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  5. › Autos mit Alibi: Plugin-Hybride…

[...] doppelt so hoch [...]

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  1. [...] doppelt so hoch [...]

    Autor: David64Bit 29.09.20 - 13:19

    Also, mein Plug-In hat einen angegebenen Verbrauch von 1,6 Litern Diesel. Real komme ich auf so ca. 2 Liter (Rechnet man das CO2 Equivalent vom Verbrauchten Strom noch dazu, bin ich so bei ca. 2,5-4 Liter, je nach Strommix).

    Nehme ich jetzt mal den "normalen", vergleichbaren Diesel, liegt der bei min. 6 Litern. Fahre ich meinen mit komplett leerem Akku, lieg ich so bei ca. 4-5 Litern (mein Streckenprofil ist hauptsächlich Überland) - das würde ich mit dem normalen Diesel niemals schaffen. Hab aber die gleiche Leistung und noch dazu kann ich in Städten komplett Elektrisch fahren, schaffe aber relativ Locker auch 1000 km am Stück (und ja, das brauch ich tatsächlich öfters mal) und kann mir ohne Gedanken zu machen "in die Pampa" fahren, wo man Glück hat, wenn überhaupt eine Steckdose da ist - und die dann 10 Ampere oder so kann. Mehr als ein mal schon erlebt, dass die Sicherung geflogen ist, als ich meinen dann in die Schukodose gestöpselt hab...
    Vor allem hat man mit "normalen" Elektroautos dann auch das Problem, dass man u.U. 10 Stunden festsitzt, weil die nächste ordentliche Ladeestation 100 km weg ist und die Sicherung der Steckdose nur 10A kann...und man dementsprechend Langsam laden muss.

    Doppelt so hoch ist in relation zu einem normalen Auto immer noch fast die hälfte weniger.

    Wenn man das ganze jetzt mit CO2 neutralem Krafstoff aus der Sahara macht, haben wir die eierlegende Wollmilchsau, obwohl die Effizienz unter aller Sau ist.

    Alibi Lösungen sind auch reine Elektroautos "für alle" (momentan...kann sich ja bald ändern).

  2. Re: [...] doppelt so hoch [...]

    Autor: Kabbone 29.09.20 - 15:18

    doppelt so hoch dürfte im Schnitt nicht weit von der Realität entfernt sein, wenn man nie lädt. Der Grund ist ganz einfach, im NEFZ wurde bei Hybriden zwei Läufe durchgeführt, einmal vollgeladen und einmal leer. Das hat dazu geführt, dass man einen Lauf quasi voll elektrisch gefahren ist mit effektiv Verbrauch 0l Sprit und einmal quasi dauerhaft Verbrenner. Im Schnitt kommt also die Hälfte raus.
    Zugegeben in der Realität sollte es sich durch Rekuperation und dem etwas besseren Wirkungsgrad des Verbrenners im Volllastbereich leicht zugunsten weniger Verbrauch verschieben.

    Ich finde Verbrenner heutzutage nicht mehr wirklich zeitgemäß, bzw. unfair bevorzugt, allerdings musst du mir einen Diesel zeigen, der auf Überland mind. 6 l/100km braucht, das ist schon lange nicht mehr zeitgemäß wenn das kein 200-300 PS Motor ist. 5l/100km und weniger sollten mit max. Mittelklasse möglich sein wenn man etwas vorrausschauend fährt.

  3. Re: [...] doppelt so hoch [...]

    Autor: David64Bit 29.09.20 - 22:38

    Kabbone schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > doppelt so hoch dürfte im Schnitt nicht weit von der Realität entfernt
    > sein, wenn man nie lädt. Der Grund ist ganz einfach, im NEFZ wurde bei
    > Hybriden zwei Läufe durchgeführt, einmal vollgeladen und einmal leer. Das
    > hat dazu geführt, dass man einen Lauf quasi voll elektrisch gefahren ist
    > mit effektiv Verbrauch 0l Sprit und einmal quasi dauerhaft Verbrenner. Im
    > Schnitt kommt also die Hälfte raus.
    > Zugegeben in der Realität sollte es sich durch Rekuperation und dem etwas
    > besseren Wirkungsgrad des Verbrenners im Volllastbereich leicht zugunsten
    > weniger Verbrauch verschieben.

    Nur das inzwischen nicht mehr nach NEFZ gemessen wird, sondern nach WLTP. Und der geht erheblich weiter, als der NEFZ.
    Das sind reale Werte - ich schaffe die 1,6 Liter auch, bzw. ich schaffe sogar weniger, aber dafür fahr ich meistens zu "sportlich".

    Der PHEV hat IMMER weniger Verbrauch.

    > Ich finde Verbrenner heutzutage nicht mehr wirklich zeitgemäß, bzw. unfair
    > bevorzugt, allerdings musst du mir einen Diesel zeigen, der auf Überland
    > mind. 6 l/100km braucht, das ist schon lange nicht mehr zeitgemäß wenn das
    > kein 200-300 PS Motor ist. 5l/100km und weniger sollten mit max.
    > Mittelklasse möglich sein wenn man etwas vorrausschauend fährt.

    Wir reden aber hier von oberer Mittelklasse, also E-Klasse, 5er und A6. Und ob etwas "zeitgemäß" ist, ist sehr Subjektiv.

  4. Re: [...] doppelt so hoch [...]

    Autor: orsg2 30.09.20 - 11:31

    David64Bit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der PHEV hat IMMER weniger Verbrauch.

    Nicht unbedingt. Gerade auf Autobahnfahrt kann ein Hybridsystem wenig rausholen, da schleppt man das ganze System sinnlos rum.

    Du bist mit deinen 1,6L/100km Realverbrauch unter den besseren, das ist gut für dich, aber das Problem ist dass du damit in der Minderheit bist.

  5. Re: [...] doppelt so hoch [...]

    Autor: David64Bit 01.10.20 - 11:01

    orsg2 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > David64Bit schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Der PHEV hat IMMER weniger Verbrauch.
    >
    > Nicht unbedingt. Gerade auf Autobahnfahrt kann ein Hybridsystem wenig
    > rausholen, da schleppt man das ganze System sinnlos rum.

    Nein, weil auf der Autobahn das Mehrgewicht nicht ins Gewicht fällt, schon gar nicht bei konstanter Geschwindkeit über 140 km/h.

    Das einzige wo das Mehrgewicht ins Gewicht fällt, ist beim beschleunigen aus dem Stand und da hilft der Elektromotor zumindest bei meinem selbst dann noch, wenn der Akku leer ist (wirklich Leer wird er nie, 10% bleiben immer drin und rekuperiert sind weiter 5% extrem schnell - man fährt also deutlich mehr Elektrisch, als die reinen knapp 55 km Elektrische Reichweite)

    > Du bist mit deinen 1,6L/100km Realverbrauch unter den besseren, das ist gut
    > für dich, aber das Problem ist dass du damit in der Minderheit bist.

    Mein Kollege mit dem gleichen Auto verbraucht ähnlich wenig. Wir laden halt Konsequent und "müssen" das auch, weil die Firma den Verbrauch über das FCM ausließt und auch schon gedroht hat, bei überschreitung um einen bestimmten Prozentsatz, muss das aus der eigenen Tasche gelöhnt werden. Das hat auch jeder im Überlassungsvertrag für den Firmenwagen unterschrieben - sprich jeder guckt, dass er so viel wie möglich Elektrisch fährt.

    Das Problem ist nicht das Auto an sich, sondern die fehlende Ladeinfrastruktur schlägt bei solchen Autos noch mehr zu buche als bei reinen E-Autos. Viele schaffen den Weg ins Büro komplett Elektrisch - aber nicht mehr Zurück (oder andersrum, für Laternenparker). Und für uns, die halt auch ab und an mitten in der Prärie sind, kommen reine E-Autos nicht in Frage, bevor sie min. 1000 km Reichweite wie unsere Diesel haben.

    Die Lösung mag ineffizient sein, sie ist aber trotzdem deutlich Umweltfreundlicher als normale Diesel und hat einfach ganz klare und entscheidende Vorteile im entsprechenden Anwendungsfall.

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