1. Foren
  2. Kommentare
  3. Automobil
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Brandgefahr: Stadt sperrt Tiefgarage…

Laien entscheiden - und wie hätten die einen Verbrenner gelöscht?

Über PC-Games lässt sich am besten ohne nerviges Gedöns oder Flamewar labern! Dafür gibt's den Freiraum!
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Laien entscheiden - und wie hätten die einen Verbrenner gelöscht?

    Autor: tom.stein 16.02.21 - 21:26

    In Braunschweig hat sich 2014 ein Verbrenner entzündet. Er steckte 21 weitere Autos an, die Feuerwehr konnte ebenfalls kaum brennen, hunderte Wagen wurden Sondermüll, da von Brandgasen verseucht, die Tiefgarage über mehr als 1 Jahr gesperrt. Die Versicherung konnte nicht alle Kunden entschädigen, da die Versicherungssumme gedeckelt war.

    Sollen nicht Verbrenner in Tiefgaragen verboten werden?

    (https://www.braunschweiger-zeitung.de/braunschweig/article151708629/Brand-in-der-Tiefgarage.html)

  2. Re: Laien entscheiden - und wie hätten die einen Verbrenner gelöscht?

    Autor: Thunderbird1400 16.02.21 - 22:25

    Mann kann ja mal weiterspinnen und überlegen, was in dem Fall gewesen wäre, wenn das alles Elektroautos gewesen wären ;)
    Nach der Lektüre des Twitter-Kanals von diesem Brandmeister aus dem anderen Thread weiß ich: Ok, um da so ein E-Auto in einer Tiefgarage löschen zu können, braucht man eine spezielle Löschlanze, die 3000¤ pro Stück kostet und genau in die Batterie gerammt werden muss. Bin ich mal gespannt, wie das in einer Tiefgarage mit etlichen brennenden E-Autos ablaufen soll.

    Einzige Möglichkeit wäre vielleicht noch, die komplette Tiefgarage zu fluten. Aber soviel Wasser muss man erstmal haben und die Batterien können sich dann wieder neu entzünden, wenn das Wasser weg ist. Stell ich mir nicht lustig vor.

  3. Re: Laien entscheiden - und wie hätten die einen Verbrenner gelöscht?

    Autor: HHONZO 16.02.21 - 22:38

    Thunderbird1400 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mann kann ja mal weiterspinnen und überlegen, was in dem Fall gewesen wäre,
    > wenn das alles Elektroautos gewesen wären ;)
    > Nach der Lektüre des Twitter-Kanals von diesem Brandmeister aus dem anderen
    > Thread weiß ich: Ok, um da so ein E-Auto in einer Tiefgarage löschen zu
    > können, braucht man eine spezielle Löschlanze, die 3000¤ pro Stück kostet
    > und genau in die Batterie gerammt werden muss. Bin ich mal gespannt, wie
    > das in einer Tiefgarage mit etlichen brennenden E-Autos ablaufen soll.
    >
    > Einzige Möglichkeit wäre vielleicht noch, die komplette Tiefgarage zu
    > fluten. Aber soviel Wasser muss man erstmal haben und die Batterien können
    > sich dann wieder neu entzünden, wenn das Wasser weg ist. Stell ich mir
    > nicht lustig vor.

    3000 ¤ ist nun wirklich keine besonders große Summe für Spezialwerkzeug.
    Da wird es garantiert noch mehr Möglichkeiten geben. Übliches Mimimimi ...

  4. Re: Laien entscheiden - und wie hätten die einen Verbrenner gelöscht?

    Autor: Thunderbird1400 16.02.21 - 22:52

    Ja, da wirds ganz bestimmt irgendwelche anderen Möglichkeiten geben. Vor allem, wenn es keine Tiefgarage ist, sondern ein Parkhaus, wo fluten komplett wegfällt.

  5. Re: Laien entscheiden - und wie hätten die einen Verbrenner gelöscht?

    Autor: tom.stein 17.02.21 - 06:30

    Thunderbird1400 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, da wirds ganz bestimmt irgendwelche anderen Möglichkeiten geben. Vor
    > allem, wenn es keine Tiefgarage ist, sondern ein Parkhaus, wo fluten
    > komplett wegfällt.

    Fluten dient nicht dem Brand-löschen, sondern kühlt die Batterie und verhindert, dass diese sich (nach den internen Kurzschlüssen durch den Brand und dessen physikalische Einwirkungen) selbst nach Tagen immer wieder selbst entzündet. Da gibt es beim Hochwasserschutz Schlauchsysteme, die man nachträglich um das Fahrzeug legen kann, oder besagte Löschlanze, welche in die Batterie getrieben wird und diese von innen flutet. Oder es wacht endlich jemand auf und schreibt ganz einfach einen Wasseranschluss am Auto gesetzlich vor - also das, das die Wasserlanze mit Gewalt macht, gleich konstruktiv einbauen!

  6. Re: Laien entscheiden - und wie hätten die einen Verbrenner gelöscht?

    Autor: NaruHina 17.02.21 - 07:09

    Oder man hebt nach dem Löschen das Wrack in einen Container mit Wasser.

  7. Re: Laien entscheiden - und wie hätten die einen Verbrenner gelöscht?

    Autor: robinx999 17.02.21 - 07:57

    Kann man machen wobei die Frage natürlich ist ob dies Sinnvoll ist wenn der Wagen dann eh auf einem Schrottplatz steht könnte man je nach Modell anstatt den Wagen unbeobachtet zu lassen evtl. auch direkt den Akku ausbauen und nur diesen Versenken evtl. kann man je nach zustand dann noch mehr von dem Fahrzeug wieder verwerten.

    Ist aber halt die Frage wie leicht und schnell man den Akku ausbauen kann. Bei meinem PlugIn ist der Akku unter dem Kofferraum und es gehen 3 Kabelstränge da rein und das Teil ist mit einem gutem Dutzent Muttern festgeschraubt.

  8. Re: Laien entscheiden - und wie hätten die einen Verbrenner gelöscht?

    Autor: tom.stein 17.02.21 - 07:59

    NaruHina schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oder man hebt nach dem Löschen das Wrack in einen Container mit Wasser.

    "Heben" in einer Tiefgarage mit nur 2m Deckenhöhe? Das erfordert flache Spezialkräne, und selbst dann darf der Container nicht höher als der Abstand Autodach - Decke sein, also ca. 10-50 cm. Bei ca. 15-20 cm Bodenfreiheit des Fahrzeugs wird die Batterie da nur wenig überdeckt.

    Allenfalls würden Container mit Tür funktionieren, wenn der Wagen da hineingezogen werden kann, dann Tür schließen und Container fluten. Und natürlich muss die (mehrstöckige?) Tiefgarage die Belastung des Bodens mit einigen Tonnen Wasser an der gleichen Stelle wie das Fahrzeug verkraften, das sind dann statt 3 t auf 10 m2 bei einem SUV eben 8 t auf gleicher Fläche mit einem 5000-Liter-Container.

    Und, wie Du erwähnst, geht das alles i.d.R. erst, wenn der Wagen nicht mehr lichterloh brennt. Daher bin ich der Meinung, der Gesetzgeber muss dringend die Normung einer alternativen Kühlmöglichkeit am Fahrzeug veranlassen. Denn eigentlich ist es technisch trivial, mitten durch die Batterie mehrere Kühlrohre zu führen, die von außen über zwei Anschlüsse zur Kühlung kontinuierlich geflutet werden können. Dazu müssen "nur" Batterieentwickler mit Feuerwehrleuten zusammen arbeiten. Wenn der Fahrzeughersteller für das Löschen verantwortlich ist, gibt es da schnell Lösungen.

  9. Re: Laien entscheiden - und wie hätten die einen Verbrenner gelöscht?

    Autor: NaruHina 17.02.21 - 09:16

    Wie beim Verbrenner auch rausziehen aus der Tiefgarage und dann verladen

  10. Re: Laien entscheiden - und wie hätten die einen Verbrenner gelöscht?

    Autor: Gunni Lingus 17.02.21 - 09:42

    tom.stein schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Thunderbird1400 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ja, da wirds ganz bestimmt irgendwelche anderen Möglichkeiten geben. Vor
    > > allem, wenn es keine Tiefgarage ist, sondern ein Parkhaus, wo fluten
    > > komplett wegfällt.
    >
    > Fluten dient nicht dem Brand-löschen, sondern kühlt die Batterie und
    > verhindert, dass diese sich (nach den internen Kurzschlüssen durch den
    > Brand und dessen physikalische Einwirkungen) selbst nach Tagen immer wieder
    > selbst entzündet. Da gibt es beim Hochwasserschutz Schlauchsysteme, die man
    > nachträglich um das Fahrzeug legen kann, oder besagte Löschlanze, welche in
    > die Batterie getrieben wird und diese von innen flutet. Oder es wacht
    > endlich jemand auf und schreibt ganz einfach einen Wasseranschluss am Auto
    > gesetzlich vor - also das, das die Wasserlanze mit Gewalt macht, gleich
    > konstruktiv einbauen!

    Da wird sich Gardena freuen über die Aufträge.

  11. Re: Laien entscheiden - und wie hätten die einen Verbrenner gelöscht?

    Autor: mke2fs 17.02.21 - 11:24

    Braucht man nicht weiterspinnen.
    Wäre auf das Gleiche hinausgelaufen.
    Der Brand damals konnte nicht gelöscht, sondern nur die weitere Ausbreitung aufgehalten werden.
    Genauso würde es bei einem Brand mit E-Fahrzeugen aussehen.

    Kein Unterschied.

    Eine Löschlanze braucht man wenn die Batterie brennt.
    Ansonsten brennt bei einem E-Auto schlicht ein Haufen Kunststoff und ggf. noch Metalle (so brennbare verbaut sind), ähnlich wie bei einem Verbrenner - Benzin.
    Mir ist kein Brand bekannt bei dem der Akku gebrannt hätte bei einem E-Auto (jedenfalls keiner bei dem das letztendlich sich bestätigt hat).
    E-Autos haben schon viele gebrannt, Akkus noch wenige oder überhaupt keine.
    Selbst bei den E-Autos (vor kurzem ist eine Zoe abgebrannt) die gebrannt haben, ist dem Akku nichts passiert.

  12. Re: Laien entscheiden - und wie hätten die einen Verbrenner gelöscht?

    Autor: Flexor 17.02.21 - 12:25

    Thunderbird1400 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mann kann ja mal weiterspinnen und überlegen, was in dem Fall gewesen wäre,
    > wenn das alles Elektroautos gewesen wären ;)
    > Nach der Lektüre des Twitter-Kanals von diesem Brandmeister aus dem anderen
    > Thread weiß ich: Ok, um da so ein E-Auto in einer Tiefgarage löschen zu
    > können, braucht man eine spezielle Löschlanze, die 3000¤ pro Stück kostet
    > und genau in die Batterie gerammt werden muss. Bin ich mal gespannt, wie
    > das in einer Tiefgarage mit etlichen brennenden E-Autos ablaufen soll.
    >
    > Einzige Möglichkeit wäre vielleicht noch, die komplette Tiefgarage zu
    > fluten. Aber soviel Wasser muss man erstmal haben und die Batterien können
    > sich dann wieder neu entzünden, wenn das Wasser weg ist. Stell ich mir
    > nicht lustig vor.

    Okay nehmen wir wirklich mal an, ein Akku eines Elektrofahrzeuges gerät in Flammen und dieses steckt andere Elektroautos an.
    Dann brennt bei einem die Batterie und bei allen anderen das Innenleben.
    Heißt eine spezielle Löschlanze und der Rest kann normal gelöscht werden.

    Elektroautos sind keine Benziner, ein Akku fängt nicht mal eben so feuer wenn er mit Flammen in Berührung kommt.
    Die meisten sind in einem Titangehäuse um vor sämtlicher art an Beschädigung geschützt zu sein. Das sind keine Verbrenner wo die Flammen mal eben eine entzündliche Flüssigkeit berühren. Das Kühlmittel für den Akku selbst sollte auch beim löschen helfen, da es nicht entzündlich ist.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Hays AG, Ulm
  2. TenneT TSO GmbH, Bayreuth
  3. AUSY Technologies Germany AG, Frankfurt am Main, München, Nürnberg
  4. Württembergische Gemeinde-Versicherung a.G., Stuttgart

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. 179€ (Bestpreis)
  2. (u. a. Rocketman für 8,99€, Ready Player One für 8,79€, Atomic Blondie für 9,49€)
  3. (u. a. EA Promo (u. a. Unravel für 8,99€, Anthem für 8,99€), Tiny and Big: Grandpa's...
  4. 709€ (Bestpreis)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme