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Schade drum

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  1. Schade drum

    Autor: Chatlog 02.01.20 - 08:52

    Eigentlich Schade. Ich mag die Kiste, aber hat einige sehr deutsche und teure Ideen.

    Ich denke die überschätzen die Wirksamkeit der Solarzellen dramatisch. Das Moss im Innenraum ist ein cooler Quirk
    Aber einer teuersten Designfehler ist der 3phasiger Hauslader. Das ist eine Deutsche Insellösung über die sich das Deutsche Publikum ja auch bei Hyundai, Kia, Nissan und allen anderen FURCHTBAR echauffiert
    Ohne zu verstehen das die Laderegler dramatisch teurer sind, es keine fertigen Lösungen im Automobilbereich dafür gibt die man einfach einkaufen kann und das 3phasiger Hausstrom ausserhalb DACH in etwa so verbreitet ist wie... Labskaus
    Nuja, ich mag das Auto, mittlerweile sind die Zahlen aber nicht mehr so imposant wie zum Zeitpunkt der Vorstellung des Konzeptes.
    Und 2022 ist dramatisch zu spät für ein Auto mit 250km WLTP Reichweite für 25.000 Euro. Das hatten wir 2016 schon (inkl. Zuschüsse) von grossen Herstellern. Als Startup müssten die etwas bieten was die Marktführer nicht tun. Entweder irgendein bahnbrechendes Feauture (und wenns nur Reichweite ist), Praktikabilität, extrem attraktiven Preis bei extrem hoher Qualität oder schlicht Sex Appeal. Und von allem hat das Auto leider zu wenig.

    Schade drum, ich hätte vor 4 Jahren einen gekauft.

  2. Re: Schade drum

    Autor: AynRandHatteRecht 02.01.20 - 10:27

    Labskaus ist in Nordeuropa und GB verbreitet. In Norwegen als "Lapskaus" - Tesla Bjørn hat es auf seinen früheren Nimber-Touren gerne kalt aus der Dose gegessen.

  3. Re: Schade drum

    Autor: Chatlog 02.01.20 - 10:32

    Dann entschuldige ich mich für eine schlechte Analogie.

    Dann ist ein 3phasiger Hausanschluss halt NOCH weniger verbreitet weltweit als Labskaus und NOCH MEHR eine Deutsche Insellösung.

  4. Re: Schade drum

    Autor: FlashBFE 02.01.20 - 10:50

    Du kritisierst ausgerechnet einen der guten Punkte am Sion?

    Nein, Dreiphasenwechselstrom spielt nicht nur in DACh als Hausanschluss eine Rolle. Das ist europaweit und sogar weltweit sehr unterschiedlich. Und selbst da, wo es nicht üblich ist, lässt es sich vom Stromversorger nachrüsten lassen (wie gerade erst bei Bjørn Nyland in Thailand). Schuko in der eigenen Garage ist ausreichend, CEE Blau (3,7kW) ist besser, aber für Langstreckenpendler ist 11kW zuhause trotzdem unschlagbar. Außerdem haben die weitverbreiteten öffentlichen Dreifachlader auch so ein 22kW-Dreiphasenanschluss, der zumindest als zweite Wahl immer noch ganz brauchbar ist, wenn der CCS schon belegt ist. Für mich ist so ein integriertes 11kW-Ladegerät also Pflicht. Und nur weil die Dinger nicht im Baumarkt rumliegen, heißt es noch lange nicht, dass nicht Zulieferfirmen den Bedarf erkennen und bedienen würden und auf ewig die Autobauer die Kisten selbst herstellen müssen.

  5. Re: Schade drum

    Autor: Psy2063 02.01.20 - 10:56

    Ich verstehe nicht, es ist doch eigentlich jeder Hausanschluss dreiphasig? Üblicherweise teilen die sich dann aber auf, so dass man z.B. im Wohnzimmer eine andere Phase nutzt als im Bad und das einzige Gerät, das tatsächlich alle 3 Phasen bekommt ist der Herd in der Küche sofern der nicht mit Gas betrieben wird.

    Natürlich ist in der Garage (oder der Nähe des Stellplatzes) maximal eine einphasige Steckdose, aber es stellt jetzt keine unlösbare Aufgabe dar vom Sicherungskasten ein entsprechendes Kabel dort hin zu legen.

    Mal ganz davon abgesehen, dass man zuhause auch nicht unbedingt mit mehr als 11kw (bzw 3x3,7kw) laden können muss.

  6. Re: Schade drum

    Autor: Palerider 02.01.20 - 11:59

    >
    > Ich denke die überschätzen die Wirksamkeit der Solarzellen dramatisch.
    Das kommt ganz darauf an, wie der Karton genutzt wird. Bei >100km/Tag ist es natürlich für die Katz. Aber Wenigfahrer ohne eigene Lademöglichkeit sparen diverse Stunden an der Ladesäule.

    > Herstellern. Als Startup müssten die etwas bieten was die Marktführer nicht
    > tun. Entweder irgendein bahnbrechendes Feauture (und wenns nur Reichweite
    > ist), Praktikabilität, extrem attraktiven Preis bei extrem hoher Qualität
    > oder schlicht Sex Appeal. Und von allem hat das Auto leider zu wenig.
    Die angestrebte DIY-Reparier-/Wartbarkeit finde ich toll - hat sonst keiner.

  7. Re: Schade drum

    Autor: Chatlog 02.01.20 - 14:43

    Ich kann dich beruhigen, als Langstreckenpendler ist man am einphasigen 7kW Lader zu Hause auch komfortabel vollgeladen wenn man morgens aufwacht. Ich habe in all den Jahren den dreiphasen Lader nie vermisst.
    Das ist ein typisch deutsches Nicht-Argument, ein Hindernis das keines ist aber für den Deutschen vollkommen unmöglich zu überwinden scheint. Macht Dir nichts draus, das ist in DE weit verbreitet das Phänomen :-)

  8. Re: Schade drum

    Autor: Chatlog 02.01.20 - 14:44

    Reparierbarkeit oder die Abwesenheit derselbigen ist zum Beispiel einer der Gründe warum ein Tesla, gerade als Gebrauchter, für mich nicht in Frage kommt bis die ihre Ersatzteilpolitik DRAMATISCH verändern.

  9. Re: Schade drum

    Autor: Chatlog 02.01.20 - 14:50

    Dreipahsige Hausanschlüsse erscheinen dem Deutschen normal, sind aber ausserhalb der Deutschen Blase eher die Ausnahme. Ja kann ich hier nachrüsten lassen, kostet halt 20-30.000 Euro.
    Die Majorität der Hausanschlüsse in Europa und weltweit ist einphasig. Ist ein vorgeschobener Grund kein EV zu kaufen. Praktisch hat es keinerlei Auswirkungen (mein Auto ist dann halt in 8 Stunden statt 6 Stunden voll. Ich komme aber nie leer an und schlafe jede Nacht 7 Stunden...)
    Ist als ob man sagt man möchte den Hustensaft nicht trinken, weil er nicht nach Banane schmeckt und wütend mit dem Fuss aufstampft.
    Muss immer Lachen wenn das Argument kommt, erinnert mich an die Zeit wo unsere Tochter so 5 Jahre alt war :-D

  10. Re: Schade drum

    Autor: FlashBFE 02.01.20 - 19:58

    In Deutschland sind 32A über eine Phase oftmals vom Netzbetreiber wegen Schieflast gar nicht erlaubt. Und nein, ich kann zuhause gar nicht laden, sondern bin auf öffentliche Säulen angewiesen. Aber viele sehen eben nur ihren eigenen Tellerrand und können sich nicht vorstellen, dass andere Leute andere Bedingungen und Bedürfnisse haben. Mach dir nichts draus, das ist weltweit ein weit verbreitetes Phänomen.

  11. Re: Schade drum

    Autor: AynRandHatteRecht 02.01.20 - 21:21

    Die Hälfte der Deutschen wohnt im Eigenheim und hat ne Garage. Warum also immer die Leute ohne Eigentum und Lademöglichkeit heranziehen.

    Sollen die Leute anfangen, die es sich leisten können. Tesla macht das genau richtig. Und der 20km am Tag-Kleinwagen-Dieselpendler mwd ist nicht die Umweltsau, sondern die Diesel-SUV und Langstrecken-bequemlichkeitsfahrer.

    Deswegen kann ich das Gejammer um 1-3 Phasen nicht verstehen, wie die Karre nahezu täglich zuhause 12h im Carport/Garage steht und da jeder mindestens Schuko hat.

    Zumindest jeder der 40 mio mit Eigenheim und Garage.


    Die fiktive, elleinerziehende Achtfachmutter mit vier pflegebedürftigen Verwandten in einer Schimmel-Plattenbau-Wohnung 25km weg von einer Bushaltestelle wird auch immer gerne von links wie rechts für Propaganda missbraucht, ist aber nicht repräsentativ.

  12. Re: Schade drum

    Autor: fgordon 03.01.20 - 02:13

    "Im Jahr 2018 lebten insgesamt 42,1 Prozent aller deutschen Haushalte in den eigenen vier Wänden. Etwa 57,9 Prozent waren Mieter"

    Und von den 42%, die in den eignen 4 Wänden wohnen lebt sich ein grosser Teil in einer Eigentumswohnung und nicht im eigenen Haus

    Eigentumswohnungen sind der Normalfall von Wohneigentum in allen grösseren Städten je grösser desto mehr.

    Vielleicht irgendwas zw. 20% und 30% wohnt realistischerweise im eigenen Haus - Tendenz sicher fallend.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.01.20 02:16 durch fgordon.

  13. Re: Schade drum

    Autor: gadthrawn 03.01.20 - 09:11

    AynRandHatteRecht schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Hälfte der Deutschen wohnt im Eigenheim und hat ne Garage. Warum also
    > immer die Leute ohne Eigentum und Lademöglichkeit heranziehen.
    >

    Das stimmt nur leider gar nicht.

  14. Re: Schade drum

    Autor: mgutt 03.01.20 - 10:36

    Palerider schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die angestrebte DIY-Reparier-/Wartbarkeit finde ich toll - hat sonst
    > keiner.

    Ja, nur "leider" ist ein E-Auto so "primitiv", dass da eigentlich eh nichts kaputt gehen kann.

  15. Re: Schade drum

    Autor: gadthrawn 03.01.20 - 10:51

    mgutt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Palerider schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die angestrebte DIY-Reparier-/Wartbarkeit finde ich toll - hat sonst
    > > keiner.
    >
    > Ja, nur "leider" ist ein E-Auto so "primitiv", dass da eigentlich eh nichts
    > kaputt gehen kann.

    Hm. Fehlerquelle Nr 1 bei modernen Autos ist die Elektrik. Leistungselektronik ist nicht primitiv wenn sie haltbar und entstört sein soll. Die Anzahl an ausgetauschten Motoren bei Tesla ist nicht niedrig. Türgriffe lustigerweise auch. Die Anzahl der Geräuschen Akkus bei Nissan auch nicht. Billig ist beides nicht. Da die Fahrzeuge mit Akku schwerer sind, leidet das Fahrwerk mehr.

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