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VW, Daimler & Co haben auch nichts anzubieten

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  1. VW, Daimler & Co haben auch nichts anzubieten

    Autor: deefens 15.08.18 - 22:57

    Bei VW verkauft man seit einem gefühlten Jahrzehnt den e-Golf, seit kurzem mit minimalem Batterie-Upgrade. Daimler hat die elektrische B-Klasse auch schon Jahre unverändert im Programm (ausgerechnet das Rentner-Modell) und vom Ankündigungsweltmeister Audi gibt es Stand heute noch überhaupt nichts käuflich zu erwerben.

    Ich verstehe daher nicht sonrecht warum der Artikel ausgerechnet auf BMW einprügelt...

  2. Re: VW, Daimler & Co haben auch nichts anzubieten

    Autor: Dekat 16.08.18 - 03:48

    Audi ist aber mit am start. Wenn es um den Elektromotor alleine geht sind die da sogar deutlich besser als Tesla.
    Nach 1-2 Jahren Erfahrung mit dem Etron werden die schon lernen worauf es bei E-Autos wikrlich ankommt und anfangen den CW Wert sowie die AC Ladetechnik ernster zunehmen.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 16.08.18 03:50 durch Dekat.

  3. Re: VW, Daimler & Co haben auch nichts anzubieten

    Autor: JackIsBlack 16.08.18 - 04:53

    Warum sollte es bei Verbrennern nicht auf den cw-wert ankommen?

  4. Re: VW, Daimler & Co haben auch nichts anzubieten

    Autor: GangnamStyle 16.08.18 - 07:51

    deefens schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ich verstehe daher nicht sonrecht warum der Artikel ausgerechnet auf BMW
    > einprügelt...

    Du hast Recht, aber die Aussage im Artikel ist ja auch kein Widerspruch. BMW war von den deutschen Autoherstellern in Sachen E-Mobilität ein Vorreiter. Keine Frage. Aber BMW hat die Chance verpasst noch weiter zu sein. Mit i3 hat BMW zu viel Schnick-Schnack eingebaut (sei es teuere Karosserie aus Carbon, die unnötige Option mit REX und seltsames Design). Nach i3 hat sich bei BMW wenig getan. Es sieht so aus, als wäre BMW nur halbherzig an die E-Mobilität herangegangen.

    Ich befürchte nur, dass selbst wenn die ersten (richtigen) E-Modelle von VW, Daimler rauskommen, dass in Deutschland keine große Stückzahlen angeboten werden, weil die Batterien dafür fehlen. Sie werden erst mal in China angeboten. Daran sieht man, warum Tesla es richtig gemacht hat, die Gigafactory richtig groß zu dimensionieren.

  5. Re: VW, Daimler & Co haben auch nichts anzubieten

    Autor: deefens 16.08.18 - 08:56

    GangnamStyle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > BMW war von den deutschen Autoherstellern in Sachen E-Mobilität ein
    > Vorreiter. Keine Frage. Aber BMW hat die Chance verpasst noch weiter zu
    > sein.

    Ich denke eher dass man bei BMW erkannt hat dass mit Elektroautos kein Geld zu verdienen ist. Der i3 wurde ja hauptsächlich im Ausland verkauft, und selbst dort hauptsächlich in Norwegen (wo ohne die Extrem-Subventionierung durch die Regierung wohl auch nur minimale Stückzahlen abgesetzt worden wären).

    Mit anderen Worten: der Markt für Elektroautos ist bislang zu fast 100% politisch gesteuert (siehe China und Norwegen), und wenn die Industrie etwas überhaupt nicht ab kann dann sind das indirekt stattlich regulierte Märkte. Denn was heute nach ganz toll subventioniert wird kann morgen schon auf Null fallen, je nach Wahlperiode oder Staatshaushalt. Es muss ja einen Grund haben warum z.B. Opel/PSA den Ampera-E nicht auf die Strasse bringt...



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 16.08.18 09:07 durch deefens.

  6. Re: VW, Daimler & Co haben auch nichts anzubieten

    Autor: Kay_Ahnung 16.08.18 - 09:09

    Wieso bitte schreiben immer wieder Leute das mit E-Autos kein Geld zu verdienen ist? Aktuell ist die Situation doch eher so das kein Autohersteller mit der E-Auto produktion hinterherkommt -> die Nachfrage ist höher als das Angebot. Außerdem haben E-Autos aktuell hohe zuwachsraten.

    https://www.focus.de/auto/elektroauto/marktzahlen-2017-elektroautos-deutschland-verdoppelt-marktanteil-aber-stromer-absturz-in-den-niederlanden_id_8329020.html

    https://www.handelszeitung.ch/unternehmen/elektroautos-verkaufe-steigen-rasant

    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/265995/umfrage/anzahl-der-elektroautos-in-deutschland/



    Hier was zu den Wartezeiten:

    http://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/geld-ausgeben/lieferzeiten-fuer-neuwagen-im-ueberblick-15603660.html

    http://www.spiegel.de/auto/aktuell/elektroautos-so-lange-muessen-kaeufer-auf-ihr-e-auto-warten-a-1194420.html

    https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/elektromobilitaet-kunden-warten-monatelang-auf-e-autos/20975904.html

    Also wieso bitte lässt sich damit kein Geld verdienen natürlich ist das noch keine gigantische Zahl aber wenn die Verkäufe weiter so steigen dauert das auch nicht mehr lange. Und nochwas zu "ja die warten halt und legen dann richtig los" das geht auch nicht so einfach auch wenn VW und Co. das anscheinend denken. Man braucht um ein E-Auto zu bauen auch erstmal Akkufabriken die Entsprechend groß sind Tesla hat nicht aus Spaß an der Freude mit Panasonic eine Fabrik gebaut sondern weil es schlicht nicht genug Akkus auf dem Markt gab. Außerdem braucht man noch die entsprechenden Leute und entsprechendes Know-How und da sind andere auch längst weiter.

  7. Re: VW, Daimler & Co haben auch nichts anzubieten

    Autor: deefens 16.08.18 - 09:18

    Kay_Ahnung schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wieso bitte schreiben immer wieder Leute das mit E-Autos kein Geld zu
    > verdienen ist?

    Weil es so ist. Forschung- und Entwicklungskosten fressen die (minimalen) Erträge bei weitem auf. und die Absatzzahlen sind auch nur relativ beeindruckend, absolut sind sie ein Trauerspiel. Die Zoe z.B. wird seit 2012 produziert aber nur insgesamt 95.000 mal verkauft. Und das als erfolgreichstes Elektroauto Europas.

  8. Re: VW, Daimler & Co haben auch nichts anzubieten

    Autor: Reitgeist 16.08.18 - 09:30

    GangnamStyle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich befürchte nur, dass selbst wenn die ersten (richtigen) E-Modelle von
    > VW, Daimler rauskommen, dass in Deutschland keine große Stückzahlen
    > angeboten werden, weil die Batterien dafür fehlen. Sie werden erst mal in
    > China angeboten.

    Ja, das ist nicht nur eine Befürchtung deinerseits, sondern bereits so nah an der Wahrheit dass man es als Fakt ansehen kann. Grund ist natürlich die Quote in China, was eben auch der Grund ist warum alle Hersteller aktuell solche Autos entwickeln. Die Quote gilt ab nächstem Jahr und alle Hersteller werden primär nach China liefern um sie dort zu erfüllen. Bis auf eine Handvoll Autos aus Marketinggründen werden hier wohl recht wenige verkauft werden.

    Dass es einem Mangel an Batterien liegt, ist dagegen ein Gerücht. Alle Hersteller kaufen von Zulieferern, und diese haben in den letzten zwei Jahren massiv ausgebaut und bereits Pläne verkündet, in den nächsten Jahren noch weiter auszubauen.

    Hier mal eine nette Karte mit den Fabriken alleine in Europa, hier in China. Hier die Ankündigungen von 2017 mit anderen Standorten in Asien und Australien. Batterien wird es in den nächsten Jahren mehr als genug geben. Es wird schlussendlich der Kunde entscheiden, ob ihm die Vorteile eines Batterieautos wichtiger sind als dessen Nachteile.

  9. Re: VW, Daimler & Co haben auch nichts anzubieten

    Autor: iCmdr 16.08.18 - 11:33

    Wir beziehen die Batterien bei Daimler u.a. von einer 100%igen Tochtergesellschaft, die Batterien in Deutschland fertigt. Natürlich macht es für Fahrzeuge, die vorrangig für andere Märkte bestimmt sind, Sinn die Batterien im jeweiligen Zielland zu erwerben oder zu fertigen.

    Es gibt aktuell keinen Engpass für Batterien. Die Nachfrage an Elektrofahrzeugen wird stetig steigen, aber wir befinden uns nach wie vor in einem frühen Stadium einer Übergangsphase. Wie hier schon korrekterweise erwähnt wurde, sind die höheren Zulassungszahlen in Norwegen politischen Ursprungs. Dort gibt es zahlreiche Anreize ein Elektroauto zu kaufen. Beispielsweise können Elektrofahrzeuge in den Städten kostenlos parken. Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor sind in Norwegen sehr teuer. Ein Kleinwagen (A-Klasse, Golf etc) mit Verbrennungsmotor kostet da schnell mehr als ein Tesla. Der Strom wird ebenfalls subventioniert. Viele Menschen können sich andere Fahrzeuge zu diesen Preisen nicht leisten. Die zahlreichen Vergünstigungen erleichtern die Kaufentscheidung dann natürlich enorm.

    Die Modelle werden stufenweise ausgerollt. Anders ist das bei einer breiten und tiefen Produktpalette nicht möglich. Wenn das passiert, dann werden sie auch in großen Stückzahlen produziert. Alles andere macht wirtschaftlich keinen Sinn, zumal die Fertigungsprozesse für Elektroautos in die bestehenden Produktionspipelines integriert werden. Den Anfang macht demnächst der EQC.

  10. Re: VW, Daimler & Co haben auch nichts anzubieten

    Autor: deefens 16.08.18 - 12:56

    iCmdr schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Modelle werden stufenweise ausgerollt. Anders ist das bei einer breiten
    > und tiefen Produktpalette nicht möglich. Wenn das passiert, dann werden sie
    > auch in großen Stückzahlen produziert. Alles andere macht wirtschaftlich
    > keinen Sinn, zumal die Fertigungsprozesse für Elektroautos in die
    > bestehenden Produktionspipelines integriert werden. Den Anfang macht
    > demnächst der EQC.

    Sehr interessant, danke. Mich würde interessieren wie sich die Entscheidung begründet, mit dem EQC zu starten statt direkt mit dem EQA, der ja eine viel grössere Käuferschicht ansprechen müsste?

  11. Re: VW, Daimler & Co haben auch nichts anzubieten

    Autor: s3bmai 16.08.18 - 14:01

    Dekat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Audi ist aber mit am start. Wenn es um den Elektromotor alleine geht sind
    > die da sogar deutlich besser als Tesla.
    > Nach 1-2 Jahren Erfahrung mit dem Etron werden die schon lernen worauf es
    > bei E-Autos wikrlich ankommt und anfangen den CW Wert sowie die AC
    > Ladetechnik ernster zunehmen.

    ich würde gerne sehen wann audi einen inverse reluctance motor verbaut so wie es der standard antrieb im model 3 ist, wahrscheinlich gibts ne ankündigung dazu 2020 ;)

  12. Re: VW, Daimler & Co haben auch nichts anzubieten

    Autor: rockero 16.08.18 - 14:35

    Kay_Ahnung schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wieso bitte schreiben immer wieder Leute das mit E-Autos kein Geld zu
    > verdienen ist? Aktuell ist die Situation doch eher so das kein
    > Autohersteller mit der E-Auto produktion hinterherkommt -> die Nachfrage
    > ist höher als das Angebot. Außerdem haben E-Autos aktuell hohe
    > zuwachsraten.
    >
    > ...

    Die Antwort ist doch nahe liegend, oder nicht?
    Viele Autobesitzer haben die gleichen Anforderungen an ein E-Auto und die dazugehörige Infrastruktur, wie an die Verbrenner.
    Man möchte keine "Reichweitenangst" (ob berechtigt, oder nicht sei dahingestellt), man möchte gleich schnell und flexibel (Tankstellen gibt es fast an jeder Ecke, Lademöglichkeiten nicht) tanken / laden können, usw.
    Es ist halt simpel, viele Fahrer haben sich an die Flexibilität gewöhnt und das kann nicht 1:1 auf die E-Autos umgelegt werden. Daher ist der Kaufwille auch erst einmal nicht da.
    Dazu gibt es eben auch viele Menschen, die sich keinen Neuwagen holen und auf dem Gebrauchtwagenmarkt zuschlagen würden.
    Das Thema ist einfach am Anfang und man wird auch erst die Skeptiker anlocken können, wenn man sich um die Infrastruktur gekümmert hat oder es alternative Lademöglichkeiten gibt. Mir fällt da immer mal ein Artikel über eine Induktionsladung auf der Autobahn ein, wenn die Strecken es hergeben würden.

  13. Re: VW, Daimler & Co haben auch nichts anzubieten

    Autor: Kay_Ahnung 16.08.18 - 17:54

    rockero schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kay_Ahnung schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wieso bitte schreiben immer wieder Leute das mit E-Autos kein Geld zu
    > > verdienen ist? Aktuell ist die Situation doch eher so das kein
    > > Autohersteller mit der E-Auto produktion hinterherkommt -> die Nachfrage
    > > ist höher als das Angebot. Außerdem haben E-Autos aktuell hohe
    > > zuwachsraten.
    > >
    > > ...
    >
    > Die Antwort ist doch nahe liegend, oder nicht?
    > Viele Autobesitzer haben die gleichen Anforderungen an ein E-Auto und die
    > dazugehörige Infrastruktur, wie an die Verbrenner.
    > Man möchte keine "Reichweitenangst" (ob berechtigt, oder nicht sei
    > dahingestellt), man möchte gleich schnell und flexibel (Tankstellen gibt es
    > fast an jeder Ecke, Lademöglichkeiten nicht) tanken / laden können, usw.
    > Es ist halt simpel, viele Fahrer haben sich an die Flexibilität gewöhnt und
    > das kann nicht 1:1 auf die E-Autos umgelegt werden. Daher ist der Kaufwille
    > auch erst einmal nicht da.
    > Dazu gibt es eben auch viele Menschen, die sich keinen Neuwagen holen und
    > auf dem Gebrauchtwagenmarkt zuschlagen würden.
    > Das Thema ist einfach am Anfang und man wird auch erst die Skeptiker
    > anlocken können, wenn man sich um die Infrastruktur gekümmert hat oder es
    > alternative Lademöglichkeiten gibt. Mir fällt da immer mal ein Artikel über
    > eine Induktionsladung auf der Autobahn ein, wenn die Strecken es hergeben
    > würden.

    Das sind grundsätzlich gute Argumente dafür das immoment die Verkaufszahlen nicht höher sind. Allerdings verstehe ich unter kein Geld verdienen eher das man damit schlechte Margen hat und es sich deswegen nicht lohnt oder das man draufzahlen müsste und das verstehe ich nicht. Klar sind es immoment noch kleinere Stückzahlen allerdings übersteigt aktuell die Nachfrage das Angebot also wäre es durchaus möglich damit Geld zu verdienen.
    Gerade in China werden doch inzwischen ewig viele E-Autos verkauft.

    Andere Hersteller sind längst viel stärker dabei ihr Angebot auf Elektro- oder Hybridautos umzustellen. Gibt es irgendwelche gründe warum gerade für Deutsche Hersteller damit kein Geld verdienen können? andere schaffen es ja auch

  14. Re: VW, Daimler & Co haben auch nichts anzubieten

    Autor: JackIsBlack 16.08.18 - 17:57

    Woran machst du fest, dass die Nachfrage das Angebot übersteigt? Es gibt nur sehr wenige Menschen, die ein E-Auto in Erwägung ziehen.

  15. Re: VW, Daimler & Co haben auch nichts anzubieten

    Autor: Kay_Ahnung 16.08.18 - 18:22

    JackIsBlack schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Woran machst du fest, dass die Nachfrage das Angebot übersteigt? Es gibt
    > nur sehr wenige Menschen, die ein E-Auto in Erwägung ziehen.

    Daran das die Lieferzeiten von E-Autos aktuell egal von welchem Hersteller mehrere Monate bis zu einem Jahr sind.

    http://www.spiegel.de/auto/aktuell/elektroautos-so-lange-muessen-kaeufer-auf-ihr-e-auto-warten-a-1194420.html

    http://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/geld-ausgeben/lieferzeiten-fuer-neuwagen-im-ueberblick-15603660.html

    https://www.focus.de/auto/elektroauto/stromer-engpass-nicht-nur-bei-tesla-diese-elektroautos-haben-die-laengsten-lieferzeiten_id_8466989.html

    https://t3n.de/news/elektroautos-steigende-nachfrage-953167/

    https://www.golem.de/news/hohe-nachfrage-elektroautos-kaum-zu-bekommen-1802-132649.html

    Ich wette wenn die Lieferzeiten geringer wären würden sogar noch mehr verkauft werden denn wer bestellt schon wenn er dann ewig warten muss dann doch lieber warten bis es mehr angebot gibt

  16. Re: VW, Daimler & Co haben auch nichts anzubieten

    Autor: JackIsBlack 16.08.18 - 19:17

    Die langen Wartezeiten resultieren daraus, dass viel mehr Verbrenner verkauft werden. Verbrenner bringen Gewinn, Elektroautos nicht.

  17. Re: VW, Daimler & Co haben auch nichts anzubieten

    Autor: Kay_Ahnung 16.08.18 - 20:29

    JackIsBlack schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die langen Wartezeiten resultieren daraus, dass viel mehr Verbrenner
    > verkauft werden. Verbrenner bringen Gewinn, Elektroautos nicht.

    Wie können daraus lange Wartezeiten resultieren? Klar wenn du Verbrenner nur bevorzugt verkaufst und E-Autos vernachlässigst aber deswegen ist die Nachfrage trotzdem größer als das Angebot nur das das Angebot eben künstlich verknappt wird indem man die Verbrenner bevorzugt

  18. Re: VW, Daimler & Co haben auch nichts anzubieten

    Autor: JackIsBlack 16.08.18 - 21:09

    Weil zuerst die Verbrenner gebaut und verkauft werden. Wenn von 100 Kunden vielleicht einer mal ein Elektroauto will, dann ist das keine Nachfrage, die man schnell bedienen möchte.

  19. Re: VW, Daimler & Co haben auch nichts anzubieten

    Autor: Kay_Ahnung 16.08.18 - 21:18

    JackIsBlack schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weil zuerst die Verbrenner gebaut und verkauft werden. Wenn von 100 Kunden
    > vielleicht einer mal ein Elektroauto will, dann ist das keine Nachfrage,
    > die man schnell bedienen möchte.

    Naja VW hat anscheinend eigene Fabriken:

    "Während VW auf eigene Produktionsstätten für Elektrofahrzeuge setzt, stellen fast alle anderen Hersteller derzeit ihre großen Produktionswerke um. Die E-Autos sollen mit Hybrid-, Benzin- und Dieselmodellen zusammen vom Band laufen."

    (https://www.produktion.de/specials/mobilitaet-zukunft/warum-elektroautos-die-produktion-aus-dem-takt-bringen-111.html)

    "Das hindert die Kunden aber wohl nicht daran, den Golf mit Batterien statt Kraftstofftank zu bestellen. Im VW-Stammwerk Wolfsburg und auch in der „Gläsernen Manufaktur“ in Dresden, wo der e-Golf ebenfalls montiert wird, erhöht der Hersteller einem Bericht der Automobilwoche zufolge die Kapazität, um der Nachfrage Herr zu werden."

    "https://www.auto-motor-und-sport.de/news/hoehere-produktionszahlen-elektroautos-bmw-renault-vw/"

    "EXKLUSIV – Überraschender Trend bei E-Auto-Produktion:
    Hersteller kündigen deutliche Steigerung der Fertigung an
    Jahrelang war die Euphorie über Elektroautos größer als der Verkaufserfolg und dementsprechend die Produktion von Stromern. Jetzt zeichnet sich eine Trendwende ab. Mehrere Autohersteller sagten der Automobilwoche, dass sie ihre Kapazitäten noch in diesem Jahr erhöhen werden."

    "https://www.automobilwoche.de/article/20180721/BCONLINE/180729980/exklusiv--ueberraschender-trend-bei-e-auto-produktion-hersteller-kuendigen-deutliche-steigerung-der-fertigung-an"

    Sieht für mich eher danach aus das die Hersteller mit der Produktion nicht hinterherkommen. :D eben weil sie die Nachfrage unterschätzt haben :D

  20. Re: VW, Daimler & Co haben auch nichts anzubieten

    Autor: Tommy-L 16.08.18 - 22:24

    rockero schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kay_Ahnung schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wieso bitte schreiben immer wieder Leute das mit E-Autos kein Geld zu
    > > verdienen ist? Aktuell ist die Situation doch eher so das kein
    > > Autohersteller mit der E-Auto produktion hinterherkommt -> die Nachfrage
    > > ist höher als das Angebot. Außerdem haben E-Autos aktuell hohe
    > > zuwachsraten.
    > >
    > > ...
    >
    > Die Antwort ist doch nahe liegend, oder nicht?
    > Viele Autobesitzer haben die gleichen Anforderungen an ein E-Auto und die
    > dazugehörige Infrastruktur, wie an die Verbrenner.
    > Man möchte keine "Reichweitenangst" (ob berechtigt, oder nicht sei
    > dahingestellt), man möchte gleich schnell und flexibel (Tankstellen gibt es
    > fast an jeder Ecke, Lademöglichkeiten nicht) tanken / laden können, usw.
    > Es ist halt simpel, viele Fahrer haben sich an die Flexibilität gewöhnt und
    > das kann nicht 1:1 auf die E-Autos umgelegt werden. Daher ist der Kaufwille
    > auch erst einmal nicht da.
    > Dazu gibt es eben auch viele Menschen, die sich keinen Neuwagen holen und
    > auf dem Gebrauchtwagenmarkt zuschlagen würden.
    > Das Thema ist einfach am Anfang und man wird auch erst die Skeptiker
    > anlocken können, wenn man sich um die Infrastruktur gekümmert hat oder es
    > alternative Lademöglichkeiten gibt. Mir fällt da immer mal ein Artikel über
    > eine Induktionsladung auf der Autobahn ein, wenn die Strecken es hergeben
    > würden.

    Ich würde mir echt verdammt gerne ein Elektroauto zulegen, allerdings hab ich als Bewohner der Innenstadt einfach nicht die Möglichkeit die Kiste zu laden. Somit ist es für mich einfach nicht praktikabel, obwohl ich von meinem Fahrprofil her der optimale Kandidat wäre. Das finde ich schade und sicher geht es vielen ähnlich.

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