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Das sieht doch mal gut aus.

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  1. Re: Das sieht doch mal gut aus.

    Autor: theFiend 14.08.17 - 11:36

    neocron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > ueberlass mal den Mehrwert jedem selbst ... du hast nicht die Hoheit
    > darueber, was andere fuer sich als Mehrwert erachten ...

    Oh, da fühlt sich jemand getroffen. Wir haben hier gerade über den Mehrwert von Fahrzeugen gesprochen. Ein SUV hat einfach keinen.

  2. Re: Das sieht doch mal gut aus.

    Autor: Anonymer Nutzer 14.08.17 - 11:37

    > Es geht nicht um die Anzahl der Teile, sondern um
    > die Komplexität. Was machste denn wenn dir nach ner Wasserdurchfahrt die
    > Akkusteuerung abkackt... ? Nen Informatiker einfliegen lassen?

    Und was machst du, wenn dir das Motorsteuergerät "abkackt"? Das ist ziemlich dasselbe, nur dass das sogar noch komplexer ist als die "Akkusteuerung" (was auch immer du damit genau meinst). Beides hat in etwa die selbe Eintretenswahrscheinlichkeit.

    Ein Informatiker hilft dir in beiden Fällen nicht. Du brauchst ein Ersatzteil und jemand, der dir das einbauen kann.

  3. Re: Das sieht doch mal gut aus.

    Autor: Onkel Ho 14.08.17 - 11:49

    Stefan99 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich nehme mal an, dass das Auto im Gelände kaum mehr Energie braucht. Ein
    > Elektromotor verhält sich da einfach ganz anders, wegen des höheren
    > Wirkungsgrads und Rekuperation. Bei geringen Geschwindigkeiten im Gelände
    > dürfte der Elektromotor kaum mehr verbrauchen als auf der Straße.
    Also bei einem Benziner braucht man deutlich mehr Energie, vor allem im 4wd Betrieb. Bei Steigungen brauchst du ein vielfaches der Energie, auch die Straßen/Untergrundbeschaffenheit hat Auswirkungen.
    Wenn sich der Karren erstmal durch Schlamm und Wasser wühlen muss hilft auch kein Rekupperieren.

    > Die Zielgruppe fährt aber auch keine 1000 km am Tag, gerade wenn es ins
    > Gelände geht. Die Reichweite passt da sehr gut. Und eine Schuko zum Laden
    > hat man in der westlichen Welt in aller Regel auch irgendwo zur Verfügung -
    > selbst auf abgelegenen Berghütten in den Alpen. Gerade beim Einsatz auf dem
    > Land zieht das typische "Laternenparker"-Argument kaum. Wir leben eben
    > nicht in der Taiga, wie du es ja selbst sagst.
    Die Frage ist halt wie lange eine Normangabe, ich tippe mal von der Straße, sich unter widrigen Wetterbedingungen und bei schlechtem Untergrund und starken Steigungen verhält.
    Also mit nem Landcruiser hab ich z.B. ca. 50% Mehrverbrauch. Also bei der Angabe 190km kannste erstmal 30% für den realen verbrauch auf der Straße abziehen, dann nochmal 20% für die Wetterbedingungen und nochmal 20% für das Gelände. Bleibt nicht mehr viel übrig.

    > Dann passt der Elektromotor perfekt - denn der ist um Größenordnungen
    > zuverlässiger. Wenn er in Industriequalität verbaut wird (was ich von so
    > einer Arbeitsmaschine erwarten würde), hält der locker mehrere Autoleben
    > aus. Allein die Tatsache, dass es keine Kupplung mehr gibt, dürfte bei
    > Geländebetrieb ein riesiger Vorteil sein. Ähnlich sieht es mit dem
    > Partikelfilter aus.
    Er würde perfekt passen wenn man eben nur im Dorf kutschiert oder der Stadt. Der Motor ist auch nicht das Problem, dass ist er beim normalem Defender auch nicht. Die sind nicht wirklich kaputt zu kriegen bei der geringen Literleistung und Drehzahl wie die laufen. Ich würde mir eher um Probleme mit der Ladeelektronik oder der Akkusteuerung machen, vor allem wenn die Karre dann doch mal ein bisschen zu tief im Wasser war... Soweit ich weiß, sind auch Akkuzellen relativ sensibel.

    > Ein Elektroantrieb braucht paradoxerweise sehr viel weniger anfällige
    > Elektronik. Keine zig anfällige Sensoren für die Abgasbehandlung, das
    > "Steuergerät" ist einfacher aufgebaut.
    Hat der normale Defender auch nicht. bzw. der läuft auch, wenn der Kram ausgefallen ist. Die lassen sich quasi überall reparieren und mit allen möglichen Werkzeug. Die sind ja auch genau aus diesem Grund so gebaut wie sie sind.

  4. Re: Das sieht doch mal gut aus.

    Autor: aPollO2k 14.08.17 - 11:50

    Die Motordaten sind doch für Geländefahrt als auch für Leute die was "wegziehen" wollen perfekt. Viel Drehmoment. Scheiß doch auf 360 PS oder die Beschleunigung. Klar braucht man das nicht aber es wäre theoretisch möglich. Aber er hat auch unendlich viel Kraft und das halt auch untenrum. Das ist bei einem Elektromotor nunmal so. Ich denke bzgl. Robustheit ist der auch im Vorteil, wenn er denn ausgereift ist. Bei einem Verbrennungsmotor hat man tausende Teile am Motor, komplexe Steuerung u.s.w. bei einem Elektrowagen sind es Primär nur der Akku und die Elektromotoren. Dazwischen ein bisschen Kabelsalat und Steuerung. Aber an sich sehr einfache Technik.

  5. Re: Das sieht doch mal gut aus.

    Autor: Onkel Ho 14.08.17 - 11:54

    > Und was machst du, wenn dir das Motorsteuergerät "abkackt"? Das ist
    > ziemlich dasselbe, nur dass das sogar noch komplexer ist als die
    > "Akkusteuerung" (was auch immer du damit genau meinst). Beides hat in etwa
    > die selbe Eintretenswahrscheinlichkeit.
    Kriegst du in jedem Land repariert - der Defender hat nen Standardmotor und absolute Standardbauteile von Ford - der mehrere Millionen Male verbaut wurde. Ist genauso wie beim Landcruiser.

  6. Re: Das sieht doch mal gut aus.

    Autor: Onkel Ho 14.08.17 - 11:55

    aPollO2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Motordaten sind doch für Geländefahrt als auch für Leute die was
    > "wegziehen" wollen perfekt. Viel Drehmoment. Scheiß doch auf 360 PS oder
    > die Beschleunigung. Klar braucht man das nicht aber es wäre theoretisch
    > möglich. Aber er hat auch unendlich viel Kraft und das halt auch untenrum.
    > Das ist bei einem Elektromotor nunmal so. Ich denke bzgl. Robustheit ist
    > der auch im Vorteil, wenn er denn ausgereift ist. Bei einem
    > Verbrennungsmotor hat man tausende Teile am Motor, komplexe Steuerung
    > u.s.w. bei einem Elektrowagen sind es Primär nur der Akku und die
    > Elektromotoren. Dazwischen ein bisschen Kabelsalat und Steuerung. Aber an
    > sich sehr einfache Technik.
    Ich glaube die Akkusteuerung und Kühlung ist etwas komplexer als ein paar Kabel...

  7. Re: Das sieht doch mal gut aus.

    Autor: chewbacca0815 14.08.17 - 11:58

    theFiend schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein SUV hat einfach keinen.

    Das Teil ist ja auch kein SUV, das ist ein reinrassiger Geländewagen. Und damit hat das Ding deutlich mehr Sinn als diese Pampersbomber ;-)

  8. Re: Das sieht doch mal gut aus.

    Autor: Anonymer Nutzer 14.08.17 - 12:01

    Onkel Ho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Stefan99 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich nehme mal an, dass das Auto im Gelände kaum mehr Energie braucht.
    > Ein
    > > Elektromotor verhält sich da einfach ganz anders, wegen des höheren
    > > Wirkungsgrads und Rekuperation. Bei geringen Geschwindigkeiten im
    > Gelände
    > > dürfte der Elektromotor kaum mehr verbrauchen als auf der Straße.
    > Also bei einem Benziner braucht man deutlich mehr Energie, vor allem im 4wd
    > Betrieb. Bei Steigungen brauchst du ein vielfaches der Energie, auch die
    > Straßen/Untergrundbeschaffenheit hat Auswirkungen.
    > Wenn sich der Karren erstmal durch Schlamm und Wasser wühlen muss hilft
    > auch kein Rekupperieren.

    Verbrenner haben aber auch eine grauenvolle Wirkungsgradkennlinie. Durchaus möglich, dass man im Geländebetrieb um Faktor 2 oder mehr von seinem Optimum (welches ja schon an sich grottenschlecht ist) weg liegt. Ein Elektromotor kennt so etwas nicht. Einen Verlust durch 4WD gibt es auch nicht, sofern man zwei oder vier Motoren dafür einsetzt. Bei 4 Motoren würde der Verlust durch das Differential noch entfallen. Steigungen machen auch nicht übermäßig mehr aus. Bei komplett verschlammter Piste mag Rekuperieren zwar nichts bringen, im leichten Gelände allerdings schon. Mit viel Last umso mehr.

    Klar, wenn man mehr Leistung benötigt, braucht man auch mehr. Aber so extreme Unterschiede, wie man es beim Verbrenner kennt, dürfte es da nicht mehr geben.

    Zumal man sich ja selten 100 km am Stück durch übelstes Gelände wühlt. Dafür wäre das Fahrzeug dann wohl nicht geeignet.

    >
    > > Die Zielgruppe fährt aber auch keine 1000 km am Tag, gerade wenn es ins
    > > Gelände geht. Die Reichweite passt da sehr gut. Und eine Schuko zum
    > Laden
    > > hat man in der westlichen Welt in aller Regel auch irgendwo zur Verfügung
    > -
    > > selbst auf abgelegenen Berghütten in den Alpen. Gerade beim Einsatz auf
    > dem
    > > Land zieht das typische "Laternenparker"-Argument kaum. Wir leben eben
    > > nicht in der Taiga, wie du es ja selbst sagst.
    > Die Frage ist halt wie lange eine Normangabe, ich tippe mal von der Straße,
    > sich unter widrigen Wetterbedingungen und bei schlechtem Untergrund und
    > starken Steigungen verhält.
    > Also mit nem Landcruiser hab ich z.B. ca. 50% Mehrverbrauch. Also bei der
    > Angabe 190km kannste erstmal 30% für den realen verbrauch auf der Straße
    > abziehen, dann nochmal 20% für die Wetterbedingungen und nochmal 20% für
    > das Gelände. Bleibt nicht mehr viel übrig.

    Die amerikanischen Angaben sind an sich schon realistischer als NEFZ. Von den 190 km werden selbst bei schlechtesten Bedingungen sicherlich noch über 100 km übrig bleiben. Und das war ja auch nur das kleinere Modell.

    > > Dann passt der Elektromotor perfekt - denn der ist um Größenordnungen
    > > zuverlässiger. Wenn er in Industriequalität verbaut wird (was ich von so
    > > einer Arbeitsmaschine erwarten würde), hält der locker mehrere Autoleben
    > > aus. Allein die Tatsache, dass es keine Kupplung mehr gibt, dürfte bei
    > > Geländebetrieb ein riesiger Vorteil sein. Ähnlich sieht es mit dem
    > > Partikelfilter aus.
    > Er würde perfekt passen wenn man eben nur im Dorf kutschiert oder der
    > Stadt. Der Motor ist auch nicht das Problem, dass ist er beim normalem
    > Defender auch nicht. Die sind nicht wirklich kaputt zu kriegen bei der
    > geringen Literleistung und Drehzahl wie die laufen. Ich würde mir eher um
    > Probleme mit der Ladeelektronik oder der Akkusteuerung machen, vor allem
    > wenn die Karre dann doch mal ein bisschen zu tief im Wasser war... Soweit
    > ich weiß, sind auch Akkuzellen relativ sensibel.

    Es kommt nur darauf an, inwieweit man die Elektronik auf solche Anwendungszwecke auslegt. Man kann sie jedenfalls viel besser von äußeren Einflüssen abschirmen, weil man viel weniger Schnittstellen nach außen (Sensorik!) hat. Im Prinzip wäre ein Elektrofahrzeug hier zuverlässiger - vorausgesetzt die Entwickler wissen, was sie tun.

    > > Ein Elektroantrieb braucht paradoxerweise sehr viel weniger anfällige
    > > Elektronik. Keine zig anfällige Sensoren für die Abgasbehandlung, das
    > > "Steuergerät" ist einfacher aufgebaut.
    > Hat der normale Defender auch nicht. bzw. der läuft auch, wenn der Kram
    > ausgefallen ist. Die lassen sich quasi überall reparieren und mit allen
    > möglichen Werkzeug. Die sind ja auch genau aus diesem Grund so gebaut wie
    > sie sind.

    Der Defender hat kein Motorsteuergerät? Das glaube ich kaum. Und ein heute zugelassenes Fahrzeug braucht eine Abgasnachbehandlung. Du kannst kein Auto mit dem Stand der Technik vor 30 Jahren (und dem entsprechenden Stadstoffausstoß) mit einem heute neu entwickelten Fahrzeug vergleichen.

  9. Re: Das sieht doch mal gut aus.

    Autor: Anonymer Nutzer 14.08.17 - 12:03

    Onkel Ho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Und was machst du, wenn dir das Motorsteuergerät "abkackt"? Das ist
    > > ziemlich dasselbe, nur dass das sogar noch komplexer ist als die
    > > "Akkusteuerung" (was auch immer du damit genau meinst). Beides hat in
    > etwa
    > > die selbe Eintretenswahrscheinlichkeit.
    > Kriegst du in jedem Land repariert - der Defender hat nen Standardmotor und
    > absolute Standardbauteile von Ford - der mehrere Millionen Male verbaut
    > wurde. Ist genauso wie beim Landcruiser.

    Und wieso sollte das bei einem Elektrofahrzeug nicht gehen? Ersatzteilversorgung in 24h rund um den Globus ist im Industriebereich absolut üblich, auch bei sehr viel kleineren Stückzahlen.

  10. Re: Das sieht doch mal gut aus.

    Autor: theFiend 14.08.17 - 12:04

    chewbacca0815 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > theFiend schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ein SUV hat einfach keinen.
    >
    > Das Teil ist ja auch kein SUV, das ist ein reinrassiger Geländewagen. Und
    > damit hat das Ding deutlich mehr Sinn als diese Pampersbomber ;-)

    Wie gesagt, im Kontext ging es darum das eine Kaufentscheidung nicht nach Mehrwert getroffen wird, weil ein Vorredner auch dessen Eignung als Geländewagen in Frage gestellt hat.

  11. Re: Das sieht doch mal gut aus.

    Autor: Kondratieff 14.08.17 - 12:07

    superdachs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Super Angelauto, allerdings 360ps? Wozu?

    Die Leistung bei Elektroautos wurde schon hinreichend in verschiedenen Kommentaren zu Artikel über Elektroautos diskutiert.

    Elektromotoren haben nun mal die Eigenschaft, anders als Verbrennungsmotoren, dass man sie ohne Weiteres mit einer hohen Spitzen(!!!)Leistung fertigen kann. Elektromotoren verbrauchen dann nicht automatisch mehr, während bei einem Verbrennungsmotor durch zusätzliche Zylinder z.B. mehr Reibung hinzukommt. Außerdem ist es so, dass der Elektromotor mit steigender Leistung gleichzeitig auch ein stärkerer Generator ist, was in Hinblick auf Rekuperation sinnvoll ist.

  12. Re: Das sieht doch mal gut aus.

    Autor: Azzuro 14.08.17 - 12:18

    > Auch sieht es mir recht kurz aus. Eine Variante die zumindest 2m Ladelänge
    > bietet wäre schon irgendwie brauchbar.

    3,81m ist in der Tat eher kurz. Aber witzig ist ja die durchlademöglichkeit. "Skidurchreiche" bei PKWs kennt man ja, aber beim Bollinger gibt es das ja auch vorne. Da kann man dann auch so manches transportieren, was über drei Meter lang ist. Und wenn man nicht auf öffentlichen Straßen rumfährt, dürfte es auch möglich sein, dass man die Klappe vorne und Hinten offen lässt, dann kann man richtig langes gut transportieren :-)

  13. Re: Das sieht doch mal gut aus.

    Autor: Onkel Ho 14.08.17 - 12:20

    Stefan99 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Onkel Ho schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > > Und was machst du, wenn dir das Motorsteuergerät "abkackt"? Das ist
    > > > ziemlich dasselbe, nur dass das sogar noch komplexer ist als die
    > > > "Akkusteuerung" (was auch immer du damit genau meinst). Beides hat in
    > > etwa
    > > > die selbe Eintretenswahrscheinlichkeit.
    > > Kriegst du in jedem Land repariert - der Defender hat nen Standardmotor
    > und
    > > absolute Standardbauteile von Ford - der mehrere Millionen Male verbaut
    > > wurde. Ist genauso wie beim Landcruiser.
    >
    > Und wieso sollte das bei einem Elektrofahrzeug nicht gehen?
    > Ersatzteilversorgung in 24h rund um den Globus ist im Industriebereich
    > absolut üblich, auch bei sehr viel kleineren Stückzahlen.
    Es geht schon bei normalen Autos nicht bzw. ohne ein Vermögen dafür auszugeben - Probier mal in Kambodscha Ersatzteile für nen neuen Golf zu bekommen. Nen Landcruiser oder Defender repariert man dir da aber problemlos, notfalls halt nicht mit Originalteilen. Glaub mir die Dinger sind einfach dafür gebaut, dass man die relativ simpel überall reparieren kann. Deswegen fahren die sich auch so Scheisse und sind relativ unbequem, da sind einfach andere Prioritäten...

  14. Re: Das sieht doch mal gut aus.

    Autor: superdachs 14.08.17 - 12:25

    theFiend schrieb:
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    > neocron schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
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    >
    > > ueberlass mal den Mehrwert jedem selbst ... du hast nicht die Hoheit
    > > darueber, was andere fuer sich als Mehrwert erachten ...
    >
    > Oh, da fühlt sich jemand getroffen. Wir haben hier gerade über den Mehrwert
    > von Fahrzeugen gesprochen. Ein SUV hat einfach keinen.

    Für dich nicht, für andere schon. Ich bewege mich zb sehr viel in der Natur. Zum angeln, zum klettern oder einfach nur zum campen. Da muss man natürlich auch irgendwie hin kommen. Das geht nicht immer zu Fuß oder mit dem Rad weil es weiter entfernt ist oder man durchaus Ausrüstung dabei hat die man im Rucksack nicht ohne weiteres weg bekommt. Hier sind SUV ideal. Sie sind geländegängiger als PKW allerdings nur so geländegängig dass es für unsere Breiten reicht. Dafür bewegen sie sich auf der Straße nicht wie ein Nutzfahrzeug was durchaus auch dem verbrauch und der Sicherheit zu Gute kommt. Sie sind ein guter Kompromiss.
    Das gilt natürlich nicht für solche Kisten wie Porsche Cayenne oder andere hochgezüchtete Sportwagen im SUV-Look die dann wieder tiefer gelegt werden damit man damit schnell fahren kann. Mein Vater fährt bspw einen Tiguan. Das ist für aktive Leute echt die eierlegende Wollmilchsau. Fährt keine 200 aber man kann trotzdem recht entspannt damit auf der Straße fahren kommt aber auch bei Mistwetter den völlig zerfurchten Feldweg entlang wo "normale" PKW kapitulieren.

  15. Re: Das sieht doch mal gut aus.

    Autor: Anonymer Nutzer 14.08.17 - 12:25

    Onkel Ho schrieb:
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    > Stefan99 schrieb:
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    > > Onkel Ho schrieb:
    > >
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    >
    > > -----
    > > > > Und was machst du, wenn dir das Motorsteuergerät "abkackt"? Das ist
    > > > > ziemlich dasselbe, nur dass das sogar noch komplexer ist als die
    > > > > "Akkusteuerung" (was auch immer du damit genau meinst). Beides hat
    > in
    > > > etwa
    > > > > die selbe Eintretenswahrscheinlichkeit.
    > > > Kriegst du in jedem Land repariert - der Defender hat nen
    > Standardmotor
    > > und
    > > > absolute Standardbauteile von Ford - der mehrere Millionen Male
    > verbaut
    > > > wurde. Ist genauso wie beim Landcruiser.
    > >
    > > Und wieso sollte das bei einem Elektrofahrzeug nicht gehen?
    > > Ersatzteilversorgung in 24h rund um den Globus ist im Industriebereich
    > > absolut üblich, auch bei sehr viel kleineren Stückzahlen.
    > Es geht schon bei normalen Autos nicht bzw. ohne ein Vermögen dafür
    > auszugeben - Probier mal in Kambodscha Ersatzteile für nen neuen Golf zu
    > bekommen. Nen Landcruiser oder Defender repariert man dir da aber
    > problemlos, notfalls halt nicht mit Originalteilen. Glaub mir die Dinger
    > sind einfach dafür gebaut, dass man die relativ simpel überall reparieren
    > kann. Deswegen fahren die sich auch so Scheisse und sind relativ unbequem,
    > da sind einfach andere Prioritäten...

    Also in der Industrie bekommst du auch in Kambodscha die Ersatzteile in 24h. Ist kein Problem, wenn man will. Die Autoindustrie interessiert sich halt für diese Märkte nicht.

    Die Frage ist, ob man ein Steuergerät oder ein ählnich exotisches Teil für einen Defender auch bekommt oder ob das nur für den Standardkram gilt, der bei Elektroautos gar nicht mehr existiert und deshalb auch nicht kaputt gehen kann.

    Aber ja: Für eine Wüstenexpedition oder ähnliches würde ich das Fahrzeug jetzt auch nicht verwenden. Für den normalen Einsatz in westlichen Ländern sieht das aber wieder anders aus.

    Aber mal ehrlich: Die Zielgruppe für dieses spezielle Fahrzeug wird kaum den echten Geländeeinsatz benötigen.

  16. Re: Das sieht doch mal gut aus.

    Autor: Onkel Ho 14.08.17 - 12:38

    Stefan99 schrieb:
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    > Onkel Ho schrieb:
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    > > Stefan99 schrieb:
    > >
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    > > > Onkel Ho schrieb:
    > > >
    > >
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    > >
    > > > -----
    > > > > > Und was machst du, wenn dir das Motorsteuergerät "abkackt"? Das
    > ist
    > > > > > ziemlich dasselbe, nur dass das sogar noch komplexer ist als die
    > > > > > "Akkusteuerung" (was auch immer du damit genau meinst). Beides hat
    > > in
    > > > > etwa
    > > > > > die selbe Eintretenswahrscheinlichkeit.
    > > > > Kriegst du in jedem Land repariert - der Defender hat nen
    > > Standardmotor
    > > > und
    > > > > absolute Standardbauteile von Ford - der mehrere Millionen Male
    > > verbaut
    > > > > wurde. Ist genauso wie beim Landcruiser.
    > > >
    > > > Und wieso sollte das bei einem Elektrofahrzeug nicht gehen?
    > > > Ersatzteilversorgung in 24h rund um den Globus ist im Industriebereich
    > > > absolut üblich, auch bei sehr viel kleineren Stückzahlen.
    > > Es geht schon bei normalen Autos nicht bzw. ohne ein Vermögen dafür
    > > auszugeben - Probier mal in Kambodscha Ersatzteile für nen neuen Golf zu
    > > bekommen. Nen Landcruiser oder Defender repariert man dir da aber
    > > problemlos, notfalls halt nicht mit Originalteilen. Glaub mir die Dinger
    > > sind einfach dafür gebaut, dass man die relativ simpel überall
    > reparieren
    > > kann. Deswegen fahren die sich auch so Scheisse und sind relativ
    > unbequem,
    > > da sind einfach andere Prioritäten...
    >
    > Also in der Industrie bekommst du auch in Kambodscha die Ersatzteile in
    > 24h. Ist kein Problem, wenn man will.
    Klar, aber da reden wir auch von einem komplett anderem Budget. Gehen tut alles -
    Blos in dem Fall wäre es billiger, einfach einen anderen Neuwagen in Kambodscha zu kaufen,
    um mal so den Preisrahmen einzukreisen.

    > Die Autoindustrie interessiert sich halt für diese Märkte nicht.
    Eben - daher wirst du ziemlich dumm dastehen, wenn die die Akkusteuerung abgekackt ist... Dann lieber ein Auto wo es Bauteile von der Stange gibt und das überall und eben nicht zum Preis eines Neuwagen.

    > Die Frage ist, ob man ein Steuergerät oder ein ählnich exotisches Teil für
    > einen Defender auch bekommt oder ob das nur für den Standardkram gilt, der
    > bei Elektroautos gar nicht mehr existiert und deshalb auch nicht kaputt
    > gehen kann.
    Es gibt beim Defender oder Landcruiser einfach keine exotischen Teile.

    > Aber ja: Für eine Wüstenexpedition oder ähnliches würde ich das Fahrzeug
    > jetzt auch nicht verwenden. Für den normalen Einsatz in westlichen Ländern
    > sieht das aber wieder anders aus.
    Wäre mir auch nichts - bietet einfach keine Vorteile gegenüber einem soliden Geländewagen, ohne viel Schnickschnack.

    > Aber mal ehrlich: Die Zielgruppe für dieses spezielle Fahrzeug wird kaum
    > den echten Geländeeinsatz benötigen.
    Und genau deshalb ist dieses Teil einfach absolut sinnbefreit.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.08.17 12:42 durch Onkel Ho.

  17. Re: Das sieht doch mal gut aus.

    Autor: SchmuseTigger 14.08.17 - 12:40

    Onkel Ho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jogibaer schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    Das Teil ist nichts anderes als ein Blender
    > Die Frage ist eher, wieviel das Teil wegziehen kann, ohne schlapp zu
    > machen, bzw. wie weit und in welchem Gelände. Solange da keine Antworten
    > geliefert werden, ist das Teil absolut sinnbefreit.

    E-Motoren haben viel mehr Torque als ein Verbrenner. Ist einfach an der Technik. Und die Newtonmeter stehen doch dran, über 600. Also ja das wird extrem was weg ziehen.

  18. Re: Das sieht doch mal gut aus.

    Autor: Onkel Ho 14.08.17 - 12:43

    SchmuseTigger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Onkel Ho schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Jogibaer schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > Das Teil ist nichts anderes als ein Blender
    > > Die Frage ist eher, wieviel das Teil wegziehen kann, ohne schlapp zu
    > > machen, bzw. wie weit und in welchem Gelände. Solange da keine Antworten
    > > geliefert werden, ist das Teil absolut sinnbefreit.
    >
    > E-Motoren haben viel mehr Torque als ein Verbrenner. Ist einfach an der
    > Technik. Und die Newtonmeter stehen doch dran, über 600. Also ja das wird
    > extrem was weg ziehen.
    Und wie weit komme ich dann? Du beantwortest nur einen Teil.

  19. Re: Das sieht doch mal gut aus.

    Autor: chewbacca0815 14.08.17 - 12:45

    > > Aber mal ehrlich: Die Zielgruppe für dieses spezielle Fahrzeug wird kaum
    > > den echten Geländeeinsatz benötigen.
    > Und genau deshalb ist dieses Teil einfach absolut sinnbefreit.

    Typisch teutsche Denke; "Ich hab' keinen Plan, also haben alle anderen auch keinen"

  20. Re: Das sieht doch mal gut aus.

    Autor: Anonymer Nutzer 14.08.17 - 12:55

    > Klar, aber da reden wir auch von einem komplett anderem Budget. Gehen tut
    > alles -
    > Blos in dem Fall wäre es billiger, einfach einen anderen Neuwagen in
    > Kambodscha zu kaufen,
    > um mal so den Preisrahmen einzukreisen.

    Nein, nicht wirklich.

    > > Die Autoindustrie interessiert sich halt für diese Märkte nicht.
    > Eben - daher wirst du ziemlich dumm dastehen, wenn die die Akkusteuerung
    > abgekackt ist... Dann lieber ein Auto wo es Bauteile von der Stange gibt
    > und das überall und eben nicht zum Preis eines Neuwagen.
    >
    > > Die Frage ist, ob man ein Steuergerät oder ein ählnich exotisches Teil
    > für
    > > einen Defender auch bekommt oder ob das nur für den Standardkram gilt,
    > der
    > > bei Elektroautos gar nicht mehr existiert und deshalb auch nicht kaputt
    > > gehen kann.
    > Es gibt beim Defender oder Landcruiser einfach keine exotischen Teile.

    Glaubst du. Ein Motorsteuergerät hat dein ganz sicher Defender auch. Das geht eben ganz selten kaputt. Genauso selten wie am Elektroantrieb eben etwas kaputt geht.

    > > Aber ja: Für eine Wüstenexpedition oder ähnliches würde ich das Fahrzeug
    > > jetzt auch nicht verwenden. Für den normalen Einsatz in westlichen
    > Ländern
    > > sieht das aber wieder anders aus.
    > Wäre mir auch nichts - bietet einfach keine Vorteile gegenüber einem
    > soliden Geländewagen, ohne viel Schnickschnack.

    Ein Elektroantrieb hat sehr viel weniger "Schnickschnack". Selbst wenn man es mit Fahrzeugen von vor 30 Jahren vergleicht. Kupplung, Mehrganggetriebe, Auspuff? Wofür bitteschön?

    > > Aber mal ehrlich: Die Zielgruppe für dieses spezielle Fahrzeug wird kaum
    > > den echten Geländeeinsatz benötigen.
    > Und genau deshalb ist dieses Teil einfach absolut sinnbefreit.

    Ich halte es auch Quatsch, einen vollwertigen Geländewagen als Stadtfahrzeug zu missbrauchen. Aber wir beide können nichts daran ändern, dass es diese Zielgruppe gibt. Und immerhin: Bei einem Elektroantrieb macht es aber keinen so großen Unterschied mehr.

    Außerdem gibt es eben außerhalb der primären Zielgruppe tatsächlich viele Einsatzzwecke. Die erwähnte Alpenhütte wäre z.B. ein perfekter Anwendungszweck für einen solchen Geländewagen. Kurze Strecken, keine Tankstelle in unmittelbarer Umgebung (Strom gibt es dagegen immer - zur Not in den Talorten). Für Förster und Waldarbeiter wäre es genauso perfekt.

    Das Problem wird nur wieder sein, dass das Auto viel zu teuer ist und ein Golf Allrad, Subaru Forester oder Suzuki Jimny eben um Faktor 3-5 günstiger ist. Der viel zitierte Defender oder Landcruiser ist da auch eher ein Exot.

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