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Wasserstoff ist nur für "BigOil" interessant, technisch ist das durch...

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  1. Re: Wasserstoff ist nur für "BigOil" interessant, technisch ist das durch...

    Autor: Kein Kostverächter 16.10.18 - 11:24

    Wasserstoff brennt nur einmal kurz, Lithium dagegen richtig lange. Ich erinnere da an den Tesla aus dem letzten Unfall über den berichtet wurde, wo die Akkus erst an der Unfallstelle aufwändig und lange dauernd gelöscht werden mussten, um sich dann ein paar Tage später auf dem Polizeiparkplatz, wo das Wrack zur Untersuchung stand, wieder zu entzünden.
    In Sachen Sicherheit tun sich beide Techniken nichts. Bei der Speicherung von Wasserstoff gibt es 100+ Jahre Erfahrung und ein hochwertiger Lithium-Akku fängt auch nicht spontan an zu brennen. Bei Unfällen sieht es dann anders aus. Dann kan es bei Wasserstoff eine schnelle, aber heftige Explosion geben und bei Lithium eben den langen, sehr heißen, schwer löschbaren Brand, für den Alkalimetalle nun mal bekannt sind. Da ist Diesel noch am sichersten, da schwer entflammbar.

    Bis die Tage,

    KK

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    Mach dir deine eigenen Götter, und unterlasse es, dich mit einer schnöden Religion zu beflecken.
    (Epikur, griech. Phil., 341-270 v.Chr.)
    ----------------------------------------------------------
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  2. Re: Wasserstoff ist nur für "BigOil" interessant, technisch ist das durch...

    Autor: DeathMD 16.10.18 - 11:59

    schachbr3tt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DeathMD schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Hat doch niemand gesagt, dass es nicht machbar wäre nur macht es die
    > > Geschichte eben wieder ineffizienter als gleich einen Akku zu nutzen.
    >
    > Kommt halt immer auf den Anwendungszweck an. Gerade für Arbeitsgeräte würde
    > ich die Brennstoffzelle schon als anwendbar ansehen. Da kann man sich
    > notfalls den Betriebsstoff vor Ort "generieren".

    Das auf jeden Fall, für Baufahrzeuge und Langstrecken LKW sehe ich auch eher die Brennstoffzelle als Lösung.

    BRAWNDO: The Thirst Mutilator

    It's got Electrolytes

  3. Re: Wasserstoff ist nur für "BigOil" interessant, technisch ist das durch...

    Autor: DeathMD 16.10.18 - 12:01

    Der Tesla in Ö hat meines Wissens aber auch nur deshalb solange gebrannt, weil sie nicht wussten, wo sich der Notaus befindet und sie deshalb ewig brauchten um die Stromleitung zu kappen. Da wäre wohl auch ein EU-weiter Standard angebracht, wo sich dieser zu befinden hat und evtl. eine gewisse Kennzeichnung.

    BRAWNDO: The Thirst Mutilator

    It's got Electrolytes

  4. Re: Wasserstoff ist nur für "BigOil" interessant, technisch ist das durch...

    Autor: DeathMD 16.10.18 - 12:04

    Eben, wirklich interessant wird es dann erst mit den Feststoffakkus um 2020. Jetzt ist es für manche eine Option, die einen Kleinwagen suchen und eben wenig km fahren, da finden sich auch teilweise schon gebrauchte ZOEs etc. für den Zweck.

    BRAWNDO: The Thirst Mutilator

    It's got Electrolytes

  5. Re: Wasserstoff ist nur für "BigOil" interessant, technisch ist das durch...

    Autor: captain_spaulding 16.10.18 - 12:09

    Wenn ein Auto brennt kann man da eh nichts mehr retten. Ich finde das Thema wird nur aufgebauscht.

  6. Re: Wasserstoff ist nur für "BigOil" interessant, technisch ist das durch...

    Autor: DeathMD 16.10.18 - 12:11

    Die Reichweitenvorteile der Brennstoffzelle existieren real sowieso nicht, denn auch die kommen nur in Schleichfahrt auf die angegebnen 500 km.

    BRAWNDO: The Thirst Mutilator

    It's got Electrolytes

  7. Re: Wasserstoff ist nur für "BigOil" interessant, technisch ist das durch...

    Autor: DeathMD 16.10.18 - 12:25

    Ja man muss gegenüber der Brennstoffzelle eben auf Biegen und Brechen Nachteile erfinden, weil man diese sonst nicht schönreden kann.

    BRAWNDO: The Thirst Mutilator

    It's got Electrolytes

  8. Re: Wasserstoff ist nur für "BigOil" interessant, technisch ist das durch...

    Autor: tingelchen 16.10.18 - 13:20

    Gut "gefallen" ist ja eine sehr subjektive Argumentation. Da kann man nicht viel gegen Argumentieren :) Der Preis ist auch so eine Sache. Das Model X ist alles andere als Preiswert. Das kann sich nicht jeder leisten.

    Ob es ein Model X sein muss, ist auch so eine Sache. Ich habe jetzt einfach mal mit 3 Kindern gerechnet. Sind es zwei oder nur eines, dann würde schon ein Model 3 reichen. Das schafft locker ebenfalls um die 300km bis 350km (Nicht nach WLTP oder NEFZ). Es ist preislich auch eher im Rahmen. Ich schätze das man Modelle mit ca. 45.000¤ Neupreis bekommen kann. Je nach Auswahl der Pakete. Genau Preise sind mir derzeit nur in USD bekannt. Das wird sehr wahrscheinlich auch mein nächstes Fahrzeug werden.

    Daneben gibt es noch den EQC von Mercedes. Basiert allerdings schlussendlich auf der C Platform. Preise sind geschätzt derzeit bei 70.000¤. Was viel zu teuer wäre für ein Auto dieser Klasse. Aber schon der GLC kostet in der Basis 50.000¤. Dazu fehlt die Option mit 150kW laden zu können. Zudem liegt der Verbrauch mit rund 22kWh sehr hoch.

    Der nächste Kandidat ist der Jaguar I-Pace. Scheint neben dem Model 3/X die beste Alternative zu Verbrennern zu sein. Lademöglichkeit mit 150kW sind möglich, geringerer Verbrauch und damit mehr Reichweite. Ist aber ebenfalls nicht preiswert.

    Ansonsten gibt es keine Fahrzeuge mit genug Stauraum und den entsprechenden Fahrleistungen. Der Sonos ist zwar preiswert und theoretisch sogar Langstreckentauglich. Aber vom Platzangebot nicht Familientauglich. Daher eher ein Stadtauto bzw. was für Singles.

    Alle anderen sind mehr Schlecht als Recht. Die Auswahl ist derzeit wirklich nicht groß, wenn man das E-Auto so nutzen möchte wie man es von einem Verbrenner her gewohnt ist.

  9. Re: Wasserstoff ist nur für "BigOil" interessant, technisch ist das durch...

    Autor: tingelchen 16.10.18 - 13:35

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe weder ein Problem mit der aktuellen Entwicklung noch mit sonst
    > was. Ich sehe nur keinen Grund jetzt ein E zu kaufen, solange mir ein
    > Verbrenner noch so viele Vorteile in Reichweite, Infrastruktur, freier
    > Werkstattwahl und Komfortabilität bieten. Freue mich aber dennoch, falls
    > ich mal einen E kaufe der dann vergleichbar ist.
    >
    Freie Werkstattwahl ist so eine Sache. Da gab es kürzlich wohl erst eine gesetzliche Änderung. Hab es nur halb mitbekommen. Es besagt das jede Werkstatt die Möglichkeit haben muss jedes Auto Reparieren zu können. So eine Art Gleichstellung. Oder im IT Bereich, so was wie die freie Router Wahl.
    Aber ob man dennoch die Wahl hat, hängt Teils auch von den Versicherungen ab.

    > Tanken bevorzuge ich, da mein Diesel in 5-10 Minuten mit Zahlen eben voll
    > ist und gezahlt ist, und ich dann erst wieder 5-10 Tage später an die Tanke
    > muss. Ich hoffe wirklich, das wir zumindest vergleichbares mit Ladesäulen
    > auch hinbekommen. Dann passt das auch für mich. Ich bin sicher kein Gegner
    > von E.
    >
    Also was die Schnelligkeit angeht, das wird nie vergleichbar sein. Nicht zwangsweise weil die Speichertechnologien das nicht können (Kondensatoren z.B. kann man praktisch instant Aufladen), sondern weil auch der nötige Ladestrom dafür da sein muss. Einen 100kWh Speicher in 5min voll zu laden erfordert eine Menge Leistung ^^

    Aber mal sehen was da noch kommen wird. Porsche fängt ja nun mit 800V Systemen an. Derzeit wird überall 400V genutzt.

  10. Re: Nein, siehe Japan....

    Autor: ChMu 16.10.18 - 22:32

    DooMRunneR schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der größte Pusher im Wasserstoff-Geschäft ist Japan, die setzen fast
    > ausschließlich auf Wasserstoff.
    > Beinahe 80 % aller Wasserstofftankstellen der Welt stehen dort. Aufgrund
    > des Überangebotes an Atomstrom auch verständlich und hat mal gar nichts mit
    > "Big Oil" zu tun.

    Really? Wo hast Du das her? In Japan gibt es eine Regierungs Offensive Wasserstoff voran zu bringen, lobbied bei big Oil und Gas (welche den Wasserstoff erzeugen, natuerlich nicht mit Strom in der Electrolyse)

    80% der Wasserstoff Tankstellen stehen da? Bis 2020 SOLLEN 160 stehen, vor einem Jahr gab es 90, heute 110. Dazu kommt, das Japan als Insel mini Strecken faehrt, sich um Nachbarn keine Sorgen machen muss (wenn Du von Deutschland weg bist, siehst Du schoen bloed aus mit nem FCV) und trotzdem gerade mal ein paar tausend Fahrzeuge rumfahren hat. Obwohl das seit 5 Jahren gefoerdert wird.
    Im Gegensatz dazu fahren inzwischen 150000 reine BEVs (plus k-cars) und ueber 200000 plug ins rum

    https://www.forbes.com/sites/bertelschmitt/2017/05/19/japans-big-carmakers-gang-up-in-support-of-hydrogen-at-least-officially/#16e0bf1a9d6c

    Also nicht wirklich DER Hammer. Realistische Planungen auch in Japan rechnen inzwischen mit 2030 und spaeter. Zumal auch die grossen drei eben kaum Autos bauen (wollen)

  11. Re: Nein, siehe Japan....

    Autor: DooMRunneR 17.10.18 - 00:09

    ChMu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DooMRunneR schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Der größte Pusher im Wasserstoff-Geschäft ist Japan, die setzen fast
    > > ausschließlich auf Wasserstoff.
    > > Beinahe 80 % aller Wasserstofftankstellen der Welt stehen dort. Aufgrund
    > > des Überangebotes an Atomstrom auch verständlich und hat mal gar nichts
    > mit
    > > "Big Oil" zu tun.
    >
    > Really? Wo hast Du das her? In Japan gibt es eine Regierungs Offensive
    > Wasserstoff voran zu bringen, lobbied bei big Oil und Gas (welche den
    > Wasserstoff erzeugen, natuerlich nicht mit Strom in der Electrolyse)
    >
    > 80% der Wasserstoff Tankstellen stehen da? Bis 2020 SOLLEN 160 stehen, vor
    Sorry das war direkt aus dem Gedächtnis als ich geschäftlich wegen Energiespeichertechniken von erneuerbaren in Japan war, es handelte sich um 80% der weltweit damals neu gebauten Tankanlagen.

    Wie auch immer, dein Traum vom Verbrennungsferien Verkehr nur auf Basis von Lithium-Technologie wird sich nicht spielen.

    Man kann gerne wie du genau so darüber schreiben wie damals die Verbrennungsbefürworter dem Elektroantrieb jegliche Konkurrenzfähigkeit absprachen.

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