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  5. › CO2-Ausstoß: Elektroautos sollen…

In drei Jahren

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  1. In drei Jahren

    Autor: schap23 12.02.18 - 09:59

    Bislang haben wir kaum Erfahrung, wie lange Elektroautos und insbesondere die Akkus im realen Betrieb halten. Bisher weiß man, daß Schnellladung Akkus auch schnell altern läßt. Entladen bis zur unteren Grenze ist auch nicht gut, aber kommt bei der Reichweite heutige Elektroautos sicher häufig vor.

    Also ein Vergleich nach 3 Jahren ist wenig aussagekräftig. Heutige Verbrenner halten ohne weiteres 10 bis 15 Jahre. Die Frage ist, wieviele Akkus in dem Zeitraum gebraucht werden. Erst dann macht so eine Rechnung irgendeinen Sinn.

  2. Re: In drei Jahren

    Autor: Sebbi 12.02.18 - 11:09

    schap23 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bislang haben wir kaum Erfahrung, wie lange Elektroautos und insbesondere
    > die Akkus im realen Betrieb halten. Bisher weiß man, daß Schnellladung
    > Akkus auch schnell altern läßt. Entladen bis zur unteren Grenze ist auch
    > nicht gut, aber kommt bei der Reichweite heutige Elektroautos sicher häufig
    > vor.
    >
    > Also ein Vergleich nach 3 Jahren ist wenig aussagekräftig. Heutige
    > Verbrenner halten ohne weiteres 10 bis 15 Jahre. Die Frage ist, wieviele
    > Akkus in dem Zeitraum gebraucht werden. Erst dann macht so eine Rechnung
    > irgendeinen Sinn.

    Ich frage mich gerade, ob du den Artikel wirklich gelesen hast. Die 3 Jahren beziehen sich auf den Zeitraum nachdem beide Antriebsarten im Durchschnitt gleich viel CO2 ausgestoßen haben.

    Der Akku überlebt in der Regel das Auto. Praktisch alle Hersteller geben 8 oder mehr Jahre Garantie und es gibt bereits Erfahrungen mit Akkus, die hunderttausende Kilometer drauf haben. Deshalb auch der Hinweis, den Akku nach der Autonutzung evtl. als Hausspeicher zu nutzen. 60-70% von 60 kWh (auch von 30 kWh) sind immer noch genug um Strom aus der Solaranlage für lange Zeit speichern zu können.

  3. Re: In drei Jahren

    Autor: lennartc 12.02.18 - 11:25

    Der ADAC hat doch schon einen Test gemacht mit dem Nissan Leaf von vor 5 Jahren. Der hatte über die Zeit und 80k Kilometer einen Kapazitätsverlust von 11%.
    https://www.focus.de/auto/elektroauto/adac-testet-nissan-leaf-batterie-alterung-elektroauto-reichweite-sinkt-nach-fuenf-jahren-auf-90-kilometer_id_7400203.html
    Klar auf 90km klingt böse, aber der hatte ja auch nur 113km Reichweite. Bei einem aktuellen Leaf wäre das dann von 300km auf 267km nach 5 Jahren, resp 237km nach 10 Jahren und 211km nach 15 Jahren. Wobei die Akkutechnik und das Lademanagement sich sicherlich auch verbessert hat und der Verschleiß beim Akku in der aktuellen Generation geringer ausfallen dürfte.
    Und nach 15 Jahren kann man den Akku dann trotzdem weiterhin als Energiespeicher nutzen mit ca 30kwh Restkapazität.

  4. Re: In drei Jahren

    Autor: henry86 12.02.18 - 12:09

    lennartc schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der ADAC hat doch schon einen Test gemacht mit dem Nissan Leaf von vor 5
    > Jahren. Der hatte über die Zeit und 80k Kilometer einen Kapazitätsverlust
    > von 11%.
    > www.focus.de

    Das kann man getrost in die Tonne kloppen. Der erste Leaf hatte keinerlei temperaturmanagement und sonstige wichtige funktionalität, die eine lange lebensdauer des akkus garantieren.

    Als Vergleich eignen sich Teslas besser. Dort gibt es Nutzer, die bereits über 300 000 km gefahren sind und de facto keinen Reichweitenverlust (6 % sind im Artikel angegeben, allerdings verliert jeder Akku nach Inbetriebnahme direkt 3 %, sodass man von max. 3 % echtem Verlust nach 300 000 km sprechen muss).

    https://ecomento.de/2016/10/28/320-000-kilometer-im-elektroauto-tesla-model-s/

    Fazit: Die Batterien halten ewig. Dieses ständige Gejammer von alternden Batterien, die ausgetauscht werden müssten, ist völliger käse. Es ist eher wahrscheinlich, dass irgendwann ein Auto geschrottet wird, und dass anschließend die Batterien in einem neuen Auto wiederverwendet werden. Das einzige, was das unwahrscheinlich macht, ist die Tatsache, dass nach 20 Jahren die Batteriezellentechnologie so stark verbessert ist, dass man die alten Batterien nicht mehr in einem Auto einbauen will, weil sie im Vergleich zu den neuen soviel schlechter sind.

    Aber als Stationärer Speicher werden die Dinger sicher noch ein sehr langes Leben führen.

  5. Re: In drei Jahren

    Autor: JackIsBlack 12.02.18 - 12:15

    Wenn Tesla auch mehr kWh in die Modelle einbaut als angegeben, dann ist es kein Wunder, dass die Akkus erstmal keinen Verlust aufweisen.

  6. Re: In drei Jahren

    Autor: DeathMD 12.02.18 - 12:29

    Ja macht auch Sinn. Wenn das Auto anzeigt es wäre zu 100 % geladen sind es tatsächlich eben nur 80 % und du umgehst damit schon einen der Gründe für eine verkürzte Akkulebensdauer.

    SSDs sind bspw. auch größer ausgelegt, weil die Flashbausteine irgendwann den Geist aufgeben.

    BRAWNDO: The Thirst Mutilator

    It's got Electrolytes



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.02.18 12:32 durch DeathMD.

  7. Re: In drei Jahren

    Autor: stiGGG 12.02.18 - 12:41

    JackIsBlack schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn Tesla auch mehr kWh in die Modelle einbaut als angegeben, dann ist es
    > kein Wunder, dass die Akkus erstmal keinen Verlust aufweisen.

    Das ist aber ein extrem wichtiger Punkt, der auch bei Tests von neuen EVs nie berücksichtigt wird. Denke das liegt daran, dass die Expertise der meisten Autojournalisten immer noch bei Zylindern und Endtöpfen liegt. Hoffe das ändert sich in Zukunft.
    Da wird ein Opel Ampera-E mit 60kWh angegeben, es sind aber nur 54kWh nutzbar. Im Tesla Model 3 LR ist eine 79kWH Batterie verbaut und 75kWh sind angegeben.

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