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Sehe die Gefahr woanders

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  1. Sehe die Gefahr woanders

    Autor: Palerider 20.01.17 - 10:36

    Mal abgesehen davon, dass ich bei solchen Statistiken mißtrauisch bin, glaube ich dass die Gefahr bei solchen nicht 100%igen Assitenzsystemen woanders liegt.

    Auch wenn der Fahrer beim Einschalten 'weiß', dass er immer noch zu 100% verantwortlich für das Fahren des Autos ist, die Hände am Lenkrad und die Füße auf den Pedalen halten soll - wenn ihm das Auto aber über einen bestimmten Zeitraum alles zuverlässig abgenommen hat, lässt die Aufmerksamkeit automatisch nach. Das betrifft natürlich nicht nur Tesla. Wenn dann eine Situation kommt, wo der Fahrer gebraucht wird, kracht es eher mal.
    M.E. sollte ein Auto also entweder wirklich autonom sein oder den Fahrer nur unterstützen wenn es darauf ankommt - ESP und ABS um ältere Technologien zu nennen oder Notbremsassistenz als neueres. Spur und Abstand halten sollte zumindest noch dem Fahrer überlassen werden damit er 'was zu tun hat', auch hier gibt es ja schon sinnvolle Sachen wie z.B. Vibrieren im Lenkrad wenn die Spur ohne Blinken gewechselt wird oder Sicherheitsabstand nicht eingehalten wird, das unterstützt den Fahrer nimmt ihm aber die Arbeit nicht ab.

  2. Re: Sehe die Gefahr woanders

    Autor: jsm 20.01.17 - 10:48

    Genau aus diesem Grund würde ich solche pseudo-autonomen Assistenten niemals im Alltag benutzen.

  3. Re: Sehe die Gefahr woanders

    Autor: Der Spatz 20.01.17 - 15:26

    Wobei es bei der Einführung von ESP auch viele gab, die dann meinten sie könnten auch im Schnee die Kurven nehmen wie die Wahnsinnigen - ESP sei dank - um dann fest zu stellen das auch so ein 'Assistent' seine Grenzen hat.

    Und wenn das ESP dann wirklich mal ausfällt, dürften einige "sportliche" Fahrer merken, dass sie die ganze Zeit schon knapp an der Grenze des physikalisch haltbaren gefahren sind.

    Sieht man dann in den Jammerthreads in einigen Autoforen "Meine hinteren Bremsscheiben haben gerade mal 30.000 KM gehalten - ist das ein Schrott*", beantwortet von anderen mit dem gleichen Fahrbaren Untersatz, die sich fragen wire man das den hin bekommt, da bei Ihnen die Scheiben hinten selbst nach 120.000 KM immer noch Original sind :-)

    * ESP bremst gerne mal selbstständig an der Hinterachse um den Wagen in der Spur zu halten, wenn es dann auch noch dauerhaft eingreifen darf geht nun mal einiges in Rauch auf :-)

  4. Re: Sehe die Gefahr woanders

    Autor: Vögelchen 20.01.17 - 22:20

    Dass die Aufmerksamkeit automatisch nach lässt ist erst einmal nur eine Theorie von dir und du bist vermutlich kein Fachmann.

    Genauso könnte man aber das Gegenteil argumentieren: Ständiges aufpassen müssen ermüdet und niemand ist dazu wirklich in der Lage. Hier gibt es entsprechende Untersuchungen, dass der Mensch schon nach wenigen Minuten abgelenkt wird.

    Man könnte also genauso argumentieren: Durch den Assistenten ist der Mensch in dem Moment, in dem er gebraucht wird, frisch, ausgeruhter und abrufbar.

    Letztlich muss man das in der Praxis beobachten. Und da scheint mir so ein vorher-nachher-Vergleich gut geeignet. Und wenn das so stimmt, sind die Zahlen wirklich sehr eindeutig.

    Jetzt ist die Frage: Was waren das für Zahlen? USA only oder alle weltweit verkauften Fahrzeuge?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.01.17 22:23 durch Vögelchen.

  5. Re: Sehe die Gefahr woanders

    Autor: Vögelchen 21.01.17 - 10:49

    Vögelchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dass die Aufmerksamkeit automatisch nach lässt ist erst einmal nur eine
    > Theorie von dir und du bist vermutlich kein Fachmann.

    Nein, das hatte und einer unserer Proffesoren erzählt. Konkret ging es darum, wie eine Vorlesung gestaltet werden soll, da in entsprechenden Versuchen nachgewiesen sei, dass der Mensch durchschnittlich nur (wenn ich mich recht erinnere) 6 Minuten einer Vorlesung konzentriert folgen könne, dann schweift er gedanklich ab.

    Im Netz habe ich gerade etwas gefunden, wonach Kinder nicht an ADHS leiden, wenn sie sich 15 Minuten mit einer Sache beschäftigen können (Abschweifen zwischendurch werden sie vermutlich), Es ist also für mich (auch wenn ich noch keinen Unfall gebaut habe und regelmäßig 2-3 Stunden am Stück ohne Pause gefahren bin) utopisch, dass man sich über mehrere Stunden konzentrieren kann.

    Schade, dass wir keine Zahlen zu Deutschland haben. Vielleicht kommt das noch.
    An anderer Stelle hier habe ich die These gelesen, dass die Amis halt zu unfähig zum Fahren seien. Ich muss mal meinen Auswanderer in Florida fragen, was er von dieser Aussage hält.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.01.17 10:50 durch Vögelchen.

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