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Elektro ist weniger komplex?

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  1. Elektro ist weniger komplex?

    Autor: Donxers 30.09.19 - 09:41

    Und kann somit mit weniger Leuten produziert werden?

    Au ja! Dann werden Autos also deutlich billiger?? Geil!

    ... oder?

  2. Re: Elektro ist weniger komplex?

    Autor: Eheran 30.09.19 - 09:45

    Ein Goldbaren ist denkbar unkomplex. Und doch nicht billig.

  3. Re: Elektro ist weniger komplex?

    Autor: Joblow 30.09.19 - 10:21

    Was die mechanischen Teile betrifft sind e-Autos weniger komplex, das stimmt. Das komplexe daran ist die Software, schließlich ist an den Autos nichts mehr vorhanden was rein mechanisch funktioniert. Und Software programmiert sich nicht von alleine, da sitzen Leute dran die mindestens doppelt soviel verdienen wie ein Bandarbeiter.

  4. Re: Elektro ist weniger komplex?

    Autor: thinksimple 30.09.19 - 10:50

    Joblow schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was die mechanischen Teile betrifft sind e-Autos weniger komplex, das
    > stimmt. Das komplexe daran ist die Software, schließlich ist an den Autos
    > nichts mehr vorhanden was rein mechanisch funktioniert. Und Software
    > programmiert sich nicht von alleine, da sitzen Leute dran die mindestens
    > doppelt soviel verdienen wie ein Bandarbeiter.

    Es ist noch genügend Mechanik vorhanden.
    Und das teuere ist das Akkupackage. Das wird auch aus vielen Teilen zusammengebaut. Software ist nicht der Kostenfaktor. Und die verdienen auch nicht das doppelte von einem Bandarbeiter.
    Muss man immer so übertreiben wenn man nur Halbwissen besitzt?

    Alleinfahrende Autos hin oder her,
    aber Backpapierzuschnitte sind schon eine geile Erfindung.

  5. Re: Elektro ist weniger komplex?

    Autor: E-Mover 30.09.19 - 11:23

    Donxers schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und kann somit mit weniger Leuten produziert werden?
    >
    > Au ja! Dann werden Autos also deutlich billiger?? Geil!
    >
    > ... oder?

    Davon kannst Du ausgehen, wenn beim Akku-Pack die Skaleneffekte greifen. Das Mehr an Kaufkraft wird dann entweder durch zusätzliche Features/Services (sprich Software) bzw. Energiekosten und Straßenbenutzung etc. abgegriffen oder fließt in andere Wirtschaftszweige...

  6. Re: Elektro ist weniger komplex?

    Autor: ufo70 30.09.19 - 11:54

    Ich denke, die Software für Einspritz-Steuergeräte und Abgasregelungsanlagen ist nicht weniger komplex. Im Gegenteil.

  7. Re: Elektro ist weniger komplex?

    Autor: emdotjay 30.09.19 - 12:01

    Joblow schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was die mechanischen Teile betrifft sind e-Autos weniger komplex, das
    > stimmt. Das komplexe daran ist die Software, schließlich ist an den Autos
    > nichts mehr vorhanden was rein mechanisch funktioniert. Und Software
    > programmiert sich nicht von alleine, da sitzen Leute dran die mindestens
    > doppelt soviel verdienen wie ein Bandarbeiter.


    naja ganz so extrem ist es nicht.
    es werden noch Hydraulik für die bremsen benötigt, eine Klimaanlage, und vl. noch eine Wasserpumpe zur Kühlung/Temperierung der Batterie / Akkus.
    Vom Kleinkram wie Scheibenwischer anlage mal abzusehen.

    Aber ja ein e-fahrzueg damit es fährt ist sehr einfach aufgebaut, und ohne fähigen Elektro und IT Techniker ist das Fahrzeug Schrott

  8. Re: Elektro ist weniger komplex?

    Autor: mj 30.09.19 - 12:51

    wieso tun den alle immer so als ob das klassische auto nur aus dem motot besteht. da gibts noch genug komplexe teile.
    alleine bei den fahrwerken wird das nen spass wenn man dann nach nen paar jahren mitbekommt das soviel drehmoment auch probleme machen kann.

    kühlung hat tesla auch, zwar nicht für den motor aber ob das nicht sogar komplexer ist ?
    heizung/klima ? wird durch die wärmepumpe komplexer
    der motor entfällt eben, inklusive abgasreinigung aber das auto wird dadurch nicht weniger komplex.


    allen die das behaupten wechselt mal nen fensterheber oder das schließsystem

  9. Re: Elektro ist weniger komplex?

    Autor: Jossele 30.09.19 - 13:25

    Also ein paar tausend Teile im Verbrennermotor, Getriebe und Auspuff fallen schon weg. Insofern sind die E-Autos weniger komplex.

    Privatsphäre ist normal. Überwachung ist verdächtig.

  10. Re: Elektro ist weniger komplex?

    Autor: mj 30.09.19 - 13:41

    wollen wir die steuergeräte auch noch in die einzelnen transistoren zerlegen und kommen dann bei ein paar millionen zusätzlicheen teilen beim e an ? oder wär es besser den motor als ein teil zu sehen ?
    sonst muss man den e-motor auch in jedes teil inklusive schrauben zerlegen und den etwaigen fu dazu natürlich auch.....
    nicht zu vergessen das beim e auch mehrteile hinzukommen die der verbrenner nicht hat...


    btw auch elektroautos haben ein getriebe nur weil man eventuell nicht schaltet bedeutet das nicht das man kein getriebe hat. und jeder der mal ein getriebe offen vor sich hatte wird sehen das es den kohl nicht fett macht (besonderheiten wie doppelkupplungsgetriebe mal außen vor), unkomplex ist das zwar nicht aber alles beherschbar

  11. Re: Elektro ist weniger komplex?

    Autor: chefin 30.09.19 - 13:55

    Es reduziert sich auf Zylinder/Kolben vs Elektromotor. Alles andere bleibt. Kühlung bleibt, Akkus UND Motor müssen gekühlt werden. E-Motoren haben ebenfalls Abwärme. Ob die Wasserpumpe nun 300KW oder 50KW wegkühlen muss macht sich im Montageaufwand nicht bemerkbar.

    Was vieleicht hier und da wegfällt wie zb Benzinpumpe, Einspritzpumpe, wird durch Bremskraftpumpe teilweise ausgeglichen.

    Was hauptsächlich wegfällt sind die Montage eines Verbrennungsmotors aus seinen Unmenge an Teilen. Der Akku selbst kann hochautomatisiert montiert werden, da er aus vielen gleichen Bauteilen besteht.

    Unterm Strich glaube ich nicht, das viele Arbeitsplätze wegfallen. Aber es ist in unserer Gesellschaft nunmal so, das man Jammern muss um Aufmerksamkeit zu bekommen. Und aus der Aufmerksamkeit folgt Zuschuss. Wenn ich von 1000 Arbeitslosen rede die Förderung benötigen, kommt vieleicht was bei rum. Das ich die 1000 dann in der Akkuproduktion gefördert beschäftige hilft mir beim Gewinne schaufeln.

    Dazu kommt, das die Statistik von einer massiven Umstellung auf Elektroautos ausgeht. Das ist so nicht möglich. Würden wir wirklich in 10 Jahren 2/3 E-Autos produzieren und vermarkten, würden wir nichtmal ansatzweise das Stromnetz haben die zu laden. Am Ende läuft das drauf raus, das einige wenige Ladestationen haben, für andere ist das Laden nicht möglich, was ihnen die Lust auf E-Autos verdirbt. Und gebaut wird nicht irgendwas, sondern das was die Menschen kaufen. Nur...sowas bringt keine Beschäftigungsfördergelder. Elon Musk hats vorgemacht. Man muss nur oft und laut brüllen, dann tut sich schon irgendwas. Je mehr ich fordere, desdo mehr bekomme ich und am Ende fragt keiner ob mein Jammern gerechtfertigt war.

  12. Re: Elektro ist weniger komplex?

    Autor: E-Mover 30.09.19 - 14:19

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es reduziert sich auf Zylinder/Kolben vs Elektromotor. Alles andere bleibt.
    > Kühlung bleibt, Akkus UND Motor müssen gekühlt werden. E-Motoren haben
    > ebenfalls Abwärme. Ob die Wasserpumpe nun 300KW oder 50KW wegkühlen muss
    > macht sich im Montageaufwand nicht bemerkbar.
    >

    Unsinn! Sowohl bei der Dimensionierung als auch bei den Temperaturdifferenzen, über die wir hier reden, sind das sehr wohl massive Unterschiede. Bei einem Akku-Kühlsystem sprechen wir über max. Kühlwassertemperaturen von weit unter dem Siedepunkt, weshalb die quasi wartungsfrei sind und das System z.B. nahezu keine Flüssigkeit verliert.

    > Was vieleicht hier und da wegfällt wie zb Benzinpumpe, Einspritzpumpe, wird
    > durch Bremskraftpumpe teilweise ausgeglichen.
    >
    > Was hauptsächlich wegfällt sind die Montage eines Verbrennungsmotors aus
    > seinen Unmenge an Teilen. Der Akku selbst kann hochautomatisiert montiert
    > werden, da er aus vielen gleichen Bauteilen besteht.
    >
    > Unterm Strich glaube ich nicht, das viele Arbeitsplätze wegfallen. Aber es
    > ist in unserer Gesellschaft nunmal so, das man Jammern muss um
    > Aufmerksamkeit zu bekommen. Und aus der Aufmerksamkeit folgt Zuschuss. Wenn
    > ich von 1000 Arbeitslosen rede die Förderung benötigen, kommt vieleicht was
    > bei rum. Das ich die 1000 dann in der Akkuproduktion gefördert beschäftige
    > hilft mir beim Gewinne schaufeln.
    >
    > Dazu kommt, das die Statistik von einer massiven Umstellung auf
    > Elektroautos ausgeht. Das ist so nicht möglich. Würden wir wirklich in 10
    > Jahren 2/3 E-Autos produzieren und vermarkten, würden wir nichtmal
    > ansatzweise das Stromnetz haben die zu laden.

    Reine Folklore! Es gibt schon genügend seriöse Studien von Energieversorgern (z.B. von RWE) die belegen, dass bei 100% E-Autos der Strombedarf nur um ca. 20-25% wachsen würde. Und wenn Du in 2030 2/3 der Neufahrzeuge als E-Auto zulässt hast Du noch nicht einmal die Hälfte aller Autos auf der Straße substituiert.

    > Am Ende läuft das drauf raus,
    > das einige wenige Ladestationen haben, für andere ist das Laden nicht
    > möglich, was ihnen die Lust auf E-Autos verdirbt. Und gebaut wird nicht
    > irgendwas, sondern das was die Menschen kaufen.

    Vollkommen richtig.

    > Nur...sowas bringt keine
    > Beschäftigungsfördergelder. Elon Musk hats vorgemacht. Man muss nur oft und
    > laut brüllen, dann tut sich schon irgendwas.

    Ich habe Elon Musk noch nie brüllen gehör, Fördergelder hat er übrigens auch nur geliehen bekommen und alles schön zurückbezahlt. Die Förderung von E-Autos wiegt nur die Förderung von Diesel und die der klassischen Autohersteller sowie die "Nicht-in-Rechnung-Stellung" der Folgekosten auf. Idealerweise gäbe es für niemanden eine Förderung, dann würde sich die beste Technik durchsetzen.

    > Je mehr ich fordere, desdo
    > mehr bekomme ich und am Ende fragt keiner ob mein Jammern gerechtfertigt
    > war.

    Dein Jammern ist ja auch nicht gerechtfertigt, denn Du kannst ja fahren mit was Du willst! Und das ist übrigens auch gut so!

  13. Re: Elektro ist weniger komplex?

    Autor: mj 30.09.19 - 14:29

    E-Mover schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > chefin schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Es reduziert sich auf Zylinder/Kolben vs Elektromotor. Alles andere
    > bleibt.
    > > Kühlung bleibt, Akkus UND Motor müssen gekühlt werden. E-Motoren haben
    > > ebenfalls Abwärme. Ob die Wasserpumpe nun 300KW oder 50KW wegkühlen muss
    > > macht sich im Montageaufwand nicht bemerkbar.
    > >
    >
    > Unsinn! Sowohl bei der Dimensionierung als auch bei den
    > Temperaturdifferenzen, über die wir hier reden, sind das sehr wohl massive
    > Unterschiede. Bei einem Akku-Kühlsystem sprechen wir über max.
    > Kühlwassertemperaturen von weit unter dem Siedepunkt, weshalb die quasi
    > wartungsfrei sind und das System z.B. nahezu keine Flüssigkeit verliert.
    >


    Unsinn ist das was am verbrennerkühlsystem gemacht werden muss bzw sag doch einfach mal was da regelmässig gewartet werden muss.

    bzw. muss beim verbrenner kein akku mittels des kühlsystems geheizt werden. bei neueren dieseln gibts zwar die elektrischn zuheizer aber die sind wirklich primitiv

    das mit dem siedepunkt und der darausvolgenden wartungsfreiheit hätte ich gern erklärt.
    das e auto wird nicht so heiß ? mag sein aber warum dadurch wartungsfrei
    und warum muss das system beim verbrenner gleich gewartet werden ?

    und wieveil komplexer fällt die heizung beim e aus ?

  14. Re: Elektro ist weniger komplex?

    Autor: E-Mover 30.09.19 - 14:44

    mj schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > E-Mover schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > chefin schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Es reduziert sich auf Zylinder/Kolben vs Elektromotor. Alles andere
    > > bleibt.
    > > > Kühlung bleibt, Akkus UND Motor müssen gekühlt werden. E-Motoren haben
    > > > ebenfalls Abwärme. Ob die Wasserpumpe nun 300KW oder 50KW wegkühlen
    > muss
    > > > macht sich im Montageaufwand nicht bemerkbar.
    > > >
    > >
    > > Unsinn! Sowohl bei der Dimensionierung als auch bei den
    > > Temperaturdifferenzen, über die wir hier reden, sind das sehr wohl
    > massive
    > > Unterschiede. Bei einem Akku-Kühlsystem sprechen wir über max.
    > > Kühlwassertemperaturen von weit unter dem Siedepunkt, weshalb die quasi
    > > wartungsfrei sind und das System z.B. nahezu keine Flüssigkeit verliert.
    > >
    >
    > Unsinn ist das was am verbrennerkühlsystem gemacht werden muss bzw sag doch
    > einfach mal was da regelmässig gewartet werden muss.
    >

    Also nachdem ich 30 Jahre Verbrenner fast aller gängigen Marken gefahren habe kann ich Dir sagen, dass dort regelmäßig Kühlwasser nachgefüllt und Kühlmittel ergänzt werden musste. Und das obwohl ich jedes Jahr zur Inspektion musste, damit die Garantie auf den ganzen Kram erhalten blieb. Wieso soll ich das noch erklären!?

    > bzw. muss beim verbrenner kein akku mittels des kühlsystems geheizt werden.
    > bei neueren dieseln gibts zwar die elektrischn zuheizer aber die sind
    > wirklich primitiv
    >
    > das mit dem siedepunkt und der darausvolgenden wartungsfreiheit hätte ich
    > gern erklärt.
    > das e auto wird nicht so heiß ? mag sein aber warum dadurch wartungsfrei
    >

    Sobald ein System an seine Grenzen kommt (hier Siedepunkt, hohe Temperaturen, starker Wechsel von kalt und warm, hohe Drücke) wird es eine sehr viel geringere Lebenserwartung haben. Dichtungen und Schläuche werden ständig expandiert und dann wieder komprimiert und auch die Pumpe muss Einiges aushalten. Und damit es einem nicht um die Ohren fliegt wartet man es vorher in regelmäßigen Intervallen. Was ist daran schwer zu verstehen? Hattest Du schon mal ein Auto? War das schon mal in der Inspektion?

    > und warum muss das system beim verbrenner gleich gewartet werden ?

    Damit es nicht ständig kaputt geht (s.o.).

    > und wieveil komplexer fällt die heizung beim e aus ?

    Weniger komplex, weil sie ja weder hohe Temperaturen noch hohe Drücke aushalten muss. Sonst würde es ja einen Wartungsplan wie beim Verbrenner geben. Das Kühl- und das Heizsystem sind übrigens identisch. Es kühlt nur entweder oder es heizt, je nach Jahreszeit und Fahrsituation.

  15. Re: Elektro ist weniger komplex?

    Autor: mj 30.09.19 - 14:58

    ich würd mal sagen das man dich bei deinen inspektionen einfach mal übers ohr gehauen hat....

    das kühlwassersystem ist ein geschlossenes system, wenn wasser fehlt muss man dem auf den grund gehen und nicht einfach nachkippen.
    ja ich hatte schon das ein oder andere auto, zwar noch keine 30 jahre erfahrung aber dann doch schon etwas mehr als die hälfte davon.
    mein erstes auto war zum kauf damals 12 jahre alt und wurde mit meiner mithilfe von einen kundigen und erfahrenen kfz-mechaniker komplett überholt bzw. instattgesetzt. das war einer der sorte wir reparieren und finden den fehler als unter verdacht zu tauschen.
    dabei hab ich eine menge mitgenommen

    das und das nächste auto haben nach dem kauf nie eine werkstatt gesehen und liefen trotzdem etliche jahre. bremsbeläge oder flüssigkeit tauschen stellen mich nicht wirklich vor nen rätsel.
    selbst der zahnriemen (bei meinen damiligen auto sehr leicht) war kein problem zu tauschen.

    also ja grundlegende fähigkeiten habe ich. die reichen um bevor das auto zur inspektion geht und auch zwischendurch zu schauen ob kühlflüssigkeit auf stand ist, scheibnwischwasser nachzufüllen und mal auf die bremsbeläge zu schauen, so das mir die werkstatt nichts vormacht und das mach ich auch trotz mittlerweile firmenwagen.
    auch schau ich direkt nach der inspektion nach dem öl und die werkstatt bekommt was auf den deckel wenn adblue auf der rechnung steht es aber nachweislich nicht aufgefüllt wurde

    und gerade das kühlwassersystem macht im normalfall keine probleme. klar kann nen kühlschlauch mal porös werden oder die wasserpumpe versagen aber gerade das sind teile die auch ein eauto hat also ganz schlechter vergleich

  16. Re: Elektro ist weniger komplex?

    Autor: E-Mover 30.09.19 - 15:44

    mj schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ich würd mal sagen das man dich bei deinen inspektionen einfach mal übers
    > ohr gehauen hat....
    >

    Da Inspektionen die Voraussetzung für Garantien sind hast Du da mit Neuwagen schlechte Karten. Da werden halt allerhand Dinge laut Inspektionsplan getauscht. Mit meinem letzten AUDI hätte ich dann wohl die 13.000EUR für das geplatzte DSG-Getriebe selbst bezahlt, wenn ich vorher nicht zur Inspektion gegangen wäre.

    > das kühlwassersystem ist ein geschlossenes system, wenn wasser fehlt muss
    > man dem auf den grund gehen und nicht einfach nachkippen.

    Das ist es erstens nicht (Ein Kühlsystem eines Verbrenners verliert durch die hohen Drücke zwangsläufig etwas Flüssigkeit, siehe oben. Man könnte das auch zu 100% dicht bauen, wäre aber sehr unwirtschaftlich.) und zweitens habe ich noch nie einfach "nachgekippt", wenn Grund zur Vermutung eines wirklichen Lecks war :-))

    > ja ich hatte schon das ein oder andere auto, zwar noch keine 30 jahre
    > erfahrung aber dann doch schon etwas mehr als die hälfte davon.
    > mein erstes auto war zum kauf damals 12 jahre alt und wurde mit meiner
    > mithilfe von einen kundigen und erfahrenen kfz-mechaniker komplett überholt
    > bzw. instattgesetzt. das war einer der sorte wir reparieren und finden den
    > fehler als unter verdacht zu tauschen.

    Da sind wir schon wieder bei der Zwangsinspektion von neuen Autos, damit die Garantie erhalten bleibt.

    > dabei hab ich eine menge mitgenommen
    >
    > das und das nächste auto haben nach dem kauf nie eine werkstatt gesehen und
    > liefen trotzdem etliche jahre. bremsbeläge oder flüssigkeit tauschen
    > stellen mich nicht wirklich vor nen rätsel.
    > selbst der zahnriemen (bei meinen damiligen auto sehr leicht) war kein
    > problem zu tauschen.
    >
    > also ja grundlegende fähigkeiten habe ich. die reichen um bevor das auto
    > zur inspektion geht und auch zwischendurch zu schauen ob kühlflüssigkeit
    > auf stand ist, scheibnwischwasser nachzufüllen und mal auf die bremsbeläge
    > zu schauen, so das mir die werkstatt nichts vormacht und das mach ich auch
    > trotz mittlerweile firmenwagen.
    > auch schau ich direkt nach der inspektion nach dem öl und die werkstatt
    > bekommt was auf den deckel wenn adblue auf der rechnung steht es aber
    > nachweislich nicht aufgefüllt wurde
    >

    Wozu brauche ich jetzt nochmal genau AdBlue im Elektroauto???

    > und gerade das kühlwassersystem macht im normalfall keine probleme.

    Also mir sind schon 3 Kühlsysteme geplatzt. Aber im "Normalfall" passiert das natürlich nicht...

    > klar kann nen kühlschlauch mal porös werden oder die wasserpumpe versagen aber
    > gerade das sind teile die auch ein eauto hat also ganz schlechter vergleich

    Lies' doch vielleicht oben nochmals nach. Oder lass' es gut sein, wenn Du es nicht verstehen möchtest! Soll jeder selbst entscheiden, welche Art Kühlsystem komplexer bzw. weniger anfällig ist. Gaaaanz schlechter Vergleich...tststs...

  17. Re: Elektro ist weniger komplex?

    Autor: Eheran 30.09.19 - 15:51

    >Man könnte das auch zu 100% dicht bauen
    Die Kühlung sollte dicht sein. Ich hab den Thermofühler vom Kühlwasser getautscht und bei der Gelegenheit halt auch gleich das ganze Kühlwasser. Seither (3 Jahre, 30'000km) fehlt nichts an Kühlmittel. Wo soll es auch hin? Nur beim Überhitzen des Motors würde planmäßig das Überdruckventil öffnen und Dampf ablassen. Was natürlich nicht passiert ist. Alle anderen Verluste sind Undichtigkeiten irgendwo. Mag sein, dass es nur wenig ist. Kann man je nach Ort dann z.B. im Öl finden.

  18. Re: Elektro ist weniger komplex?

    Autor: E-Mover 30.09.19 - 16:00

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Man könnte das auch zu 100% dicht bauen
    > Die Kühlung sollte dicht sein. Ich hab den Thermofühler vom Kühlwasser
    > getautscht und bei der Gelegenheit halt auch gleich das ganze Kühlwasser.
    > Seither (3 Jahre, 30'000km) fehlt nichts an Kühlmittel. Wo soll es auch
    > hin? Nur beim Überhitzen des Motors würde planmäßig das Überdruckventil
    > öffnen und Dampf ablassen. Was natürlich nicht passiert ist. Alle anderen
    > Verluste sind Undichtigkeiten irgendwo. Mag sein, dass es nur wenig ist.
    > Kann man je nach Ort dann z.B. im Öl finden.

    Das ist ähnlich wie beim Luftballon, der ist ja auch dicht. Wo soll da denn die Luft hin entweichen?

  19. Re: Elektro ist weniger komplex?

    Autor: mj 30.09.19 - 16:04

    E-Mover schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >Da Inspektionen die Voraussetzung für Garantien sind hast Du da mit Neuwagen schlechte Karten. Da werden halt allerhand Dinge laut Inspektionsplan getauscht. Mit meinem letzten AUDI hätte ich dann wohl die 13.000EUR für das geplatzte DSG-Getriebe selbst bezahlt, wenn ich vorher nicht zur Inspektion gegangen wäre.

    hab ich gesagt das man die nicht machen soll ? oder das man einfach mal selbst vorher schaut und feststellt das kühlwasser ok ist
    das dsg hätte ich eh nicht genommen...ist hinlänglich bekannt das die probleme haben....aber was ist den da geplatzt ? die getriebeglocke ? oder ist platzen bei dir ein schaden ?

    > Das ist es erstens nicht (Ein Kühlsystem eines Verbrenners verliert durch die hohen Drücke zwangsläufig etwas Flüssigkeit, siehe oben. Man könnte das auch zu 100% dicht bauen

    es ist dicht im arbeitsfenster, meißt um die 90°C kommst jetzt auf deutlich mehr, sprich der zeiger geht in den roten bereich geht kühlwasser verloren, dann liegt aber ein anderer defekt vor.
    z.b. großer kühlkreislauf öffnet nicht (meißt schlißet er nicht) zusatzlüfter defekt/sicherung durch....aber im normalfall geht das wasser nicht verloren.
    darum sagte ich auch mal muss die ursache erforschen

    > Wozu brauche ich jetzt nochmal genau AdBlue im Elektroauto???

    keine ahnung vielleicht für die frau beim einkaufen geholt ? hab ich geschrieben das ich nen e-auto mit adblue fahr oder das ich vor und nach ner inspektion mein auto anschau ?


    > Also mir sind schon 3 Kühlsysteme geplatzt. Aber im "Normalfall" passiert
    > das natürlich nicht...
    platzt ziemlich viel bei dir :O
    ach das warst du den statistisch jede dekade nen kühlsystem platzt ? was genau passiert denn beim platzen und wie kommt es dazu ? eventuel nen poröser schaluch ? gibt es beim e natürlich nicht ?

  20. Re: Elektro ist weniger komplex?

    Autor: mj 30.09.19 - 16:06

    E-Mover schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eheran schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > >Man könnte das auch zu 100% dicht bauen
    > > Die Kühlung sollte dicht sein. Ich hab den Thermofühler vom Kühlwasser
    > > getautscht und bei der Gelegenheit halt auch gleich das ganze
    > Kühlwasser.
    > > Seither (3 Jahre, 30'000km) fehlt nichts an Kühlmittel. Wo soll es auch
    > > hin? Nur beim Überhitzen des Motors würde planmäßig das Überdruckventil
    > > öffnen und Dampf ablassen. Was natürlich nicht passiert ist. Alle
    > anderen
    > > Verluste sind Undichtigkeiten irgendwo. Mag sein, dass es nur wenig ist.
    > > Kann man je nach Ort dann z.B. im Öl finden.
    >
    > Das ist ähnlich wie beim Luftballon, der ist ja auch dicht. Wo soll da denn
    > die Luft hin entweichen?

    richtig. öl im kühlwasser ist ein hinweis auf eine defekte zylinderkopfdichtung, entweder ein bekanntes problem weil zu schwach ausgelegt oder kühlwasser überhitzt

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