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Wie gehahbt - Lithium bislang kaum recycelt

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  1. Wie gehahbt - Lithium bislang kaum recycelt

    Autor: schap23 28.05.19 - 12:37

    Soweit ich den Artikel verstanden habe, gibt es bei fast allen Recyclern bezüglich Lithium bislang nur Absichtserklärungen. Nur die erste Firma scheint da schon etwas zu machen, aber wohl bislang noch eher im kleineren Rahmen. Insgesamt ist diese ganze Li-Akkugeschichte immer noch eine gigantische Ressourcenverschwendung.

  2. Re: Wie gehahbt - Lithium bislang kaum recycelt

    Autor: crustenscharbap 28.05.19 - 12:47

    Sehe ich auch kritisch. Wasserstoff ist mMn einfacher. Der Wirkungsgrad ist zwar gering aber Probleme sind quasi gelöst. Reichweite, Ladezeiten, Lebensdauer, Sicherheit.

    Bei Fahrrädern oder evtl noch Rollern ist das gut. Für Autos eine mega Verschwendung.

  3. Re: Wie gehahbt - Lithium bislang kaum recycelt

    Autor: Josia 28.05.19 - 13:00

    crustenscharbap schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sehe ich auch kritisch. Wasserstoff ist mMn einfacher. Der Wirkungsgrad ist
    > zwar gering aber Probleme sind quasi gelöst. Reichweite, Ladezeiten,
    > Lebensdauer, Sicherheit.

    Reichweite >500km, Ladezeit < 20min für 400km (Ende des Jahres), Lebensdauer > 800.000km (Analyse aktueller Tesla-Akkus), Sicherheit = gegeben.

    Wo genau liegt dein Problem?

  4. Re: Wie gehahbt - Lithium bislang kaum recycelt

    Autor: Sicaine 28.05.19 - 13:00

    Kannst du das irgendwie auch wissenschaftlich untermauern oder ist das dein Bauchgefuehl?

  5. Re: Wie gehahbt - Lithium bislang kaum recycelt

    Autor: Sicaine 28.05.19 - 13:02

    Wenn im anderen Kommentar von einem Anteil von 1 % die Rede ist und Lithium selbst kein knappes Metal ist, warum ist das an Anfang der Technology ein grosses Problem?

  6. Re: Wie gehahbt - Lithium bislang kaum recycelt

    Autor: GangnamStyle 28.05.19 - 13:27

    schap23 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Soweit ich den Artikel verstanden habe, gibt es bei fast allen Recyclern
    > bezüglich Lithium bislang nur Absichtserklärungen. Nur die erste Firma
    > scheint da schon etwas zu machen, aber wohl bislang noch eher im kleineren
    > Rahmen. Insgesamt ist diese ganze Li-Akkugeschichte immer noch eine
    > gigantische Ressourcenverschwendung.

    Falsch. Posco, ein südkoreanischer Stahlhersteller, recycelt aus alten Li-Ionenakkus auch Lithium. Es wird hier nur kaum darüber bericht. In Südkorea gibt es viel mehr alte Li-Ionenakkus aus alten Smartphones. Abgesehen davon hat das Land kein eigenes Lithiumvorkommen im Gegensatz zu Deutschland.
    Recycling der alten Li-Ionenakkus ist also kein Problem, wie von manchen kolportiert. Recycling von alten Katalysatoren der Verbrennungsautos ist eher ein Problem, weil ein Großteil des Katalysatorenmaterials mit den Schadstoffen aus dem Auspuff gejagd wird. Was die feinenkörnigen Edelmetalle in der Umwelt und bei Menschen anrichten können, ist sehr wenig erforscht.

  7. Re: Wie gehahbt - Lithium bislang kaum recycelt

    Autor: DeathMD 28.05.19 - 14:11

    Sicher nicht, typischer Fall von deutschem Bierbauchorakel.

    BRAWNDO: The Thirst Mutilator

    It's got Electrolytes

  8. Re: Wie gehahbt - Lithium bislang kaum recycelt

    Autor: countzero 28.05.19 - 14:56

    crustenscharbap schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sehe ich auch kritisch. Wasserstoff ist mMn einfacher. Der Wirkungsgrad ist
    > zwar gering aber Probleme sind quasi gelöst. Reichweite, Ladezeiten,
    > Lebensdauer, Sicherheit.
    >
    > Bei Fahrrädern oder evtl noch Rollern ist das gut. Für Autos eine mega
    > Verschwendung.

    In Brennstoffzellen steckt in der Regel Platin, das wächst auch nicht gerade auf Bäumen.

    Das Recycling von Brennstoffzellen ist auch noch nicht 100% geklärt.

    Ich habe mal gelesen, das die Lebensdauer einer Brennstoffzelle geringer ist als die eines modernen Akkus.

    Die Infrastruktur (Wasserstoff-Tankstellen) ist viel aufwendiger als Ladesäulen.

    Die Herstellung von Wasserstoff aus Wasser im industriellen Maßstab ist zwar theoretisch gut erforscht, in der Praxis macht das aber noch kaum jemand. Der meiste Wasserstoff kommt heute noch aus fossilen Brennstoffen.

    Da gibt es also auch noch genug Klärungsbedarf.

    EDIT: Schreibfehler



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.05.19 15:14 durch countzero.

  9. Re: Wie gehahbt - Lithium bislang kaum recycelt

    Autor: subjord 28.05.19 - 22:50

    Derzeit ist der Lithiumpreis noch zu gering. In Zukunft wird der Preis steigen und es wird mehr Elektroautobatterien geben. Dann wird auch Recycelt.

  10. Re: Wie gehahbt - Lithium bislang kaum recycelt

    Autor: subjord 28.05.19 - 22:52

    crustenscharbap schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sehe ich auch kritisch. Wasserstoff ist mMn einfacher. Der Wirkungsgrad ist
    > zwar gering aber Probleme sind quasi gelöst. Reichweite, Ladezeiten,
    > Lebensdauer, Sicherheit.
    >
    > Bei Fahrrädern oder evtl noch Rollern ist das gut. Für Autos eine mega
    > Verschwendung.

    Da sind die Probleme noch nicht gelöst. Man würde doppelt so viele Tanklaster und doppelt so große Tanks in den Tankstellen benötigen. Außerdem wären die Tanks der Tankstellen deutlich teurer als bisher. Die Infrastruktur für Wasserstoff ist auch noch nicht vorhanden. Es ist einfacher 60 Parkplätze mit Ladestationen an die Autobahn zu bauen als eine Tankstelle mit 8 Wasserstoff Säulen auszurüsten.

  11. Re: Wie gehahbt - Lithium bislang kaum recycelt

    Autor: dummdumm 29.05.19 - 03:37

    Sorry, Wasserstoff und natürlich nicht Werkstoff...

  12. Re: Wie gehahbt - Lithium bislang kaum recycelt

    Autor: picaschaf 29.05.19 - 07:53

    crustenscharbap schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sehe ich auch kritisch. Wasserstoff ist mMn einfacher. Der Wirkungsgrad ist
    > zwar gering aber Probleme sind quasi gelöst. Reichweite, Ladezeiten,
    > Lebensdauer, Sicherheit.
    >
    > Bei Fahrrädern oder evtl noch Rollern ist das gut. Für Autos eine mega
    > Verschwendung.

    Und der nicht recyclebare Verbrauch von tatsächlich seltenem Platin einer Brennstoffzelle ist für dich keine Verschwendung? Das Lithium (das nur einen kleinen Teil der Batterie ausmacht) kann komplett wiederverwertet werden.

  13. Re: Wie gehahbt - Lithium bislang kaum recycelt

    Autor: Auric 29.05.19 - 12:01

    picaschaf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > crustenscharbap schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Sehe ich auch kritisch. Wasserstoff ist mMn einfacher. Der Wirkungsgrad
    > ist
    > > zwar gering aber Probleme sind quasi gelöst. Reichweite, Ladezeiten,
    > > Lebensdauer, Sicherheit.
    > >
    > > Bei Fahrrädern oder evtl noch Rollern ist das gut. Für Autos eine mega
    > > Verschwendung.
    >
    > Und der nicht recyclebare Verbrauch von tatsächlich seltenem Platin einer
    > Brennstoffzelle ist für dich keine Verschwendung? Das Lithium (das nur
    > einen kleinen Teil der Batterie ausmacht) kann komplett wiederverwertet
    > werden.

    Ich wüsste echt nicht warum die Platinmetalle aus einer Brennstoffzelle NICHT zu 100% zurückgewinnen können sollte,
    Das Problem bei den Platinmetallen die man in Abgaskatalysatoren einsetzt ist der Verlust eben dieser Rohstoffe weil sie über den Auspuff im Strassenstaub landen, und dort sind diese viel viel selteneren Rohstoffe leider so extrem verdünnt dass sich ein Recycling erübrigt.

  14. Re: Wie gehahbt - Lithium bislang kaum recycelt

    Autor: picaschaf 29.05.19 - 14:14

    Auric schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > picaschaf schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > crustenscharbap schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Sehe ich auch kritisch. Wasserstoff ist mMn einfacher. Der
    > Wirkungsgrad
    > > ist
    > > > zwar gering aber Probleme sind quasi gelöst. Reichweite, Ladezeiten,
    > > > Lebensdauer, Sicherheit.
    > > >
    > > > Bei Fahrrädern oder evtl noch Rollern ist das gut. Für Autos eine mega
    > > > Verschwendung.
    > >
    > > Und der nicht recyclebare Verbrauch von tatsächlich seltenem Platin
    > einer
    > > Brennstoffzelle ist für dich keine Verschwendung? Das Lithium (das nur
    > > einen kleinen Teil der Batterie ausmacht) kann komplett wiederverwertet
    > > werden.
    >
    > Ich wüsste echt nicht warum die Platinmetalle aus einer Brennstoffzelle
    > NICHT zu 100% zurückgewinnen können sollte,
    > Das Problem bei den Platinmetallen die man in Abgaskatalysatoren einsetzt
    > ist der Verlust eben dieser Rohstoffe weil sie über den Auspuff im
    > Strassenstaub landen, und dort sind diese viel viel selteneren Rohstoffe
    > leider so extrem verdünnt dass sich ein Recycling erübrigt.

    Ja, das liegt vmtl. daran, dass du genau 0 Ahnung davon hast wie eine Brennstoffzelle funktioniert und wie sie aufgebaut ist. Beim Mirai bspw. ist das Gitter ein Wartungsteil das alle 70tkm erneuert werden muss und in dem wesentlich mehr Platin steckt als in einem Kat.

  15. Re: Wie gehahbt - Lithium bislang kaum recycelt

    Autor: picaschaf 29.05.19 - 16:00

    Sicaine schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn im anderen Kommentar von einem Anteil von 1 % die Rede ist und Lithium
    > selbst kein knappes Metal ist, warum ist das an Anfang der Technology ein
    > grosses Problem?


    Lithium ist vieles, aber nicht knapp.

  16. Re: Wie gehahbt - Lithium bislang kaum recycelt

    Autor: picaschaf 29.05.19 - 16:01

    subjord schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > crustenscharbap schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Sehe ich auch kritisch. Wasserstoff ist mMn einfacher. Der Wirkungsgrad
    > ist
    > > zwar gering aber Probleme sind quasi gelöst. Reichweite, Ladezeiten,
    > > Lebensdauer, Sicherheit.
    > >
    > > Bei Fahrrädern oder evtl noch Rollern ist das gut. Für Autos eine mega
    > > Verschwendung.
    >
    > Da sind die Probleme noch nicht gelöst. Man würde doppelt so viele
    > Tanklaster und doppelt so große Tanks in den Tankstellen benötigen.
    > Außerdem wären die Tanks der Tankstellen deutlich teurer als bisher. Die
    > Infrastruktur für Wasserstoff ist auch noch nicht vorhanden. Es ist
    > einfacher 60 Parkplätze mit Ladestationen an die Autobahn zu bauen als eine
    > Tankstelle mit 8 Wasserstoff Säulen auszurüsten.


    Die noch dazu max. 10-15 Betankungen pro Tag aufgrund der Kompression durchführen können. Das wird sehr gerne vergessen.

  17. Re: Wie gehahbt - Lithium bislang kaum recycelt

    Autor: Auric 29.05.19 - 16:45

    Ok was willst Du jetzt sagen?

    Brennstoffzellen verlieren Platin? und der kann da nicht zurückgewonnen werden

    und

    Katalysatoren verlieren keine Platinmetalle ?

    Kopfkratz...

  18. Re: Wie gehahbt - Lithium bislang kaum recycelt

    Autor: Copper 29.05.19 - 18:51

    Soviel kopfkratzen braucht's da nicht, sthet doch alles da:
    Sowohl Brennstoffzelle als auch Kats verlieren ihre Beschichtung, zum großen Teil (aber nicht nur) Edelmetalle wie Platin. Das Zeug landet feinst verteilt in der Umwelt
    (da war doch auch was mit Feinstaub... kopfkratz)

    Der Akku ist ein geschlossenes System, außer Strom geht da nix rein oder raus, daher steht das gesamte Material zum Recycling zur Verfügung

    Außer man schießt drauf oder geht mit Hammer und Meissel ran, aber da schenken sich am Ende Verbrenner, Brennstoffzelle und Akku relativ wenig ;-)

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