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Wie wäre es mal mit sinnvollen Ideen?

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  1. Wie wäre es mal mit sinnvollen Ideen?

    Autor: dietzi96 25.01.18 - 07:51

    Zum Beispiel mehr Straßenbahnen?

  2. Re: Wie wäre es mal mit sinnvollen Ideen?

    Autor: Anonymer Nutzer 25.01.18 - 07:56

    In der Tat ist seltsam wie nun von "Elektromobilität" von der Politik geschwafelt wird, so als wäre das ein Novum. Wir haben mit Straßenbahn, U-Bahn, S-Bahn, Regionalbahn, ICE usw. eigentlich ein System öffentlicher Verkehrsmittel für jedes Bedürfnis und statt die Verkaufszahlen der E-Autohersteller mit irgendwelchen Prämien künstlich zu subventionieren und Strom an E-Auto-Ladesäulen zu verschenken sollte dieser ÖPV endlich besser finanziert werden. Wenn das ganze so zuverlässig und komfortabel wäre wie in der Schweiz, dann würden auch viele Leute gerne ihren PKW, egal wie angetrieben, stehen lassen. Da muss man keine neuen Technologien herbeigeheimnissen. Energieeffizienter als Rad/Schiene geht nicht.

  3. Re: Wie wäre es mal mit sinnvollen Ideen?

    Autor: ElTentakel 25.01.18 - 08:02

    dietzi96 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zum Beispiel mehr Straßenbahnen?

    Eine Straßenbahn lohnt sich aber erst ab einer gewissen Nutzung ... in Dresden sind es um die 20.000-30.000 Fahrgäste pro Werktag. Und eine Straßenbahn funktioniert auch nicht als Insellösung, die Infrastruktur um die Strecke herum muss passen.

    Gerade in Berlin gibt es ja bereits viele Angebote um große Menschenmengen zu Transportieren, die Busse sind vielerorts ja auch nur da um die Leute an die Schlagadern zu befördern. Zudem, sind viele Straßen in Westberlin so auf den Autoverkehr bezogen, dass es sehr schwierig ist von hier auf da komplette Straßenzüge umzubauen. Ich kann kann bis heute nicht verstehen wie man auf die Idee kam, die S-Bahn mit Bussen zu ersetzen, wo doch die Straßenbahngleise vielerorts noch in den Straßen ruhten.

    Wie schwierig es ist, eine Straßenbahn ordentlich zu Bauen sieht man in Dresden. Hier stehen quasi alle Neubaustrecken still wegen Fehlplanungen, unfähigen Behörden oder einzelnen Bürgern die Angst um den Wert ihres Grundstückes haben.



    6 mal bearbeitet, zuletzt am 25.01.18 08:12 durch ElTentakel.

  4. Re: Wie wäre es mal mit sinnvollen Ideen?

    Autor: Anonymer Nutzer 25.01.18 - 08:19

    Ab wievielen Fahrgästen sich eine Straßenbahn lohnt ist eine rein selbst auferlegte Größe, die letztlich aus den politisch festgelegten Maßstäben der Wirtschaftlichkeitsrechnung abgeleitet wird. Es gibt da aber keine Untergrenze. Dort, wo ein Bus eingesetzt werden kann, kann prinzipiell auch eine Straßenbahn eingesetzt werden. Die Wirtschaftlichkeitsrechnung klammert natürlich die Umweltzerstörung und Gesundheitsgefährdung durch den Individualverkehr aus - mit Elektromobilität ist weder der Verkehrslärm verschwunden, noch die massive Flächenversiegelungen. Und die Verkehrstoten gehen natürlich auch nahezu vollständig auf das Konto des Individualverkehrs. Umwelt, Lebensqualität durch weniger Verkehrslärm, Gesundheitsschutz durch weniger Emissionen in der Stadt, diese Größen haben keinen Wert in der Wirtschaftlichkeitsrechnung (obwohl man diese Größen durchaus beziffern könnte, wenn man wollte), nur Stahl und Beton spielen in diesen Berechnungen eine Rolle.

    Wir haben auch viele Dinge wieder "vergessen". Beispielsweise war es früher mal ganz selbstverständlich, dass Straßenbahnnetze auch für Lastverkehr genutzt werden. Das ist aber in den letzten Jahrzehnten nicht mehr über ein paar Pilotprojekte, die natürlich gleich wieder komische Anglizismen wie "Cargotram" tragen müssen, hinausgekommen. Eigentlich gehört jeglicher Lastverkehr am Stadtrand auf solch eine (nennen wir sie von mir aus) Cargotram umgeladen, die das dann emissionsfrei und energiesparend in die Stadt hinein transportiert und die letzten Meter von der Cargotram zum Zielort können dann per elektrischen Streetscooter mit geriner Reichweite überbrückt werden.

    So wie generell das Rad/Schiene System nur für Personenverkehr eigentlich vergeudet ist, kurioserweise ist der Frachtbereich hierzulande aber sogar noch das viel größere Stiefkind der Politik. Erst bei schweren Lasten kann Rad/Schiene seine hohe Effizienz eigentlich so richtig ausspielen, die Reibung ist um viele Größenordnungen geringer als bei Gummireifen/Straße und somit entsprechend selbst dann viel, viel ökologischer, wenn der Güterzug meinetwegen mit einer Diesellok gezogen oder der Bahnstrom mit Braunkohle erzeugt wird.

    Das machen die Amerikaner übrigens wesentlich klüger als wir. Dort mag der Personenverkehr auf der Schiene keine große Rolle mehr spielen. Dafür der Güterverkehr umso mehr. Unter dem Strich würde mich gar nicht wundern, wenn damit die Amerikaner mit ihrem Eisenbahnwesen letztlich sogar ökologischer verkehren, als wir mit unserem Schwerpunkt auf Personenverkehr und ICE Neubaustrecken usw., während die Schienenfracht immer weiter zurückfällt.

    AUCH WEITERHIN legt die DB sogar große Güterbahnhöfe still - so als gäbe es Klimawandel und Co nicht. Die Folge ist natürlich noch mehr LKW auf der Straße:

    „Mit der Mitteilung der DB Cargo haben wir erfahren, dass sie unseren Gleisanschluss einstellen möchten, was für uns bedeutet, dass zehntausende von Tonnen Gleisschotter pro Jahre nicht mehr auf die Bahn verladen werden können, was im Endeffekt bedeutet, dass zigtausende Tonnen per Lkw abtransportiert werden müssen. Bedeutet – in Worten – tausende LKWs pro Jahr mehr auf die Straße.“

    https://www.swr.de/odysso/die-bahn-schliesst-bahnhoefe/-/id=1046894/did=18097616/nid=1046894/1l5c35k/index.html


    ...und gleichzeitig faselt die Politik was von Elektromobilität. Da langst dir einfach nur noch an den Kopf. Übrigens lustig, dass selbst Gleisschotter in Zukunft nicht mehr per Güterbahn transportiert werden kann. Das zeigt die ganze Absurdität und wurde vermutlich deswegen auch als Beispiel vom SWR ausgewählt.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 25.01.18 08:24 durch Hackfleisch.

  5. Re: Wie wäre es mal mit sinnvollen Ideen?

    Autor: ElTentakel 25.01.18 - 08:42

    Hackfleisch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dort, wo ein Bus eingesetzt werden kann, kann prinzipiell auch
    > eine Straßenbahn eingesetzt werden.

    Das schöne ist ja eben, dass man keine Straße für eine Straßenbahn braucht. Am besten und billigsten ist es sogar, wenn diese erst gar nicht auf der Straße fährt. Aber dafür bedarf es auch Platz. Einige der schönen Beispiele wie man Grün mit der Straßenbahn verbinden kann ist die Warschauer Straße in Berlin oder die Linie 68. Leider muss heutzutage ersteinmal Stadt da sein, bevor man an die Straßenbahn denkt - als könnte man nicht Stadt schaffen durch die Straßenbahn, so wie die Linie 7 nach Pennrich in Dresden.

  6. Re: Wie wäre es mal mit sinnvollen Ideen?

    Autor: Anonymer Nutzer 25.01.18 - 08:46

    Ich finde eigentlich, dass sowas

    http://www.railfocus.eu/public-transport/augsburg/photos/Strassenbahn-Tram-Augsburg-0609-2008-06-21-Landesamt_fuer_Umweltschutz.jpg

    zu den schönsten Beispielen zählt (hier in Augsburg bzw. dem Stadtteil Haunstetten - so vermutlich nach den heutigen "Wirtschaftlichkeitsrechnungen" auch nicht mehr als Neubau förderfähig, die Anlieger sind aber froh, dass damit viel Autoverkehr aus dem Viertel herausgehalten bzw. überflüssig gemacht wird).

    In der Tat sind ganze autofreie Stadtteile denkbar, die nur mit schmalen Fuß- und Radwegen und eben solchen Rasengleisen erschlossen werden, wo außer der Post oder Einsatzfahrzeugen u. ä. kein KFZ rein darf. Was glaubst du wie populär es wäre da zu leben, kaum Lärm, gute Luft und trotzdem super Verkehrsanbindung. Die Straßenbahn ist ja auch gleichzeitig sehr bequem (kaum Gewackel im Vergleich zu Auto oder Bus) und schnell.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.01.18 08:48 durch Hackfleisch.

  7. Re: Wie wäre es mal mit sinnvollen Ideen?

    Autor: henry86 25.01.18 - 08:48

    Hackfleisch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ab wievielen Fahrgästen sich eine Straßenbahn lohnt ist eine rein selbst
    > auferlegte Größe, die letztlich aus den politisch festgelegten Maßstäben
    > der Wirtschaftlichkeitsrechnung abgeleitet wird. Es gibt da aber keine
    > Untergrenze. Dort, wo ein Bus eingesetzt werden kann, kann prinzipiell auch
    > eine Straßenbahn eingesetzt werden. Die Wirtschaftlichkeitsrechnung
    > klammert natürlich die Umweltzerstörung und Gesundheitsgefährdung durch den
    > Individualverkehr aus - mit Elektromobilität ist weder der Verkehrslärm
    > verschwunden, noch die massive Flächenversiegelungen.

    So ein Blödsinn. Natürlich sind Elektroautos erheblich leiser.

    Ganz im Gegenzug übrigens zur Straßenbahn. Die ist lauter als jeder Verbrenner, obwohl sie elektrisch ist. Deswegen will auch kaum jemand direkt an ner Straßenbahn wohnen.

    Und Umwelttechnisch produziert die Bahn ordentlich Feinstaub, auch wieder mehr als der Individualverkehr.

    > Und die Verkehrstoten gehen natürlich auch nahezu vollständig auf das Konto des
    > Individualverkehrs. Umwelt, Lebensqualität durch weniger Verkehrslärm,
    > Gesundheitsschutz durch weniger Emissionen in der Stadt, diese Größen haben
    > keinen Wert in der Wirtschaftlichkeitsrechnung (obwohl man diese Größen
    > durchaus beziffern könnte, wenn man wollte), nur Stahl und Beton spielen in
    > diesen Berechnungen eine Rolle.

    Und diese Rechnung fällt keineswegs so positiv für die Bahn aus, wie dargestellt. Lebensqualität? Bei dem Lärm der Bahn? Emissionen? Die Bahn gibt ordentlich Feinstaub ab.

    Und eine leere Bahn in Gebiete mit geringem Fahrgastaufkommen fahren zu lassen, ist nicht nur ökonomisch, sondern auch ökologisch eine Katastrophe.

    > Wir haben auch viele Dinge wieder "vergessen". Beispielsweise war es früher
    > mal ganz selbstverständlich, dass Straßenbahnnetze auch für Lastverkehr
    > genutzt werden.

    Da hast Du tatsächlich Recht. Im Güterverkehr kann eine Bahn ökonomisch wie ökologisch sinnvoll verwendet werden. Aber eben auch nur dort. Im Personenverkehr ist sie höchst fragwürdig.

  8. Re: Wie wäre es mal mit sinnvollen Ideen?

    Autor: ElTentakel 25.01.18 - 08:54

    henry86 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und diese Rechnung fällt keineswegs so positiv für die Bahn aus, wie
    > dargestellt. Lebensqualität? Bei dem Lärm der Bahn? Emissionen? Die Bahn
    > gibt ordentlich Feinstaub ab.

    Wir haben vor der Haustür eine Straßenbahnhaltestelle, Die Straßenbahn wurde mehrere Monate durch einen Ersatzverkehr mit Bussen bedient. Was denkst du was mehr Stinkt und lauter ist: Alle 5 Min eine Straßenbahn oder quasi jede Minute ein Bus? Ich bin sehr froh das die Straßenbahn wieder fährt.

    Der Feinstaub der Bahn kommt meines Wissens auch hauptsächlich vom Land (kann sein das ich mich irre, ich habs mal aufgeschnappt), ich frage mich aber, ob man das Problem mit anderen Fahrzeugen nicht auch hat.

  9. Re: Wie wäre es mal mit sinnvollen Ideen?

    Autor: Anonymer Nutzer 25.01.18 - 08:54

    Hihi, der Feinstaub. Und ein Elektroauto bremst mit Feenstaub? Bzgl. Gummi- und Bremsklotzabrieb, übrigens eine Hauptquelle des Feinstaubs aus dem MIV, ändert sich mit Elektroautos GAR NICHTS. Und selbst in einer "halbleer" aussehende Straßenbahn zu Randzeiten oder in Randgebieten sitzen schnell dutzende Fahrgäste. Wenn jeder davon stattdessen ein Auto nimmt - die Realität ist, dass Fahrgemeinschaften mit PKW eine absolute Ausnahme sind - dann kannst du den Bremsabrieb entsprechend multiplitzieren und bist natürlich wieder weit über den Werten der Bahn.

    Du hast da einfach ideologische Scheuklappen und hast dir das mal so zurecht gelegt, sorry. Das scheint total durch. Sag halt einfach, dass du dein eigenes Töff dauerhaft behalten und ihm ein grünes Feigenblatt durch E-Antrieb verpassen willst, wäre wenigstens ehrlich.

  10. Re: Wie wäre es mal mit sinnvollen Ideen?

    Autor: ElTentakel 25.01.18 - 08:56

    Hackfleisch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was glaubst du wie populär es wäre da zu leben, kaum Lärm, gute Luft und trotzdem super
    > Verkehrsanbindung. Die Straßenbahn ist ja auch gleichzeitig sehr bequem
    > (kaum Gewackel im Vergleich zu Auto oder Bus) und schnell.

    Da wir in Dresden das beste Straßenbahnnetz Deutschlands haben, lebe ich das schon fast - mich stören nur noch die Autos die noch herum fahren. Ich genieße immer sehr den Neujahrsmorgen - da ist es sehr still, außer die Straßenbahn surrt mal leise vorbei, womit ich sehr gut leben kann.

  11. Re: Wie wäre es mal mit sinnvollen Ideen?

    Autor: henry86 25.01.18 - 08:59

    ElTentakel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > henry86 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Und diese Rechnung fällt keineswegs so positiv für die Bahn aus, wie
    > > dargestellt. Lebensqualität? Bei dem Lärm der Bahn? Emissionen? Die Bahn
    > > gibt ordentlich Feinstaub ab.
    >
    > Wir haben vor der Haustür eine Straßenbahnhaltestelle, Die Straßenbahn
    > wurde mehrere Monate durch einen Ersatzverkehr mit Bussen bedient. Was
    > denkst du was mehr Stinkt und lauter ist: Alle 5 Min eine Straßenbahn oder
    > quasi jede Minute ein Bus? Ich bin sehr froh das die Straßenbahn wieder
    > fährt.

    Natürlich sind Dieselbusse scheiße. Aber Elektrofahrzeuge halt nicht. Ein Elektrofahrzeug hört man einfach nicht.

    > Der Feinstaub der Bahn kommt meines Wissens auch hauptsächlich vom Land
    > (kann sein das ich mich irre, ich habs mal aufgeschnappt), ich frage mich
    > aber, ob man das Problem mit anderen Fahrzeugen nicht auch hat.

    Nein, um zu bremsem, muss die Bahn Sand auf die Gleise streuen. Dieser wird dann zu Feinstaub verarbeitet. Das ist systemimmanent und nicht zu ändern.

    Viele Systeme nutzen dabei übrigens den hochkrebserregenden Quarzsand.

  12. Re: Wie wäre es mal mit sinnvollen Ideen?

    Autor: Anonymer Nutzer 25.01.18 - 09:04

    Choose your poison. Es gibt keine folgenlose Bequemlichkeit des modernen Lebens. Wenn du es komplett emissionsfrei willst, dann müssen wir wieder laufen oder das Fahrrad benutzen. Pro Personenkilometer ist die Ökobilanz der schienengebundenen Verkehrsmittel jedem anderen Verkehrsmittel überlegen, inkl. Elektrobussen und Feinstaubkomplexen.

  13. Re: Wie wäre es mal mit sinnvollen Ideen?

    Autor: henry86 25.01.18 - 09:04

    Hackfleisch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hihi, der Feinstaub. Und ein Elektroauto bremst mit Feenstaub?
    Nope Rekuperation. Bremsbelege muss man faktisch nicht mehr wechseln, wenn man etwas vorausschauend fährt.
    > Bzgl. Gummi-
    > und Bremsklotzabrieb, übrigens eine Hauptquelle des Feinstaubs aus dem MIV,
    > ändert sich mit Elektroautos GAR NICHTS.
    Eben doch. Der Bremsklotzabrieb kann um über 90 % verringert werden. Elon Musk hat für die Trucks sogar vorgesehen, dass man dort nie wieder Bremsbelege wechseln muss.
    > Und selbst in einer "halbleer" aussehende Straßenbahn zu Randzeiten oder in
    > Randgebieten sitzen schnell
    > dutzende Fahrgäste.

    Also, wie oft ich schon in quasi leeren Bahnen gesessen habe ... Einfach mal außerhalb der Rushhour fahren. Bin manchmal auch nachts unterwegs. Da fahren leere Busse und Bahnen durch die Stadt und stören den Schlaf der Anwohner - für nichts. Ein Elektroauto wäre erheblich leiser.

    > Wenn jeder davon stattdessen ein Auto nimmt - die
    > Realität ist, dass Fahrgemeinschaften mit PKW eine absolute Ausnahme sind -
    > dann kannst du den Bremsabrieb entsprechend multiplitzieren und bist
    > natürlich wieder weit über den Werten der Bahn.

    Keinesfalls, wie oben beschrieben.

    > Du hast da einfach ideologische Scheuklappen und hast dir das mal so
    > zurecht gelegt, sorry. Das scheint total durch. Sag halt einfach, dass du
    > dein eigenes Töff dauerhaft behalten und ihm ein grünes Feigenblatt durch
    > E-Antrieb verpassen willst, wäre wenigstens ehrlich.

    Eben nicht. Ich bin manchmal nach 0 uhr mit meinem Roller unterwegs. Und mir braucht keiner erzählen, dass mein Roller mehr Feinstaub oder Lärm produziert, als der leere Bus/die leere Bahn, die dort rumgurkt. Vom Lärm ganz zu schweigen.

  14. Re: Wie wäre es mal mit sinnvollen Ideen?

    Autor: ElTentakel 25.01.18 - 09:07

    henry86 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Natürlich sind Dieselbusse scheiße. Aber Elektrofahrzeuge halt nicht. Ein
    > Elektrofahrzeug hört man einfach nicht.

    Nunja, die Frequenz wäre dennoch deutlich höher. Eine moderne Straßenbahn kann so um die 250 Fahrgäste aufnehmen, während die Busse aufgrund der Rudelbildung bei zu hoher Frequenz teilweise Leer sind - kann man wunderbar in der 61 in Dresden beobachten.

    > Nein, um zu bremsem, muss die Bahn Sand auf die Gleise streuen. Dieser wird
    > dann zu Feinstaub verarbeitet. Das ist systemimmanent und nicht zu ändern.

    Wird Bremssand bei der Straßenbahn wirklich ständig verwendet? Ich konnte bisher noch keine größeren Mengen auf der Straße beobachten - meistens wird ja nicht mal gebremst, sondern nur wieder zurückgespeist

  15. Re: Wie wäre es mal mit sinnvollen Ideen?

    Autor: Anonymer Nutzer 25.01.18 - 09:08

    henry86 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hackfleisch schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Hihi, der Feinstaub. Und ein Elektroauto bremst mit Feenstaub?
    > Nope Rekuperation. Bremsbelege muss man faktisch nicht mehr wechseln, wenn
    > man etwas vorausschauend fährt.

    Weisst du woher die Rekuperation kommt? Aus dem Schienenverkehr.


    > > Bzgl. Gummi-
    > > und Bremsklotzabrieb, übrigens eine Hauptquelle des Feinstaubs aus dem
    > MIV,
    > > ändert sich mit Elektroautos GAR NICHTS.
    > Eben doch. Der Bremsklotzabrieb kann um über 90 % verringert werden. Elon
    > Musk hat für die Trucks sogar vorgesehen, dass man dort nie wieder
    > Bremsbelege wechseln muss.

    Dazu sage ich jetzt besser nichts, außer: der Mann hat bisher viel versprochen und kaum etwas gehalten. Seine Aktionäre können ein Lied davon singen.

    > > Und selbst in einer "halbleer" aussehende Straßenbahn zu Randzeiten oder
    > in
    > > Randgebieten sitzen schnell
    > > dutzende Fahrgäste.
    >
    > Also, wie oft ich schon in quasi leeren Bahnen gesessen habe ... Einfach
    > mal außerhalb der Rushhour fahren. Bin manchmal auch nachts unterwegs. Da
    > fahren leere Busse und Bahnen durch die Stadt und stören den Schlaf der
    > Anwohner - für nichts. Ein Elektroauto wäre erheblich leiser.

    Aha, wo fahren denn leere Busse und Bahnen in der Nacht durch die Stadt? Selbst Berlin hat keinen durchgehenden 24h Verkehr und die Nachtbusse, Nachtbahnen die es gibt sind in der Regel extrem gut ausgelastet und eher zu spärlich. Kommst du nach 22h wirklich aus dem Haus? Oder wo hast du das gesehen?

    >
    > > Wenn jeder davon stattdessen ein Auto nimmt - die
    > > Realität ist, dass Fahrgemeinschaften mit PKW eine absolute Ausnahme sind
    > -
    > > dann kannst du den Bremsabrieb entsprechend multiplitzieren und bist
    > > natürlich wieder weit über den Werten der Bahn.
    >
    > Keinesfalls, wie oben beschrieben.

    Du hast gar nichts beschrieben, du hast eine Behauptung aufgestellt.

    >
    > > Du hast da einfach ideologische Scheuklappen und hast dir das mal so
    > > zurecht gelegt, sorry. Das scheint total durch. Sag halt einfach, dass
    > du
    > > dein eigenes Töff dauerhaft behalten und ihm ein grünes Feigenblatt
    > durch
    > > E-Antrieb verpassen willst, wäre wenigstens ehrlich.
    >
    > Eben nicht. Ich bin manchmal nach 0 uhr mit meinem Roller unterwegs. Und
    > mir braucht keiner erzählen, dass mein Roller mehr Feinstaub oder Lärm
    > produziert, als der leere Bus/die leere Bahn, die dort rumgurkt. Vom Lärm
    > ganz zu schweigen.


    Nein, die Rasenmäher mit Helm sind natürlich total leise und ziehen auch keine Gestankfahne hinter sich her durch die Stadt... gute Fahrt, Werner.

  16. Re: Wie wäre es mal mit sinnvollen Ideen?

    Autor: henry86 25.01.18 - 09:09

    Hackfleisch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Choose your poison. Es gibt keine folgenlose Bequemlichkeit des modernen
    > Lebens. Wenn du es komplett emissionsfrei willst, dann müssen wir wieder
    > laufen oder das Fahrrad benutzen. Pro Personenkilometer ist die Ökobilanz
    > der schienengebundenen Verkehrsmittel jedem anderen Verkehrsmittel
    > überlegen, inkl. Elektrobussen und Feinstaubkomplexen.

    Hast Du dafür Quellen? Selbst die Ökobilanz der Schienenfahrzeuge gilt inzwischen als fragwürdig. Gegenüber Dieselfahrzeugen mag sie noch einigermaßen konkurrenzfähig sein, bei Elektrobussen glaub ich das nicht mehr. Und dann ist es nur noch eine Frage der Besetzung. Wenn die Bahn im Schnitt nur zu 30 % ausgelastet ist (ja, in der Rushhour überfüllt, aber zu den nebenzeiten fährt sie relativ leer durch die Gegend), dann macht sie ökologisch wie ökonomisch kein Sinn. Vor allem nicht gegenüber effizientem Individualverkehr.

    Und jetzt komm bitte nicht mit dem SUV scheiß. Wenn ich sehe, wie die Leute alle alleine in ihren fetten SUV's sitzen, ist das immer ökonomischer wie ökologischer Schwachfug. Das wird auch elektrisch nur geringfügig besser, ist aber immer noch schlechter als effizienter ÖPNV mit Elektrobussen gepaart mit sinnvollem elektrischen Individualverkehr (Roller/fahrgemeinschaft).

  17. Re: Wie wäre es mal mit sinnvollen Ideen?

    Autor: Anonymer Nutzer 25.01.18 - 09:10

    ElTentakel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Wird Bremssand bei der Straßenbahn wirklich ständig verwendet? Ich konnte
    > bisher noch keine größeren Mengen auf der Straße beobachten - meistens wird
    > ja nicht mal gebremst, sondern nur wieder zurückgespeist


    Gesandet wird nur bei Bedarf. Bei schmierigen Gleisen oder Steigungen und auch nur dann, wenn gebremst oder beschleunigt werden muss und die Räder das Schlüpfen anfangen würden, wenn nicht gesandet wird. Das ist ein nicht besonders erforschtes Thema, aber eines das ich bisher v. a. aus der Richtung der "Gummireifenlobby" gehört habe.

  18. Re: Wie wäre es mal mit sinnvollen Ideen?

    Autor: ElTentakel 25.01.18 - 09:14

    ElTentakel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eine moderne Straßenbahn kann so um die 250 Fahrgäste aufnehmen,

    Mir ist selbst beim schreiben des Satzes nicht aufgefallen, wie viele Autos das sind, wenn man von 2 Personen pro Auto ausgeht (was ja bereits sehr optimistisch ist)

  19. Re: Wie wäre es mal mit sinnvollen Ideen?

    Autor: henry86 25.01.18 - 09:14

    Hackfleisch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > henry86 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Hackfleisch schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Hihi, der Feinstaub. Und ein Elektroauto bremst mit Feenstaub?
    > > Nope Rekuperation. Bremsbelege muss man faktisch nicht mehr wechseln,
    > wenn
    > > man etwas vorausschauend fährt.
    >
    > Weisst du woher die Rekuperation kommt? Aus dem Schienenverkehr.

    Die ändert aber eben nichts an dem Bremssand.

    > > > Bzgl. Gummi-
    > > > und Bremsklotzabrieb, übrigens eine Hauptquelle des Feinstaubs aus dem
    > > MIV,
    > > > ändert sich mit Elektroautos GAR NICHTS.
    > > Eben doch. Der Bremsklotzabrieb kann um über 90 % verringert werden.
    > Elon
    > > Musk hat für die Trucks sogar vorgesehen, dass man dort nie wieder
    > > Bremsbelege wechseln muss.
    >
    > Dazu sage ich jetzt besser nichts, außer: der Mann hat bisher viel
    > versprochen und kaum etwas gehalten. Seine Aktionäre können ein Lied davon
    > singen.

    Der Mann hat eigentlich bisher alles gehalten, evt. mit Verspätung, aber am Ende eben doch immer eingelöst, was versprochen wurde. Und die Aktionäre freuen sich über die kräftigen Wertsteigerungen der letzten Jahre. Da gibt's kaum Aktien, die besser gelaufen sind. Schon garnicht die Stinkeraktien, die fast alle nur an Wert verlieren.

    > > > Und selbst in einer "halbleer" aussehende Straßenbahn zu Randzeiten
    > oder
    > > in
    > > > Randgebieten sitzen schnell
    > > > dutzende Fahrgäste.
    > >
    > > Also, wie oft ich schon in quasi leeren Bahnen gesessen habe ... Einfach
    > > mal außerhalb der Rushhour fahren. Bin manchmal auch nachts unterwegs.
    > Da
    > > fahren leere Busse und Bahnen durch die Stadt und stören den Schlaf der
    > > Anwohner - für nichts. Ein Elektroauto wäre erheblich leiser.
    >
    > Aha, wo fahren denn leere Busse und Bahnen in der Nacht durch die Stadt?
    > Selbst Berlin hat keinen durchgehenden 24h Verkehr und die Nachtbusse,
    > Nachtbahnen die es gibt sind in der Regel extrem gut ausgelastet und eher
    > zu spärlich. Kommst du nach 22h wirklich aus dem Haus? Oder wo hast du das
    > gesehen?

    Also bei uns in Dresden fahren auch nach 0 Uhr noch Bahnen und Busse, etliche Linien auch durchgehend.

    > >
    > > > Wenn jeder davon stattdessen ein Auto nimmt - die
    > > > Realität ist, dass Fahrgemeinschaften mit PKW eine absolute Ausnahme
    > sind
    > > -
    > > > dann kannst du den Bremsabrieb entsprechend multiplitzieren und bist
    > > > natürlich wieder weit über den Werten der Bahn.
    > >
    > > Keinesfalls, wie oben beschrieben.
    >
    > Du hast gar nichts beschrieben, du hast eine Behauptung aufgestellt.

    Jep. Genau wie Du.

    > Nein, die Rasenmäher mit Helm sind natürlich total leise und ziehen auch
    > keine Gestankfahne hinter sich her durch die Stadt... gute Fahrt, Werner.

    Wir reden von Elektrorollern. Da hört man nichts und da stinkt nichts.

  20. Re: Wie wäre es mal mit sinnvollen Ideen?

    Autor: Anonymer Nutzer 25.01.18 - 09:14

    henry86 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hackfleisch schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Choose your poison. Es gibt keine folgenlose Bequemlichkeit des modernen
    > > Lebens. Wenn du es komplett emissionsfrei willst, dann müssen wir wieder
    > > laufen oder das Fahrrad benutzen. Pro Personenkilometer ist die
    > Ökobilanz
    > > der schienengebundenen Verkehrsmittel jedem anderen Verkehrsmittel
    > > überlegen, inkl. Elektrobussen und Feinstaubkomplexen.
    >
    > Hast Du dafür Quellen? Selbst die Ökobilanz der Schienenfahrzeuge gilt
    > inzwischen als fragwürdig. Gegenüber Dieselfahrzeugen mag sie noch
    > einigermaßen konkurrenzfähig sein, bei Elektrobussen glaub ich das nicht
    > mehr. Und dann ist es nur noch eine Frage der Besetzung. Wenn die Bahn im
    > Schnitt nur zu 30 % ausgelastet ist (ja, in der Rushhour überfüllt, aber zu
    > den nebenzeiten fährt sie relativ leer durch die Gegend), dann macht sie
    > ökologisch wie ökonomisch kein Sinn. Vor allem nicht gegenüber effizientem
    > Individualverkehr.
    >
    > Und jetzt komm bitte nicht mit dem SUV scheiß. Wenn ich sehe, wie die Leute
    > alle alleine in ihren fetten SUV's sitzen, ist das immer ökonomischer wie
    > ökologischer Schwachfug. Das wird auch elektrisch nur geringfügig besser,
    > ist aber immer noch schlechter als effizienter ÖPNV mit Elektrobussen
    > gepaart mit sinnvollem elektrischen Individualverkehr
    > (Roller/fahrgemeinschaft).

    Les dir mal diesen Bericht durch:

    http://www.upi-institut.de/UPI79_Elektroautos.pdf

    ein Fazit daraus: der Bus (auch der Dieselbus) hat eine bessere Ökobilanz als das Elektroauto, die beste aller städtischen Verkehrsmittel hat aber die Straßenbahn.

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Party like it's 1999: Die 510 letzten Tage von Sega
Party like it's 1999
Die 510 letzten Tage von Sega

Golem retro_ Am 9.9.1999 kam in den USA mit der Sega Dreamcast die letzte Spielkonsole der 90er Jahre auf den Markt. Es sollte auch die letzte Spielkonsole von Sega werden. Aber das wusste zu diesem Zeitpunkt noch niemand.
Von Martin Wolf


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