Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Automobil
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Chris Urmson: Google schließt…

Schwierige Situation

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Schwierige Situation

    Autor: Akiba 14.03.16 - 09:54

    Auf der einen Seite muss das google-Auto auf Erfahrungen zurückgreifen und "vermuten" das der Busfahrer es einreihen lässt. Menschen agieren ja auch so, sonst wartet man in manchen Situationen viel zu lange.

    Auf der anderen Seite haben Menschen für solche Situationen sicher immer noch viel mehr Feingefühl und bewerten viel mehr Parameter, teilweise auch unbewusst, als wie das google-Auto. Aus diesem Grund müsste das Auto noch defensiver fahren und eben langsamer vorankommen.

    Aber anscheinend ist man bereits soweit fortgeschritten das es jetzt an diese Situationen und um diese Fragen geht.

  2. Re: Schwierige Situation

    Autor: EWCH 14.03.16 - 10:00

    also ich wuerde nicht die Spur wechseln wenn ein Unfall dann nur durch Abbremsen des Hintermanns verhindert werden wuerde.
    Ausserdem verraet der Artikel nicht wie Google jetzt auf Enten jagende Omas reagiert.

  3. Re: Schwierige Situation

    Autor: Anonymer Nutzer 14.03.16 - 10:02

    EWCH schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ausserdem verraet der Artikel nicht wie Google jetzt auf Enten jagende Omas
    > reagiert.

    Besen raus und hinterher. Die einzig logische Verfahrensweise in so einem Fall.

  4. Re: Schwierige Situation

    Autor: ad (Golem.de) 14.03.16 - 10:03

    EWCH schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > also ich wuerde nicht die Spur wechseln wenn ein Unfall dann nur durch
    > Abbremsen des Hintermanns verhindert werden wuerde.
    > Ausserdem verraet der Artikel nicht wie Google jetzt auf Enten jagende Omas
    > reagiert.

    Es wartet, bis beide von der Straße sind :)

  5. Re: Schwierige Situation

    Autor: Niaxa 14.03.16 - 10:04

    Das Auto reagiert so, wie es ihm eingepflegt wurde. Sprich gar nicht. Es berechnet einen Wert und hält sich an die Anweisung die hinter dessen Ergebnis steht.

  6. Re: Schwierige Situation

    Autor: burzum 14.03.16 - 10:06

    Akiba schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auf der anderen Seite haben Menschen für solche Situationen sicher immer
    > noch viel mehr Feingefühl und bewerten viel mehr Parameter, teilweise auch
    > unbewusst, als wie das google-Auto. Aus diesem Grund müsste das Auto noch
    > defensiver fahren und eben langsamer vorankommen.

    Computer sind schon sehr, sehr lange schneller als Menschen, auch erfaßt das System definitiv mehr Parameter als wir, da es einen ganz anderen "Überblick" hat. Oder hast Du eine 360° Rundumsicht? Weder Du noch das Auto (zumindest aktuell) weiß wie rutschig genau die Fahrbahn ist sondern beide "Systeme" schätzen nur basierend auf Erfahrung. Ein Computer hat nur kein "Verständnis" wie wir, das ist das Problem. In der puren Leistung der Erfassung und Auswertung sind sie uns überlegen.

    Es gibt halt Situationen die nicht kalkulierbar sind, vor allem wenn andere Menschen daran beteiligt sind. Man könnte auch behaupten der Busfahrer habe sich verkalkuliert weil er nicht zeitig das Vorhaben des anderen Fahrzeugs bemerkt hat. Ich erinnere daran: Mit Fehlern anderer ist zu rechnen. Defensives Fahren und so weiter. Wenn mich irgendein Vollidiot schneidet muß ich zeitig reagieren, erkenne ich das nicht rechtzeitig und reagiere zu spät oder falsch kracht es.

    Es gibt ja die These, das wenn alle Autos autonom fahren würden, so gut wie keine Unfälle mehr passieren würden. Das halte ich auch für wahrscheinlich, denn der unberechenbare Faktor Mensch wird ausgenommen. Irgendwas würde immer noch passieren auf Grund unbekannter Faktoren, aber es wäre definitiv sicherer.

    Ash nazg durbatulûk, ash nazg gimbatul, ash nazg thrakatulûk agh burzum-ishi krimpatul.

  7. Re: Schwierige Situation

    Autor: Avarion 14.03.16 - 10:13

    Das mit dem Spurwechsel hast du in den USA häufiger das darauf gebaut wird das der Hinterman bremst. Z.B. haben viele Autobahnen keinen Beschleunigungsstreifen. Dort ist es üblich das der auf der Bahn etwas verzögert damit Leute reinziehen können.

    Ich bin da beim ersten Mal als Beifahrer fast gestorben vor Schiss.

  8. Re: Schwierige Situation

    Autor: unbuntu 14.03.16 - 10:18

    Eigentlich sollte sowas dem Googleauto vollkommen egal sein, da ein Moment beim Menschen für einen Computer ne halbe Ewigkeit ist. In der Zeit kann der Milliarden mal reagieren, analysieren und sich zur Not anders entscheiden. Daher hat ein Computer Vermutungen gar nicht nötig.

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  9. Re: Schwierige Situation

    Autor: wasdeeh 14.03.16 - 10:41

    Nope.

  10. Re: Schwierige Situation

    Autor: Niaxa 14.03.16 - 10:45

    Und wie es das tut. Beschäftige dich erst mal mit selbst lernenden Systemen und wie weit wir wirklich bei "autonomen" Systemen und neuronalen Netzen sind. Dann wirst dein "NOPE" schnell revidieren. ALLES ist vorgegeben. Auch was ein Fahrzeug lernen darf und was nicht. Auch wie es auf Situationen reagiert, die es bisher nicht einordnen kann. Alles.

  11. Re: Schwierige Situation

    Autor: rocnathan 14.03.16 - 10:57

    EWCH schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ausserdem verraet der Artikel nicht wie Google jetzt auf Enten jagende Omas
    > reagiert.

    Why did the duck-chasing granny cross the road?

  12. Re: Schwierige Situation

    Autor: Quantium40 14.03.16 - 11:11

    YMMD

    Nu brauch ich nur noch neuen Kaffee und einen Lappen, um den Monitor abzuwischen. :)

  13. Re: Schwierige Situation

    Autor: Slurpee 14.03.16 - 12:46

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Auto reagiert so, wie es ihm eingepflegt wurde. Sprich gar nicht. Es
    > berechnet einen Wert und hält sich an die Anweisung die hinter dessen
    > Ergebnis steht.


    Geht's noch ein bisschen allgemeiner und nichtssagender?

  14. Re: Schwierige Situation

    Autor: theonlyone 14.03.16 - 13:31

    Slurpee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Niaxa schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das Auto reagiert so, wie es ihm eingepflegt wurde. Sprich gar nicht. Es
    > > berechnet einen Wert und hält sich an die Anweisung die hinter dessen
    > > Ergebnis steht.
    >
    > Geht's noch ein bisschen allgemeiner und nichtssagender?

    Er sagt nur das ein Computer doch tatsächlich deterministisch Input nach Output wandelt.

    Wahnsinn ...

    Alles andere wäre ja auch etwas merkwürdig und ziemlich sinnfrei.


    Selbst eine Fuzzy Logik könnte man nutzen um Geschwindigkeiten einzuhalten.

    Den knallharte feste Werte sind da eher hinderlich.


    Einfaches Beispiel:

    Methode Geschwindigkeit regulieren:

    If Geschwindigkeit > X then
    Vom_Gas_gehen()
    If Geschwindigkeit > X && Abstand nach Vorn < Y then
    Bremsen()
    Else
    beschleunigen()

    Das mal ganz simpel.
    Wie stark gebremst wird hängt nochmal von mehr Faktoren ab. Umso weniger Bremsweg wir haben, umso stärker müssen wir bremsen, eventuell auch ausweichen.
    Intelligent wären wir, solche Situationen schon vorher zu vermeiden, weil wir bessere Sensoren haben die uns zu erkennen geben das eine solche Situation, die eine Vollbremsung bedeuten würde, einfach umgehen können (indem wir einfach schon viel früher vom Gas gehen).

    Demnach der Wert X für die Geschwindigkeit ist kein konstanter Wert, sondern der wird durch die Sensoren dynamisch ständig aktualisiert.

    Auch der Abstand nach Vorn ist keine Konstante, sondern wird auch durch die Sensoren ständig abgestimmt, abhängig von Wetter unseren Reifen und und und , umso mehr Sensor Daten wir haben umso bessere Entscheidungen können wir treffen.

    Bestimmte Gefahrensituationen können aber auch bedeuten das wir trotz Geschwindigkeitslimit beschleunigen sollten, die Regeln sind also nicht in Stein gemeiselt.


    Grundlegend muss sich ein Programmierer diese Gedanken machen, aber "fixe" Werte gibt hier keiner ein, das kann ein Neuronales Netz für uns optimieren und ein paar milliarden Simulationen durchlaufen lassen. Das Ergebnis ist dabei nicht statisch, alles hängt davon ab was unsere Sensoren melden und wir als Programmierer haben alle diese möglichen Fälle ganz sicher NICHT durchdacht, brauchen wir auch nicht.


    Will man noch mehr Intelligenz reinpacken kann man seine Strecke per Navigation plannen, aktuelle Stau Informationen mit einfließen lassen, Baustellen etc. pp. Mit Radar/Infrarot und was nicht allem seine Umgebung abscannen und seine Daten aktuell halten, dann läuft unsere kleine Prüfung X-millionen mal die Sekunde und wir können sehr schnell reagieren.


    Gibt man der Logik zu wenig Sensor Daten kann man keine gute Entscheidung treffen. Umso mehr Daten umso besser, diese sollten nach möglichkeit auch noch redundant sein, damit man Fehler in den Sensoren auch reduzieren kann.


    Und das ist alles noch sehr simpel gehalten, den das wäre grundsätzlich auch nur eine einfache modulare Lösung um die Geschwindigkeit zu regulieren und zu bremsen, das Gebiet muss man abstecken, aber die Optimierungen der Handlungsschritte übernimmt das Programm selbst.

  15. Re: Schwierige Situation

    Autor: wasdeeh 17.03.16 - 14:28

    Mach ich seit Jahren. Und deswegen: Nope, das ist schlicht falsch.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Bechtle Onsite Services GmbH, Karlsfeld
  2. Endress+Hauser Conducta GmbH+Co. KG, Gerlingen (bei Stuttgart)
  3. BWI GmbH, München
  4. ilum:e informatik ag, Mainz

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 12,99€
  2. 22,49€
  3. (-10%) 89,99€
  4. 3,40€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Change-Management: Die Zeiten, sie, äh, ändern sich
Change-Management
Die Zeiten, sie, äh, ändern sich

Einen Change zu wollen, gehört heute zum guten Ton in der Unternehmensführung. Doch ein erzwungener Wandel in der Firmenkultur löst oft keine Probleme und schafft sogar neue.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel

  1. IT-Jobs Der Amtsschimmel wiehert jetzt agil
  2. MINT Werden Frauen überfördert?
  3. Recruiting Wenn das eigene Wachstum zur Herausforderung wird

Minecraft Earth angespielt: Die Invasion der Klötzchen
Minecraft Earth angespielt
Die Invasion der Klötzchen

Kämpfe mit Skeletten im Stadtpark, Begegnungen mit Schweinchen im Einkaufszentrum: Golem.de hat Minecraft Earth ausprobiert. Trotz Sammelaspekten hat das AR-Spiel ein ganz anderes Konzept als Pokémon Go - aber spannend ist es ebenfalls.
Von Peter Steinlechner

  1. Microsoft Minecraft hat 112 Millionen Spieler im Monat
  2. Machine Learning Facebooks KI-Assistent hilft beim Bau von Minecraft-Werken
  3. Nvidia Minecraft bekommt Raytracing statt Super-Duper-Grafik

IT-Sicherheit: Auch kleine Netze brauchen eine Firewall
IT-Sicherheit
Auch kleine Netze brauchen eine Firewall

Unternehmen mit kleinem Geldbeutel verzichten häufig auf eine Firewall. Das sollten sie aber nicht tun, wenn ihnen die Sicherheit ihres Netzwerks wichtig ist.
Von Götz Güttich

  1. Anzeige Wo Daten wirklich sicher liegen
  2. Erasure Coding Das Ende von Raid kommt durch Mathematik
  3. Endpoint Security IT-Sicherheit ist ein Cocktail mit vielen Zutaten

  1. Samsung: 11-Milliarden-Dollar-Investition in Quantum-Dot-OLEDs
    Samsung
    11-Milliarden-Dollar-Investition in Quantum-Dot-OLEDs

    Weg von QLEDs und Micro-LEDs hin zu Quantum-Dot-OLEDs: Samsung investiert viel Geld in seine Q1-Linie, um dort Panels für 4K-HDR-Fernseher zu produzieren. Ab 2021 soll es losgehen.

  2. Huawei: "No Fiber - No Future"
    Huawei
    "No Fiber - No Future"

    Auf einem Forum der Festnetzbetreiber erklärt Huawei, dass 5G ohne Glasfaser keine Grundlage habe. Glasfaser sei die beste, vielleicht die einzige Wahl.

  3. OpenAI: Roboterarm löst Zauberwürfel einhändig
    OpenAI
    Roboterarm löst Zauberwürfel einhändig

    Zuerst in Tausenden parallelen Simulationen, dann in der echten Welt: Der Roboterarm von OpenAI kann bereits einen Zauberwürfel einhändig lösen. Gesteuert wird er von einer Software, die sich den Ablauf selbst beigebracht hat. Trotzdem ist das in der echten Welt noch eine Herausforderung.


  1. 11:13

  2. 11:00

  3. 10:51

  4. 10:35

  5. 10:13

  6. 10:09

  7. 10:00

  8. 08:10