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warum nicht einfach elektrifizieren?

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  1. warum nicht einfach elektrifizieren?

    Autor: dietzi96 01.11.17 - 13:45

    Ach halt; In der DDR gab es ja genügend Öl.
    (Bzw. In der Sovjetunion).

  2. Re: warum nicht einfach elektrifizieren?

    Autor: Dwalinn 01.11.17 - 13:51

    Weil das Netz nicht der NEB gehört und die Besitzer sehen keinen Sinn darin Millionen auszugeben damit die Mieter günstiger wegkommen. Zudem lohnt es sich nciht nur teile der Strecke zu elektrifizieren und dann Fahrzeuge zu haben die nur eine strecke befahren können.... mit dem Wasserstoffzug ist man unabhängig im gesamten Netz.

  3. Re: warum nicht einfach elektrifizieren?

    Autor: schily 01.11.17 - 14:46

    Selbst wenn die Strecke elektrifiziert wäre, die Deutsche Bahn verkauft den Strom zu Wucherpreisen.

  4. Re: warum nicht einfach elektrifizieren?

    Autor: lucaheise 01.11.17 - 14:58

    Dwalinn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weil das Netz nicht der NEB gehört und die Besitzer sehen keinen Sinn darin
    > Millionen auszugeben damit die Mieter günstiger wegkommen. Zudem lohnt es
    > sich nciht nur teile der Strecke zu elektrifizieren und dann Fahrzeuge zu
    > haben die nur eine strecke befahren können.... mit dem Wasserstoffzug ist
    > man unabhängig im gesamten Netz.

    Falsch. Das Netz der Heidekrautbahn um die es hier geht gehört der NEB. Dazu ist man mit Wasserstoff noch weniger unabhängig, da entsprechende Infrastruktur nicht überall vorhanden ist

  5. Re: warum nicht einfach elektrifizieren?

    Autor: bobb 01.11.17 - 15:11

    der zug wird schon nicht einfach mal in einen vorort fahran und dort wasserstofftankstellen suchen....


    fakt ist: es gibt strecken die nicht elektrifiziert sind. wenn es wirtschaftlich ist, oder wenigstens einer realistischen erprobung von wasserstoffantrieben, dann ist das doch mal eine gute sache

  6. Re: warum nicht einfach elektrifizieren?

    Autor: Dwalinn 01.11.17 - 15:26

    lucaheise schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dwalinn schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Weil das Netz nicht der NEB gehört und die Besitzer sehen keinen Sinn
    > darin
    > > Millionen auszugeben damit die Mieter günstiger wegkommen. Zudem lohnt
    > es
    > > sich nciht nur teile der Strecke zu elektrifizieren und dann Fahrzeuge
    > zu
    > > haben die nur eine strecke befahren können.... mit dem Wasserstoffzug
    > ist
    > > man unabhängig im gesamten Netz.
    >
    > Falsch. Das Netz der Heidekrautbahn um die es hier geht gehört der NEB.
    Okay wusste ich nicht meine Strecke ist jedenfalls nicht im Besitz der NEB (wird alle paar Jahre ausgeschrieben)
    > Dazu ist man mit Wasserstoff noch weniger unabhängig, da entsprechende
    > Infrastruktur nicht überall vorhanden ist
    Ja schon aber wie oft muss der Zug schon am Tag auftanken? Ich hätte gedacht das reicht einmal am Tag in der Zentrale/Garage oder wie das auch heißt. Mit unabhängig meinte ich nur das man das gesamte Netz befahren kann wobei eine E-Lok Oberleitungen braucht wenn sie keinen großen Akku hat.

  7. Re: warum nicht einfach elektrifizieren?

    Autor: lucaheise 01.11.17 - 15:34

    Dwalinn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Okay wusste ich nicht meine Strecke ist jedenfalls nicht im Besitz der NEB
    > (wird alle paar Jahre ausgeschrieben)

    Okey. Aber ich glaube du verwechselst etwas: Der Betrieber, also derjenige der die Züge fährt, ist nicht zwingend der Besitzer. Der Betreiber wird öfter mal neu ausgeschrieben, der Besitzer bleibt jedoch. Er hat die Schienen und Bahnhöfe ja schließlich selbst gebaut.

    > Ja schon aber wie oft muss der Zug schon am Tag auftanken? Ich hätte
    > gedacht das reicht einmal am Tag in der Zentrale/Garage oder wie das auch
    > heißt. Mit unabhängig meinte ich nur das man das gesamte Netz befahren kann
    > wobei eine E-Lok Oberleitungen braucht wenn sie keinen großen Akku hat.

    Einmal am Tag (wurde in irgendeinem Interview gesagt, vllt finde ich es noch). Aber das begrenzt es trotzdem. Du hast zwar recht, theoretisch könntest du damit bis nach Italien fahren, aber du musst am Abend wieder zuhause (Basdorf) oder an einer Tankstelle sein. Das ist mit E-Loks dann doch einfacher

  8. Re: warum nicht einfach elektrifizieren?

    Autor: maxule 01.11.17 - 15:48

    Außerdem hält die Bahn keine Ersatzkapazitäten (Diesel) vor, wenn eine Oberleitung mal ausfällt. Da reicht schon der Ausfall einer kleinen Teilstrecke, um eine großflächige Störung zu verursachen. Dann darf man sich stundenlang über den SEV quälen.

    Oberleitungen sind die eigentliche Sackgasse, wenn man die baulichen und technischen Kompromisse beim ICE sieht. Ist schon klar, warum Siemens seine Bahnsparte ins Ausland (Paris) abschiebt.

    Grüße aus der Nähe von Salzgitter.

  9. Re: warum nicht einfach elektrifizieren?

    Autor: Dwalinn 01.11.17 - 15:54

    lucaheise schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Okey. Aber ich glaube du verwechselst etwas: Der Betrieber, also derjenige
    > der die Züge fährt, ist nicht zwingend der Besitzer. Der Betreiber wird
    > öfter mal neu ausgeschrieben, der Besitzer bleibt jedoch. Er hat die
    > Schienen und Bahnhöfe ja schließlich selbst gebaut.
    Ne das ist mir schon klar, aber der Besitzer (DB?) müsste ja wenn schon ausbauen und nicht der Betreiber (aktuelle NEB vor ein paar Jahren ODEG) der alle X Jahre ausgeschrieben wird. Das ist man natürlich auf der sicheren Seite sich ein Wasserstoffzug zu kaufen den man überall im Regionalverkehr einsetzen kann (im Gegensatz zur E-Lok die nur mit Oberleitung fährt).

    Hatte mich unverständlich ausgedrückt :)

    > Einmal am Tag (wurde in irgendeinem Interview gesagt, vllt finde ich es
    > noch). Aber das begrenzt es trotzdem. Du hast zwar recht, theoretisch
    > könntest du damit bis nach Italien fahren, aber du musst am Abend wieder
    > zuhause (Basdorf) oder an einer Tankstelle sein. Das ist mit E-Loks dann
    > doch einfacher

    Wenn man Oberleitungen hat auf alle fälle, ich gehe aber jetzt von dem Szenario aus in dem X-Prozent der der Strecke keine Oberleitung hat also braucht man einen Akku... sofern der nicht gewechselt werden kann braucht die Bahn eine weile bis sie wieder fahren kann.

    Das kommt natürlich immer auf die Situation an... wenn ein teil der Strecke Oberleitung hat muss der Akku ja nicht mehr so groß sein und man kann ihn zwischendurch aufladen..... wenn man hingegen nur eine normale Strecke hat dauert das Laden eine weile+ der Akku muss extra groß sein (wenn man bei der Schnellladung zwischen 20-80% der Kapazität bleiben will)


    Ich bin auf alle fälle für mehr Oberleitungen (auch wenn die bei den mittlerweile regelmäßigen stürmen sicherlich oft man repariert werden muss) aber aus Sicht der NEB macht zurzeit ein Wasserstoffzug durchaus Sinn.

  10. Re: warum nicht einfach elektrifizieren?

    Autor: lucaheise 01.11.17 - 16:19

    Dwalinn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ne das ist mir schon klar, aber der Besitzer (DB?) müsste ja wenn schon
    > ausbauen und nicht der Betreiber (aktuelle NEB vor ein paar Jahren ODEG)
    > der alle X Jahre ausgeschrieben wird. Das ist man natürlich auf der
    > sicheren Seite sich ein Wasserstoffzug zu kaufen den man überall im
    > Regionalverkehr einsetzen kann (im Gegensatz zur E-Lok die nur mit
    > Oberleitung fährt).
    > Hatte mich unverständlich ausgedrückt :)

    Okey. Hier, das wird aus dem Artikel leider nicht so erkenntlich, geht es nur um die Heidekrautbahn, also von Berlin bis Groß Schönebeck/Schmachtenhagen. Diese Strecke gehört der NEB und wird auch von ihr betrieben.
    Wenn du allerdings sagst, dass die ODEG vorbetreiber war muss es das Netz Ostbrandenburg sein (korrekt heißt es ja passenderweise Dieselnetz Ostbrandenburg). Das gehört der DB.

    > Ich bin auf alle fälle für mehr Oberleitungen (auch wenn die bei den
    > mittlerweile regelmäßigen stürmen sicherlich oft man repariert werden muss)
    > aber aus Sicht der NEB macht zurzeit ein Wasserstoffzug durchaus Sinn.

    Genau. Es macht Sinn, leider blockieren sich da die verschiedenen Systeme: Als die Oberleitung vom "Sturm" vor wenigen Wochen runtergekommen ist wurde die Strecke (DB eigentum) über längere Zeit gesperrt. Da an dem Tag viel kaputt gegangen ist konnte die DB das auch nicht zeitnahe reparieren. Theoretisch könnte die Oberleitung provisorisch unschädlich gemacht werden, sodass die Dieselzüge fahren könnten. Hierbei musste die NEB aber dutzende Fahrten ausfallen lassen, da die Strecke erst mit funktionierenden Oberleitungen freigegeben wurde. Die Oberleitungen sind in dicht besiedeltem Gebiet daher schon nützlich, aber auf dem Land können sie eben auch genauso ein Nachteil sein

    "Sturm" hier übrigens absichtlich in Anführungszeichen. Das ist der Klimawandel. Das wird in absehbarer Zeit Normalität sein.

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