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Das setzen auf Elektroautos ist ökologisch und ökonomisch Unsinn

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  1. Das setzen auf Elektroautos ist ökologisch und ökonomisch Unsinn

    Autor: sttn 05.11.18 - 13:49

    Die Batterien sind sehr aufwendig zu produzieren und sehr aufwendig und ökologisch fragwürdig zu entsogen. Die Ladezeiten dauern ewig und die Reichweite ist unzureichend.

    Warum setzt man nicht auf Wasserstoff und Brennstoffzellen. Wäre viel besser und sauberer. Und nachdem wir beim Strom dank der natürlichen Schwankungen oft zu viel Strom produzieren, könnte man mit dem "zuviel" eine Menge Wasserstoff aus Wasser erzeugen. Man müsste die Windkraftanlagen bei zu viel Strom nicht abschalten bzw. müsste man den Strom nicht teuer im Auland verkaufen, sondern man könnte auf einen umweltfreundlichen Energieträger setzen.

    Die Technologie gibt es, es gibt auch technologien die ein gefahrloses Tanken gewährleisten.

    Und das Abfallprodukt Wasser ist ökologisch absolut unbedenklich.

  2. Re: Das setzen auf Elektroautos ist ökologisch und ökonomisch Unsinn

    Autor: Anonymer Nutzer 05.11.18 - 13:55

    Nicht nur, dass du beim Thema Akku desinformiert bist, beim Thema Wasserstoff ebenfalls.

    Informiere Dich doch ordentlich. Ist nicht so schwer. Man muss nur wollen.

  3. Re: Das setzen auf Elektroautos ist ökologisch und ökonomisch Unsinn

    Autor: KupferFuerImmer 05.11.18 - 13:59

    sttn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Batterien sind sehr aufwendig zu produzieren und sehr aufwendig und
    > ökologisch fragwürdig zu entsogen. Die Ladezeiten dauern ewig und die
    > Reichweite ist unzureichend.
    >
    > Warum setzt man nicht auf Wasserstoff und Brennstoffzellen. Wäre viel
    > besser und sauberer. Und nachdem wir beim Strom dank der natürlichen
    > Schwankungen oft zu viel Strom produzieren, könnte man mit dem "zuviel"
    > eine Menge Wasserstoff aus Wasser erzeugen. Man müsste die Windkraftanlagen
    > bei zu viel Strom nicht abschalten bzw. müsste man den Strom nicht teuer im
    > Auland verkaufen, sondern man könnte auf einen umweltfreundlichen
    > Energieträger setzen.
    >
    > Die Technologie gibt es, es gibt auch technologien die ein gefahrloses
    > Tanken gewährleisten.
    >
    > Und das Abfallprodukt Wasser ist ökologisch absolut unbedenklich.

    1. Die Brennstoffzellen müssen auch produziert werden.
    2. Aufwändigere Infrastruktur. Wasserstoffproduktion, Transport, Tankstellen fehlt zur Zeit alles. Wer soll da groß Infrastruktur aufbauen für die handvoll Wasserstoffautos die zur Zeit rumfahren
    3. Kann ich nicht einfach zuhause tanken
    4. Akkus können recycelt werden.
    5. Die Reichweite ist jetzt schon für viele Menschen ausreichend.
    6. Die Ladegeschwindigkeit ist schon jetzt für viele Menschen ausreichend.
    6. Hohe Verluste bei der Produktion von Wasserstoff.
    7. Hohe Kosten für Brennstoffzellen und Wasserstofferzeugung

    Elektroautos sind jetzt schon für viele Menschen attraktiv. Sogar Laut ADAC sind die Kosten mittlerweile auf dem Niveau von Verbrennern oder darunter. Die Kosten für Akkus werden sinken und vor allem kann ich einfach bequem über Nacht oder bei der Arbeit laden.

  4. Re: Das setzen auf Elektroautos ist ökologisch und ökonomisch Unsinn

    Autor: Anduko 05.11.18 - 14:01

    sttn schrieb:
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    > Die Batterien sind sehr aufwendig zu produzieren und sehr aufwendig und
    > ökologisch fragwürdig zu entsogen. Die Ladezeiten dauern ewig und die
    > Reichweite ist unzureichend.
    Benzin ist auch sehr aufwendig zu produzieren. Verbraucht Unmengen an Strom. Darüber berichtet keiner...
    Man muss Akkus nicht entsorgen sondern kann sie jetzt schon zu 90% recyceln. Wenn man dran forscht können es locker mehr werden. Und nicht zu vergessen ist die 2. Verwertung als Stationärer Akku.
    Benzin ist weg. Verbrannt.
    >
    > Warum setzt man nicht auf Wasserstoff und Brennstoffzellen. Wäre viel
    > besser und sauberer. Und nachdem wir beim Strom dank der natürlichen
    > Schwankungen oft zu viel Strom produzieren, könnte man mit dem "zuviel"
    > eine Menge Wasserstoff aus Wasser erzeugen. Man müsste die Windkraftanlagen
    > bei zu viel Strom nicht abschalten bzw. müsste man den Strom nicht teuer im
    > Auland verkaufen, sondern man könnte auf einen umweltfreundlichen
    > Energieträger setzen.
    Weil Wasserstoff viel zu flüchtig ist. Und das Auto zur Bombe wird. Strom kann genauso sauber hergestellt werden. Ich werde in 2 Jahren ohne Strom aus dem Netz fahren können.
    Man könnte durchaus den Strom eben in Wasserstoff speichern oder noch sinnvoller in Gas. Was dann wieder zur Herstellung von Strom verbrannt werden kann.
    >
    > Die Technologie gibt es, es gibt auch technologien die ein gefahrloses
    > Tanken gewährleisten.
    >
    > Und das Abfallprodukt Wasser ist ökologisch absolut unbedenklich.

  5. Re: Das setzen auf Elektroautos ist ökologisch und ökonomisch Unsinn

    Autor: PiranhA 05.11.18 - 14:37

    sttn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und nachdem wir beim Strom dank der natürlichen
    > Schwankungen oft zu viel Strom produzieren, könnte man mit dem "zuviel"
    > eine Menge Wasserstoff aus Wasser erzeugen. Man müsste die Windkraftanlagen
    > bei zu viel Strom nicht abschalten bzw. müsste man den Strom nicht teuer im
    > Auland verkaufen, sondern man könnte auf einen umweltfreundlichen
    > Energieträger setzen.

    Das reicht blöderweise nicht mal ansatzweise, um Wasserstoff für 16 Mio. PKW zu generieren. Die Stromproduktion wird heute ja schon anhand der Wetterdaten gesteuert. Wenn also viel Sonne oder Wind erwartet wird, senkt man die Produktion von Kohle, Gas oder Atom. Ja, manchmal liegen die Prognosen etwas daneben und man muss ein paar Windräder vom Netz nehmen, weil die sich halt schneller regulieren lassen als ein Kraftwerk. Da wäre es aber sinnvoller die Energie in Akkus zu speichern. Wasserstoff in der Masse ist alleine aufgrund der schlechten Effizienz keine Option. Da müsste die Stromproduktion ja noch viel stärker steigen. In Einzelfällen (wie Schiffe, Baumaschinen oder auch 42-Tonner) mag das ja durchaus eine Option sein.

  6. Re: Das setzen auf Elektroautos ist ökologisch und ökonomisch Unsinn

    Autor: HoffiKnoffu 05.11.18 - 14:47

    KupferFuerImmer schrieb:
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    > sttn schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die Batterien sind sehr aufwendig zu produzieren und sehr aufwendig und
    > > ökologisch fragwürdig zu entsogen. Die Ladezeiten dauern ewig und die
    > > Reichweite ist unzureichend.
    > >
    > > Warum setzt man nicht auf Wasserstoff und Brennstoffzellen. Wäre viel
    > > besser und sauberer. Und nachdem wir beim Strom dank der natürlichen
    > > Schwankungen oft zu viel Strom produzieren, könnte man mit dem "zuviel"
    > > eine Menge Wasserstoff aus Wasser erzeugen. Man müsste die
    > Windkraftanlagen
    > > bei zu viel Strom nicht abschalten bzw. müsste man den Strom nicht teuer
    > im
    > > Auland verkaufen, sondern man könnte auf einen umweltfreundlichen
    > > Energieträger setzen.
    > >
    > > Die Technologie gibt es, es gibt auch technologien die ein gefahrloses
    > > Tanken gewährleisten.
    > >
    > > Und das Abfallprodukt Wasser ist ökologisch absolut unbedenklich.
    >
    > 1. Die Brennstoffzellen müssen auch produziert werden.
    > 2. Aufwändigere Infrastruktur. Wasserstoffproduktion, Transport,
    > Tankstellen fehlt zur Zeit alles. Wer soll da groß Infrastruktur aufbauen
    > für die handvoll Wasserstoffautos die zur Zeit rumfahren
    > 3. Kann ich nicht einfach zuhause tanken
    > 4. Akkus können recycelt werden.
    > 5. Die Reichweite ist jetzt schon für viele Menschen ausreichend.
    > 6. Die Ladegeschwindigkeit ist schon jetzt für viele Menschen ausreichend.
    > 6. Hohe Verluste bei der Produktion von Wasserstoff.
    > 7. Hohe Kosten für Brennstoffzellen und Wasserstofferzeugung
    >
    > Elektroautos sind jetzt schon für viele Menschen attraktiv. Sogar Laut ADAC
    > sind die Kosten mittlerweile auf dem Niveau von Verbrennern oder darunter.
    > Die Kosten für Akkus werden sinken und vor allem kann ich einfach bequem
    > über Nacht oder bei der Arbeit laden.

    Hi zusammen,
    und ich setzte da noch einen drauf:

    8. Ein Brennstoffzellenauto benötigt auch einen Akku, da die BSZ nur zwei Betriebszuszände kennt: AN/AUS. Sie kann nicht geregelt werden.

    :-)

    Gruß
    HK

  7. Re: Das setzen auf Elektroautos ist ökologisch und ökonomisch Unsinn

    Autor: HoffiKnoffu 05.11.18 - 14:55

    sttn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Batterien sind sehr aufwendig zu produzieren und sehr aufwendig und
    > ökologisch fragwürdig zu entsogen. Die Ladezeiten dauern ewig und die
    > Reichweite ist unzureichend.
    >
    > Warum setzt man nicht auf Wasserstoff und Brennstoffzellen. Wäre viel
    > besser und sauberer. Und nachdem wir beim Strom dank der natürlichen
    > Schwankungen oft zu viel Strom produzieren, könnte man mit dem "zuviel"
    > eine Menge Wasserstoff aus Wasser erzeugen. Man müsste die Windkraftanlagen
    > bei zu viel Strom nicht abschalten bzw. müsste man den Strom nicht teuer im
    > Auland verkaufen, sondern man könnte auf einen umweltfreundlichen
    > Energieträger setzen.
    >
    > Die Technologie gibt es, es gibt auch technologien die ein gefahrloses
    > Tanken gewährleisten.
    >
    > Und das Abfallprodukt Wasser ist ökologisch absolut unbedenklich.

    Hi sttn,
    ich fahre seit 5 Jahren und drei Monaten einen Renault ZOE mit 22kWh Akku. Ich komme im Sommer bis zu 200km weit im Winter bis zu 130km. Für die 90% der Fahrten reicht das vollkommen aus....ok...mit der Bedingung, dass man vor der eigenen Haustüre laden kann, wie ich :-)

    Du hast recht, wenn Du nun sagst, dass ein E-Auto also nur etwas für die Eigenheim-Besitzer sind. Stimmt aktuell leider noch. Dennoch ist der Akku als Energiespeicher im mobilen Sektor bei PKWs die -meiner Meinung nahc- sinnvollste Alternative.

    Warum? Weil Brennstoffzellen weitaus teuerer in der Produktion (Seltenerdmetalle/Platin) sind, bei weitem nicht so lange halten und ein Fahrzeug mit BSZ sinnvollerweise auch einen Akku an Bord haben sollte, da BSZ aktuell nicht geregelt werden können. Die leisten 0% oder 100% sonst nichts.

    Es können Li-Akkus derzeit noch nicht wirklich im Großmaßstab recycelt werden. BMW jedoch nutzt alte i3 Akkus in seinem Werk in Ostdeutschland, um aktuell meine ich 7MWh, selbstproduzierte Windenergie zu speichern. Alte Akkus finden eine weitere Verwendung und landen meist nicht auf dem Müll.

    Gruß
    HK

  8. Re: Das setzen auf Elektroautos ist ökologisch und ökonomisch Unsinn

    Autor: yoyoyo 05.11.18 - 15:48

    Einfach mal keinen Mist labern, wenn es um das Korrigieren von Wasserstoff-Mythen geht, denn bis zum Thema Sicherheit warst du gut unterwegs. Viel Energie auf engen Raum ist meist ein Problem, aber im Vergleich zu chemischen Akkus, Super-Kondensatoren, Schwungrädern, Dampfdruck und erst recht Benzin ist Wasserstoff unter Hochdruck oder in Metallhydrid gebunden sicherheitstechnisch weit Vorne.

    Wasserstoff ist kein Knallgas.

    Die Sicherheit und schnelles Tanken sind die einzigen Punkte, die für Wasserstoff sprechen.

  9. Re: Das setzen auf Elektroautos ist ökologisch und ökonomisch Unsinn

    Autor: Anonymer Nutzer 05.11.18 - 23:52

    Anduko schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weil Wasserstoff viel zu flüchtig ist. Und das Auto zur Bombe wird.
    Sicherheitstechnisch macht das alles keinen Unterschied. Jede Technik hat da stärken und schwächen. Es gibt Unfallszenarien da ist der Akku sicher und das Wasserstoffauto tödlich und ebenso welche wo das Wasserstoffauto sicher und der Akku tödlich ist. Das gilt übrigens auch für alle anderen Technologien, Benzin, Feuersteinantrieb, Flatulenzantrieb uvm., mal sicher, mal tödlich.

  10. Re: Das setzen auf Elektroautos ist ökologisch und ökonomisch Unsinn

    Autor: pre3 06.11.18 - 07:18

    Denke auch die Forschung der nächsten Jahre wird's bringen.

    Bis dahin setze ich auf die Early Adopter, die erst einmal alles schön finanzieren.

    Aufsteigen wenn der Zug ordentlich Dampf auf dem Kessel hat und losfahren kann, nicht vorher.

    Derzeit macht so eine kastrierte E-Krücke noch gar keinen Sinn.

  11. Re: Das setzen auf Elektroautos ist ökologisch und ökonomisch Unsinn

    Autor: Tylon 06.11.18 - 08:45

    HoffiKnoffu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Hi sttn,
    > ich fahre seit 5 Jahren und drei Monaten einen Renault ZOE mit 22kWh Akku.
    > Ich komme im Sommer bis zu 200km weit im Winter bis zu 130km. Für die 90%
    > der Fahrten reicht das vollkommen aus....ok...mit der Bedingung, dass man
    > vor der eigenen Haustüre laden kann, wie ich :-)
    >
    > Du hast recht, wenn Du nun sagst, dass ein E-Auto also nur etwas für die
    > Eigenheim-Besitzer sind. Stimmt aktuell leider noch. Dennoch ist der Akku
    > als Energiespeicher im mobilen Sektor bei PKWs die -meiner Meinung nahc-
    > sinnvollste Alternative.
    >

    Zoe. Perfektes Beispiel. Mein Nachbar hat auch einen. Während er für die Akkus 35 ¤ Miete im Monat bezahlt + Strom, den er nicht über Solar erzeugt und damit auf die Arbeit und zum einkaufen kommt, fahre ich einen >200PS Benziner, mit dem ich in Summe 10 Euro mehr im Monat bezahle(!) aber Türen und Fenster habe, einen ordentlichen Durchzug und das größte Problem der Deutschen, die Flexibilität erhalte.
    Sicher sind 95% der Fahrten <50km. Aber der Deutsche möchte für die dreimal zur Großtante oder zur Ostsee keinen Leihwagen nehmen oder in Summe Stunden an der Autobahnrast verbringen. Sicher ist das nur 10 mal im Jahr, und trotzdem wird das widerum in 95% aller Fälle als das Problem mit Akku-Autos angeführt.
    Ich wohne zur Miete in einem Neubau BJ2015 für 4 Parteien in der Großstadt. Hier gibt es keine Lademöglichkeit. Bedauerlicher Einzelfall? Leider nein.
    Tankstelle widerum gibt es schon. Was ich damit sagen möchte, ist, dass die Stromer so, wie sie sind, auch nur eine Niesche sind und auch keine günstige. Lediglich das Gewissen ist etwas besser, solange man den Strom nicht selbst erzeugen kann.

    Ich bin da nicht dagegen, im Gegenteil hätte ich gerne beim anstehenden Autokauf die Auswahl. habe ich aber nicht, denn eine Seite scheidet einfach aus. Und nein, es kommt keine Freiflugverkabelung mit der Trommel in Frage.

  12. Re: Das setzen auf Elektroautos ist ökologisch und ökonomisch Unsinn

    Autor: schachbr3tt 06.11.18 - 09:30

    Tylon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Zoe. Perfektes Beispiel. Mein Nachbar hat auch einen. Während er für die
    > Akkus 35 ¤ Miete im Monat bezahlt + Strom, den er nicht über Solar erzeugt
    > und damit auf die Arbeit und zum einkaufen kommt, fahre ich einen >200PS
    > Benziner, mit dem ich in Summe 10 Euro mehr im Monat bezahle(!) aber Türen
    > und Fenster habe, einen ordentlichen Durchzug und das größte Problem der
    > Deutschen, die Flexibilität erhalte.
    > Sicher sind 95% der Fahrten <50km.

    Die Berechnung würde mich mal interessieren, wie ein Benziner auf der Kurzstrecke bei den derzeitigen Benzinpreisen und den Wartungskosten günstiger sein kann als ein Zoe.

    Bisher ist das bei meinen Berechnungen nämlich nicht aufgegangen.

  13. Re: Das setzen auf Elektroautos ist ökologisch und ökonomisch Unsinn

    Autor: Tylon 06.11.18 - 10:33

    schachbr3tt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tylon schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Zoe. Perfektes Beispiel. Mein Nachbar hat auch einen. Während er für die
    > > Akkus 35 ¤ Miete im Monat bezahlt + Strom, den er nicht über Solar
    > erzeugt
    > > und damit auf die Arbeit und zum einkaufen kommt, fahre ich einen >200PS
    > > Benziner, mit dem ich in Summe 10 Euro mehr im Monat bezahle(!) aber
    > Türen
    > > und Fenster habe, einen ordentlichen Durchzug und das größte Problem der
    > > Deutschen, die Flexibilität erhalte.
    > > Sicher sind 95% der Fahrten <50km.
    >
    > Die Berechnung würde mich mal interessieren, wie ein Benziner auf der
    > Kurzstrecke bei den derzeitigen Benzinpreisen und den Wartungskosten
    > günstiger sein kann als ein Zoe.
    >
    > Bisher ist das bei meinen Berechnungen nämlich nicht aufgegangen.

    Von Günstiger habe ich nichts gesagt. Ich habe geschrieben nur unbedeutend teurer trotz Fenster... Das stand im Satz und war unschwer zu lesen.
    Aber das Problem liegt bei dem Gerät konkret in der Akkumiete. Sonstige Wartungskosten habe ich nicht einberechnet. Mein Auto ist inzwischen 13 Jahre, da repariert man "anders" wie bei neueren KFZ. Der Zoe natürlich nicht und auch Elektro, bei denen man ja fast gar nix mehr reparieren muss (sagt man immer). Daher vergleiche ich den fixen Kostenblock/Monat. Arbeitsstrecke sind bei uns beiden jeweils 11km einfach. Sind 484km/Monat. Strom aus der normalen Steckdose mit Wirkungsgradverlusten etc. ist auch nicht billig. Damit ist der Unterschied finanziell in der Tat klein.

    Allerdings sagt er inzwischen nach 3? Jahren (vielleicht auch erst 2,5) auch, dass es sich nicht wirklich lohnt. Er denkt noch über Solar nach. Damit verschiebt sich die Rechnung um einiges. (nach Abbezahlung der Anlage)

  14. Re: Das setzen auf Elektroautos ist ökologisch und ökonomisch Unsinn

    Autor: schachbr3tt 06.11.18 - 10:51

    Tylon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Von Günstiger habe ich nichts gesagt. Ich habe geschrieben nur unbedeutend
    > teurer trotz Fenster... Das stand im Satz und war unschwer zu lesen.
    > Aber das Problem liegt bei dem Gerät konkret in der Akkumiete. Sonstige
    > Wartungskosten habe ich nicht einberechnet. Mein Auto ist inzwischen 13
    > Jahre, da repariert man "anders" wie bei neueren KFZ. Der Zoe natürlich
    > nicht und auch Elektro, bei denen man ja fast gar nix mehr reparieren muss
    > (sagt man immer). Daher vergleiche ich den fixen Kostenblock/Monat.
    > Arbeitsstrecke sind bei uns beiden jeweils 11km einfach. Sind 484km/Monat.
    > Strom aus der normalen Steckdose mit Wirkungsgradverlusten etc. ist auch
    > nicht billig. Damit ist der Unterschied finanziell in der Tat klein.
    >
    > Allerdings sagt er inzwischen nach 3? Jahren (vielleicht auch erst 2,5)
    > auch, dass es sich nicht wirklich lohnt. Er denkt noch über Solar nach.
    > Damit verschiebt sich die Rechnung um einiges. (nach Abbezahlung der
    > Anlage)

    Wenn dein Nachbar Gesamtkosten für den Verbrauch hat (Stromkosten + Miete), die nur 10 Euro/Monat unter deinen Verbrauchskosten (Benzin, Öl) liegen, dann frage ich mich ja, was für einen Stromtarif er hat.

    Mein Audi A6 ist jedenfalls langfristig gesehen (5 Jahre) teurer als ein Tesla. Allein an Wartung gebe ich pro Jahr ca. 1000 Euro aus. Ich bin allerdings einer der typisch dt. Vorbehaltskäufer, denen Reichweite wichtig ist (mal von meiner Vorliebe für das klare Interieur-Design abgesehen). Deswegen ist ein E-Fzg derzeit noch nichts für mich. Kostentechnisch würde es sich aber schon realisieren.

  15. Re: Das setzen auf Elektroautos ist ökologisch und ökonomisch Unsinn

    Autor: Harddrive 06.11.18 - 12:36

    KupferFuerImmer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > 1. Die Brennstoffzellen müssen auch produziert werden.

    Ja, muss alles, was nicht bei drei auf den Bäumen wächst.

    > 2. Aufwändigere Infrastruktur. Wasserstoffproduktion, Transport,
    > Tankstellen fehlt zur Zeit alles. Wer soll da groß Infrastruktur aufbauen

    Es git bereits 52 Tankstellen. Viele weitere sind bereits im Ausbau. Die Grundinsfrastruktur der Tankstellen steht bereits. Diese müssen nur um Wasserstofftanks und Zapfsäulen erweitert werden. Ging beim LPG ja auch. Ich finde es viel aufwendiger 1,5 Millionen Ladesäulen für eine Grundversorgung aufzubauen und zu verkabeln, anstatt 1.000 Tankstellen umzurüsten.

    > für die handvoll Wasserstoffautos die zur Zeit rumfahren

    Und wie hat das mal mit den E-Autos angefangen? Direkt mit Millionen? Ach ja, nach Jahren sind es nur 53.861 Stück (Stand Januar 2018). Dafür lohnt es sich auch nicht eine Ladeinfrastruktur aufzubauen. Warten wir damit lieber, bis mindestens 5 Millionen am Markt sind, also im Jahr 2030. bis dahin kann ja Zuhause an der Schuko geladen werden.

    > 3. Kann ich nicht einfach zuhause tanken

    Wieso sollte ich das auch wollen? Ich will doch auch keinen Supermarkt im Keller haben, um mir Tag und Nacht Lebensmittel kaufen zu können. Außerdem in der Zeit, die ich Zuhause zum Laden brauche, bin ich schon dreimal zur Tanke gefahren und habe schon dreimal den Tank mit den 600 km Reichweite gemütlich leer gefahren.

    > 4. Akkus können recycelt werden.

    Bis zu einem gewissen Grad ja.

    > 5. Die Reichweite ist jetzt schon für viele Menschen ausreichend.

    Viele ist ein dehnbarer Begriff. Für mich würden die nicht ausreichen. Und ich kenne noch einige Leute, denen diese auch nicht reichen würden. Und nein, ich will nicht an jedem Parkplatz mein Auto ansteckern müssen.

    > 6. Die Ladegeschwindigkeit ist schon jetzt für viele Menschen ausreichend.

    Ja, für Idealisten.Ich will mein Auto in maximal 10 Minuten voll !!! getankt haben und keine 30 Minuten warten (nur an Schnellladesäule möglich), bis er von den 20 % Mindestverbleib auf 80 % geladen hat. In Zeiten, wo die Menschen noch nicht mal 5 Minuten an der Supermarktkasse warten wollen, werden wohl eine sehr große Mehrheit nicht so lange warten wollen.

    > 6. Hohe Verluste bei der Produktion von Wasserstoff.

    Ja. Strom wird aber auch nicht ohne Verluste generiert und in Batterien gespeichert. Die Effizienz bei der Herstellung von Wasserstoff ließe sich aber deutlich steigern, wenn man die dabei anfallende Wärme von Herbst bis Frühjahr als Fernwärme nutzen würde.
    Abgesehen vom technischen Aspekt interessiert das die meisten Menschen nicht. In Zeiten, in denen viele Leute den Fernseher, Radio, Laptop, Computer etc. stundenlang anmachen und oftmals gar nicht davor sitzen, interessiert diese auch nicht wirklich welche Wälder für ihren Strom abgeholzt werden mussten, hauptsache der Strom fliesst.

    > 7. Hohe Kosten für Brennstoffzellen und Wasserstofferzeugung

    Und die Akkus sind superbillig und der Strom umsonst oder was? Akkus sind teuer! Wenn dem nicht so wäre, dann hätten alle PV Anlagen Besitzer bereits einen großen Speicher im Keller stehen. Und der Strom in Deutschland ist einer der teuersten in Europa.

    > Elektroautos sind jetzt schon für viele Menschen attraktiv. Sogar Laut ADAC
    > sind die Kosten mittlerweile auf dem Niveau von Verbrennern oder darunter.
    > Die Kosten für Akkus werden sinken und vor allem kann ich einfach bequem
    > über Nacht oder bei der Arbeit laden.

    E-Autos sind immer noch mindestens ca 10.000 ¤ teurer als vergleichbare Diesel oder Benziner. Selbst wenn ich meine teure KFZ Steuer für meinen Diesel komplett spare und ich auch beim Verbrauch einiges im Jahr spare, so brauche ich trotzdem bei meiner derzeitgen Fahrleistung ca 12 Jahre, bis ich die 10.000 ¤ wieder eingespart habe.
    Über Nacht kann ich laden, ja. Aber nur, wenn ich nicht vergesse das Auto an die Stecksdose anzuschließen. Beim Arbeitgeber kann ich nicht unbedingt laden, da mir die Möglichkeit sicherlich derzeit noch fast nirgendwo angeboten wird.

  16. Re: Das setzen auf Elektroautos ist ökologisch und ökonomisch Unsinn

    Autor: Tylon 06.11.18 - 14:11

    schachbr3tt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Wenn dein Nachbar Gesamtkosten für den Verbrauch hat (Stromkosten + Miete),
    > die nur 10 Euro/Monat unter deinen Verbrauchskosten (Benzin, Öl) liegen,
    > dann frage ich mich ja, was für einen Stromtarif er hat.
    >
    > Mein Audi A6 ist jedenfalls langfristig gesehen (5 Jahre) teurer als ein
    > Tesla. Allein an Wartung gebe ich pro Jahr ca. 1000 Euro aus. Ich bin
    > allerdings einer der typisch dt. Vorbehaltskäufer, denen Reichweite wichtig
    > ist (mal von meiner Vorliebe für das klare Interieur-Design abgesehen).
    > Deswegen ist ein E-Fzg derzeit noch nichts für mich. Kostentechnisch würde
    > es sich aber schon realisieren.

    Ganz normal halt irgendwo bei 2x (wahrscheinlich knapp 28) cent/kwh. Das sind halt auch paar Euro.
    Der zoe ist mit 14,6kwh/100km angegeben. Das sind auf die km ca. 20 Euro. plus Batteriemiete. Die liegt übrigens inzwischen höher (49) wie sein alter Tarif. Aber selbst mit den 35 sind das zusammen 55 Euro Fortbewegungskosten in einem üblichen Szenario für ein Elektromobil.
    Umgerechnet bei Preis von 1,60/l Sprit sind das knappe 35 Liter. Das sind wiederum bei nem Normalbenziner mit 7,5l/100km (nicht unbedingt meiner) 458km.
    Ein Deal wird eben nur durch die versprochene Wartungseinsparung draus. Aber VW hat uns auch saubere Diesel versprochen, daher Industrieversprechen einfach abzunicken nur weil es gut klingt ist grenzwertig.

    Und ja, Wartung ändert die Kalkulation. Ist aber sehr individuell vom Autotyp und Alter abhängig. Aber auch das Elektroauto wird gewartet werden wollen und die Autohersteller werden sich da schon was einfallen lassen. Tüv und co wird auch nicht billiger oder seltener werden auf Dauer.
    Ich achte auch begrenzt auf Reichweite. Urlaub nicht, aber ich besuch regelmäßig mal die Eltern (also Oma und Opa). Das sind 270km einfach. Wie der Test hier mit dem eGolf gezeigt hat, müsste ich statt 2h (hin und her) Autobahn locker "tanken" und brauch dann dafür >3 da das Auto auch noch langsamer fährt, wenn ich nicht pro Fahrt 2 mal halten möchte.
    Ich hatte immer Autos die nur knapp 500km gekommen sind. Ich erwarte keinen 1000km Diesel, aber wenigstens in die Nähe sollte es schon kommen, damit die German Reichweitenangst beim Normalo nachlässt.

  17. Re: Das setzen auf Elektroautos ist ökologisch und ökonomisch Unsinn

    Autor: Harddrive 07.11.18 - 09:12

    PiranhA schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Das reicht blöderweise nicht mal ansatzweise, um Wasserstoff für 16 Mio.
    > PKW zu generieren. Die Stromproduktion wird heute ja schon anhand der
    > Wetterdaten gesteuert. Wenn also viel Sonne oder Wind erwartet wird, senkt
    > man die Produktion von Kohle, Gas oder Atom. Ja, manchmal liegen die
    > Prognosen etwas daneben und man muss ein paar Windräder vom Netz nehmen,
    > weil die sich halt schneller regulieren lassen als ein Kraftwerk. Da wäre
    > es aber sinnvoller die Energie in Akkus zu speichern. Wasserstoff in der
    > Masse ist alleine aufgrund der schlechten Effizienz keine Option. Da müsste
    > die Stromproduktion ja noch viel stärker steigen. In Einzelfällen (wie
    > Schiffe, Baumaschinen oder auch 42-Tonner) mag das ja durchaus eine Option
    > sein.

    Letztens war hier bei Golem ein Artikel der besagte, dass alleine bei der Windkraft 5% Ertrag im Jahr durch unnötige Abschaltung verloren gehen. Alleine diese Strommenge reicht schon jetzt, um über 1 Millionen Wasserstoffautos mit Treibstoff zu versorgen. Und je mehr die Windkraft ausgebaut wird, umso mehr Autos könnte man damit versorgen, da die Kohlekraftwerke höchstens sehr langsam vom Netz genommen werden.
    Warum sollte die Speicherung in Wasserstoff keine Option sein? Es werden nicht so schnell so große Batteriespeicher aufgebaut werden können, wie diese benötigt werden. Da ist doch eine zweite Möglichkeit Strom zu speichern sinnvoll. Ja, das Verfahren ist mit Verlusten behaftet. Aber es ist doch sinnvoller den Strom mit Verlusten zu speichern und später nutzen zu können, als die Windräder abzuschalten und den Strom nicht zu erzeugen, nur weil man nicht genügend Batteriespeicher hat.

  18. Re: Das setzen auf Elektroautos ist ökologisch und ökonomisch Unsinn

    Autor: Harddrive 07.11.18 - 10:04

    Anduko schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Benzin ist auch sehr aufwendig zu produzieren. Verbraucht Unmengen an
    > Strom. Darüber berichtet keiner...
    > Man muss Akkus nicht entsorgen sondern kann sie jetzt schon zu 90%
    > recyceln. Wenn man dran forscht können es locker mehr werden. Und nicht zu
    > vergessen ist die 2. Verwertung als Stationärer Akku.
    > Benzin ist weg. Verbrannt.

    Ja, es ist aufwendig zu produzieren, aber bisher gab es keine wirklichen Alternativen, daher hat es keiner in Frage gestellt. Jetzt gibt es sogar zwei Alternativen, daher wird ja auch umgedacht.
    Selbst wenn man 90 % von den Akkus recyclen kann, so muss man trotzdem die restlichen 10 % entsorgen. Und wenn es auch nur 1 % Rest wäre, wenn dieser giftig ist, dann ist das inakzeptabel.
    Benzin wird verbrannt, aber beim Recycling wird der Akku auch oftmals verbrannt, um einfacher an die Metalle zu kommen. Ein Teil davon ist dann auch "weg".


    > Weil Wasserstoff viel zu flüchtig ist. Und das Auto zur Bombe wird. Strom
    > kann genauso sauber hergestellt werden. Ich werde in 2 Jahren ohne Strom
    > aus dem Netz fahren können.
    > Man könnte durchaus den Strom eben in Wasserstoff speichern oder noch
    > sinnvoller in Gas. Was dann wieder zur Herstellung von Strom verbrannt
    > werden kann.

    Wasserstoff ist zwar flüchtig, aber es kann bereits heute sehr gut gespeichert werden, die Tanks gibt es bereits. Und da der Wasserstoff viel zu flüchtig ist, wie du so schön sagst, würde er sich bei einem Crash zu schnell verflüchtigen, bevor er sich entzünden kann. Zudem sind die Tanks Crashtest geprüft und halten schon einiges aus. Da bist du bei einem Benziner wohl eher in einer rollenden Bombe, da ein Teil des Benzins im Tank verdampft und das Gas leicht entzündlich ist.
    Letzten Endes ist auch ein E-Auto mit seinen Akkus nicht ganz ohne. Bei der Sendung Grand Tour hatte Richard Hammond einen Unfall mit einem E-Auto. Der Akku brannte noch 5 Tage nach dem Crash, da sich immer wieder neue Zellen des Akkus entzündeten. Keine Fortbewegungsmöglichkeit bei der man mehr als 20 km/h erreicht ist ungefährlich. Man benötigt einfach zu schnell zu viel Energie, um die Geschwindigkeiten zu erreichen und zu erhalten.

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