Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Automobil
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › CO2-Emissionen und Lithium: Ist das…

2 cents

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. 2 cents

    Autor: GwhE 10.07.19 - 20:45

    Also ich finde den Artikel zu einseitig.

    Kritik an was zu äußern heißt nicht es komplett abzulehnen.
    Brennstoffzelle mit Wasserstoff betrieben ist auch eine Form der E Mobilität. Es muss nicht immer ein Akku sein. Persönlich denke ich, daß sich bei LKWs eher die Brennstoffzelle durchsetzen wird. Da die Energie Dichte von Akkus einfach schlecht ist und der Ladeprozess physikalischen Grundlagen ausgesetzt ist.

    Und ich mag den Lesch auch nicht mehr, aber man stellt es sich einfach Mal vor. Alle die mit dem Auto zur Arbeit fahren hängen nach dem ankommen zum Laden an die Steckdose. Da kann es schon realistisch sein das dann 1 Mio Autos gleichzeitig geladen werden. Und das unser Stromnetz dafür nicht ausgelegt ist, ist ein Fakt. Entweder wir müssen unser Stromnetz dafür Trastisch umbauen, die Ladeleistung begrenzen oder uns noch was anderes einfallen lassen.

    Aber wie gesagt, ich denke das die Zukunft nicht aus einer einzigen Lösung bestehen wird.

  2. Re: 2 cents

    Autor: SJ 11.07.19 - 10:18

    GwhE schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Alle die mit dem Auto zur Arbeit fahren hängen nach dem ankommen zum
    > Laden an die Steckdose. Da kann es schon realistisch sein das dann 1 Mio
    > Autos gleichzeitig geladen werden.

    Du hast den Artikel nicht gelesen, denn auf diesen Punkt wird explizit eingegangen.

    --
    Wer all meine Fehler findet und die richtig zusammensetzt, erhält die geheime Formel wie man Eisen in Gold umwandeln kann.

  3. Re: 2 cents

    Autor: redmord 11.07.19 - 10:37

    SJ schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > GwhE schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Alle die mit dem Auto zur Arbeit fahren hängen nach dem ankommen zum
    > > Laden an die Steckdose. Da kann es schon realistisch sein das dann 1 Mio
    > > Autos gleichzeitig geladen werden.
    >
    > Du hast den Artikel nicht gelesen, denn auf diesen Punkt wird explizit
    > eingegangen.

    Es muss gar nicht mit Superlativen gerechnet werden. Schon Standorte mit einfachen Ladepunkten haben das Problem, dass sie das umliegende Stromnetz nur um bestimmte kW belasten dürfen, um die Grundversorgung der umliegenden Haushalte nicht zu gefährden. Das Netz ist nicht überall gleich gut ausgebaut. Wenn an einem einzigen Standort dutzende Ladesäulen vorhanden sind, die nutzbar sein sollen, muss gepuffert und gehaushaltet werden. Es gibt Unternehmen, die sich diesem Thema widmen und bei den Anbietern wünscht man sich die Fahrzeuge besser vernetzt zu bekommen, um intelligentes Loadbalancing machen zu können.

  4. Re: 2 cents

    Autor: Kay_Ahnung 11.07.19 - 10:43

    redmord schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > SJ schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > GwhE schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Alle die mit dem Auto zur Arbeit fahren hängen nach dem ankommen zum
    > > > Laden an die Steckdose. Da kann es schon realistisch sein das dann 1
    > Mio
    > > > Autos gleichzeitig geladen werden.
    > >
    > > Du hast den Artikel nicht gelesen, denn auf diesen Punkt wird explizit
    > > eingegangen.
    >
    > Es muss gar nicht mit Superlativen gerechnet werden. Schon Standorte mit
    > einfachen Ladepunkten haben das Problem, dass sie das umliegende Stromnetz
    > nur um bestimmte kW belasten dürfen, um die Grundversorgung der umliegenden
    > Haushalte nicht zu gefährden. Das Netz ist nicht überall gleich gut
    > ausgebaut. Wenn an einem einzigen Standort dutzende Ladesäulen vorhanden
    > sind, die nutzbar sein sollen, muss gepuffert und gehaushaltet werden. Es
    > gibt Unternehmen, die sich diesem Thema widmen und bei den Anbietern
    > wünscht man sich die Fahrzeuge besser vernetzt zu bekommen, um
    > intelligentes Loadbalancing machen zu können.

    Naja einzelne Supercharger Standorte sind ja kein Problem, meist sind diese vermutlich vor der Stadt auf Autobahnraststätten und können so leicht mit mehr Energie versorgt werden.
    Auch innerorts kann man einzelne Netze stärken, man schaue sich doch mal an wie schnell teilweise Glasfaser verlegt wird, da dürften Stromleitungen auch nicht wesentlich schwieriger sein.

  5. Re: 2 cents

    Autor: Kay_Ahnung 11.07.19 - 10:49

    GwhE schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also ich finde den Artikel zu einseitig.
    >
    > Kritik an was zu äußern heißt nicht es komplett abzulehnen.
    > Brennstoffzelle mit Wasserstoff betrieben ist auch eine Form der E
    > Mobilität. Es muss nicht immer ein Akku sein. Persönlich denke ich, daß
    > sich bei LKWs eher die Brennstoffzelle durchsetzen wird. Da die Energie
    > Dichte von Akkus einfach schlecht ist und der Ladeprozess physikalischen
    > Grundlagen ausgesetzt ist.
    >
    > Und ich mag den Lesch auch nicht mehr, aber man stellt es sich einfach Mal
    > vor. Alle die mit dem Auto zur Arbeit fahren hängen nach dem ankommen zum
    > Laden an die Steckdose. Da kann es schon realistisch sein das dann 1 Mio
    > Autos gleichzeitig geladen werden. Und das unser Stromnetz dafür nicht
    > ausgelegt ist, ist ein Fakt. Entweder wir müssen unser Stromnetz dafür
    > Trastisch umbauen, die Ladeleistung begrenzen oder uns noch was anderes
    > einfallen lassen.
    >
    > Aber wie gesagt, ich denke das die Zukunft nicht aus einer einzigen Lösung
    > bestehen wird.

    Lesch geht von 1 Millionen Fahrzeugen an einem 350 kw Supercharger aus. Bei deiner Variante, die nicht mal unwahrscheinlich ist, ein normaler Hausanschluss hat AFAIK 2-3 kw Leistung und wenn du dir ne Wallbox holst hast du 11-22 kw. Bei diesen Leistungen ist die nötige gesamtleistung wesentlich geringer. Dazu kommt noch das viele entweder schon auf der Arbeit oder unterwegs laden werden und deshalb nur wenig brauchen oder nachts laden, wo die Auslastung sowieso geringer ist.

  6. Re: 2 cents

    Autor: Clown 11.07.19 - 11:22

    GwhE schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also ich finde den Artikel zu einseitig.

    Find ich jetzt nicht. Man kann dem Autor vlt einen gewissen Bias unterstellen, das das wars mE auch schon.

    > Kritik an was zu äußern heißt nicht es komplett abzulehnen.

    Sicherlich nicht!

    > Brennstoffzelle mit Wasserstoff betrieben ist auch eine Form der E
    > Mobilität. Es muss nicht immer ein Akku sein.

    Vor dem Hintergrund, dass ein Brennstoffzellen-Fahrzeug ebenfalls einen (zugegebenermaßen kleinen) Akku mitführen muss, wirkt die Aussage überholt.

    > Persönlich denke ich, daß
    > sich bei LKWs eher die Brennstoffzelle durchsetzen wird. Da die Energie
    > Dichte von Akkus einfach schlecht ist und der Ladeprozess physikalischen
    > Grundlagen ausgesetzt ist.

    Bei LKW mag das durchaus Sinn ergeben. Ist immer die Frage, wie gut Akkus in den nächsten Jahren werden. Zudem sind LKW-Fahrer ja ohnehin an gewisse Standzeiten gebunden. Diese mit einem Ladestopp zu verbinden dürfte auf der Hand liegen.

    > Und ich mag den Lesch auch nicht mehr, aber man stellt es sich einfach Mal
    > vor. Alle die mit dem Auto zur Arbeit fahren hängen nach dem ankommen zum
    > Laden an die Steckdose. Da kann es schon realistisch sein das dann 1 Mio
    > Autos gleichzeitig geladen werden. Und das unser Stromnetz dafür nicht
    > ausgelegt ist, ist ein Fakt. Entweder wir müssen unser Stromnetz dafür
    > Trastisch umbauen, die Ladeleistung begrenzen oder uns noch was anderes
    > einfallen lassen.

    Nun, dass es eine Mehrbelastung ist, steht völlig außer Frage. Aber kaum jemand sollte andauernd seinen Akku im Auto mit einer Schnellladung aufladen. Akkuschonender ist es mit einem einfachen Schukostecker.
    Zudem ist genau im Zusammenhang mit der nötigen Mehrbelastung die große Frage, warum dann gerade auf Wasserstoff als Alternative gesetzt werden soll. Gegeben die Produktion wird in Zukunft auf Elektrolyse umgestellt (und das wäre nötig), braucht man deutlich mehr Strom für die Produktion, um dann den Wasserstoff erst zum Verbraucher zu bringen, um dort in einer Brennstoffzelle mit mittelmäßigem Wirkungsgrad wieder in Energie umgewandelt zu werden.

    > Aber wie gesagt, ich denke das die Zukunft nicht aus einer einzigen Lösung
    > bestehen wird.

    Vlt nicht, sinnvoll wäre es aber schon, nicht auf viele Lösungen zu setzen.

    Blizzard: "You guys don't have phones?" ~ Bethesda: "You guys don't have friends?" ~ EA: "You guys don't have wallets?"

  7. Re: 2 cents

    Autor: redmord 11.07.19 - 14:03

    Kay_Ahnung schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > redmord schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > SJ schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > GwhE schrieb:
    > > >
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > >
    > > > -----
    > > > > Alle die mit dem Auto zur Arbeit fahren hängen nach dem ankommen zum
    > > > > Laden an die Steckdose. Da kann es schon realistisch sein das dann 1
    > > Mio
    > > > > Autos gleichzeitig geladen werden.
    > > >
    > > > Du hast den Artikel nicht gelesen, denn auf diesen Punkt wird explizit
    > > > eingegangen.
    > >
    > > Es muss gar nicht mit Superlativen gerechnet werden. Schon Standorte mit
    > > einfachen Ladepunkten haben das Problem, dass sie das umliegende
    > Stromnetz
    > > nur um bestimmte kW belasten dürfen, um die Grundversorgung der
    > umliegenden
    > > Haushalte nicht zu gefährden. Das Netz ist nicht überall gleich gut
    > > ausgebaut. Wenn an einem einzigen Standort dutzende Ladesäulen vorhanden
    > > sind, die nutzbar sein sollen, muss gepuffert und gehaushaltet werden.
    > Es
    > > gibt Unternehmen, die sich diesem Thema widmen und bei den Anbietern
    > > wünscht man sich die Fahrzeuge besser vernetzt zu bekommen, um
    > > intelligentes Loadbalancing machen zu können.
    >
    > Naja einzelne Supercharger Standorte sind ja kein Problem, meist sind diese
    > vermutlich vor der Stadt auf Autobahnraststätten und können so leicht mit
    > mehr Energie versorgt werden.
    > Auch innerorts kann man einzelne Netze stärken, man schaue sich doch mal an
    > wie schnell teilweise Glasfaser verlegt wird, da dürften Stromleitungen
    > auch nicht wesentlich schwieriger sein.

    Beim Netzthema der Elektromobilität geht es ja nicht um einige Nutzer sondern um den breiten Einsatz. Und wenn Abends an einem Häuserblock 20 Autos angeschlossen werden, können die nicht alle 11 kW ziehen, aber jemand, der später wieder los will, braucht vielleicht eine bestimmte Reichweite. Hier ist es bereits sehr schwer den richtigen Ladezustand zu berücksichtigen, weil man ihn nicht immer einfach auslesen kann. Das heißt alle 20 Autos wollen 11 kW haben obwohl evtl. fast alle zu 80 % geladen sind und 10h Zeit haben.
    Es soll für den Nutzer auch kalkulierbar sein.

    Und diese "Supercharger" sind aktuell alle an strategisch günstigen Orten platziert. Das hört aber auch ganz schnell auf sobald der Bedarf wächst. Wir können nicht aus dem Netz ziehen wie wir wollen und Autos stehen bei der Hackordnung ganz hinten.
    Wenn im ganzen Dorf Autos geladen werden, wo willst du noch die Kapazität für die zwei Schnelllader her ziehen.. wir haben hier noch kein Loadbalancing.
    Dass bald jeder mit 11-50 kW in seiner Garage oder am Straßenrand laden kann wann er will, ist eine besondere Herausforderung und benötigt eine grundlegende Modernisierung wie Smartgrid oder managed Knotenpunkte.

    Wer meint, dass man dann einfach ausbaut, soll das erstmal durchrechnen und Tiefbau-Kapazitäten finden. Das Netz muss für ganz andere Peaks ausgebaut werden. Dies betrifft die gesamte Kette. Die Nummer, dass man einfach nur die jährliche Gesamtlast betrachtet, ist eine Milchmädchen-Rechnung.

    Ihr kennt das doch alle aus dem DSL- und Kabelnetz. Beim Thema Elektroauto verhält es sich grundsätzlich recht ähnlich.

    Die Anforderungen und kommenden Probleme gegenüber des Stromnetzes bei breiter Nutzung sollte man bei aller Begeisterung nicht unter den Teppich kehren. Das könnte sonst böse nach hinten losgehen.

  8. Re: 2 cents

    Autor: Kay_Ahnung 11.07.19 - 14:20

    redmord schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kay_Ahnung schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > redmord schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > SJ schrieb:
    > > >
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > >
    > > > -----
    > > > > GwhE schrieb:
    > > > >
    > > >
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > >
    > > >
    > > > > -----
    >>>.....
    >
    > Beim Netzthema der Elektromobilität geht es ja nicht um einige Nutzer
    > sondern um den breiten Einsatz. Und wenn Abends an einem Häuserblock 20
    > Autos angeschlossen werden, können die nicht alle 11 kW ziehen, aber
    > jemand, der später wieder los will, braucht vielleicht eine bestimmte
    > Reichweite. Hier ist es bereits sehr schwer den richtigen Ladezustand zu
    > berücksichtigen, weil man ihn nicht immer einfach auslesen kann. Das heißt
    > alle 20 Autos wollen 11 kW haben obwohl evtl. fast alle zu 80 % geladen
    > sind und 10h Zeit haben.
    > Es soll für den Nutzer auch kalkulierbar sein.

    Ich finde auch das 11 kW nicht für jeden nötig sind, 2-3 kW reichen für die meisten vollkommend aus. 10 h bei 3 kW sind genug Reichweite für 100-150 km, wenn man mehr braucht kann man auch ein paar Minuten am Supercharger stehen oder langfristig gesehen beim Arbeitgeber oder beim Supermarkt (beim Einkauf) laden. Außerdem stehen manche Autos ja auch länger als 10 h z.B. wenn jemand teilzeit macht oder am WE oder aus anderen Gründen, dann sind die Autos teilweise schon aufgeladen und brauchen nichts mehr.

    > Und diese "Supercharger" sind aktuell alle an strategisch günstigen Orten
    > platziert. Das hört aber auch ganz schnell auf sobald der Bedarf wächst.
    > Wir können nicht aus dem Netz ziehen wie wir wollen und Autos stehen bei
    > der Hackordnung ganz hinten.
    > Wenn im ganzen Dorf Autos geladen werden, wo willst du noch die Kapazität
    > für die zwei Schnelllader her ziehen.. wir haben hier noch kein
    > Loadbalancing.
    > Dass bald jeder mit 11-50 kW in seiner Garage oder am Straßenrand laden
    > kann wann er will, ist eine besondere Herausforderung und benötigt eine
    > grundlegende Modernisierung wie Smartgrid oder managed Knotenpunkte.

    Es muss auch nicht jeder mit 11-50 kW Laden. Solche Ladeleistung kann man an bestimmten Punkten machen die man dann mit größeren Leitungen versorgt z.B. beim Arbeitgeber oder Supermarkt. (gerade wenn man beim Arbeitgeber lädt, kann man dort Smarte Ladesysteme einsetzen, z.B. das jeder Arbeitnehmer nur das lädt was er braucht um z.B. nach hause zu kommen)
    Theoretisch könnte man z.B. auch Parkhäuser so versorgen und diese direkt ans Hochspannungsnetz anschließen bzw. dort Smarte Ladesysteme einsetzen.

    > Wer meint, dass man dann einfach ausbaut, soll das erstmal durchrechnen und
    > Tiefbau-Kapazitäten finden. Das Netz muss für ganz andere Peaks ausgebaut
    > werden. Dies betrifft die gesamte Kette. Die Nummer, dass man einfach nur
    > die jährliche Gesamtlast betrachtet, ist eine Milchmädchen-Rechnung.
    >
    > Ihr kennt das doch alle aus dem DSL- und Kabelnetz. Beim Thema Elektroauto
    > verhält es sich grundsätzlich recht ähnlich.

    Stimmt die Tiefbau-Kapazitäten dürften tatsächlich problematisch werden (wie man beim Glasfaserausbau sieht) diese müssen mittelfristig deutlich erhöht werden. Die Jährliche gesamtlast ist schonmal ein guter anhaltspunkt, man muss halt an einzelnen Stellen für Peaks vorsorgen (siehe meine Beispiele weiter oben)

    > Die Anforderungen und kommenden Probleme gegenüber des Stromnetzes bei
    > breiter Nutzung sollte man bei aller Begeisterung nicht unter den Teppich
    > kehren. Das könnte sonst böse nach hinten losgehen.

    Volle zustimmung, aber das ist schaffbar.

  9. Re: 2 cents

    Autor: E-Mover 12.07.19 - 10:13

    Das Thema Stromnetz und dessen Ausbau sollte man vielleicht den Profis überlassen. Und da gibt es schon einige durch die Energieversorger durchgeführte Studien, die eigentlich alle zum gleichen Ergebnis kommen (sinngemäß):
    - Ja, es wird an manchen Standorten Engpässe geben, die man mit Netzausbau oder intelligentem Lastmanagement gut in den Griff bekommen kann.
    - Die Kosten für einen sukzessiven Netzausbau bzw. Netzanpassungen sind vergleichsweise gering, da an vielen Stellen ohnehin nachgebessert werden müsste.

    Nachzulesen beispielsweise bei RWE.

    Also: Schön, dass sich der Deutsche immer zuerst mal Sorgen macht! Bis die Engpässe, die noch dazu sehr lokal zu erwarten sind, auftreten sollte aber in den meisten Fällen schon Abhilfe geschaffen sein.

    Schnelllader hängen übrigens immer im Mittelspannungsnetz (sind so schon geplant), sonst würde das ja gar nicht funktionieren!

  10. Re: 2 cents

    Autor: osolemiox 12.07.19 - 10:20

    E-Mover schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Thema Stromnetz und dessen Ausbau sollte man vielleicht den Profis
    > überlassen. Und da gibt es schon einige durch die Energieversorger
    > durchgeführte Studien, die eigentlich alle zum gleichen Ergebnis kommen
    > (sinngemäß):
    > - Ja, es wird an manchen Standorten Engpässe geben, die man mit Netzausbau
    > oder intelligentem Lastmanagement gut in den Griff bekommen kann.
    > - Die Kosten für einen sukzessiven Netzausbau bzw. Netzanpassungen sind
    > vergleichsweise gering, da an vielen Stellen ohnehin nachgebessert werden
    > müsste.
    >
    > Nachzulesen beispielsweise bei RWE.
    >
    > Also: Schön, dass sich der Deutsche immer zuerst mal Sorgen macht! Bis die
    > Engpässe, die noch dazu sehr lokal zu erwarten sind, auftreten sollte aber
    > in den meisten Fällen schon Abhilfe geschaffen sein.
    >
    > Schnelllader hängen übrigens immer im Mittelspannungsnetz (sind so schon
    > geplant), sonst würde das ja gar nicht funktionieren!

    Kosten für den Netzausbau sind gering? :D die völlig überflüssigen neuen Stromtrassen kosten alleine bereits > 35 Miliarden Euro. Mit demselben Geld könnte man die gesamte in Deutschland installierte Windkraft-Leistung verdoppeln - dezentral!!!

  11. Re: 2 cents

    Autor: Kay_Ahnung 12.07.19 - 10:42

    osolemiox schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > E-Mover schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das Thema Stromnetz und dessen Ausbau sollte man vielleicht den Profis
    > > überlassen. Und da gibt es schon einige durch die Energieversorger
    > > durchgeführte Studien, die eigentlich alle zum gleichen Ergebnis kommen
    > > (sinngemäß):
    > > - Ja, es wird an manchen Standorten Engpässe geben, die man mit
    > Netzausbau
    > > oder intelligentem Lastmanagement gut in den Griff bekommen kann.
    > > - Die Kosten für einen sukzessiven Netzausbau bzw. Netzanpassungen sind
    > > vergleichsweise gering, da an vielen Stellen ohnehin nachgebessert
    > werden
    > > müsste.
    > >
    > > Nachzulesen beispielsweise bei RWE.
    > >
    > > Also: Schön, dass sich der Deutsche immer zuerst mal Sorgen macht! Bis
    > die
    > > Engpässe, die noch dazu sehr lokal zu erwarten sind, auftreten sollte
    > aber
    > > in den meisten Fällen schon Abhilfe geschaffen sein.
    > >
    > > Schnelllader hängen übrigens immer im Mittelspannungsnetz (sind so schon
    > > geplant), sonst würde das ja gar nicht funktionieren!
    >
    > Kosten für den Netzausbau sind gering? :D die völlig überflüssigen neuen
    > Stromtrassen kosten alleine bereits > 35 Miliarden Euro. Mit demselben Geld
    > könnte man die gesamte in Deutschland installierte Windkraft-Leistung
    > verdoppeln - dezentral!!!

    Die Stromtrassen sind aber etwas anderes als der Stromnetzausbau für die Schnelllader. Außerdem wird das nur so teuer weil sich manche Bundesländer (nicht nur Bayern) so anstellen weswegen viele Leitungen unter die Erde verlegt werden müsssen.
    Bei Netzausbau wegen E-Autos sind AFAIK eher die Mittelspannungsnetze bzw. die Netze in den Städten gemeint.

  12. Re: 2 cents

    Autor: E-Mover 12.07.19 - 10:45

    osolemiox schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Kosten für den Netzausbau sind gering? :D die völlig überflüssigen neuen
    > Stromtrassen kosten alleine bereits > 35 Miliarden Euro. Mit demselben Geld
    > könnte man die gesamte in Deutschland installierte Windkraft-Leistung
    > verdoppeln - dezentral!!!

    Wogegen ich nichts hätte!

    Und die Rede war hier by the way vom lokalen Netzausbau, nicht von Langstreckeninfrastruktur.

  13. Re: 2 cents

    Autor: PiranhA 12.07.19 - 12:08

    osolemiox schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kosten für den Netzausbau sind gering? :D die völlig überflüssigen neuen
    > Stromtrassen kosten alleine bereits > 35 Miliarden Euro. Mit demselben Geld
    > könnte man die gesamte in Deutschland installierte Windkraft-Leistung
    > verdoppeln - dezentral!!!

    Bei der Diskussion muss man zwischen Energiewende und Mobilitätswende unterscheiden. Die Stromtrassen sind wegen dem Umstieg auf erneuerbare Energiequellen nötig, nicht wegen dem Strombedarf für Elektroautos. Die Energiewende ist da die größere Herausforderung.
    Auf dem ersten Blick könnte man meinen, dass die zwei Ziele sich gegenseitig behindern. Aber indem man ausrangierte Akkus und Ersatzteile zur Stabilisierung des Stromnetzes nutzt, kann man auch überschüssigen Strom für die nächste Windflaute zwischenspeichern.

  14. Re: 2 cents

    Autor: osolemiox 12.07.19 - 12:20

    E-Mover schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > osolemiox schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > >
    > > Kosten für den Netzausbau sind gering? :D die völlig überflüssigen neuen
    > > Stromtrassen kosten alleine bereits > 35 Miliarden Euro. Mit demselben
    > Geld
    > > könnte man die gesamte in Deutschland installierte Windkraft-Leistung
    > > verdoppeln - dezentral!!!
    >
    > Wogegen ich nichts hätte!
    >
    > Und die Rede war hier by the way vom lokalen Netzausbau, nicht von
    > Langstreckeninfrastruktur.

    Schon klar, aber Netzausbau ist teuer. Die Netzentgelte auf der Stromrechnung werden steigen - und zwar für alle, nicht nur PKW-Nutzer.

  15. Re: 2 cents

    Autor: osolemiox 12.07.19 - 12:25

    PiranhA schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > osolemiox schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Kosten für den Netzausbau sind gering? :D die völlig überflüssigen neuen
    > > Stromtrassen kosten alleine bereits > 35 Miliarden Euro. Mit demselben
    > Geld
    > > könnte man die gesamte in Deutschland installierte Windkraft-Leistung
    > > verdoppeln - dezentral!!!
    >
    > Bei der Diskussion muss man zwischen Energiewende und Mobilitätswende
    > unterscheiden. Die Stromtrassen sind wegen dem Umstieg auf erneuerbare
    > Energiequellen nötig

    Sind sie eben nicht, das ist ja der Witz. Eine dezentrale Energiewende ist ökologisch und ökonomisch wesentlich sinnvoller. Erzeuger möglichst nahe am Verbraucher, kein Netzausbau erforderlich (sogar teilweiser Netzrückbau möglich, wogegen die Netzbetreiber natürlich etwas haben!) und großtechnische Pufferung überschüssigen Stroms mittels Power2Gas.

    > nicht wegen dem Strombedarf für Elektroautos. Die
    > Energiewende ist da die größere Herausforderung.
    > Auf dem ersten Blick könnte man meinen, dass die zwei Ziele sich
    > gegenseitig behindern. Aber indem man ausrangierte Akkus und Ersatzteile
    > zur Stabilisierung des Stromnetzes nutzt, kann man auch überschüssigen
    > Strom für die nächste Windflaute zwischenspeichern.

    Kann man auch mit Akkus, ist aber viel teurer, ob ausrangiert oder nicht. Akkus eignen sich nicht dafür, Windflauten zu überbrücken, sie sind lediglich bei kurzen Spitzen sinnvoll. Power2Gas lautet die Devise.

  16. Re: 2 cents

    Autor: redmord 12.07.19 - 13:46

    osolemiox schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > PiranhA schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > osolemiox schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Kosten für den Netzausbau sind gering? :D die völlig überflüssigen
    > neuen
    > > > Stromtrassen kosten alleine bereits > 35 Miliarden Euro. Mit demselben
    > > Geld
    > > > könnte man die gesamte in Deutschland installierte Windkraft-Leistung
    > > > verdoppeln - dezentral!!!
    > >
    > > Bei der Diskussion muss man zwischen Energiewende und Mobilitätswende
    > > unterscheiden. Die Stromtrassen sind wegen dem Umstieg auf erneuerbare
    > > Energiequellen nötig
    >
    > Sind sie eben nicht, das ist ja der Witz. Eine dezentrale Energiewende ist
    > ökologisch und ökonomisch wesentlich sinnvoller. Erzeuger möglichst nahe am
    > Verbraucher, kein Netzausbau erforderlich (sogar teilweiser Netzrückbau
    > möglich, wogegen die Netzbetreiber natürlich etwas haben!) und
    > großtechnische Pufferung überschüssigen Stroms mittels Power2Gas.
    >
    > > nicht wegen dem Strombedarf für Elektroautos. Die
    > > Energiewende ist da die größere Herausforderung.
    > > Auf dem ersten Blick könnte man meinen, dass die zwei Ziele sich
    > > gegenseitig behindern. Aber indem man ausrangierte Akkus und Ersatzteile
    > > zur Stabilisierung des Stromnetzes nutzt, kann man auch überschüssigen
    > > Strom für die nächste Windflaute zwischenspeichern.
    >
    > Kann man auch mit Akkus, ist aber viel teurer, ob ausrangiert oder nicht.
    > Akkus eignen sich nicht dafür, Windflauten zu überbrücken, sie sind
    > lediglich bei kurzen Spitzen sinnvoll. Power2Gas lautet die Devise.

    Ökostrom ja, aber nicht vor meiner Haustür! ;-)

  17. Re: 2 cents

    Autor: E-Mover 12.07.19 - 16:02

    osolemiox schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...
    > Kann man auch mit Akkus, ist aber viel teurer, ob ausrangiert oder nicht.
    > Akkus eignen sich nicht dafür, Windflauten zu überbrücken, sie sind
    > lediglich bei kurzen Spitzen sinnvoll. Power2Gas lautet die Devise.

    Was meinst Du genau mit „kurz“? Ein paar Tage sind möglich, zumal eine Flaute meist mit klarem Himmel (also guter Solarausbeute) einhergeht. Das Sommer/Winter Gefälle lässt sich natürlich nicht mit Akkus überbrücken.

  18. Re: 2 cents

    Autor: osolemiox 13.07.19 - 11:18

    E-Mover schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > osolemiox schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ...
    > > Kann man auch mit Akkus, ist aber viel teurer, ob ausrangiert oder
    > nicht.
    > > Akkus eignen sich nicht dafür, Windflauten zu überbrücken, sie sind
    > > lediglich bei kurzen Spitzen sinnvoll. Power2Gas lautet die Devise.
    >
    > Was meinst Du genau mit „kurz“? Ein paar Tage sind möglich,
    > zumal eine Flaute meist mit klarem Himmel (also guter Solarausbeute)
    > einhergeht. Das Sommer/Winter Gefälle lässt sich natürlich nicht mit Akkus
    > überbrücken.

    Na, siehst du.

  19. Re: 2 cents

    Autor: E-Mover 13.07.19 - 11:46

    osolemiox schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > E-Mover schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > osolemiox schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > ...
    > > > Kann man auch mit Akkus, ist aber viel teurer, ob ausrangiert oder
    > > nicht.
    > > > Akkus eignen sich nicht dafür, Windflauten zu überbrücken, sie sind
    > > > lediglich bei kurzen Spitzen sinnvoll. Power2Gas lautet die Devise.
    > >
    > > Was meinst Du genau mit „kurz“? Ein paar Tage sind möglich,
    > > zumal eine Flaute meist mit klarem Himmel (also guter Solarausbeute)
    > > einhergeht. Das Sommer/Winter Gefälle lässt sich natürlich nicht mit
    > Akkus
    > > überbrücken.
    >
    > Na, siehst du.

    Na sehe ich was?

  20. Re: 2 cents

    Autor: osolemiox 13.07.19 - 11:50

    E-Mover schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Sommer/Winter Gefälle lässt sich natürlich nicht
    > mit Akkus überbrücken.

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. ifp l Personalberatung Managementdiagnostik, Raum Norddeutschland
  2. KDO Service GmbH, Oldenburg
  3. Proximity Technology GmbH, Hamburg
  4. BWI GmbH, Berlin, München, Nürnberg, Rheinbach

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 529,00€
  2. 274,00€
  3. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


In eigener Sache: Neue Workshops zu agilem Arbeiten und Selbstmanagement
In eigener Sache
Neue Workshops zu agilem Arbeiten und Selbstmanagement

Wir haben in unserer Leserumfrage nach Wünschen für Weiterbildungsangebote gefragt. Hier ist das Ergebnis: Zwei neue Workshops widmen sich der Selbstorganisation und gängigen Fehlern beim agilen Arbeiten - natürlich extra für IT-Profis.

  1. In eigener Sache ITler und Board kommen zusammen
  2. In eigener Sache Herbsttermin für den Kubernetes-Workshop steht
  3. Golem Akademie Golem.de startet Angebote zur beruflichen Weiterbildung

In eigener Sache: Golem.de bietet Seminar zu TLS an
In eigener Sache
Golem.de bietet Seminar zu TLS an

Der Verschlüsselungsexperte und Golem.de-Redakteur Hanno Böck gibt einen Workshop zum wichtigsten Verschlüsselungsprotokoll im Netz. Am 24. und 25. September klärt er Admins, Pentester und IT-Sicherheitsexperten in Berlin über Funktionsweisen und Gefahren von TLS auf.

  1. In eigener Sache Zweiter Termin für Kubernetes-Seminar
  2. Leserumfrage Wie können wir dich unterstützen?
  3. In eigener Sache Was du schon immer über Kubernetes wissen wolltest

Mobilfunktarife fürs IoT: Die Dinge ins Internet bringen
Mobilfunktarife fürs IoT
Die Dinge ins Internet bringen

Kabellos per Mobilfunk bringt man smarte Geräte am leichtesten ins Internet der Dinge. Dafür haben deutsche Netzanbieter Angebote für Unternehmen wie auch für Privatkunden.
Von Jan Raehm

  1. Smart Lock Forscher hacken Türschlösser mit einfachen Mitteln
  2. Brickerbot 2.0 Neue Schadsoftware möchte IoT-Geräte zerstören
  3. Abus-Alarmanlage RFID-Schlüssel lassen sich klonen

  1. TLS-Zertifikat: Gesamter Internetverkehr in Kasachstan kann überwacht werden
    TLS-Zertifikat
    Gesamter Internetverkehr in Kasachstan kann überwacht werden

    In Kasachstan müssen Internetnutzer ab sofort ein spezielles TLS-Zertifikat installieren, um verschlüsselte Webseiten aufrufen zu können. Das Zertifikat ermöglicht eine staatliche Überwachung des gesamten Internetverkehrs in dem Land.

  2. Ari 458: Elektro-Lieferwagen aus Leipzig kostet knapp 14.000 Euro
    Ari 458
    Elektro-Lieferwagen aus Leipzig kostet knapp 14.000 Euro

    Ari 458 ist ein kleiner Lieferwagen mit Elektroantrieb, den der Hersteller mit Aufbauten für verschiedene Einsatzzwecke anbietet. Die Ausstattung ist einfach, dafür ist das Auto günstig.

  3. Quake: Tim Willits verlässt id Software
    Quake
    Tim Willits verlässt id Software

    Seit 24 Jahren ist Tim Willits einer der entscheidenden Macher bei id Software, nun kündigt er seinen Rückzug an. Was er künftig vorhat, will der ehemalige Leveldesigner und studierte Computerwissenschaftler erst nach der Quakecon verraten.


  1. 17:52

  2. 15:50

  3. 15:24

  4. 15:01

  5. 14:19

  6. 13:05

  7. 12:01

  8. 11:33