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Elektrische Kleinfahrzeuge

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  1. Elektrische Kleinfahrzeuge

    Autor: wire-less 20.05.22 - 14:13

    wären optimal. Ebike Eroller Microlino XBus ...
    Geringer Stromverbrauch = Solar aufladbar.

    Wenn wir Deutsche nicht so ein Statussymbol brauchen würden ....

    Und was wird gefördert ...

  2. Re: Elektrische Kleinfahrzeuge

    Autor: Rocketeer 20.05.22 - 14:36

    Immer dieses Geblubber vom "Statussymbol".

    Die meisten Deutschen kaufen (wenn sie denn einen SUV kaufen) Kompakt-SUVs. Wenn ich mich recht erinnere war der Dacia Sandero immer weit vorne mit bei den Verkaufszahlen und ich denke nicht, dass das ein Statussymbol ist...
    Manche brauchen eben was mehr Platz, sei es für einen Rollstuhl, mehrere Kinder mit Sportausrüstung oder was auch immer.

    Das Problem sind nicht die Statussymbole, denn dann müsste man schon über schöne Armbanduhren meckern.
    Das Problem ist, dass zu wenige Leute etwas kaufen was sie auch benutzen.
    Wenn man sich als kinderloses Paar ohne sportliche Ambitionen mit Wohnung in der Innenstadt einen BMW X7 oder ein G-Klasse zulegt, dass ist das einfach Humbug.
    Wenn man aber ländlicher wohnt und zum nächsten Supermarkt 15 Minuten mit dem Auto fährt (mit Öffi dauert die selbe Strecke etwa eine Stunde), der Nachwuchs Hockey spielt und man zusätzlich noch mit dem Auto in den Urlaub fährt statt zu fliegen, dann macht so ein Winzlingsauto keinen Sinn. Höchstens als Zweitwagen und das ist wieder Verschwendung.

    Die Deutschen müssen also nicht lernen nur noch kleine Fahrzeuge zu fahren, sie müssen lernen angemessenere Fahrzeuge zu fahren.

  3. Re: Elektrische Kleinfahrzeuge

    Autor: MarcusK 20.05.22 - 14:45

    Rocketeer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Immer dieses Geblubber vom "Statussymbol".
    >
    > Die meisten Deutschen kaufen (wenn sie denn einen SUV kaufen) Kompakt-SUVs.
    > Wenn ich mich recht erinnere war der Dacia Sandero immer weit vorne mit bei
    > den Verkaufszahlen und ich denke nicht, dass das ein Statussymbol ist...
    > Manche brauchen eben was mehr Platz, sei es für einen Rollstuhl, mehrere
    > Kinder mit Sportausrüstung oder was auch immer.
    >
    > Das Problem sind nicht die Statussymbole, denn dann müsste man schon über
    > schöne Armbanduhren meckern.
    > Das Problem ist, dass zu wenige Leute etwas kaufen was sie auch benutzen.
    > Wenn man sich als kinderloses Paar ohne sportliche Ambitionen mit Wohnung
    > in der Innenstadt einen BMW X7 oder ein G-Klasse zulegt, dass ist das
    > einfach Humbug.
    > Wenn man aber ländlicher wohnt und zum nächsten Supermarkt 15 Minuten mit
    > dem Auto fährt (mit Öffi dauert die selbe Strecke etwa eine Stunde), der
    > Nachwuchs Hockey spielt und man zusätzlich noch mit dem Auto in den Urlaub
    > fährt statt zu fliegen, dann macht so ein Winzlingsauto keinen Sinn.
    > Höchstens als Zweitwagen und das ist wieder Verschwendung.
    >
    > Die Deutschen müssen also nicht lernen nur noch kleine Fahrzeuge zu fahren,
    > sie müssen lernen angemessenere Fahrzeuge zu fahren.

    ich sehe das Problem daran, das sie das große Auto dann auch für den Weg zu Bäcker nutzen. Es mag ja sein, das sie es einmal in der Woche wirklich brauchen.

    Aber wer ist schon bereit, sich noch ein (E-)Roller hinzustellen für die Wege wo man alleine unterwegs ist? - das gewinnt doch die Bequemlichkeit.

  4. Re: Elektrische Kleinfahrzeuge

    Autor: wire-less 20.05.22 - 14:57

    Rocketeer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Immer dieses Geblubber vom "Statussymbol".
    >
    > Die meisten Deutschen kaufen (wenn sie denn einen SUV kaufen) Kompakt-SUVs.
    > Wenn ich mich recht erinnere war der Dacia Sandero immer weit vorne mit bei
    > den Verkaufszahlen und ich denke nicht, dass das ein Statussymbol ist...
    > Manche brauchen eben was mehr Platz, sei es für einen Rollstuhl, mehrere
    > Kinder mit Sportausrüstung oder was auch immer.
    >
    Na ja. Ich sehe in der Nachbarschaft schon viele die überdimensionierte Luxus-SUVs fahren. SUVs haben ja meist auch ein Missverhältnis von Grösse/Gewicht und tatsächlich verfügbarem Platz.
    D.h. wenn die schon nicht bereit sind auf eine Golfgrössse downzugraden werden dir schon gar nicht auf ein Energiesparendes Kleinmobil wechseln.

    > Das Problem sind nicht die Statussymbole, denn dann müsste man schon über
    > schöne Armbanduhren meckern.
    > Das Problem ist, dass zu wenige Leute etwas kaufen was sie auch benutzen.
    > Wenn man sich als kinderloses Paar ohne sportliche Ambitionen mit Wohnung
    > in der Innenstadt einen BMW X7 oder ein G-Klasse zulegt, dass ist das
    > einfach Humbug.
    > Wenn man aber ländlicher wohnt und zum nächsten Supermarkt 15 Minuten mit
    > dem Auto fährt (mit Öffi dauert die selbe Strecke etwa eine Stunde), der
    > Nachwuchs Hockey spielt und man zusätzlich noch mit dem Auto in den Urlaub
    > fährt statt zu fliegen, dann macht so ein Winzlingsauto keinen Sinn.
    > Höchstens als Zweitwagen und das ist wieder Verschwendung.

    Warum ist das Verschwendung? Wenn ich Kurzstrecke mit einem Microlino fahre statt die Familienkutsche zu nehmen, spare ich schon einiges. Ich kenne wenige Familien mit nur einem Auto.

    > Die Deutschen müssen also nicht lernen nur noch kleine Fahrzeuge zu fahren,
    > sie müssen lernen angemessenere Fahrzeuge zu fahren.

  5. Re: Elektrische Kleinfahrzeuge

    Autor: rca66 20.05.22 - 17:01

    Rocketeer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Immer dieses Geblubber vom "Statussymbol".
    >
    > Die meisten Deutschen kaufen (wenn sie denn einen SUV kaufen) Kompakt-SUVs.
    > Wenn ich mich recht erinnere war der Dacia Sandero immer weit vorne mit bei
    > den Verkaufszahlen

    Das ist dann wohl eine etwa verzerrte Erinnerung. Sowohl Sandero als auch sein großer Bruder Duster laufen bei den Zulassungszahlen unter ferner liefen. Nur mal so als Beispiel: zwischen Januar und August 2021 wurde der Sandero 11.067 mal verkauft. Im gleichen Zeitraum gingen 17.370 Audi Q3, 17.194 BMW X1, 16.050 BMW X3, 20.741 Mercedes GLK/CLK, 22.730 VW T-Cross, 40.029 T-ROC und 44.679 VW Tiguan an den Start. Der VW Tiguan war in diesen 8 Monaten nach dem Golf das meistverkaufte Auto in Deutschland.

    Natürlich ist in Deutschland das Auto nach wie vor ein Status-Symbol. Etwas anderes zu behaupten grenzt an Realitätsverweigerung. Wenn "Premium"-Hersteller wie Mercedes und BMW vier mal so viele Autos verkaufen wie der größte Automobilkonzern der Welt, Toyota, dann fällt es schwer eine andere Erklärung als "Status" zu finden.

    > Manche brauchen eben was mehr Platz, sei es für einen Rollstuhl,

    > mehrere
    > Kinder mit Sportausrüstung oder was auch immer.

    Obwohl die Autos immer effizienter weden, sank der Durchschnittsverbrauch in Deutschland über die letzten Jahre so gut wie nicht, weil die Leute immer größere Autos kaufen und somit die verbesserten Motoren ausgleichen. Nimmt denn nun die Anzahl der Rollstuhlfahrer, der Kinder oder die Größe ihrere Sportausrüstungen zu?

    >
    > Das Problem sind nicht die Statussymbole, denn dann müsste man schon über
    > schöne Armbanduhren meckern.

    Es geht nicht um Sozialneid. Aber diese größeren Autos verbrauchen mehr Sprit und beanspruchen auch mehr Platz auf den Straßen und Parkplätzen.

    > Wenn man sich als kinderloses Paar ohne sportliche Ambitionen mit Wohnung
    > in der Innenstadt einen BMW X7 oder ein G-Klasse zulegt, dass ist das
    > einfach Humbug.

    Ja, aber genau das passiert eben. Die meisten Menschen in diesem Lande leben in Städten. Also bestimmen sie auch die Verkaufszahlen. Schau Dich doch mal auf den Straßen in den Großstädten um: ein bulliges Auto neben dem nächsten.

    >
    > Die Deutschen müssen also nicht lernen nur noch kleine Fahrzeuge zu fahren,
    > sie müssen lernen angemessenere Fahrzeuge zu fahren.

    "angemessener" ist in der Regel gleichbedeutend mit "kleiner".

  6. Re: Elektrische Kleinfahrzeuge

    Autor: dummzeuch 20.05.22 - 18:15

    wire-less schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wären optimal. Ebike Eroller Microlino XBus ...
    > Geringer Stromverbrauch = Solar aufladbar.
    >
    > Wenn wir Deutsche nicht so ein Statussymbol brauchen würden ....
    >
    > Und was wird gefördert ...

    Die elektrischen Kleinfahrzeuge sind leider viel zu teuer für das, was sie bieten.

    Ich suche schon länger nach einem elektrisch betriebenen Fahrzeug mit zwei Sitzplätzen, etwas Platz für Gepäck/Einkäufe, > 60 km/h Höchstgeschwindigkeit bei > 100 km Reichweite und vernünftigem Witterungsschutz (damit ist der Twizy raus). Wenn man mal was halbwegs passendes findet, kostet es gleich deutlich mehr als ein "Kleinstwagen" (z.B. der Renault Twingo, der gefiel mir wirklich gut) mit Verbrennungsmotor.

    Es gibt ein paar chinesische Kleintransporter, die ganz gut passen würden, aber auch die kosten in Deutschland deutlich jenseits von 20.000 Euro. Mein Brötchengeber hat gerade einen geschossen: 17.000 Euro gebraucht mit nur wenigen Kilometern auf dem Tacho. Mein erster Eindruck: Der hätte es sein können, aber auch da ist der Preis im Vergleich zu einem Verbrenner schon grenzwertig. (Wenn mir jetzt noch der Hersteller und das Modell einfielen...)

  7. Re: Elektrische Kleinfahrzeuge

    Autor: Kleba 21.05.22 - 08:53

    rca66 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Natürlich ist in Deutschland das Auto nach wie vor ein Status-Symbol. Etwas
    > anderes zu behaupten grenzt an Realitätsverweigerung. Wenn
    > "Premium"-Hersteller wie Mercedes und BMW vier mal so viele Autos verkaufen
    > wie der größte Automobilkonzern der Welt, Toyota, dann fällt es schwer eine
    > andere Erklärung als "Status" zu finden.

    Ich glaube du hast hier etwas durcheinander gebracht, oder? Mercedes hat 2021 ca. 2,1 Mio. Fahrzeuge verkauft, BMW ca. 2,5 Mio. - Toyota aber etwa 10,5 Mio. Fahrzeuge abgesetzt.

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