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  5. › Bosch: Klopfendes Gaspedal warnt vor…

Überflüssig?

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  1. Überflüssig?

    Autor: Fettoni 01.02.16 - 08:11

    Es gibt ja nicht bereits genügend Anzeigen dafür (Momentanverbrauch, Durchschnittsverbrauch des Trips, Anzeigen im Tacho).
    Wenn der Fahrer das "leicht übersieht" ist er vielleicht nicht darauf aus seinen Spritverbrauch geringfügig zu senken.

    Wer sich vom Auto den Schaltzzeitpunkt signalisieren lässt, sollte vielleicht über Automatik nachdenken :)

    Aber gut, jedem das Seine.

  2. Re: Überflüssig?

    Autor: JouMxyzptlk 01.02.16 - 08:20

    Fettoni schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt ja nicht bereits genügend Anzeigen dafür (Momentanverbrauch,
    > Durchschnittsverbrauch des Trips, Anzeigen im Tacho).

    Man muss das Auge von der Straße nehmen, wenn auch nicht lange.
    Inwieweit der Morsecode vom Gaspedal nicht auf andere Art das Fahren stören kann ist für mich die Frage.

    > Wer sich vom Auto den Schaltzzeitpunkt signalisieren lässt, sollte
    > vielleicht über Automatik nachdenken :)

    Volle Zustimmung: Ich kann vorausschauen wann ich welchen Gang brauche und vorab agieren, eine Automatik kann nur reagieren.

  3. Re: Überflüssig?

    Autor: Quantium40 01.02.16 - 08:37

    JouMxyzptlk schrieb:
    > > Wer sich vom Auto den Schaltzzeitpunkt signalisieren lässt, sollte
    > > vielleicht über Automatik nachdenken :)
    > Volle Zustimmung: Ich kann vorausschauen wann ich welchen Gang brauche und
    > vorab agieren, eine Automatik kann nur reagieren.

    Deswegen gibt es ja auch automatisierte Schaltgetriebe oder Automatiken mit Eingriffsmöglichkeiten, bei denen der Fahrer selbst den Gang verändern kann, wenn er es für nötig hält, und sonst die Automatik das von allein erledigt.
    Im Übrigen betrifft vorausschauendes Fahren in jeglicher Hinsicht maximal 50% der Fahrer. Beim Rest kann man dann froh sein, wenn die überhaupt noch reagieren.

  4. Re: Überflüssig?

    Autor: Kleba 01.02.16 - 08:49

    JouMxyzptlk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Wer sich vom Auto den Schaltzzeitpunkt signalisieren lässt, sollte
    > > vielleicht über Automatik nachdenken :)
    >
    > Volle Zustimmung: Ich kann vorausschauen wann ich welchen Gang brauche und
    > vorab agieren, eine Automatik kann nur reagieren.

    Ich finde ein (modernes) Automatikgetriebe super :) In ländlicheren Regionen wäre es mir vermutlich egal, aber im typischen Hamburger Stadt-/Feierabendverkehr, freue ich mich schon sehr über die Automatik.

    Und auch mit der Automatik kannst du "agieren". Mir ist zumindest kein Auto mit Automatikgetriebe bekannt, was sich nicht manuell auf "Halbautomatik" stellen lässt, womit du zwar schalten kannst, aber nicht kuppeln musst.

    Automatikgetriebe heißt für mich in erster Linie Komfortgewinn. Und wenn nicht für den Komfort, wofür fährt man sonst ein eigenes Auto?

    LG
    Kleba

  5. Es kommt zu spät

    Autor: Bigfoo29 01.02.16 - 09:00

    Ich würde eher sagen, dass dieses "klopfende Pedal" zu spät kommt. Einerseits hatten schon bisher einige Fahrzeuge fühlbare "Druckpunkte" für "sinnvolles Gasgeben" und "Vollgas". Es gab einen fühlbaren "Raster".

    Heutzutage läuft alles darauf hinaus, ACC (also adaptiven Tempomaten) zu haben. Da drückt keiner mehr aufs Gaspedal. Damit werden dann auch "Gefahrenmeldungen" darüber witzlos...

    Regards.

  6. Re: Es kommt zu spät

    Autor: 0xDEADC0DE 01.02.16 - 09:33

    Bei Vollgas will ich auch Vollgas und kein störendes Klopfen. Ansonsten regeln moderne Fahrzeuge doch sowieso schon den Spritverbrauch runter, auch wenn sich so ein Pedal analog anfühlt, es ist doch längst alles digital.

  7. Re: Überflüssig?

    Autor: Timsel 01.02.16 - 09:43

    Kleba schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Und auch mit der Automatik kannst du "agieren". Mir ist zumindest kein Auto
    > mit Automatikgetriebe bekannt, was sich nicht manuell auf "Halbautomatik"
    > stellen lässt, womit du zwar schalten kannst, aber nicht kuppeln musst.
    Doch, unsere Mercedes-Firmenwägen (frag mich um Gottes willen nicht was für Modelle) haben nur noch Handschalter am Lenkrad, da kannst du gar nichts mehr machen ausser P-R-D. Die schalten dir am Berg auch nicht automatisch zurück, du musst die Bremse treten.
    Mein Privatfahrzeug (Peugeot 308) ist auch ein Automatik, hat aber wiederum einen "klassischen" Schaltknüppel, wo ich es durchaus schätze statt Bremsverschleiß zu provozieren auch mal runterschalten zu können.

    > Automatikgetriebe heißt für mich in erster Linie Komfortgewinn.
    Ja durchaus, so sehe ich das auch. Ursprünglich wollte ich nie einen Automatik, bis ich mit meiner damaligen Freundin zusammengezogen bin und mein Auto wegen Altersschwäche irgendwann den Geist aufgab. Heute möchte ich nicht mehr freiwillig zurück ;)

    > Und wenn nicht für den Komfort, wofür fährt man sonst ein eigenes Auto?
    Hm, naja... Ich wohne hier ländlich, zur Arbeit kommen, Einkäufe erledigen wäre ohne Auto unmöglich. In der Stadt hätte ich vermutlich gar keins.

    Grüße, Tim

  8. Re: Überflüssig?

    Autor: jake 01.02.16 - 09:45

    hinzu kommt, dass die aufmerksamkeit des fahrers immer mehr von der strasse ins auto abgelenkt wird. kein wunder, dass viele autofahrer sich im strassenverkehr mittlerweile wie zombies verhalten (ich denke da gerade besonders an jene mit gelben nummernschildern ;).

  9. Re: Überflüssig?

    Autor: Destroyer2442 01.02.16 - 11:32

    Möchtest du das weiter erläutern? Zombies können doch gar kein Auto fahren, die würden einfach gegen die nächste Wand fahren... habe ich so noch nicht beobachtet.

  10. Kann nur für mich sprechen

    Autor: dabbes 01.02.16 - 11:41

    nach wenigen Tagen hatte ich schon automatisch drin wann ich schalten muss.

  11. Re: Überflüssig?

    Autor: JouMxyzptlk 01.02.16 - 12:58

    Kleba schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > JouMxyzptlk schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > > Wer sich vom Auto den Schaltzzeitpunkt signalisieren lässt, sollte
    > > > vielleicht über Automatik nachdenken :)
    > >
    > > Volle Zustimmung: Ich kann vorausschauen wann ich welchen Gang brauche
    > und
    > > vorab agieren, eine Automatik kann nur reagieren.
    >
    > Und auch mit der Automatik kannst du "agieren". Mir ist zumindest kein Auto
    > mit Automatikgetriebe bekannt, was sich nicht manuell auf "Halbautomatik"
    > stellen lässt, womit du zwar schalten kannst, aber nicht kuppeln musst.

    Die sind aber erst aber 'ner höheren Preisklasse schnell.
    Ich kenne folgendes: Ich drücke drei mal "Gang runter" für Motorbremsung. Und innerhalb von sechs bis sieben Sekunden schafft der Wagen es meistens Stück für Stück runter zu schalten. Bei besseren dauerts beinahe drei Sekunden, weniger schaffen nur 6-stellige Autos.

    Und folgendes: Ich werde langsamer und drücke den Ganghebel zum runterschalten, macht der Wagen auch eine Sekunde später. Und dann schaltet eine Sekunde später noch mal runter weil zwischen "ich drücke runterschalten" und dem tatsächlichen schalten unter die Drehzahlgrenze gerutscht ist in der er zwangsweise runterschaltet.

    letzteres passiert im oberen Bereich der gehobenen Mittelklasse viel seltener, aber selbst da passiert es. Macht nur weniger aus weil 7 (oder mehr) Gänge da sind.

    > Automatikgetriebe heißt für mich in erster Linie Komfortgewinn. Und wenn
    > nicht für den Komfort, wofür fährt man sonst ein eigenes Auto?

    Um von A nach B zu kommen? Oder weils ein Spaß-auto ist ohne sonstigen Sinn? Oder ein Transporter? Wenn ich nach Komfort und schalten gehen würde würde ich Elektro fahren. Wie gesagt, wenn man genug Geld reinsteckt bekommt man bessere Automatiken, aber das ist eben teuer.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.02.16 13:01 durch JouMxyzptlk.

  12. Re: Es kommt zu spät

    Autor: cpt.dirk 01.02.16 - 20:33

    Bigfoo29 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich würde eher sagen, dass dieses "klopfende Pedal" zu spät kommt.
    > Einerseits hatten schon bisher einige Fahrzeuge fühlbare "Druckpunkte" für
    > "sinnvolles Gasgeben" und "Vollgas". Es gab einen fühlbaren "Raster".
    >
    > Heutzutage läuft alles darauf hinaus, ACC (also adaptiven Tempomaten) zu
    > haben. Da drückt keiner mehr aufs Gaspedal. Damit werden dann auch
    > "Gefahrenmeldungen" darüber witzlos...

    Würde ich auch so sehen. Zumal es ja offensichtlich schon ausgemachte Sache zu sein scheint (so wie die Nord-Süd Stromtrasse), dass autonomes Fahren in wenigen Jahren Standard sein wird, und das Auto dann selbst um ein Vielfaches intelligenter und effizienter fährt, als es ein Mensch es je könnte.

    Bis dahin möchte ich persönlich noch rudimentär das Gefühl haben, selbst bestimmen zu können, wie viel Kraft(stoff) ich auf der Fahrbahn lasse. Ein nervtötendes und bevormundendes rüttelndes Gaspedal fehlt mir da wirklich nicht.

    Wobei ja schon bei den meisten heutigen PKWs ein Kickdown dank intelligenter Einspritztechnik nicht unbedingt den maximalen Vortrieb bewirkt, wenn Umweltfreundlichkeit oder Spritsparen primären Vorrang haben. Was fehlt, ist eine Wahlmöglichkeit zwischen verschiedenen Prgrammen, dies ist aber zumeist der Oberklasse vorbehalten.

    Sobald aber Mautsystem und autonomes Fahren etabliert sind, dürfte ein Tempolimit nicht mehr lange auf sich warten lassen, denn diese Maßnahmen ergänzen sich gegenseitig sehr schön, bzw. hängen teils voneinander ab.
    Mittel- bis langfristig wird es also möglicherweise kein Verwendung mehr für ein Gaspedal geben.

  13. Re: Überflüssig?

    Autor: Kleba 02.02.16 - 08:33

    JouMxyzptlk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die sind aber erst aber 'ner höheren Preisklasse schnell.
    > Ich kenne folgendes: Ich drücke drei mal "Gang runter" für Motorbremsung.
    > Und innerhalb von sechs bis sieben Sekunden schafft der Wagen es meistens
    > Stück für Stück runter zu schalten. Bei besseren dauerts beinahe drei
    > Sekunden, weniger schaffen nur 6-stellige Autos.

    Ich mache das zwar nicht so oft (aktueller Audi A3), aber 1 Gang manuell runter schalten dauert gefühlt knapp über 1 Sekunde (ähnlich wie beim Wechsel von "D" auf "R" beim Einparken).

    > Und folgendes: Ich werde langsamer und drücke den Ganghebel zum
    > runterschalten, macht der Wagen auch eine Sekunde später. Und dann schaltet
    > eine Sekunde später noch mal runter weil zwischen "ich drücke
    > runterschalten" und dem tatsächlichen schalten unter die Drehzahlgrenze
    > gerutscht ist in der er zwangsweise runterschaltet.

    Ok, das ist bei mir (und den Wagen die ich sonst gefahren bin) etwas anders, da ich nur runter schalten kann, wenn ich den Schalthebel generell auf "M" schalte (= Manuell/Halbautomatikmodus). Und auf "M" schaltet er generell nicht mehr automatisch, außer im sehr "roten" Drehzahlbereich.

    > > Automatikgetriebe heißt für mich in erster Linie Komfortgewinn. Und wenn
    > > nicht für den Komfort, wofür fährt man sonst ein eigenes Auto?
    >
    > Um von A nach B zu kommen? Oder weils ein Spaß-auto ist ohne sonstigen
    > Sinn? Oder ein Transporter? Wenn ich nach Komfort und schalten gehen würde
    > würde ich Elektro fahren. Wie gesagt, wenn man genug Geld reinsteckt
    > bekommt man bessere Automatiken, aber das ist eben teuer.

    Also abseits vom Transporter und Spaß-Auto könnte man ja i.d.R. trotzdem das meiste ohne Auto machen (sei es zu Fuß, mit dem Fahrrad, ÖPNV oder Bahn), aber das Auto ist nun mal viel komfortabler. Und warm/trocken/entspannt anzukommen zählt für mich zu Komfort.

  14. Re: Überflüssig?

    Autor: Kleba 02.02.16 - 08:38

    Timsel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Doch, unsere Mercedes-Firmenwägen (frag mich um Gottes willen nicht was für
    > Modelle) haben nur noch Handschalter am Lenkrad, da kannst du gar nichts
    > mehr machen ausser P-R-D. Die schalten dir am Berg auch nicht automatisch
    > zurück, du musst die Bremse treten.

    Echt? Ich kenn zwar die Schaltwippen am Lenkrad, aber auch da kann man noch manuell hoch und runter schalten. Deine Variante ist mir noch nicht untergekommen (nicht, dass ich dir nicht glaube - ich kannte es nur nicht). Wieder mal was dazu gelernt :)

    > Ja durchaus, so sehe ich das auch. Ursprünglich wollte ich nie einen
    > Automatik, bis ich mit meiner damaligen Freundin zusammengezogen bin und
    > mein Auto wegen Altersschwäche irgendwann den Geist aufgab. Heute möchte
    > ich nicht mehr freiwillig zurück ;)

    Das kenn ich :D

    > Hm, naja... Ich wohne hier ländlich, zur Arbeit kommen, Einkäufe erledigen
    > wäre ohne Auto unmöglich. In der Stadt hätte ich vermutlich gar keins.

    Unmöglich vielleicht nicht, aber eben irre unkomfortabel ;-) Ich hab hier in der Stadt auch nur eins, weil ich relativ häufig zu Kunden u.ä. fahren muss. Ansonsten würde ich wohl auch in erster Linie S-/U-Bahn fahren (was teilweise im Stadtverkehr auch schneller wäre).

    LG
    Kleba

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