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Also wurden vorrangig eh schon vermögende Menschen entlastet?

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  1. Re: Also wurden vorrangig eh schon vermögende Menschen entlastet?

    Autor: KnutRider 25.10.21 - 12:24

    patka schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Wann hast du zuletzt mit einer Bank geredet? Die Bank gibt fast jedem, der
    > nicht gerade völlig verschuldet ist einen Kredit. Irgendwelche
    > Anforderungen von wegen 20% Eigentkapital gibt es schon lange nicht mehr.
    > Das verbessert den Zins aber mehr nicht. Die Banken finanzieren teilweise
    > heute 110%, weil sie die Nebenkosten mitfinanzieren. Ich kenn Leute, die
    > sind über den Bau des Hauses fast pleite gegangen, weil sie alles
    > finanzieren mussten und am Ende doch mehr Geld gebraucht haben. Da darf man
    > sich nicht täuschen lassen.
    Da fragt man sich eher mit welcher Seriosität eine solche Bank agiert. Es sei denn die Bank spekuliert darauf das der Kreditnehmer diesen nicht mehr tilgen kann um so günstig an ein Grundstück/Immobilie zu kommen.

  2. Re: Also wurden vorrangig eh schon vermögende Menschen entlastet?

    Autor: patka 25.10.21 - 12:28

    trapperjohn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > patka schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Ganz so einfach ist es dann doch nicht. Zum einen ist das Notlade-Kabel
    > aus
    > > gutem Grund ein Notlade-Kabel, weil die Hauselektrik nicht darauf
    > ausgelegt
    > > ist, dass eine normale Steckdose mit 1.5mm2 Kabel regelmäßig 4KW
    > Leistung
    > > über gerne mal 10 Stunden abruft. Das kann man mal machen, kann aber im
    > > Worst Case dazu führen, dass die Isolierung des Kabels porös wird und
    > dann
    > > irgendwann kurzschließt.
    > >
    >
    > "Normalerweise" sind die Schuko-Ladeklötze auf 10A begrenzt, also 2,3kW.
    > Das sollte die normale Hausinstallation auch dauerhaft abkönnen... Mein VW
    > Kabel kann wohl kurzzeitig 16A, schaltet dann aber runter.

    Das kann ja aber beim besten Willen nicht die Lösung sein. Da lädt man ja selbst die kleineren Autos mit 40-50kw/h Akku gut 20 Stunden. Ich denke schon, dass der minimale Anspruch sein darf, sein Auto über Nacht wieder voll zu bekommen.

  3. Re: Also wurden vorrangig eh schon vermögende Menschen entlastet?

    Autor: katze_sonne 25.10.21 - 12:30

    KnutRider schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So ne Box ist wohl vorrangig für Eigenheimbesitzer interessant, welche
    > bereits ein E-Auto haben bzw eines anschaffen wollen.
    >
    > Oder konnten damit auch zB Vermieter für die Parkplätze ihrer Mieter
    > entsprechende Boxen fördern lassen?
    >
    > Ich will es ja nicht grundsätzlich verteufeln, aber so wie es gerade wirkt
    > werden vermögende Menschen entlastet, während andere (die sich zB kein
    > E-Auto leisten können) über den Spritpreis zur Kasse gebeten werden. Wäre
    > es nicht sinnvoller zB solche Forderungen u.a. auch an Einkommensgrenzen
    > o.ä. zu bemessen?
    >
    > Gerade finanziell schwache Haushalte müssen gefördert und somit entlastet
    > werden.

    Ich spiel mal den Devil's Advocate: Dadurch wird den wohlhabenderen Menschen ein Anreiz gegeben, ein E-Auto zu kaufen (was auch für die oft finanziell keine sinnvolle Entscheidung sein muss, daher sind Anreize wichtig). Nur so schlagen E-Autos mit der Zeit auch auf den Gebrauchtwagenmarkt durch und werden für finanziell schwächere Haushalte erschwinglich. Denn sind wir mal ehrlich: Einen Neuwagen können viele sich eh nicht leisten, egal ob Verbrenner oder E-Auto. Eventuell nen Dacia. Aber gerade bei nem E-Auto hat günstiger auch deutliche Einschränkungen bei wichtigen Dingen wie der Reichweite zur Folge.

  4. Re: Also wurden vorrangig eh schon vermögende Menschen entlastet?

    Autor: sigii 25.10.21 - 12:31

    Es ist halt immer die Frage was wichtiger ist:

    Nachhaltigkeit, 1.5 Graf Ziel oder was anderes.

    Hier die wallbox zu fördern bedeutet aktuell auch eauto abzuschieben.

    Wer sich eine wallbox holt, wird dann tendenziell auchebenein eauto kaufen.

    Noch gibt's keinen guten 10k$ eauto und jemand muss kaufen sonst wird das nie was.

  5. Re: Also wurden vorrangig eh schon vermögende Menschen entlastet?

    Autor: patka 25.10.21 - 12:31

    KnutRider schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > patka schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Wann hast du zuletzt mit einer Bank geredet? Die Bank gibt fast jedem,
    > der
    > > nicht gerade völlig verschuldet ist einen Kredit. Irgendwelche
    > > Anforderungen von wegen 20% Eigentkapital gibt es schon lange nicht
    > mehr.
    > > Das verbessert den Zins aber mehr nicht. Die Banken finanzieren
    > teilweise
    > > heute 110%, weil sie die Nebenkosten mitfinanzieren. Ich kenn Leute, die
    > > sind über den Bau des Hauses fast pleite gegangen, weil sie alles
    > > finanzieren mussten und am Ende doch mehr Geld gebraucht haben. Da darf
    > man
    > > sich nicht täuschen lassen.
    > Da fragt man sich eher mit welcher Seriosität eine solche Bank agiert. Es
    > sei denn die Bank spekuliert darauf das der Kreditnehmer diesen nicht mehr
    > tilgen kann um so günstig an ein Grundstück/Immobilie zu kommen.

    Daüber kann sich jeder selbst ein Urteil machen aber das machen inzwischen fast alle Banken so, zumindest Stand 2019 als ich mit denen geredet habe. Das betrifft also nicht nur die dubiose Internet-Bank.

  6. Re: Also wurden vorrangig eh schon vermögende Menschen entlastet?

    Autor: sigii 25.10.21 - 12:35

    Für den Anfang finde ich nicht dass das sein muss.

    Unterschätzt Mal nicht wie wenig Leute im Durchschnitt pro Tag fahren.

    Für jeden ist das natürlich keine Lösung aber für mehr als genug schon.

    Meine Firma plant ab auch eparkplätze. Das ist einfach für Firmen. Dann wird halt der Akku nicht nur daheim sondern auch in der Arbeit geladen was vlt sogar wichtig ist um den Solarstrom bei der Arbeit besser zu nutzen.

    BMW bietet das btw auch an.

  7. Re: Also wurden vorrangig eh schon vermögende Menschen entlastet?

    Autor: trapperjohn 25.10.21 - 12:38

    patka schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > trapperjohn schrieb:
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    > -----
    > > patka schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > >
    > > > Ganz so einfach ist es dann doch nicht. Zum einen ist das
    > Notlade-Kabel
    > > aus
    > > > gutem Grund ein Notlade-Kabel, weil die Hauselektrik nicht darauf
    > > ausgelegt
    > > > ist, dass eine normale Steckdose mit 1.5mm2 Kabel regelmäßig 4KW
    > > Leistung
    > > > über gerne mal 10 Stunden abruft. Das kann man mal machen, kann aber
    > im
    > > > Worst Case dazu führen, dass die Isolierung des Kabels porös wird und
    > > dann
    > > > irgendwann kurzschließt.
    > > >
    > >
    > > "Normalerweise" sind die Schuko-Ladeklötze auf 10A begrenzt, also 2,3kW.
    > > Das sollte die normale Hausinstallation auch dauerhaft abkönnen... Mein
    > VW
    > > Kabel kann wohl kurzzeitig 16A, schaltet dann aber runter.
    >
    > Das kann ja aber beim besten Willen nicht die Lösung sein. Da lädt man ja
    > selbst die kleineren Autos mit 40-50kw/h Akku gut 20 Stunden. Ich denke
    > schon, dass der minimale Anspruch sein darf, sein Auto über Nacht wieder
    > voll zu bekommen.

    Unsere Nachbarin mit ihrem Tesla nutzt das seit Jahren. Wenn man täglich nur ein paar Kilometer fährt, hat man auch mit wenig Ladeleistung über Nacht den "Tank" wieder voll. Dass man mit leerem Akku vor der Haustür aufschlägt, dürfte äußerst selten vorkommen... (ist mir zumindest noch nie passiert). Wenn man dann 3x im Jahr ne Schnelladesäule nutzen muss, ist das ja auch kein Beinbruch.

    Ich hätte zuhause die "Geschwindigkeit" der 11kW Box auch nicht unbedingt benötigt - ist letztlich nur etwas komfortabler, das aufgewickelte Ladekabel fest an der Hauswand zu haben...

  8. Re: Also wurden vorrangig eh schon vermögende Menschen entlastet?

    Autor: Kleba 25.10.21 - 12:41

    KnutRider schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hohes Einkommen bedeutet auf jeden Fall mehr finanzille Freiheit. Weshalb
    > sollte jemand mit einem Jahres Einkommen von 250.000¤ genauso gefördert
    > werden wie jemand mit 40.000¤ Einkommen?

    Das bedeutet es nicht auf jeden Fall. Meine Frau hatte bspw. vor einigen Jahren ein Haus geerbt. Es gab einen riesen Investitionsstau und die Mieter waren von einer Sorte, dass irre viel Zeit wegen Kleinigkeiten drauf gegangen ist. Auf dem Papier hatten wir durch die Mieteinnahmen ein relativ hohes Einkommen, die tatsächliche Einkommenssituation war aber schon deutlich anders.
    Und bis man solche Situationen bürokratisch fair aufgedröselt hat ist es vermutlich einfacher im Zweifel ein bisschen Förderung an die zu verteilen, die es nicht nötig haben, als den Prozess so kompliziert und teuer zu machen, dass es sich gar nicht mehr rechnet.

  9. Re: Also wurden vorrangig eh schon vermögende Menschen entlastet?

    Autor: Kleba 25.10.21 - 12:48

    Das ist halt auch eine Maßnahme um die Infrastruktur insgesamt erstmal vorzubereiten. Wir haben doch beim Thema FTTH gesehen, wie langwierig es wird wenn man jahrzehntelang die Dinge nicht in Angriff nimmt.

    Jeder Ladepunkt der jetzt über die Förderung geschaffen wird, bedeutet mehr freie Lademöglichkeiten an öffentlichen Ladepunkten (für die, die keinen eigenen Stellplatz haben). Und Infrastruktur zieht man eben nicht von heute auf morgen hoch, sondern langfristig.

    Finde ich es gut, wenn Leute, die es finanziell nicht nötig haben, sich sowas fördern lassen? Nein. Aber es ist imho das kleinere Übel, damit es überhaupt in einem relevanten Maßstab voran geht.

  10. Re: Also wurden vorrangig eh schon vermögende Menschen entlastet?

    Autor: KnutRider 25.10.21 - 12:51

    patka schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Daüber kann sich jeder selbst ein Urteil machen aber das machen inzwischen
    > fast alle Banken so, zumindest Stand 2019 als ich mit denen geredet habe.
    > Das betrifft also nicht nur die dubiose Internet-Bank.
    Inzwischen nehmen auch manche Volksbanken und Sparkassen Negativzinsen unterhalb von 100.000¤.

    Ebenso bedeutet eine Volksbank in meinem Fall zB nicht das diese seriös arbeiten, zB hat meine Volksbank ohne meine Zustimmung meine Versicherungen abgeglichen und mir ein Angebot für die Raiffeisen gemacht. Ich habe gefragt was das soll, da ich diesem Vorgang explizit widersprochen hatte. Ein Jahr darauf haben sie es wider gemacht, da hatte mich der Bankberater sogar angerufen und mir stolz erzählt das ich Geld sparen könnte, woraufhin ich mein Konto gekündigt habe.

  11. Re: Also wurden vorrangig eh schon vermögende Menschen entlastet?

    Autor: KnutRider 25.10.21 - 12:54

    Kleba schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Das bedeutet es nicht auf jeden Fall. Meine Frau hatte bspw. vor einigen
    > Jahren ein Haus geerbt. Es gab einen riesen Investitionsstau und die Mieter
    > waren von einer Sorte, dass irre viel Zeit wegen Kleinigkeiten drauf
    > gegangen ist. Auf dem Papier hatten wir durch die Mieteinnahmen ein relativ
    > hohes Einkommen, die tatsächliche Einkommenssituation war aber schon
    > deutlich anders.
    > Und bis man solche Situationen bürokratisch fair aufgedröselt hat ist es
    > vermutlich einfacher im Zweifel ein bisschen Förderung an die zu verteilen,
    > die es nicht nötig haben, als den Prozess so kompliziert und teuer zu
    > machen, dass es sich gar nicht mehr rechnet.
    Deine Frau hat ein Haus geerbt, mit Investitionsstau und darin sind Mietparteien? Also ist das Gebäude gewerblich genutzt, also könnt ihr die Beseitigung des Investitionsstaus steuerlich geltend machen. Ebenso sind diverse Möglichkeiten per KfW Kredit vermutlich gegeben und letztlich ist es auch eine Wertsteigerung der Immobilie mitsamt Mieteinnahmen.

  12. Re: Also wurden vorrangig eh schon vermögende Menschen entlastet?

    Autor: flasherle 25.10.21 - 13:48

    doch, weil man wenn man es richtig macht, kaum selber geld investieren muss, und trotzdem eine automatische wertsteigerung der immobilie hat, die vom staat finanziert wurde...

  13. Re: Also wurden vorrangig eh schon vermögende Menschen entlastet?

    Autor: multimill 25.10.21 - 14:09

    P4ge schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > KnutRider schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Hohes Einkommen bedeutet auf jeden Fall mehr finanzille Freiheit.
    > Weshalb
    > > sollte jemand mit einem Jahres Einkommen von 250.000¤ genauso gefördert
    > > werden wie jemand mit 40.000¤ Einkommen?
    >
    > Werd erstmal älter und lern noch dazu. Wenn du meinst, dass Einkommen und
    > Vermögen zusammen gehören, fehlt elementares Grundwissen.
    >
    > Bei 250k Einkommen zahlt man sowohl im Durchschnitt als auch in der Grenze
    > 40% Steuern KV/PV etc davon weg, bleiben unterm Strich etwas unter 80k. In
    > dem Bereich bestimmt schon mit Haus und Co unterwegs, das finanziert sich
    > auch nicht von alleine. Da überlegt man sich 2x ob man sich ne Wallbox
    > holt.
    >
    > Bei 40k zahlt man vielleicht 20-25% Steuern im Schnitt. KV/PV sind
    > lächerlich niedrig, bleibt man am Ende bei ca. 30k . Da wohnt man zur Miete
    > spart Geld. Dann kann man sich die 900¤ locker leisten.

    Leider verstehe ich deinen Beitrag nicht. Kannst du nochmal genau aufschlüsseln, wie man es bei einem Jahreseinkommen von 250k schafft insgesamt 170k Steuern zu zahlen? Also selbst mit der Steuerklasse 6 und den höchsten Beiträgen, die ich für eine KV gefunden habe, komme ich nicht unter 100k. Bei 40k Jahreseinkommen komme ich bei Steuerklasse 6 dann übrigens auf 20k im Jahr. Selbst mit Steuerklasse 3 komme ich nicht auf 30k.

    EDIT: Nach mehrmaligen Lesen glaube ich das ist nur ein Troll. Aber falls du wirklich glaubst, dass Vermögen und Einkommen nicht zusammenhängen, dann kannst du dir das gerne noch durchlesen: https://www.bpb.de/nachschlagen/zahlen-und-fakten/soziale-situation-in-deutschland/317063/themengrafik-vermoegen-nach-einkommensverteilung



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.10.21 14:15 durch multimill.

  14. Re: Also wurden vorrangig eh schon vermögende Menschen entlastet?

    Autor: P4ge 25.10.21 - 14:49

    multimill schrieb:

    > Leider verstehe ich deinen Beitrag nicht. Kannst du nochmal genau
    > aufschlüsseln, wie man es bei einem Jahreseinkommen von 250k schafft
    > insgesamt 170k Steuern zu zahlen? Also selbst mit der Steuerklasse 6 und
    > den höchsten Beiträgen, die ich für eine KV gefunden habe, komme ich nicht
    > unter 100k. Bei 40k Jahreseinkommen komme ich bei Steuerklasse 6 dann
    > übrigens auf 20k im Jahr. Selbst mit Steuerklasse 3 komme ich nicht auf
    > 30k.
    >
    > EDIT: Nach mehrmaligen Lesen glaube ich das ist nur ein Troll. Aber falls
    > du wirklich glaubst, dass Vermögen und Einkommen nicht zusammenhängen, dann
    > kannst du dir das gerne noch durchlesen: www.bpb.de

    Nach einmaligem weiß ich jetzt schon, dass DU keine Ahnung von Steuern hast.

    https://www.bmf-steuerrechner.de/ekst/eingabeformekst.xhtml

    Einfach mal eingeben zvE 250.000,-¤ bleiben 100.000,-¤. KV/PV will auch bezahlt werden, nur geht das auch irgendwo runter. Wenn ich das vom zvE wegnehmen, senkt das zwar die Steuer aber auch mein zvE. Ergo ist es ein leichtes bei 80.000,- ¤ zu landen. Oder versicherst du die gar nicht im SV Bereich?

    Tolle Quelle die du da lieferst, dir ist aber schon bewusst, dass das aber eher meinen Standpunkt untermauert? 23,3% beziehen ein Einkommen von >300.000,-¤ und halten damit 32,7% des Vermögens. Wenn jemand >300k ¤ verdient ist es keine Zwangsläufigkeit, das damit auch Vermögen angehäuft wird. Wobei nach der gleichen Annahme würde es auch bedeuten das man mit einem Mindestlohn von 12¤ nicht mehr Arm ist... . Ihr seid mir die richtigen Trolle

  15. Re: Also wurden vorrangig eh schon vermögende Menschen entlastet?

    Autor: Kleba 25.10.21 - 14:50

    KnutRider schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Deine Frau hat ein Haus geerbt, mit Investitionsstau und darin sind
    > Mietparteien? Also ist das Gebäude gewerblich genutzt, also könnt ihr die
    > Beseitigung des Investitionsstaus steuerlich geltend machen. Ebenso sind
    > diverse Möglichkeiten per KfW Kredit vermutlich gegeben und letztlich ist
    > es auch eine Wertsteigerung der Immobilie mitsamt Mieteinnahmen.

    Das ist etwas sehr stark vereinfacht. Ich werde jetzt hier aber nicht in einem öffentlichen Forum lang und breit die konkrete Situation erläutern. Aber in unserem Fall wäre es bestenfalls darauf hinausgelaufen, dass wir nach 15-20 Jahren bei Plus-Minus Null gelandet wären (und das auch nur, wenn wir unsere eigene Zeit nicht gegen rechnen). Und dafür war das einfach zu stressig.
    Deshalb wurde die Immobilie zwischenzeitlich auch verkauft. In der konkreten Situation wären wir damit einfach nicht glücklich geworden. Wir haben uns jedenfalls danach vorgenommen nicht noch mal privat Vermieter zu werden.

  16. Re: Also wurden vorrangig eh schon vermögende Menschen entlastet?

    Autor: Kleba 25.10.21 - 14:57

    Ist doch bei FTTH bspw. nicht anders. Wird auch staatlich gefördert und ist ebenso eine Wertsteigerung der Immobilie. Da kann es aber vielen (außer häufig der Generation 60+) nicht schnell genug mit dem Ausbau gehen.

    Infrastruktur ist nun mal ein langfristiges Thema. Wenn hier jetzt nicht so ein Anschub passiert, sitzen wir noch 2030 hier und fragen uns "Und wie sollen die ganzen E-Autos geladen werden?!!".
    Mir wäre eine deutliche Stärkung des ÖPNV auch lieber (obwohl ich selbst Auto fahre), aber machen wir uns nichts vor: Individualverkehr wird auf absehbare Zeit eine wichtige Stellung in DE haben.

  17. Re: Also wurden vorrangig eh schon vermögende Menschen entlastet?

    Autor: PiranhA 25.10.21 - 15:08

    P4ge schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > www.bmf-steuerrechner.de
    >
    > Einfach mal eingeben zvE 250.000,-¤ bleiben 100.000,-¤. KV/PV will auch
    > bezahlt werden, nur geht das auch irgendwo runter. Wenn ich das vom zvE
    > wegnehmen, senkt das zwar die Steuer aber auch mein zvE. Ergo ist es ein
    > leichtes bei 80.000,- ¤ zu landen. Oder versicherst du die gar nicht im SV
    > Bereich?

    Ähm, liegt hier vielleicht ein Denkfehler vor? 100k Steuern, sind bei einem Einkommen von 250k nicht 100k netto. Ziehe von 250k grob 100k Steuern ab, dann 15k Sozialabgaben und man landet bei 135k netto. Ein gutes Stück von 100 oder gar 80 Kilo entfernt.

  18. Re: Also wurden vorrangig eh schon vermögende Menschen entlastet?

    Autor: P4ge 25.10.21 - 15:45

    PiranhA schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ähm, liegt hier vielleicht ein Denkfehler vor? 100k Steuern, sind bei einem
    > Einkommen von 250k nicht 100k netto. Ziehe von 250k grob 100k Steuern ab,
    > dann 15k Sozialabgaben und man landet bei 135k netto. Ein gutes Stück von
    > 100 oder gar 80 Kilo entfernt.

    Wenn bei 250k zvE 100k Steuern rauskommen, müssen auch 100k Steuern bezahlt werden.
    Zeig mir mal jemanden der 250k als nichtselbständig verdient....

    Und die restlichen 150k werden bei euch direkt "gespart", für was sollte man auch Geld ausgeben. Wohnen, Essen etc ist ja gratis. Glaubt ihr mal das man bei 250k immer Vermögen aufbaut. Passt ja schließlich zum Denkmuster Arm vs. Reich

  19. Re: Also wurden vorrangig eh schon vermögende Menschen entlastet?

    Autor: flasherle 25.10.21 - 15:48

    Wieso dann nicht Einkommensabhängig fördern?

  20. Re: Also wurden vorrangig eh schon vermögende Menschen entlastet?

    Autor: PiranhA 25.10.21 - 15:59

    P4ge schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn bei 250k zvE 100k Steuern rauskommen, müssen auch 100k Steuern bezahlt
    > werden.
    > Zeig mir mal jemanden der 250k als nichtselbständig verdient....

    Häh? Darum geht es doch gar nicht. Deine Aussage war, dass bei 250k Brutto nur 80k Netto übrig bleiben und damit kaum besser gestellt seien, als jemand der nur 40k Brutto verdient.
    Tatsache ist aber, dass von 250k Brutto etwa 135k Netto bleiben, während einer mit 40k Brutto etwa 26k Netto hat.

    Von mir aus kann man die Diskussion auch mit 100k Brutto machen, was für Angestellte in leitender Funktion recht üblich ist. Da sind es dann halt nur 55k Netto.

    > Und die restlichen 150k werden bei euch direkt "gespart", für was sollte
    > man auch Geld ausgeben. Wohnen, Essen etc ist ja gratis. Glaubt ihr mal das
    > man bei 250k immer Vermögen aufbaut. Passt ja schließlich zum Denkmuster
    > Arm vs. Reich

    Hat man mit höherem Einkommen auch automatisch höhere Kosten? Untere Einkommen haben die gleichen Kosten für Wohnen, Essen oder Freizeit.
    Du willst uns jetzt also ernsthaft weiß machen, dass man mit 135k netto nicht besser Vermögen aufbauen kann, als mit 26k netto?
    Klar, die Ultra-Reichen machen ihr Vermögen nicht mit dem Einkommen, aber das ist eine ganz andere Diskussion.

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