) genauso umweltfreundlich wie ein kleiner

    Autor: ChMu 16.07.19 - 00:29

    flogol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Denn die CO²-Emissionen pro Kilometer sind von der Akku-Größe unabhängig:
    >
    > - Ein Akku hält ca. 500 - 1000 Ladezyklen.

    Ehm, man spricht inzwischen von 3000 Ladezyclen, im Labor auch 5000
    >
    > - Ein großer Akku (90 kWh) für 500km Reichweite hält somit bis zu
    > 500.000km

    Tesla geht von 1,6Mio km aus. Allerdings ist der Akku dann bei 70%. Dann geht es aber im second life weiter. 10-15 Jahre. Sollte man durchaus mit einrechnen.
    >
    > - Ein kleiner Akku (45 kWh) für 250km Reichweite hält somit bis zu
    > 250.000km

    Na ja, eher 800000km
    >
    > Bei 150kg CO² zur Herstellung von 1kWh Akku ergeben sich somit unabhängig
    > von der Akku-Größe bei einem Verbrauch von 18 kWh/100km (= 90 kWh / 500km)
    > = 5,5km / kWh

    Wie kommst Du auf 150kg pro kWh? Die Akkus werden schon laenger CO2 neutral mit 100% regenerativen Energien hergestellt. Oder anders, 0kg CO2.
    >
    > 150kg CO²/kWh * 90 kWh / 500.000km = 150 kg CO²/kWh / (500 * 5,5 km/kWh) =
    > 54g / km

    S.o.
    >
    > Allerdings ist ein kleiner Akku trotzdem etwas umweltfreundlicher, da durch
    > das geringere Gewicht der Stromverbrauch etwas sinkt, insbesondere bei
    > niedrigen Geschwindigkeiten mit oft beschleunigen.

    Meinst Du? Stimmt nicht. Mein Model 3 kommt in der Stadt mit 10-11kWh klar, unsere ModelS aber auch! Tada! Dabei ist das Model S mal eben eine halbe Tonne schwerer (obwohl aus Alu) Bei hoeherer Geschwindigkeit (120km/h auf der Autobahn) kommt der M3 auf 14, der Tesla auf gut 16kWh, was ohne Recuperation und der eheblich groesseren Karosserie der S logisch ist.
    >
    > So verbraucht ein Model S mit 90 kWh Akku eher 20 kWh / 100km ab Akku
    > (zzgl. Ladeverluste), während Hyundai ioniq mit 33 kWh Akku eher 14 kWh /
    > 100km ab Akku (zzgl. Ladeverluste) braucht, im Stadtverkehr ist der
    > Unterschied noch grasser, hier brauch der Ioniq nur noch 10 kWh / 100km.

    Und der Tesla auch nur noch 10 (ok, 11, wenn drei bis 4 Leute drinsitzen) 20kWh habe ich bisher nur bei 120km/h die Berge Richtung Frankreich rauf gesehen. Aber man faehrt ja auch wieder runter.

  4. Re: Ein großer Akku ist (fast) genauso umweltfreundlich wie ein kleiner

    Autor: flogol 16.07.19 - 00:30

    Wie gesagt, das Gewicht des Fahrzeugs ist der entscheidende Faktor, die kWh-Größe des Akkus hat keinen Einfluss, nur der große Akku ist schwerer und macht das Auto schwerer.

    Aber eigentlich kommts eben nicht drauf an, einen kleinen Akku zu haben, sondern es kommt drauf ein, ein leichtes Auto zu haben.

    Ein SUV mit kleinem Akku ist genauso verschwenderisch wie ein SUV mit großem Akku.

    Ein 500kg leichtes Elektroauto hätte einen mini-Verbrauch und dementsprechend eine riesige Reichweite auch mit kleinem Akku.

  5. Re: Ein großer Akku ist (fast) genauso umweltfreundlich wie ein kleiner

    Autor: flogol 16.07.19 - 00:34

    https://www.spritmonitor.de/de/uebersicht/198-Tesla_Motors/1315-Model_S.html?fueltype=5&powerunit=2

    Siehe oben rechts:

    Durchschnitt = 20,5 kWh

    Häufigster Wert (siehe Häufigkeitsverteilung rechts): 21,6 kWh


    https://www.spritmonitor.de/de/uebersicht/19-Hyundai/1554-IONIQ.html?fueltype=5&powerunit=2

    Durchschnitt = 13,90 kWh (verfälscht durch 3 von 90 die ihren Hybrid falsch als Elektrisch eingetragen haben)

    Häufigster Wert: 14,4 kWh

    kann natürlich auch was mit unterschiedlichem Fahrstil unterschiedlicher Fahrer zu tun haben.


    Die 500 - 1000 (Voll)-Ladezyklen sind Herstellerangaben und Erfahrungswerte. Zoe-Akkus sind z.Bsp. bei der 24 kWh-Zoe schon nach 100.000km (= gut 1000 Zyklen) auf 75% Kapazität runter, Renault hat dann halt Reserverkapazität freigeschaltet, so dass sie wieder bei 90% waren - ändert aber nix am Verschleiß.
    Beim Leaf hat man ähnliche Erfahrungswerte, vom iMiev wollen wir nicht reden.

    (halbe Zyklen von 30% auf 75% zählen quasi nichts, das belastet den Akku ja fast nicht)



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 16.07.19 00:45 durch flogol.

  6. Re: Ein großer Akku ist (fast) genauso umweltfreundlich wie ein kleiner

    Autor: osolemiox 16.07.19 - 00:37

    flogol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein 500kg leichtes Elektroauto hätte einen mini-Verbrauch und
    > dementsprechend eine riesige Reichweite auch mit kleinem Akku.

    So ist es. Auch wenn natürlich neben Gewicht und Rollwiderstand vor allem auch die Aerodynamik eine Rolle spielt, je nach Fahrprofil natürlich. Damit wären wir wieder beim "Loremo". Vielleicht kein Auto für alle, aber für viele.

  7. Re: Ein großer Akku ist (fast) genauso umweltfreundlich wie ein kleiner

    Autor: ChMu 16.07.19 - 00:44

    flogol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie gesagt, das Gewicht des Fahrzeugs ist der entscheidende Faktor, die
    > kWh-Größe des Akkus hat keinen Einfluss, nur der große Akku ist schwerer
    > und macht das Auto schwerer.
    >
    > Aber eigentlich kommts eben nicht drauf an, einen kleinen Akku zu haben,
    > sondern es kommt drauf ein, ein leichtes Auto zu haben.
    >
    > Ein SUV mit kleinem Akku ist genauso verschwenderisch wie ein SUV mit
    > großem Akku.
    >
    > Ein 500kg leichtes Elektroauto hätte einen mini-Verbrauch und
    > dementsprechend eine riesige Reichweite auch mit kleinem Akku.

    Schade das das in der Praxis nicht hinhaut. Ein Twizy verbraucht seine 10kWh auf 100km genau wie der Ionic oder das Model3. Ich rede von Stadtverkehr. Kommt auch extreem auf die Recuperation an und damit wieder die Batterie Groesse. Die kleine 8kWh Batterie des Twitsy kann natuerlich nicht die Stroeme einspeisen wie eine 33kWh Batterie des Ionic oder gar die 70kWh Batterie des Model3.
    Nimmt sich alles nicht viel. Hoeheres Gewicht bedeutet mehr Energie zum Beschleunigen, aber eben auch hoehere Recuperation. Gleicht sich ueberraschend gut aus.

  8. Re: Ein großer Akku ist (fast) genauso umweltfreundlich wie ein kleiner

    Autor: flogol 16.07.19 - 00:50

    Nee, höheres Gewicht bedeutet teuerer und daher effizientere Technik.

    Man kann auch leichtere Fahrzeuge bauen die dann auch wenig verbrauchen, iMiev und BMW i3 sind etwa gleich groß und schwer und kamen zur gleichen Zeit auf den Markt, trotzdem war der i3 viel effizienter und teuerer.

    Ein halb so leichtes Fahrzeug erzeugt natürlich auch nur halb so viel Energie beim Bremsen, daher kein Problem wenn die BAtterie halb so groß ist.

    Es braucht einfach nur moderne, teuere, aktuelle Technik in einem leichtem Fahrzeug.

  9. Re: Ein großer Akku ist (fast) genauso umweltfreundlich wie ein kleiner

    Autor: ChMu 16.07.19 - 00:52

    flogol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > www.spritmonitor.de
    >
    > Siehe oben rechts:
    >
    > Durchschnitt = 20,5 kWh
    >
    > Häufigster Wert (siehe Häufigkeitsverteilung rechts): 21,6 kWh
    >
    > www.spritmonitor.de
    >
    > Durchschnitt = 13,90 kWh (verfälscht durch 3 von 90 die ihren Hybrid falsch
    > als Elektrisch eingetragen haben)
    >
    > Häufigster Wert: 14,4 kWh
    >
    > kann natürlich auch was mit unterschiedlichem Fahrstil unterschiedlicher
    > Fahrer zu tun haben.

    E-Autos verbrauchen in Deutschland zwischen 20-30% mehr als im Rest der Welt. Das kommt wahrscheinlich durch die Autobahn, im Rest der Welt gibt es solche Geschwindigkeiten nicht. Bei mir, Spanien, haben wir 120km/h auf der Autobahn, in der Pampa. Stadt Autobahn (Barcelona) sind auf 80km/h limitiert, grosse mehrspurige Strassen in der Stadt 50km/h, normal 30km/h innerorts, ausser es ist anders ausgeschildert. Bei mir im Ort bauen sie inzwischen so viele speed bumps, das kaum 20km/h erreicht werden koennen.
    Entsprechend sinkt der Verbrauch.

  10. Re: Ein großer Akku ist (fast) genauso umweltfreundlich wie ein kleiner

    Autor: osolemiox 16.07.19 - 06:46

    ChMu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > flogol schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wie gesagt, das Gewicht des Fahrzeugs ist der entscheidende Faktor, die
    > > kWh-Größe des Akkus hat keinen Einfluss, nur der große Akku ist schwerer
    > > und macht das Auto schwerer.
    > >
    > > Aber eigentlich kommts eben nicht drauf an, einen kleinen Akku zu haben,
    > > sondern es kommt drauf ein, ein leichtes Auto zu haben.
    > >
    > > Ein SUV mit kleinem Akku ist genauso verschwenderisch wie ein SUV mit
    > > großem Akku.
    > >
    > > Ein 500kg leichtes Elektroauto hätte einen mini-Verbrauch und
    > > dementsprechend eine riesige Reichweite auch mit kleinem Akku.
    >
    > Schade das das in der Praxis nicht hinhaut. Ein Twizy verbraucht seine
    > 10kWh auf 100km genau wie der Ionic oder das Model3.

    Der Twizy ist sehr schwer für das, was er bietet. Zudem ist er alles andere als aerodynamisch, allein schon wegen der offenen Radhäuser. Technik von vorgestern, futuristisch verpackt - das gilt auch für den Antrieb und die Rekuperation. Aber gut, wer wirklich nur ein klein wenig in der Stadt fährt, für den ist der Verbrauch nicht ganz so wichtig. Es gibt aber sehr verbrauchsarme Beispiele, angefangen bei elektrifizierten Velomobilen, die bei etwa 60 km/h Spitze (45 km/h erlaubt mit Versicherungskennzeichen) so etwa 1 - 2 kWh/100 km verbrauchen.

    > Ich rede von
    > Stadtverkehr. Kommt auch extreem auf die Recuperation an und damit wieder
    > die Batterie Groesse.

    Oder einen Kondensator/Supercap ;)

    > Die kleine 8kWh Batterie des Twitsy kann natuerlich
    > nicht die Stroeme einspeisen wie eine 33kWh Batterie des Ionic oder gar die
    > 70kWh Batterie des Model3.

    Wenn ein Fahrzeug von vornherein weniger wiegt, muss beim Bremsen auch gar nicht so viel Energie rekuperiert werden. Ein großer Akku erhöht das Fahrzeuggewicht aber bereits um mehrere hundert kg ;)

    > Nimmt sich alles nicht viel. Hoeheres Gewicht bedeutet mehr Energie zum
    > Beschleunigen, aber eben auch hoehere Recuperation. Gleicht sich
    > ueberraschend gut aus.

    Wunschtraum. Ein höheres Gewicht erhöht indirekt nicht zuletzt auch den Rollwiderstand. Deswegen verbraucht ein "Loremo" ja auch weniger als 1/3, gegenüber einem Tesla 3.

  11. Re: Ein großer Akku ist (fast) genauso umweltfreundlich wie ein kleiner

    Autor: osolemiox 16.07.19 - 06:49

    ChMu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > das kaum 20km/h erreicht werden koennen.
    > Entsprechend sinkt der Verbrauch.

    Oder man nimmt gleich das Fahrrad ;)

  12. Re: Ein großer Akku ist (fast) genauso umweltfreundlich wie ein kleiner

    Autor: SJ 16.07.19 - 08:47

    Verschwendet wird ja nichts, da ja recyclebar - im Gegensatz zum Öl.

    --
    Wer all meine Fehler findet und die richtig zusammensetzt, erhält die geheime Formel wie man Eisen in Gold umwandeln kann.

  13. Re: Ein großer Akku ist (fast) genauso umweltfreundlich wie ein kleiner

    Autor: azeu 16.07.19 - 09:05

    Auf der Autobahn? ;)

    DU bist ...

  14. Re: Ein großer Akku ist (fast) genauso umweltfreundlich wie ein kleiner

    Autor: azeu 16.07.19 - 09:06

    So einfach ist es auch wieder nicht.

    Große Akkus kann man öfter laden, sprich, sie haben eine höhere Lebensdauer. Der Faktor wurde in der Rechnung irgendwie vergessen.

    DU bist ...

  15. Re: Ein großer Akku ist (fast) genauso umweltfreundlich wie ein kleiner

    Autor: osolemiox 16.07.19 - 09:09

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So einfach ist es auch wieder nicht.
    >
    > Große Akkus kann man öfter laden, sprich, sie haben eine höhere
    > Lebensdauer. Der Faktor wurde in der Rechnung irgendwie vergessen.

    Das stimmt zwar, ändert aber nichts daran, dass BEVs mit kleinen Akkus insgesamt (deutlich) ressourcenschonender sind.

  16. Re: Ein großer Akku ist (fast) genauso umweltfreundlich wie ein kleiner

    Autor: SJ 16.07.19 - 09:32

    Wieso ressourcenschonender? Die Ressourcen sind ja nicht verloren.

    --
    Wer all meine Fehler findet und die richtig zusammensetzt, erhält die geheime Formel wie man Eisen in Gold umwandeln kann.

  17. Re: Ein großer Akku ist (fast) genauso umweltfreundlich wie ein kleiner

    Autor: osolemiox 16.07.19 - 09:38

    SJ schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wieso ressourcenschonender? Die Ressourcen sind ja nicht verloren.

    Ach nein? Rollwiderstand? Gewicht? Weniger nutzbarer Innenraum und Zuladung oder noch größeres/schwereres Fahrzeug, um Letzteres auszugleichen.

    Selbstverständlich ist und bleibt es Ressourcenverschwendung, einen zwei- oder dreimal so großen Akku wie benötigt in der Gegend herumzufahren. Dazu kommt, dass Akkus altern, dass eine Wiederaufbereitung ebenfalls Energie schluckt und dass manche Autos aus durch Unfälle frühzeitig aus dem Leben scheiden. Sorry, aber das sind Milchmädchen-Rechnungen. Genauso gut könnte sich jemand hinstellen und sagen, das Erdöl ist ja auch nicht weg, man kann es wieder aus der Luft fischen! Tatsächlich ist die Generierung von Kraftstoffen mit aus der Atomsphäre entnommenem CO2 grundsätzlich möglich - der Umweltimpakt aber bleibt.

  18. Re: Ein großer Akku ist (fast) genauso umweltfreundlich wie ein kleiner

    Autor: 0xDEADC0DE 16.07.19 - 09:39

    SJ schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wieso ressourcenschonender? Die Ressourcen sind ja nicht verloren.

    Natürlich sind sie das, weil sie fest im Akku stecken. Außerdem wird beim Abbau viel "Fremd"-Resource vernichtet, aber ich weiß: Die geht ja auch nicht "verloren", auch dann nicht, wenn sie kontaminiert und jahrzehntelang oder gar für (quasi) immer giftig ist. Natürlich gehen Rohstoffe "verloren", solange sie irgendwo gebunden sind und nicht jederzeit anderweitig verwendet werden können. Das ist umgangssprachlich, so wie man Geld verliert, wenn man sich verzockt, oder glaubst du auch, das bekommst du später wieder?

  19. Re: Ein großer Akku ist (fast) genauso umweltfreundlich wie ein kleiner

    Autor: azeu 16.07.19 - 10:33

    Jetzt fängst Du aber an zu phantasieren.

    Und das Strohmann-Argument (Erdöl aus der Luft zurück fischen) ist jetzt auch nicht passend.

    DU bist ...

  20. Re: Ein großer Akku ist (fast) genauso umweltfreundlich wie ein kleiner

    Autor: SJ 16.07.19 - 10:45

    Nein, die Ressourcen sind alle noch da und recyclebar. Somit ist es keine Verschwendung.

    --
    Wer all meine Fehler findet und die richtig zusammensetzt, erhält die geheime Formel wie man Eisen in Gold umwandeln kann.

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. MVV Trading GmbH, Mannheim
  2. ENGAGEMENT GLOBAL gGmbH, Bonn
  3. Systemhaus Scheuschner GmbH, Hannover
  4. Deloitte, verschiedene Standorte

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 204,90€
  2. mit Gutschein: NBBGRATISH10


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


IT-Arbeit: Was fürs Auge
IT-Arbeit
Was fürs Auge

Notebook, Display und Smartphone sind für alle, die in der IT arbeiten, wichtige Werkzeuge. Damit man etwas mit ihnen anfangen kann, ist ein anderes Werkzeug mindestens genauso wichtig: die Augen. Wir geben Tipps, wie man auch als Freiberufler augenschonend arbeiten kann.
Von Björn König

  1. Sysadmin "Man kommt erst ins Spiel, wenn es brennt"
  2. Verdeckte Leiharbeit Wenn die Firma IT-Spezialisten als Fremdpersonal einsetzt
  3. IT-Standorte Wie kann Leipzig Hypezig bleiben?

10th Gen Core: Intel verwirrt mit 1000er- und 10000er-Prozessoren
10th Gen Core
Intel verwirrt mit 1000er- und 10000er-Prozessoren

Ifa 2019 Wer nicht genau hinschaut, erhält statt eines vierkernigen 10-nm-Chips mit schneller Grafikeinheit einen Dualcore mit 14++-Technik und lahmer iGPU: Intels Namensschema für Ice Lake und Comet Lake alias der 10th Gen macht das CPU-Portfolio wenig transparent.
Von Marc Sauter

  1. Neuromorphic Computing Intel simuliert 8 Millionen Neuronen mit 64 Loihi-Chips
  2. EMIB trifft Foveros Intel kombiniert 3D- mit 2.5D-Stacking
  3. Nervana NNP-I Intels 10-nm-Inferencing-Chip nutzt Ice-Lake-Kerne

Hyundai Kona Elektro: Der Ausdauerläufer
Hyundai Kona Elektro
Der Ausdauerläufer

Der Hyundai Kona Elektro begeistert mit Energieeffizienz, Genauigkeit bei der Reichweitenberechnung und umfangreicher technischer Ausstattung. Nur in Sachen Emotionalität und Temperament könnte er etwas nachlegen.
Ein Praxistest von Dirk Kunde

  1. Carver Elektro-Kabinenroller als Dreirad mit Neigetechnik
  2. Elektroauto Neuer Chevrolet Bolt fährt 34 km weiter
  3. Elektroauto Porsches Elektroauto Taycan im 24-Stunden-Dauertest

  1. Raumfahrt: Nasa untersucht möglicherweise erstes Verbrechen im Weltraum
    Raumfahrt
    Nasa untersucht möglicherweise erstes Verbrechen im Weltraum

    Ein Scheidungskrieg scheint sich bis auf die ISS ausgeweitet zu haben: Die Astronautin Anne McClain hat von einem Computer der Raumstation auf das Onlinekonto ihrer Ex-Frau zugegriffen und deren Finanzen kontrolliert. Die Nasa untersucht das mutmaßlich erste Verbrechen im Weltraum.

  2. Disney: 4K kostet bei Disney+ keinen Aufpreis
    Disney
    4K kostet bei Disney+ keinen Aufpreis

    Ohne Aufpreis für 4K-Streaming will sich Disney zum Start von Disney+ von Konkurrenten wie Netflix abheben. Außerdem wird auf der Plattform Binge-Watching weniger populär sein, denn neue Episoden sollen nacheinander wöchentlich erscheinen.

  3. Kickstarter: Retrostone 2 ist ein Game Boy mit LC-Display und Ethernet
    Kickstarter
    Retrostone 2 ist ein Game Boy mit LC-Display und Ethernet

    Er sieht aus wie eine Mischung aus SNES-Controller und Game Boy: Der Retrostone 2 ist eine mobile Spielekonsole, auf der Gamer ihre alten Spiele als Emulation spielen können. Ungewöhnlich: Mit USB, HDMI und Ethernet eignet sich das System auch als Standkonsole am Fernseher.


  1. 12:43

  2. 13:13

  3. 12:34

  4. 11:35

  5. 10:51

  6. 10:27

  7. 18:00

  8. 18:00