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Wasserstoff ist nur für "BigOil" interessant, technisch ist das durch...

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  1. Re: Wasserstoff ist nur für "BigOil" interessant, technisch ist das durch...

    Autor: tovi 15.10.18 - 12:39

    Wasserstoff wird sich nicht durchsetzen.
    Gründe:

    Es mag sich ja kaum noch jemand erinnern, aber die Explosion der Hindenburg hat die Ära der Luftschiffe mit einem Schlag beendet.

    Es gibt eine massive Diskussion über brennende E-Autos obwohl das extrem übertrieben ist, und die wollen wirklich massig Druckbehälter mit hochkomprimiertem Wasserstoffgas audf die straße schicken?

    Der Umweg über den Wasserstoff kostet massiv Energie und damit Geld. Das wird niemand zahlen. Strom->Batterie->Antrieb vs. Strom->Wasserstoff->Brennstoffzelle->Antrieb

    Ach ja, ne Wasserstofftankstelle ist teuer ( ca 1 Mio ). Stromtankstellen hat jeder zu Hause.

  2. Re: Wasserstoff ist nur für "BigOil" interessant, technisch ist das durch...

    Autor: timb 15.10.18 - 12:42

    @tovi Richtig. Leute die Brennstoffzellenantriebe favorisieren weil diese die vermeindlichen Nachteile von Batteriebetriebenautos sehen, haben sich meistens nicht gründlich informiert. Brennstoffzellenautos sind wesentlich unwirtschaftlicher, ineffizienter, teurer und verbrauchen im Gesamtbild mehr Energie.

    "Brennstoffzellenautos sind nur theoretisch effizient. Sie sollen die Zukunft des Elektroautos sein - sauber, leise, effizient. Aber sie haben ihren guten Ruf zu Unrecht: Sie können gar nicht, was von ihnen erhofft wird."
    https://www.golem.de/news/elektroauto-die-brennstoffzelle-ist-nur-theoretisch-effizient-1512-117792.html



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.10.18 12:43 durch timb.

  3. Re: Wasserstoff ist nur für "BigOil" interessant, technisch ist das durch...

    Autor: DeathMD 15.10.18 - 12:44

    Ok, das ist dann wirklich von Nachteil, werden sich aber auch Lösungen finden lassen. So manche gibt es ja schon, wo bspw. Straßenlaternen nachgerüstet werden können.

    BRAWNDO: The Thirst Mutilator

    It's got Electrolytes

  4. Re: Wasserstoff ist nur für "BigOil" interessant, technisch ist das durch...

    Autor: Kerensky-tm- 15.10.18 - 12:45

    -1

    Hundyai und Toyota setzen massiv darauf. Norwegen subventioniert jetzt primar den Wasserstoff und geht wieder weg vom E-Antrieb.

    Nur wir hinken wieder hinterher.

    Die Frage ist nur: wie wird der Wasserstoff gewonnen, das ist aber nicht das Problem der Brennstoffezelle sondern der Politik. Ich kann Wasserstoff fast überalle produzieren. In Norwegen wird der Wasserstoff neben der Tanke produziert. Keine LKWs die den rumfahren usw.

    Wir können natürlich unsere Städte mit Ladesäulen vollstopfen. Ich habe z.B. keine Möglichkeit ein E-Fahrzeuge auf meiner Strecke zu laden. Parke auf einem öffentlichen Parkplatz (kann ja mal das Ladekabel über den Bürgersteig spannen).

    Meiner Meinung ist der Wasserstoff mit der Ergänzung durch den E-Antrieb die Lösung. Zumal ein Wasserstoffantrieb mit kleineren Akku mehr die Resourcen schonen, die jetzt schon knapp weren für den Akku bau.

    P.S.: ich habe 1km in Luftlinie zu mir eine Wasserstoff-Tanke und im Umkreis von 20 km sind mir weitere 3 bekannt und es werden noch weitere gebraucht. Wichtig wäre es nur wie oben geschrieben den Wasserstoff nicht durch Deutschland zu karren sondern Regional zu produzieren ohne das Grundwasser anzuzapfen.

    Kere

  5. Re: Wasserstoff ist nur für "BigOil" interessant, technisch ist das durch...

    Autor: HoffiKnoffu 15.10.18 - 12:47

    Mel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die einzigen die H massiv puschen sind die Ölfiren - können die doch damit
    > ihr bestehendes Geschäftsmodell weiter betreiben.
    >
    > H aus Elektrolyse ist großtechnisch viel zu teuer und ineffizient. Das Zeug
    > wird aus Kohle/Erdgas gewonnen. Das der Ersatz eines Fossilen
    > Energieträgers durch einen anderen nicht wirklich sinnvoll ist brauch ich
    > nicht näher auszuführen.
    >
    > Der Akku hat den Kampf gegen die Brennstoffzelle gewonnen bevor er wirklich
    > stattgefunden hat:
    > - wesentlich besserer Wirkungsgrad (Etwa Faktor 2,5)
    > - Aufladen zuhause möglich
    > - Billiger
    >
    > Es bleibt als einziger Pluspunkt die schnelle Betankung - dieser wird aber
    > nicht reichen um eine komplexe und teure Infrastruktur sowie noch viel
    > komplexere und teurere Fahrzeugflotten zu rechtfertigen.
    > Alle Anwendungen welche auf schnelles Tanken angewiesen sind werden wohl
    > auch in Zukunft bei Benzin bleiben.

    Zumal ein Brennstoffzellenfahrzeug auch immer Akkus benötigt, da die (bisherigen) Brennstoffzellen nur zwei Betriebszustände kennen: An und Aus. 05 Leistung und 100% Leistung. Mir ist keine Brennstoffzelle bekannt, die in der Leistung geregelt werden kann.

  6. Re: Wasserstoff ist nur für "BigOil" interessant, technisch ist das durch...

    Autor: DeathMD 15.10.18 - 12:58

    Kerensky-tm- schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > -1
    >
    > Hundyai und Toyota setzen massiv darauf. Norwegen subventioniert jetzt
    > primar den Wasserstoff und geht wieder weg vom E-Antrieb.

    Weil Hyundai bisher zwei Fahrzeuge mit Brennstoffzelle gebaut hat und das in Stückzahlen von 500- 1500 Stk, ja das nenne ich wirklich mal massiv...

    > Wir können natürlich unsere Städte mit Ladesäulen vollstopfen. Ich habe
    > z.B. keine Möglichkeit ein E-Fahrzeuge auf meiner Strecke zu laden. Parke
    > auf einem öffentlichen Parkplatz (kann ja mal das Ladekabel über den
    > Bürgersteig spannen).

    Ja das ist wirklich noch hinderlich, dafür werden sich bestimmt Lösungen finden lassen.

    > Meiner Meinung ist der Wasserstoff mit der Ergänzung durch den E-Antrieb
    > Zumal ein Wasserstoffantrieb mit kleineren Akku mehr die
    > Resourcen schonen, die jetzt schon knapp weren für den Akku bau.

    Wo hast du das Märchen aufgeschnappt?

    > P.S.: ich habe 1km in Luftlinie zu mir eine Wasserstoff-Tanke und im
    > Umkreis von 20 km sind mir weitere 3 bekannt und es werden noch weitere
    > gebraucht. Wichtig wäre es nur wie oben geschrieben den Wasserstoff nicht
    > durch Deutschland zu karren sondern Regional zu produzieren ohne das
    > Grundwasser anzuzapfen.
    >
    > Kere

    Cool und ich habe im Nachbarskaff (6000 Einwohner) 4 Ladesäulen.

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  7. Re: Wasserstoff ist nur für "BigOil" interessant, technisch ist das durch...

    Autor: Mel 15.10.18 - 12:58

    Du kannst Wasserstoff eben nicht "überall" herstellen.

    Du brauchst neben der Elektrolysezelle noch eine Anlage zur Kompression auf 300 bar oder zur Verflüssigung. Beides ist technisch aufwendig und teuer.

  8. Re: Wasserstoff ist nur für "BigOil" interessant, technisch ist das durch...

    Autor: Mel 15.10.18 - 13:08

    snadir schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und alle Akkus laden grundsätzlich nicht mit dem Strommix, sondern aus 100%
    > Ökostrom? Oder wurde da auch nur ein fossiler Energieträger verbrannt?

    Laden was da ist. Gibts mehr Ökostrom wird mehr davon geladen.

    > Weitere Nachteile:
    > * Akkus degenerieren (Recycling bisher 0)
    Wo hast du denn diese Recyclingquote her? Mal abgesehen davon das die Degeneration überschaubar ist und alte Akkus noch viele Jahre als stationäre Stromspeicher verwedet werden können sind diese natürlich recycelbar.

    > * Lithium ist nicht endlich, häufig, aber nicht endlich

    Deine Brennstoffzelle braucht Platin....

    > * Hohes Gewicht, was immer beschleunigt werden muss

    Die bisherigen Brennstoffzellenfahrzeuge sind so schwer wie ein Tesla S...

    > Ich sehe das etwas anders als du. Ja, H2 aus Gas herstellen mag effektiver
    > sein als Elektrolyse. Aber letztere kann man immer machen, insb. wenn zu
    > viel Strom da ist. Und beliebig lange, beliebig oft. Bei steigenden
    > Gaspreisen könnte die Rechnung kippen.

    Die industrielle Elektrolyse ist dann doch etwas aufwendiger als die Zwei Elektroden im Becherglas. Insbesondere mit den dann doch recht aufwendigen Kompressoren zur Verflüssigung/Kompression dazu. Überschussstrom hast du nur in kurzen Spitzen, da ist die Elektolyse noch nicht mal warm bis der wieder vorbei ist...

  9. Re: Wasserstoff ist nur für "BigOil" interessant, technisch ist das durch...

    Autor: quineloe 15.10.18 - 13:09

    elidor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du kannst ein Elektroauto aber nur zu Hause aufladen, wenn du einen eigenen
    > Stellplatz oder besser eine Garage mit Stromanschluss hast.
    > Bei Wohnungen ist das auch heute quasi nicht zu realisieren.

    Ist bei Leuten, die sich neue Mercedes kaufen, jetzt eher kein weit verbreitetes Problem.

  10. Re: Wasserstoff ist nur für "BigOil" interessant, technisch ist das durch...

    Autor: ChMu 15.10.18 - 13:16

    Kerensky-tm- schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > -1
    >
    > Hundyai und Toyota setzen massiv darauf. Norwegen subventioniert jetzt
    > primar den Wasserstoff und geht wieder weg vom E-Antrieb.

    Ach so, geht nur mit Subventionen?
    >
    > Nur wir hinken wieder hinterher.

    Das bezweifle ich mal gewalltig. Weder Hyundai noch Toyota verkaufen die Fahrzeuge, sie haben in CA kraeftig draufgezahlt fuer Taxcuts um 800 Wagen loszuwerden, das machen sie nicht nochmal. Norwegen ist sowiso ein Spezialfall da Strom im Ueberfluss und eine sehr ueberschaubare Fahrzeugflotte. Das kannst Du nicht auf Deutschland uebertragen. Dort wird traditionsgemaess der Diesel subventioniert und an die Autofirmen werden seit 40 Jahren Milliarden ausgeschuettet um den Wasserstoff Antrieb zu “erforschen”. Wasserstoff fuer den Individual Verkehr ist rasend teuer (preis eines electro Autos plus der Brennstoff Zelle mit sehr limitierter Lebensdauer) und extreem kompliziert was Herstellung, Transport und Speicherung angeht.
    >
    > Die Frage ist nur: wie wird der Wasserstoff gewonnen, das ist aber nicht
    > das Problem der Brennstoffezelle sondern der Politik. Ich kann Wasserstoff
    > fast überalle produzieren. In Norwegen wird der Wasserstoff neben der Tanke
    > produziert. Keine LKWs die den rumfahren usw.

    Sicher doch.
    >
    > Wir können natürlich unsere Städte mit Ladesäulen vollstopfen. Ich habe
    > z.B. keine Möglichkeit ein E-Fahrzeuge auf meiner Strecke zu laden. Parke
    > auf einem öffentlichen Parkplatz (kann ja mal das Ladekabel über den
    > Bürgersteig spannen).

    DU hast also keine Moeglichkeit. Millionen andere haben sie sehr wohl.
    >
    > Meiner Meinung ist der Wasserstoff mit der Ergänzung durch den E-Antrieb
    > die Lösung. Zumal ein Wasserstoffantrieb mit kleineren Akku mehr die
    > Resourcen schonen, die jetzt schon knapp weren für den Akku bau.

    Ach? Lithium ist praktisch ewig wiederverwendbar, massig vorhanden und billig. Platinum fuer Brennstoff Zellen welche alle 100000km neu angeschafft werden muessen und trotzdem noch die Lithium Batterie ZUSAETZLICH brauchen, sind da Recourcen schonender?
    >
    > P.S.: ich habe 1km in Luftlinie zu mir eine Wasserstoff-Tanke und im
    > Umkreis von 20 km sind mir weitere 3 bekannt und es werden noch weitere
    > gebraucht. Wichtig wäre es nur wie oben geschrieben den Wasserstoff nicht
    > durch Deutschland zu karren sondern Regional zu produzieren ohne das
    > Grundwasser anzuzapfen.

    Du hast also 10% aller Wasserstoff Tanken um Dein Haus verteilt? Wahnsinn. Da bleibt nicht viel uebrig fuer den Rest von Deutschland. Was machst Du eigendlich mit nem Wasserstoff Auto im Ausland? Man ist sehr schnell aus Deutschland raus. Daher ja auch die immer beschrieene Reichweite von mindestens 1000km. Du glaubst doch nicht das irgendwo Wasserstoff Tanken gebaut werden? Steckdosen sind an einem Nachmittag installiert (ok, nicht in Deutschland, da wird erst mal ein Jahrzehnt geplant) fuer kleines Geld. Wasserstoff Tankstellen kosten nicht nur Millionen zu bauen, sondern auch dazu kommt der irgendwann unsubventionierte Preis von Wasserstoff, welcher irgendwo bei 3 Euro/Liter Benzin equivalent liegt, wenn Du nichts verdienen willst.
    Du meinst also ein Fahrzeug fuer 150000 Euro welches mit 20Euro 100km weit kommt wenn man in die Richtung einer weiteren Tankstelle kommt, ist die Zukunft? Und nein, Brennstoff Zellen werden nicht guenstiger, eher im Gegenteil. Nach 100000km oder 5 Jahren ist dann uebrigends ein Austauch des Stacks von Noeten. Aber das sollte fuer 20000 machbar sein.

  11. Re: Wasserstoff ist nur für "BigOil" interessant, technisch ist das durch...

    Autor: mr.r 15.10.18 - 13:36

    Es wird immer so getan als ob E-Autos kaum Infrastruktur kosten verursachen.
    Das stimmt aber nur solange man die Ladestationen einfach ans bestehende Stromnetz anschließen kann.
    Solange es nur wenige E-Autos gibt kann man das ja einfach machen, aber wie soll das Stromnetz einer Stadt gewährleisten das die Hälfte der Einwohner nachts ein Auto lädt?
    Wenn dann in den Städten das Netz ausgebaut werden soll dann ist der Vorteil gleich dahin und die Nachteile bleiben.

  12. Re: Wasserstoff ist nur für "BigOil" interessant, technisch ist das durch...

    Autor: DeathMD 15.10.18 - 13:45

    Durch Ausbau des Ladenetzes und durch Umstellung auf ein Smartgrid. Eine Wasserstofftanke kostet auch 1 Mio. Euro, da kannst du ein paar Kabel dafür ziehen.

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  13. Re: Wasserstoff ist nur für "BigOil" interessant, technisch ist das durch...

    Autor: nachgefragt 15.10.18 - 14:10

    HoffiKnoffu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zumal ein Brennstoffzellenfahrzeug auch immer Akkus benötigt, da die
    > (bisherigen) Brennstoffzellen nur zwei Betriebszustände kennen: An und Aus.
    > 05 Leistung und 100% Leistung. Mir ist keine Brennstoffzelle bekannt, die
    > in der Leistung geregelt werden kann.

    Ein Akku kennt auch nur zwei Zustände; Laden oder Entladen.
    Genauso wie sich Stromstärke und Spannung über eine elektische Schaltung steuern lässt, lässt sich die Gasabgabe über ein Ventil regeln, auch wenn es wahnwitzig erscheint.

    Das dir keine Brennstoffzelle mit Regelung bekannt ist, liegt vielleicht daran die Antriebsanheit das Gas aus dem Tank und nicht direkt aus der Brennstoffzelle bekommt.

    Man mag es kaum glauben aber auch Verbrenner brauchen einen Akku. Zur Einleiten der Zündung, sowie zur Verwendung der Elektronik im Stand.
    Aber eben keinen hunderte Kilo schweren Lithiumakku, für den über Stunden 5 vollbemannte Löschzüge benötigt werden um ihn im Brandfall halbwegs unter Kontrolle zu halten, wovon es allein im letzten Jahr einige Fälle gab.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 15.10.18 14:13 durch nachgefragt.

  14. Re: Wasserstoff ist nur für "BigOil" interessant, technisch ist das durch...

    Autor: Niaxa 15.10.18 - 14:11

    Was dir reicht interessiert aber eben nur dich. 300KM sind nichts (und das kommt auf der Autobahn bei 130-150KmH auch kein Eler). Es geht nicht nur um die Reichweite. Das Auto soll mobil sein. Kein Ladesystem lädt das Auto in 30Minuten 100% und das sind schon 20 Min zu viel für die meisten. Das bedeutet also, das ich das nächste mal schon noch 2 Stunden und weniger wieder so lange warten muss. Wer zur Hölle hat lust für ein Teil das mit mobilität beworben wird so viel Zeit zu investieren? Ich muss dann jede Fahrt planen, darf nie vergessen die kack Karre anzustecken und spontane Nutzung kann man eh vergessen. Wer wie ich an 20-30 Wochenenden Weg fährt verliert eine Menge seiner Freizeit und für was? Um an ner dämlichen Stromsäule rumzustehen. Dazu ist mir meine Freizeit zu wichtig. Mit nem Diesel Polo an der EC zahlbaren Tanke brauche ich 5 Minuten und komme dann 700+ KM. Da kümmere ich mich maximal 1 mal die Woche um so Belange wie Tanken. Mehr will ich mich auch nicht darum kümmern. Ich geb doch nicht so viel Geld für ein Auto aus, um mich dann selbst damit zu stressen. Nene da warte ich mal noch 5-10 Jahre. Dann hat das möglicherweise mehr Substanz das ganze Thema.

  15. Re: Wasserstoff ist nur für "BigOil" interessant, technisch ist das durch...

    Autor: schachbr3tt 15.10.18 - 14:30

    Mel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du kannst Wasserstoff eben nicht "überall" herstellen.
    >
    > Du brauchst neben der Elektrolysezelle noch eine Anlage zur Kompression auf
    > 300 bar oder zur Verflüssigung. Beides ist technisch aufwendig und teuer.

    Jeder Common-Rail-Diesel verdichtet auf 2000 (Zweitausend) bar. Die 300 bar sind mit jedem Motor machbar, der in einen Kleinstrucksack passt.

  16. Re: Wasserstoff ist nur für "BigOil" interessant, technisch ist das durch...

    Autor: DeathMD 15.10.18 - 14:39

    Hat doch niemand gesagt, dass es nicht machbar wäre nur macht es die Geschichte eben wieder ineffizienter als gleich einen Akku zu nutzen.

    BRAWNDO: The Thirst Mutilator

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  17. Re: Wasserstoff ist nur für "BigOil" interessant, technisch ist das durch...

    Autor: Gieskanne 15.10.18 - 14:45

    mr.r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es wird immer so getan als ob E-Autos kaum Infrastruktur kosten
    > verursachen.
    > Das stimmt aber nur solange man die Ladestationen einfach ans bestehende
    > Stromnetz anschließen kann.
    > Solange es nur wenige E-Autos gibt kann man das ja einfach machen, aber wie
    > soll das Stromnetz einer Stadt gewährleisten das die Hälfte der Einwohner
    > nachts ein Auto lädt?

    Genauso wie es das Stromnetz heute schafft, wenn Sonntags bedeutend mehr als die Hälfte der Bewohner den Sonntagsbraten in den Ofen stellt..

  18. Re: Wasserstoff ist nur für "BigOil" interessant, technisch ist das durch...

    Autor: Mel 15.10.18 - 15:28

    In jedem E-Auto Thread kommt früher oder später der eine Fahrer der jedes Wochenende 1.000 km in sechseinhalb Stunden am Stück fährt...

    Das Godwins law der Elektromobilität.

  19. Re: Wasserstoff ist nur für "BigOil" interessant, technisch ist das durch...

    Autor: Flexor 15.10.18 - 15:34

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was dir reicht interessiert aber eben nur dich. 300KM sind nichts (und das
    > kommt auf der Autobahn bei 130-150KmH auch kein Eler).

    Es gibt auch Fahrzeuge mit 500KM Reichweite, die gut 400 davon auch mit Tempo 150
    schaffen.

    > Es geht nicht nur um die Reichweite. Das Auto soll mobil sein.
    > Kein Ladesystem lädt das Auto in
    > 30Minuten 100% und das sind schon 20 Min zu viel für die meisten.

    Du willst also sagen dass, angenommen man hat ein Fahrzeug was 500KM Reichweite hat
    und sagen wir 370KM davon mit durchgehendem Tempo 150 erreichbar sind, du nach mehr als
    2,5 Stunden Autofahrt keine 30 Minuten Pause machen kannst um den Akku wieder auf 80% zu laden. Weil du 2,5 Stunden bei 150 nicht anstregend findest und du nicht aufs Klo musst, während der fahrt etwas isst und trinkst und deine Mitfahrer (Gesetz dem Falle du hast welche)
    das auch alles nicht müssen und oder brauchen.

    > Das bedeutet also, das ich das nächste mal schon noch 2 Stunden und weniger
    > wieder so lange warten muss. Wer zur Hölle hat lust für ein Teil das mit
    > mobilität beworben wird so viel Zeit zu investieren? Ich muss dann jede
    > Fahrt planen, darf nie vergessen die kack Karre anzustecken und spontane
    > Nutzung kann man eh vergessen.

    Alsoooo für eine Fahrt in den Urlaub sehe ich schon einmal auf die Karte und plane meine Pausen aber selbst wenn nicht, die meisten Autos mit E-Antrieb haben in ihren Karten die Ladesäulen eingezeichnet, wie, oh was ein Zufall, Alle Benziner / Diesel es mit Tankstellen auch haben.

    > Wer wie ich an 20-30 Wochenenden Weg fährt
    > verliert eine Menge seiner Freizeit und für was? Um an ner dämlichen
    > Stromsäule rumzustehen. Dazu ist mir meine Freizeit zu wichtig. Mit nem
    > Diesel Polo an der EC zahlbaren Tanke brauche ich 5 Minuten und komme dann
    > 700+ KM. Da kümmere ich mich maximal 1 mal die Woche um so Belange wie
    > Tanken. Mehr will ich mich auch nicht darum kümmern.

    Musst du doch auch gar nicht, solange du eine Steckdose besitzt kannst du das Ding einfach in der Nacht bei dir zuhause anstecken.
    Zudem wer 700 Kilometer fährt, den Wagen 5 Minuten betankt und dann wieder 700 Kilometer fährt (was du mit deiner Aussage zum Volltanken und der Betonung auf die 700 KM) stellt eine Gefahr für sich selbst und den restlichen Verkehr da. Nach 3 - max. 4 Stunden sollte man eine Pause einlegen da die Reaktionszeit und Konzentration nachlässt.

    > Ich geb doch nicht so
    > viel Geld für ein Auto aus, um mich dann selbst damit zu stressen. Nene da
    > warte ich mal noch 5-10 Jahre. Dann hat das möglicherweise mehr Substanz
    > das ganze Thema.

    Es zwingt dich auch keiner ein Elektroauto zu kaufen und natürlich sind die in 5-10 Jahren besser als heute und das Ladenetz ist auch weiter ausgebaut.

  20. Re: Wasserstoff ist nur für "BigOil" interessant, technisch ist das durch...

    Autor: tovi 15.10.18 - 15:40

    nachgefragt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > HoffiKnoffu schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Zumal ein Brennstoffzellenfahrzeug auch immer Akkus benötigt, da die
    > > (bisherigen) Brennstoffzellen nur zwei Betriebszustände kennen: An und
    > Aus.
    > > 05 Leistung und 100% Leistung. Mir ist keine Brennstoffzelle bekannt,
    > die
    > > in der Leistung geregelt werden kann.
    >
    > Ein Akku kennt auch nur zwei Zustände; Laden oder Entladen.
    > Genauso wie sich Stromstärke und Spannung über eine elektische Schaltung
    > steuern lässt, lässt sich die Gasabgabe über ein Ventil regeln, auch wenn
    > es wahnwitzig erscheint.
    >
    > Das dir keine Brennstoffzelle mit Regelung bekannt ist, liegt vielleicht
    > daran die Antriebsanheit das Gas aus dem Tank und nicht direkt aus der
    > Brennstoffzelle bekommt.
    >
    > Man mag es kaum glauben aber auch Verbrenner brauchen einen Akku. Zur
    > Einleiten der Zündung, sowie zur Verwendung der Elektronik im Stand.
    > Aber eben keinen hunderte Kilo schweren Lithiumakku, für den über Stunden 5
    > vollbemannte Löschzüge benötigt werden um ihn im Brandfall halbwegs unter
    > Kontrolle zu halten, wovon es allein im letzten Jahr einige Fälle gab.

    Oh, da hat jemand diesen Bericht gesehen, wo ein Tesla auf der Autobahn mit ca 100 kmh
    gegen eine Betonmauer gefahren ist (Fahrer unverletzt ) und anfing zu brennen.
    Ja, es waren mehrere Löschzüge vor Ort. Einer zum löschen, die anderen weil sie sich das mal ansehen wollten, wie so ein Elektroauto brennt.
    Macht ja Sinn so eine Live-Schulung, passiert ja nur sehr selten. Benötigt wurde nur 1 Löschzug, und vorgekommen ist das genau 1 mal.
    Die Brandgefahr in einem Verbrenner ist wesentlich höher, sowas kommt aber nicht in den Nachrichten,
    Weltweit sind bisher 6 Tesla abgebrannt. 6 !!

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