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Brennstoffzelle auf dem Mond...

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  1. Brennstoffzelle auf dem Mond...

    Autor: captain_spaulding 09.10.19 - 12:30

    Wieviele Wasserstofftankstellen gibt es denn auf dem Mond? Das ist doch völliger Käse.
    Batterie und Solar wäre da viel praktischer.

  2. Re: Brennstoffzelle auf dem Mond...

    Autor: Fregin 09.10.19 - 12:46

    Kommt drauf an, wo du bist. Nicht alle Stellen auf dem Mond bekommen viel Sonne. Und Mondnächte sind lang... Da wäre Wasserstoff in Sachen Lagerfähigkeit und Transport vielleicht doch die bessere Lösung.

  3. Re: Brennstoffzelle auf dem Mond...

    Autor: Nullmodem 09.10.19 - 14:42

    captain_spaulding schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wieviele Wasserstofftankstellen gibt es denn auf dem Mond? Das ist doch
    > völliger Käse.
    > Batterie und Solar wäre da viel praktischer.

    Auf Wasserstoff kommt auf dem Mond in der "Atmoshpäre" vor. Viel größer wird das Problem des nicht vorhandenen Sauerstoffs werden.

    nm

    https://de.wikipedia.org/wiki/Mond#Atmosph%C3%A4re

  4. Re: Brennstoffzelle auf dem Mond...

    Autor: chefin 10.10.19 - 08:13

    captain_spaulding schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wieviele Wasserstofftankstellen gibt es denn auf dem Mond? Das ist doch
    > völliger Käse.
    > Batterie und Solar wäre da viel praktischer.

    Wie bei den meisten Menschen, kannst du zwar die Uhr lesen, aber sie nicht verstehen. Zeit ist der Schlüsselfaktor. Die Mondautos der 70er wurden für den Einmalbetrieb gebaut. Wenn wir heute ein Fahrzeug raufbringen, dann für den Dauerbetrieb. Deswegen geschlossene Kabine. Und um es leicht genug zu machen, nimmt man statt schwerer Akkus lieber leichte Wasserstofftanks.

    Sobald das Auto oben ist, kann man dort auch Wasserstoff erzeugen. Dezentral und 24/7. Und das notwenige Wasser holt man sich aus dem Fahrzeug. Das erzeugt Wasser als Abfallstoff. An der richtigen Stelle platziert könnte die Wasserstoffanlage vom ewigen Dunkel einiger Krater an den Polen profitieren. Für einen Daueraufenthalt ist es jedenfalls die beste Lösung. Den Lithiumakkus überstehen keine Mondnacht. Ihr Energiegehalt reicht nicht um sich selbst 14 Tage warm zu halten. Wir reden schliesslich von -160Grad. Die nötige Wärmedämmung würde das Fahrzeug nahezu unfahrbar machen.

    Wenn man natürlich nur einen einzelnen Aspekt heranzieht, dazu noch den, der zur eigenen Überzeugung passt, ist es klar, das man nicht zu einem brauchbaren Ergebniss kommt. Erst wenn alle Aspekte ins Kalkül gezogen werden, kommt ein tragbares Ergebniss raus. Und das haben Toyota-Ingenieure gemacht. Und im Gegensatz zu vielen Forenpostern verstehen die wohl ihr Handwerk.

  5. Re: Brennstoffzelle auf dem Mond...

    Autor: captain_spaulding 10.10.19 - 10:33

    Wenn ich in meine Glaskugel schaue, sehe ich, dass dieses Fahrzeug nie auf dem Mond fahren wird. Die Toyota-Ingenieure haben das eher als Werbegag entwickelt.
    Ich hab auch nicht geschrieben dass es unbedingt Lithium-Akkus sein müssen.
    Man kann auch eine stationäre Ladestation mit Solarpanels aufbauen.
    Die -160 Grad würde auch einer Brennstoffzelle Probleme bereiten.
    Generell ist das Wasserstoff/Sauerstoff-Handling umständlicher und im Weltraum nicht so erprobt wie Solar+Akku.
    Aber es werden wohl erst die nächsten Jahre zeigen wer recht hat.

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