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Schuh hat es nicht verstanden: Streetscooter war eine Versicherung

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  1. Schuh hat es nicht verstanden: Streetscooter war eine Versicherung

    Autor: AynRandHatteRecht 02.03.20 - 21:56

    Die Post hat Streetscooter nicht übernommen, weil der Laden oder das Produkt so genial war, sondern vermutlich nur aus einem strategischen Grund:

    Es war damals absehbar, dass die Zustellmengen in Städten weiter steigen und damit die Emissionen. Städte würden eventuell Beschränkungen auferlegen oder man wollte sogar aktiv für Beschränkungen von Verbrennern eintreten - weil man der einzige Last-Mile-Carrier sein könnte, der elektrisch ausliefert.

    Dann kam der Diesel-Skandal, die NOx-Grenzwertüberschreitunge usw. - aber kein Dieselfahrverbot für Zustellfahrzeuge. Und auch eine starke Umgestaltung der Innenstädte weg von Individualverkehr hin zu Fahrradstraßen/Fußgängerzonen mit eingeschränktem Ladungsverkehr gab es nicht.

    Das hätte mit einer anderen Bundesregierung geklappt und dann wäre die Post extrem gut aufgestellt gewesen. Es kam nicht, also war der "Edge" also der Vorteil nicht realisierbar. Das betraf wohl auch das europäische Ausland, wo man sich in manchen Großstädten andere Zustellfahrzeuge ausgesucht hat (z.B. Lastenräder).

    So werden die vorhandenen Dieselfahrzeuge bis zum Ende der Nutzungsdauer weitergenutzt und das Wachstum an Neuzugängen hielt sich dadurch auch in Grenzen. Extern war das Fahrzeug zu spartanisch und teuer um andere Kunden im großen Umfang zu gewinnen. Hier hätte man also viel Geld in die Hand nehmen müssen um besser und günstige zu produzieren, nur um dann von den Incumbents (trad. Autoherstellern) überholt zu werden.

    TL;DR:

    Streetscooter war eine Versicherung für die Post, im Falle eines breiten Fahrverbotes oder ökologisch anderen Politik als einziger Dienstleister relativ schnell auf 100% Elektro umsteigen zu können. Diese Versicherung ist jetzt nicht mehr notwendig und zukünftig wird es von den traditionellen Herstellern auch Akkufahrzeuge geben.

    Schuh und seine Partner hätten den Laden nicht an die Post verkaufen dürfen, wenn sie *wirklich* ein Großserienfahrzeug bauen wollten. Aber sie hatten vermutlich keine Kohle und wenig potentielle Kunden. Deshalb haben sie - und vermutlich jeder andere auch - sich auszahlen lassen.

  2. denke nicht

    Autor: Kaiser Ming 02.03.20 - 23:20

    schätze die wollten wirklich,
    das ganze wurde dann aber von der internen Bürokratie aufgefressen
    bis es unrentabel wurde

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