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  1. Offene Fragen

    Autor: schnedan 08.12.19 - 09:20

    Welche Sensorik ist da verbaut... und die funktioniert sicher bei jedem Wetter?
    Ist die functional safety SW nach anerkannten Standards entwickelt und zertifiziert?

    Alleine der Balg der den Knick des "Zuges" schützt sieht auf dem Photo bissle billig aus. Will man mit sowas fahren oder die Straße teilen?

  2. Re: Offene Fragen

    Autor: DeVille 08.12.19 - 13:10

    CRRC ist keine chinesische Hinterhofklitsche sondern der mit Abstand weltgrößte Schienenfahrzeughersteller mit Werken u.a. in Springfield (MA, USA) und dem im August 2019 von Vossloh übernommenem Lokomotivwerk in Kiel. CRRC liefert in die ganze Welt, inzwischen auch Lokomotiven an die Deutsche Bahn. Du kannst also davon Ausgehen, das alle EN-Standards erfüllt sind.

    Zumindest Rundum-Video und RADAR wird an Sensorik eingesetzt. Zu den Wetterbedingungen hab ich nur das gefunden "The intelligent train has passed 13 tests in low temperatures and over icy roads before being delivered"

    Die beste Sensorik nutzt aber nichts, wenn Autofahrer meinen "Das passt noch" - Eine 120 Tonnen Straßenbahn bekommst du nunmal nicht innerhalb von drei Metern zum Stillstand. Dabei dürfte der ART sogar deutlich im Vorteil sein, da die schweren Drehgestelle entfallen und ein PKW nicht unter das Fahrwerk geraten kann.

    Die Deutschen ruhen sich zu sehr auf bisherigen Leistungen aus und trauen China viel zu wenig zu. Das mag mal berechtigt gewesen sein und natürlich gibt es immer noch Copycats und China-Schrott. Aber Sie holen in allen Bereichen (außer Menschenrechten) gewaltig auf.

  3. Re: Offene Fragen

    Autor: buttercookie42 09.12.19 - 10:50

    DeVille schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die beste Sensorik nutzt aber nichts, wenn Autofahrer meinen "Das passt
    > noch" - Eine 120 Tonnen Straßenbahn bekommst du nunmal nicht innerhalb von
    > drei Metern zum Stillstand. Dabei dürfte der ART sogar deutlich im Vorteil
    > sein, da die schweren Drehgestelle entfallen [...]

    Weniger Gewicht bedeutet zwar weniger Bewegungsenergie, die man beim Abbremsen irgendwie vernichten muss, aber bei einzelnen Gefahrenbremsungen aus straßenbahntypischen Geschwindigkeiten ist das Problem weniger relevant.
    Die tatsächlich begrenzenden Faktoren sind zum einen der Reibwert, wo Stahl auf Stahl tatsächlich schlechter abschneidet (was aber bei Straßenbahnen teilweise über die Magnetschienenbremse kompensiert wird), zum anderen die Fahrgäste selber: Schon bei den mit Stahl auf Stahl bei herkömmlichen Straßenbahnen möglichen Bremsverzögerungen (ca. 2,75 m/s²) kommt es bei Gefahrbremsungen öfters zu Stürzen, und wenn man die mit Gummireifen mögliche Verzögerung auch wirklich ausnutzt, wird die Lage da nicht besser (wobei das bei Bussen ja heute schon der Fall sein kann).

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