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Allgemeine Frage zur Installation

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  1. Allgemeine Frage zur Installation

    Autor: gultimore 26.04.17 - 10:51

    Ich habe mir ein Haus gekauft, auf dem eine Photovoltaik-Anlage installiert ist. Der Stromverkauf wird noch gefördert bis ins Jahr 2024. Danach möchte ich den Strom selber nutzen.

    Ist der Einbau so eines Akkus einfach? D.h. ich plaziere den Akku zwischen Wechselrichter und Solaranlage, lasse die Wechselrichter ans Hausnetz anschließen und schon kann ich den Strom selber nutzen?

    Oder ist das zu naiv gedacht und ich muss mehr kaufen als nur den Akku?

  2. Re: Allgemeine Frage zur Installation

    Autor: h0m3uSerAMT 26.04.17 - 11:00

    Laut dem Datenblatt von MB sollte er direkt an die Gleichspannung angeschlossen werden (IT-Netzform, Betriebsspannung 39,7 V bis 54 V).

    Ich empfehle dir aber die Finger von einer Eigeninstallation zu lassen. Bedenke das du die Gleichspannung nicht einfach ausschalten kannst. An den Modulen liegt immer Spannung an, auch wenn es bedeckt ist. Ich persönlich würde (trotz Elektrotechnischem Hintergrund) für die PV-Anlage immer eine Fachfirma kommen lassen.

  3. Re: Allgemeine Frage zur Installation

    Autor: ChMu 26.04.17 - 11:02

    gultimore schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe mir ein Haus gekauft, auf dem eine Photovoltaik-Anlage installiert
    > ist. Der Stromverkauf wird noch gefördert bis ins Jahr 2024. Danach möchte
    > ich den Strom selber nutzen.
    >
    > Ist der Einbau so eines Akkus einfach? D.h. ich plaziere den Akku zwischen
    > Wechselrichter und Solaranlage, lasse die Wechselrichter ans Hausnetz
    > anschließen und schon kann ich den Strom selber nutzen?
    >
    > Oder ist das zu naiv gedacht und ich muss mehr kaufen als nur den Akku?

    Nope, das kommt schon hin. Grob gesagt. Wenn Du genug produzierst, kannst Du Dich sogar vom Stromnetz ganz abklemmen. Dann wirds wirklich guenstig.

  4. Re: Allgemeine Frage zur Installation

    Autor: gultimore 26.04.17 - 11:15

    Klar, Eigeninstallationen mache ich nicht. Darum schrieb ich auch, dass ich ihn anschließen lasse. Mir ging es darum, ob außer den Kosten für den Einbau und dem Akku noch andere Kosten auf mich zukommen.

  5. Re: Allgemeine Frage zur Installation

    Autor: gultimore 26.04.17 - 11:19

    Danke für die Antwort. Dass hatte ich mir erhofft.

    Aber abklemmen vom Stromnetz wird nicht drin sein. Ich denke nicht, dass unsere Anlage vor allem im Winter genügen Strom liefern kann. Im Sommer mag es Tage geben, an denen ich ohne Netz auskommen, im Winter eher nicht.

    Das sehe ich bei unsere Solarthermieanlage. Während wir im Sommer mit unserem Heißwasser aus dem Wasserhahn fast kochen können und kein Gas brauchen, wird unser Wasser im Winter oft nichtmal warm durch unsere Solarthermie.

  6. Re: Allgemeine Frage zur Installation

    Autor: MW_0815 26.04.17 - 13:41

    Das Thema ist doch vielmehr ob sich das ganze nicht schon jetzt rentiert.

    Im Endeffekt ist es doch so: Je nach Vertragsbeginn (wenn wir mal nicht von vor 15 Jahren ausgehen) bekommst du, sagen wir mal angenommen 15 Cent pro KWh bei einer Einspeisung vergütet. Bezahlen tust du für Strom den du aus dem Netz ~30 Cent. Dann ist es doch jetzt schon so dass es sich rentiert den eigens erzeugten Strom zu nutzen. Und genau da liegt der Haken - Verbrauch und Erzeugung sind komplett gegenläufig:

    Strom wird untertags produziert wenn du nicht zuhause bist.
    Strom wird dann konsumiert wenn die Sonne noch nicht oder schon nicht mehr scheint und zu diesen Zeiten aus dem Netz konsumiert (Toaster, Kaffeemaschine, Haare föhnen, Smoothiemaker etc. in der Früh --- Fernsehen, Laptop, Spielekonsole, Thermomix und was weiß ich am Abend).

    Wenn du dich aber am gepufferten Strom in der Früh und am Abend aus dem Akku bedienst, dann quasi zum Selbstkostenpreis - oder zu maximal dem Preis den du für´s Einspeisen bekommen würdest. Alles überschüssige kann dann ja trotzdem eingespeist werden.

    Strompreiserhöhungen vom Versorger interessieren dann in Zukunft quasi kaum (aktuelle Prognose für 2030: >50Cent / KHw).

    Wenn du bisher bei einem Stromausfall, selbst mit PV Modulen mit betroffen warst, da der Wechselrichter die Netzfrequenz braucht kannst du mit Akku so umbauen (lassen), dass du dich dann auch wirklich autark mit Strom versorgen kannst (muss ja nicht der harte Schritt sein die Zuleitung zum Provider zu kappen, aber die kann ja auch mal Probleme haben).

    Zudem werden Stromspeicher aktuell noch KFW gefördert.

    Ein Stromspeicher ist meiner Meinung nach auch jetzt schon eine Investition Wert - nicht erst in der Zukunft.

    Ich beschäftige mich seit einiger Zeit damit und für mich steht Ende diesen / Anfang nächsten Jahres eine Investition in diesem Bereich absolut definitiv fest.

    PS: Um auf das Thema mit der Hardware zurückzukommen gibt es leider nur eine typische IT-Antwort darauf: "it depends". Je nachdem kann es sein dass der Wechselrichter mit getauscht werden muss - aber wenn der schon 5-10 Jahre auf dem Buckel hat schadet die Investition nicht und ist zudem mit förderfähig nach KFW

  7. Re: Allgemeine Frage zur Installation

    Autor: Psy2063 27.04.17 - 07:52

    ChMu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nope, das kommt schon hin. Grob gesagt. Wenn Du genug produzierst, kannst
    > Du Dich sogar vom Stromnetz ganz abklemmen. Dann wirds wirklich guenstig.

    da muss ich aus mehreren Gründen eindeutig wiedersprechen.

    man darf als Privatperson (ohne Gewerbe anzumelden und dementsprechend häufig Ertragsprognosen und Umsatzsteuer ab zu geben) nur maximal 10kWp installieren. Je nach dem welche Art der Heizung man verwendet (ich gehe mal von Wärmepumpe, also elektrisch, aus) und zusätzlicher Eigenverbrauchsoptimierung kommt man mit viel Glück auf einen Autarkiegrad von ca. 60%. Alles darüber ist (momentan) nicht wirtschaftlich sinnvoll finanzierbar. (aus Idealismus kann man es natürlich trotzdem tun wenn man das Geld übrig hat)

  8. Re: Allgemeine Frage zur Installation

    Autor: Psy2063 27.04.17 - 08:01

    gultimore schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist der Einbau so eines Akkus einfach? D.h. ich plaziere den Akku zwischen
    > Wechselrichter und Solaranlage, lasse die Wechselrichter ans Hausnetz
    > anschließen und schon kann ich den Strom selber nutzen?
    >
    > Oder ist das zu naiv gedacht und ich muss mehr kaufen als nur den Akku?

    es geht in die richtige Richtung, ist aber nicht ganz korrekt. Die Batterie benötigt einen eigenen Wechselrichter, weil sie mit ganz anderer Spannugn arbeitet. Von den Solarzellen kommen je nach Größe der Anlage und Sonnenstand/Helligkeit/Dachneigung/Temperatur... irgendwas zwischen 20 und 80V. Der Solarwechselrichter macht daraus "benutzbare" 230V die auf eine Phase gelegt werden. (Dreiphasige Systeme sind nur für wenige Anwendungen nötig da der Stromzähler sowieso die Summe erfasst)

    Um die Batterie zu laden, hängt man einen weiteren Wechselrichter in den Stromkreis der die Batterie mit üblicherweise 48V lädt bzw aus den 48V Gleichstrom wieder 230V Wechselstrom macht die im Haus verwendet werden können.

    Zusätzlich benötigt man noch ein Managementsystem, das je nach Produktion und Verbrauch entscheidet, ob die Batterie geladen oder entladen werden soll.

  9. Re: Allgemeine Frage zur Installation

    Autor: gultimore 27.04.17 - 10:38

    Die Idee, ob sich das jetzt schon lohnt ist klasse. Da unsere Anlage von 2004 ist, kriegen wir noch eine sehr hohe Förderung. Da müßte ich genauer mal reinschauen. Die Wechselrichter sind neu. Ein halbes jahr nach dem Einzug sind die kurz hintereinander ausgefallen, da die schon 10 Jahre auf dem Buckel hatten.

    Hier in dem Forum wird ja von einer 13 kWh Tesla Speicherlösung um die 7000 ¤ geredet. Sagen wir, mit Einbau, Anlieferung usw. liege das ganze bei 8500 ¤. Das macht dann 8500 ¤/13 kWh = 654 ¤/kWh. Wenn man von 2000 Ladevorgängen ausgeht, liegt dann jede genutzte kWh bei ca. 0.32 Cent. An den Zahlen kann man vielleicht noch ein bisschen drehen, aber derzeit ist Speichern ungefähr genauso teuer wie kaufen.

    Wird der Kauf des Speichers auch gefördert, wenn man eine bestehende Anlage umrüstet? Oder gilt das nur bei neu gekauften Photovoltaikanlagen?

  10. Re: Allgemeine Frage zur Installation

    Autor: gultimore 27.04.17 - 10:40

    Schöne nachvollziehbare Antwort. Danke dafür.

    Der Wechselrichter für den Akku, hängt man den direkt an die Solaranlage oder hinter dem Wechselrichter, der die 230 V Netzspannung erzeugt?

  11. Re: Allgemeine Frage zur Installation

    Autor: strichi 27.04.17 - 14:15

    Unser Solarteur möchte mir auch gerade eine Speicherlösung anbieten, die nun nachträglich installiert werden würde.

    Unsere Anlage wurde Ende 2012 erstmals in Betrieb genommen. Als ich bei der Frage nach der Förderung für die Speicherlösung etwas genauer nachgehakt habe, hat er mir erklärt, dass eine Förderung in unserem Fall vollkommen unsinnig (nachteilig) ist. Denn dann würden nicht mehr die aktuellen Einspeisevergütungen von Ende 2012 gelten, sondern die heute gültigen Vergütungssätze, die ja deutlich geringer liegen.

    Ich habe noch nicht nachgerechnet, wo damit aktuell die Wirtschaftlichkeit liegen würde. Aber aufgrund dieser Feststellung habe ich das Vorhaben jetzt erst einmal so lange aufgeschoben, bis sich der Preis für die Speichersysteme noch mal halbiert. Spätestens dann müsste das ja doch wirtschaftlich werden ;-)

  12. Re: Allgemeine Frage zur Installation

    Autor: Abdiel 27.04.17 - 17:27

    Es gibt eine KfW-Förderung rein für Solarspeicher in Form eines zinsgünstigen Kredites und Tilgungszuschusses. Von einer Anpassung der Einspeisevergütung ist in den Förderbedingungen keine Rede.

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