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In drei Jahren...

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  1. In drei Jahren...

    Autor: Micki 15.09.17 - 11:25

    ...kann so viel passieren.
    Dieses Auto werden wir nie sehen.
    Am ende verkaufen sie uns einfach eine elektrische A-Klasse.

    Diese Versprechen unserer Autobauer auf den Messen sind nur noch lächerlich.

    Ich habe mir gerade einen Golf GTE geholt. Die Technologie ist da. Macht da einfach solide weiter....
    In drei Jahren... who the fuck cares...

  2. Re: In drei Jahren...

    Autor: Dwalinn 15.09.17 - 11:33

    >In drei Jahren... who the fuck cares...

    Ich! Warum sollte man sich auch nicht dafür interessieren? Ich kann mir doch einfach mal nette Sachen angucken ohne das sie es auch wirklich geben wird (und selbst wenn würde ich sie mir nicht kaufen)

    Wenn du auf sowas nicht stehst darfst du nicht zu solchen Messen gehen. Das ist nicht die Gamescom wo man fast fertige Sachen sieht sondern eher wie die IFA wo man sehen kann was möglich ist und wie man was machen kann... und ja hin und wieder wird das sogar Marktreif.

  3. Re: In drei Jahren...

    Autor: subjord 15.09.17 - 11:37

    Die Autoindustrie ist zum Glück für die Deutschen deutlich langsamer als die Smartphone Industrie.
    Microsoft hat auch nur ein paar Jahre gebraucht um mit windows phone 7 oder eher mit windows phone 8 einen ebenbürtigen Wettbewerber aufzustellen. Allerdings auch nur einen Wettbewerber, der mit der Konkurrenz von 2 Jahren früher mithalten konnte.

  4. Re: In drei Jahren...

    Autor: picaschaf 15.09.17 - 11:40

    subjord schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Autoindustrie ist zum Glück für die Deutschen deutlich langsamer als
    > die Smartphone Industrie.
    > Microsoft hat auch nur ein paar Jahre gebraucht um mit windows phone 7 oder
    > eher mit windows phone 8 einen ebenbürtigen Wettbewerber aufzustellen.
    > Allerdings auch nur einen Wettbewerber, der mit der Konkurrenz von 2 Jahren
    > früher mithalten konnte.


    Und dann unter anderem deswegen wieder in der Versenkung verschwunden ist.

  5. Re: In drei Jahren...

    Autor: tobster 15.09.17 - 12:42

    Ich würde mir wünschen, das Leute, welche solche Beiträge verfassen, sich mal darüber informieren, wie lange es braucht ein neues Automodell zu erstellen. Dabei ist nicht der schnöde Zusammenbau am Fließband gemeint. Da gibt es durchaus einige vorhergehende Schritte und das ganze braucht so seine Zeit. Neben Presswerkzeugen für Karosserie fällt auch die Steuergeräte-Software nicht vom Himmel.

  6. Re: In drei Jahren...

    Autor: picaschaf 15.09.17 - 13:05

    tobster schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich würde mir wünschen, das Leute, welche solche Beiträge verfassen, sich
    > mal darüber informieren, wie lange es braucht ein neues Automodell zu
    > erstellen. Dabei ist nicht der schnöde Zusammenbau am Fließband gemeint. Da
    > gibt es durchaus einige vorhergehende Schritte und das ganze braucht so
    > seine Zeit. Neben Presswerkzeugen für Karosserie fällt auch die
    > Steuergeräte-Software nicht vom Himmel.

    Fällt nicht vom Himmel, ja. Aber dauert auch keine 10 Jahre außer ein vertrockneter deutscher Konzern fässt es an.
    Und das Meiste an den heutigen Autos von VW, BMW, etc. kommt sowieso von den Zulieferern. Die „Hersteller“ selbst schrauben nur noch Fertigteile zusammen.

  7. Re: In drei Jahren...

    Autor: benjiman 15.09.17 - 13:07

    Drei Jahre sind wirklich lächerlich. Ein Auto zu entwickeln ist sicherlich eine komplexe Sache, aber eben auch nichts außergewöhnliches mehr. Man nehme nur mal die Geschichte des "Streetscooters" als Beispiel. Da kommt ein Professor von der RWHT Aachen und baut innerhalb von 2 Jahren einen Elektrotransporter aus dem Stand - und das ohne 100 Jahre Erfahrung. Und die Dinger sind nicht irgendwelche Prototypen sondern täglich bei der deutschen Post auf der Straße unterwegs.

    Das ist aus meiner Sicht schon ein Armutszeugnis für Daimler & Co. Die erfolgsverwöhnten deutschen Konzerne haben es IMO einfach verlernt wettbewerbsfähig Autos zu bauen. In dem Tempo kann es nicht weitergehen. Zu viel Overhead. An der Technologie will ich gar nicht zweifeln. Wenn man mal die Prozesse und die Kultur verschlanken würde dann würde man das sicherlich auch wieder schneller schaffen und müsste nicht aus Angst Unsummen in Lobby-Arbeit stecken um den Diesel noch so lange wie möglich auf der Straße zu halten...

    Veränderung lässt sich eben nicht aufhalten. Es gab auch nur einen Kutschenbauer der die Einführung des Automobils überlebt hat...

  8. Re: In drei Jahren...

    Autor: |=H 15.09.17 - 13:41

    Das Problem war wohl weniger das Betriebssystem, als der mager gefüllte Appstore.

  9. Re: In drei Jahren...

    Autor: Akaruso 15.09.17 - 13:44

    1. Ein Pototyp der auf einer Messe gezeigt wird, kommt selten 1:1 in Serie. Ich kann mir z. B. nicht vorstellen, dass der Kühler bleibt.

    2. Drei Jahre sind gar nicht so viel. Die sind schneller vorbei als man denkt. Und Zulieferer müssen die Teile auch ersteinmal nach Vorgaben der Autofirmen entwickeln, was auch viel Zeit für die nötigen Absprachen und Planungen frist.

    3. Nach wie vor sind doch - dem Eindruck nach auch bei den meisten Kommentatoren hier - noch Autos mit Verbrenner gefragt, sodass die Entwicklungsabteilungen sich auch hierfür noch kümmern müssen.

  10. Re: In drei Jahren...

    Autor: |=H 15.09.17 - 13:46

    https://de.wikipedia.org/wiki/Streetscooter

    Sieht irgendwie etwas anders aus als ein Professor in 2 Jahren allein.

  11. Re: In drei Jahren...

    Autor: matzems 15.09.17 - 14:25

    subjord schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Autoindustrie ist zum Glück für die Deutschen deutlich langsamer als
    > die Smartphone Industrie.
    > Microsoft hat auch nur ein paar Jahre gebraucht um mit windows phone 7 oder
    > eher mit windows phone 8 einen ebenbürtigen Wettbewerber aufzustellen.
    > Allerdings auch nur einen Wettbewerber, der mit der Konkurrenz von 2 Jahren
    > früher mithalten konnte.

    Guter Vergleich, Microsoft ist zu spät richtig ins Telefon Geschäft eingestiegen und hat den Trend verschlafen. Nun schaffen sie es nicht wirklich aufzuholen und die zwei grossen:Android und Apple teilen sich den Markt allein auf.
    Hoffentlich geht es den deutschen autobauern nicht wie Microsoft.

  12. Re: In drei Jahren...

    Autor: tingelchen 15.09.17 - 15:10

    Dwalinn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >In drei Jahren... who the fuck cares...
    >
    > Ich! Warum sollte man sich auch nicht dafür interessieren? Ich kann mir
    > doch einfach mal nette Sachen angucken ohne das sie es auch wirklich geben
    > wird (und selbst wenn würde ich sie mir nicht kaufen)
    >
    Warum schaut man sich Sachen an, von denen man schon von vorn herein weis das man sie sich nicht kaufen wird? Ich kann ja verstehen sich Sachen an zu sehen von denen man sich zumindest wünscht sie sich mal kaufen zu können. Aber wenn man es schon von vorn herein sagt, will ich nicht? Dann ist es doch nur Zeitverschwendung?

    > Wenn du auf sowas nicht stehst darfst du nicht zu solchen Messen gehen. Das
    > ist nicht die Gamescom wo man fast fertige Sachen sieht sondern eher wie
    > die IFA wo man sehen kann was möglich ist und wie man was machen kann...
    > und ja hin und wieder wird das sogar Marktreif.
    >
    Eine Messe sollte einem Zeigen was es gibt. Dafür sind Messen da. Nicht etwas was evtl. laut Marketingabteilung so sein könnte. Das sind Luftschlösser. Da hat niemand was von. Sich hinstellen und sagen, ja das sind 2 eMotoren mit 200kW drinne und ein 60kWh Akku im Boden. Ah ja... die Basis eines Verbrenners hat im Boden gar keinen Platz für einen 60kWh Akku. Da er gar nicht passend geformt ist. Ist nämlich schon ein recht großes Teil, für ein so kleines Auto. Wenn es sich hier also nicht gerade um einen LiPo handelt, den man wie Knetgummi in die Löcher stopfen kann, frag ich mich wo da der Akku im Boden sein soll.

    Ist der überhaupt schon vorhanden? Oder steht das nur auf dem Wunschzettel für den Weihnachtsmann? Leider lässt es sich nicht nachvollziehen. Da niemand ein Bild vom Unterboden gemacht hat. Wo der Akku ja sein soll.

  13. Re: In drei Jahren...

    Autor: Azzuro 15.09.17 - 15:15

    > Am ende verkaufen sie uns einfach eine elektrische A-Klasse.
    Viel mehr will es doch auch gar nicht sein. Das Koncept EQ (aus dem der EQC wird) ist auch nicht viel mehr als ein elektrifizierter GLC.

  14. Re: In drei Jahren...

    Autor: tingelchen 15.09.17 - 15:17

    Darum fängt man auch frühzeitig an, damit man schnell und flexibel reagieren kann. Wenn man erst anfängt wenn die Konkurrenz bereits Serienprodukte verkaufen und die ersten Fahrzeuge bereits im Gebrauchtwagen Segment gelandet sind, hat mans verschlafen. Dann noch eine echte Konkurrenz auf den Markt zu bringen, ist doppelt schwer.

    Nun ja. Wir werden sehen was kommen wird. Warten wir die Entscheidung Chinas ab. Das wird den Markt letztlich bestimmen und wir werden sehen welcher Autobauer sich vorbereitet hat und welcher nicht.

  15. Re: In drei Jahren...

    Autor: chapchap 15.09.17 - 15:23

    tobster schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich würde mir wünschen, das Leute, welche solche Beiträge verfassen, sich
    > mal darüber informieren, wie lange es braucht ein neues Automodell zu
    > erstellen. Dabei ist nicht der schnöde Zusammenbau am Fließband gemeint. Da
    > gibt es durchaus einige vorhergehende Schritte und das ganze braucht so
    > seine Zeit. Neben Presswerkzeugen für Karosserie fällt auch die
    > Steuergeräte-Software nicht vom Himmel.


    Aber selbst der größte Freund der deutschen Automobilindustrie müsste ja langsam mal einsehen das, gerade unter dem Aspekt, dass es so lange dauert, ganz schön viel Zeit verschenkt wurde.

  16. Re: In drei Jahren...

    Autor: Akaruso 15.09.17 - 15:25

    Kein guter Vergleich!
    Das Smartphone hat sich sehr schnell verbreitet und als Mikrosoft auf den Markt kam war der Markt schon durch andere erobert.
    Elektroautos sind aber - trotz aller Hysterie - noch Nischenprodukte. Die Marktanteile sind daher noch nicht vergeben.
    Außerdem gibt es nicht die Kompatibilitätsprobleme und Apps, die nur auf einem System laufen wie bei Smartphones.

    Vielleicht muss man eher Elektrofahrzeuge vs. Verbrenner mit Android vs. Windows vergleichen.

  17. Re: In drei Jahren...

    Autor: thinksimple 15.09.17 - 16:39

    tobster schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich würde mir wünschen, das Leute, welche solche Beiträge verfassen, sich
    > mal darüber informieren, wie lange es braucht ein neues Automodell zu
    > erstellen. Dabei ist nicht der schnöde Zusammenbau am Fließband gemeint. Da
    > gibt es durchaus einige vorhergehende Schritte und das ganze braucht so
    > seine Zeit. Neben Presswerkzeugen für Karosserie fällt auch die
    > Steuergeräte-Software nicht vom Himmel.

    Software ist das wenigste Problem. Das ganze Interieur Inc. Aller Maschinen usw. muss ca. 3 Jahre vor SOP schon entwickelt sein. Weiters arbeiten die deutschen Hersteller mit nachhaltigen Materialen, daran wird auch immer entwickelt.

    Alleinfahrende Autos hin oder her,
    aber Backpapierzuschnitte sind schon eine geile Erfindung.

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