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Wie wurde denn die Reichweite ermittelt?

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  1. Wie wurde denn die Reichweite ermittelt?

    Autor: h3nNi 11.08.17 - 09:20

    Voll beladen auf der Straße, leer auf der Straße oder im Labor unter optimal Bedingungen?
    Ich finde 160 km definitiv zu wenig, da mit so einem Fahrzeug nicht nur morgens zur Arbeit und abends nach Hause gefahren wird.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.08.17 09:20 durch h3nNi.

  2. Re: Wie wurde denn die Reichweite ermittelt?

    Autor: Entchen 11.08.17 - 09:42

    "The average route for a medium duty commercial truck is 65 miles. The V8070 is designed to accommodate that route with an estimated range of 100 miles with 1,000’s of pounds of payload on a single charge."

    Es handelt sich hier nicht um einen PKW sondern dieses Fahrzeug ist als Lieferwagen im Städten auf optimierten Routen angedacht. Dabei werden keine langen Wege zurückgelegt, da der Lieferant sowieso immer aussteigen und das Paket zustellen muss. Lokalen Emissionen in Städten zu vermeiden ist definitiv begrüßenswert und in solchen Szenarien kann der Elektrontrieb viele seiner Vorteile ausspielen, ohne das die Nachteile relevant wären.

  3. Re: Wie wurde denn die Reichweite ermittelt?

    Autor: Rolf Schreiter 11.08.17 - 09:49

    Genau. Gerade auch diese ganzen Anlassvorgänge werden beim elektrischen Antrieb ja vermieden.
    Und bei der Reichweite, wie schon gesagt, gehen irgendwie viele davon aus dass man unbedingt 600 Kilometer oder wie viel am Tag schaffen muss. Lokale Firmen die in Städten aktiv sind brauchen aber zum liefern oft nicht diese Reichweite am Stück. (Ich muss nur mal an die Firma denken wo ich Jahrelang arbeitete, für den Außendienst bei den Kunden hätte so ein Elektrolieferfahrzeug locker gereicht.

  4. Re: Wie wurde denn die Reichweite ermittelt?

    Autor: chefin 11.08.17 - 09:54

    Lieferdienste dieser Art fahren am Tag 30-50km.

    Mit solchen Fahrzeugen fährt man nicht zur Arbeit und zurück. Da kannst du locker schonmal 200-300 euro Steuern bezahlen(ca 1000 mtl als Steuerprogression) wegen geldwerten Vorteil zuzüglich den verbrauchs und Wartungskosten anteilig.

    Folglich müssen sie vom Lager zum Kunden unterwegs sein. Fahr doch mal mit 40t in die Innenstädte. Auch ist das Auto nicht dazu gemacht, Überlandkleintransporte abzuwickeln. Dafür muss man weniger Payload, mehr Speed, mehr Akku haben. Wenn du heute Supermärkte in Großsstädten hast, Zentrumsnah, geht das nicht mehr mit LKWs. Kein Parkraum vorhanden, so einen 40 Tonner zu parken und zu entladen. Statt dessen liefert man an Aussenstellen, manchmal ein Supermarkt in den Randbezirken mit übergroßer Lagerfläche, dort wird der LKW entladen und die Kleintransporter übernehmen dann die Innenstadtfahrten.

    Schau dir mal Postautos an, die nach 15 Jahren 200.000km runter haben. Verteilt auf 4500 Tage (300 Tage x 15 Jahre). Man kommt gerade mal auf 44km Tagesschnitt. Hier und da im ländlichen Bereich kommt man auch mal auf 60-70km am Tag. Aber das wäre schon viel. Und viele Ausfallzeiten haben die nicht. Wartung findet alle 6 Monate für 2 Tage statt. Klaro, es mögen mal Montagsautos dabei sein, die deutlich mehr wartung verursachen. Die sind aber auch schnell abgestossen. Werden ersetzt und weiter verkauft.

  5. Re: Wie wurde denn die Reichweite ermittelt?

    Autor: Tantalus 11.08.17 - 10:03

    Entchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lokalen Emissionen in Städten zu vermeiden ist
    > definitiv begrüßenswert und in solchen Szenarien kann der Elektrontrieb
    > viele seiner Vorteile ausspielen, ohne das die Nachteile relevant wären.

    Richtig, und dazu kommt, dass eine Firma, die eine eigene Lieferflotte hat, i.d.R. auch einen eigenen Firmenparkplatz dafür besitzt, und dort problemlos eine passende Ladeinfrastruktur installieren kann.

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  6. Re: Wie wurde denn die Reichweite ermittelt?

    Autor: iKnow23 11.08.17 - 10:15

    Der Streetscooter von DHL schafft sogar nur 80km. Und ist dennoch gefragt. Da ich mal naiv davon ausgehe, das die bei DHL schon wissen, was so ein Fahrzeug leisten muss und mit 80km Reichweite zufrieden sind, scheint 160 auf einmal wie Luxus.

  7. Re: Wie wurde denn die Reichweite ermittelt?

    Autor: jim 11.08.17 - 10:16

    Eine eigene Ladeinfrastruktur dürfe obendrein bedeutend billiger im Unterhalt sein als eine eigene Tankanlage (früher durchaus üblich für Schweizer Firmen).
    Bei der Post war das einer der Gründe Motorroller durch Elektro-Dreiräder zu ersetzen. Fässer voll Benzin dürfen heutzutage nicht einfach in jeder Zweigstelle eingelagert werden wie früher üblich.

  8. Re: Wie wurde denn die Reichweite ermittelt?

    Autor: Dwalinn 11.08.17 - 10:30

    >die Kleintransporter übernehmen dann die Innenstadtfahrten.

    Also ich kann mich aus dem Stehgreif nicht daran erinnern schonmal gesehen zu haben wie eine Supermarktkette mit einen Kleintransporter beliefert wurde.... obwohl ich mir durchaus vorstellen kann das es solche Ausnahmen gibt.

    Meistens sehe ich dann eher mittelschwere Lkw (also 14 Tonner)

  9. Re: Wie wurde denn die Reichweite ermittelt?

    Autor: theFiend 11.08.17 - 10:48

    Bei der Reichweite wäre das ein ideales Handwerkerauto. Sicher gibt es da auch ausnahmen, aber viele sind doch lokal sehr begrenzt unterwegs, und fahren pro Tag eher deutlich unter 100 km.

    Hier ist dann, wie eingangs erwähnt, durchaus die Frage wie diese Reichweite ermittelt wurde. Mit der üblichen Handwerkerausstattung schleppt so ein Fahrzeug dann doch dauerhaft ganz schön Lasten mit, und sollte die 120-130 km dann nicht wesentlich unterschreiten (auch im Winter!).

  10. Re: Wie wurde denn die Reichweite ermittelt?

    Autor: Dwalinn 11.08.17 - 11:16

    Auf alle fälle, ich erinnere mich mal hier im Forum gelesen zu haben das das Problem bei den bisherigen e Fahrzeugen eher die höhe des Kasten war. Beim Gewicht hätte wohl auch ein Vito schon gereicht, nur brauchte es etwas Richtung Sprinter für die Regale an die man auch bequem rankommt.... Also genau was mit diesem Fahrzeug beschrieben wird.

  11. Re: Wie wurde denn die Reichweite ermittelt?

    Autor: thinksimple 11.08.17 - 11:17

    Der Ganzer E-Cell von Daimler hat auch "nur" 170km Reichweite. Für Lieferdienste wie Hermes,UPS und selbst für den Handerker reicht das innerstädtisch aus.

    Wenn ein Mensch immer online ist spricht man dann von einer KI?

  12. Re: Wie wurde denn die Reichweite ermittelt?

    Autor: PiranhA 11.08.17 - 11:18

    Dwalinn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >die Kleintransporter übernehmen dann die Innenstadtfahrten.
    >
    > Also ich kann mich aus dem Stehgreif nicht daran erinnern schonmal gesehen
    > zu haben wie eine Supermarktkette mit einen Kleintransporter beliefert
    > wurde.... obwohl ich mir durchaus vorstellen kann das es solche Ausnahmen
    > gibt.
    >
    > Meistens sehe ich dann eher mittelschwere Lkw (also 14 Tonner)

    Für Supermärkte ist der sicherlich zu klein. Aber für die ganzen kleinen Geschäfte, Döner-Buden, Restaurants, Bäckereien, Metzger, etc. reicht das vollkommen.

  13. Re: Wie wurde denn die Reichweite ermittelt?

    Autor: Dwalinn 11.08.17 - 13:42

    Das stimmt, bei kleinen Läden sehe ich häufiger Sprinter und bei Spätis reicht oft schon ein Vito oder etwas in Richtung Renault Kangoo.

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