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Und wie viele würden ohne Elektrifizierung verloren gehen?

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  1. Und wie viele würden ohne Elektrifizierung verloren gehen?

    Autor: Sharra 30.09.19 - 09:10

    VW, Daimler und Co bauen alle paar Jahre zig tausende von Stellen ab. Dann baut wieder einer einen Roboter, der mehr kann, und schon sind wieder tausend Leute raus.

    VW hat z.B. 2016, zu einer Zeit, als man E-Mobilität noch als des Teufels Werk angesehen hat, angekündigt 30.000 Stellen abzubauen.

    Und beim Rest sieht es nicht wirklich besser aus.

    Es werden jedes Jahr tausende Jobs in der Automobilbranche gestrichen.

    Bis 2030 wären das also, im Mittel 12500 Jobs jedes Jahr. Die haben wir jetzt schon fast jedes Jahr.

    Also hört auf rumzuheulen, der böse Akkuwagen zerstöre Arbeitsplätze. Das sind dumme Ausreden.

  2. Re: Und wie viele würden ohne Elektrifizierung verloren gehen?

    Autor: Vögelchen 30.09.19 - 09:17

    Der Einzige Grund, warum man hier plötzlich auf E setzt, ist dass das Ausland, allen voran China, uns die Dreckschleudern nicht mehr abkauft. Nach dem Dieselskandal können wir auch mit dem sauberen Umweltschutz-Diesel nicht mehr punkten.

  3. Re: Und wie viele würden ohne Elektrifizierung verloren gehen?

    Autor: Bouncy 30.09.19 - 09:17

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also hört auf rumzuheulen, der böse Akkuwagen zerstöre Arbeitsplätze. Das
    > sind dumme Ausreden.
    omg, jemand hat eine Studie gemacht um Planungen zur Umstellung durchführen zu können - und schon kommt der eAuto-"Enthusiast" und wird aggressiv, natürlich ist jede Untersuchung gleich ein "rumheulen". So klug...

  4. Re: Und wie viele würden ohne Elektrifizierung verloren gehen?

    Autor: mainframe 30.09.19 - 09:19

    Aber man braucht doch finanzielle Hilfe um den Stellenabbau so langsam wie nötig zu machen.

  5. Re: Und wie viele würden ohne Elektrifizierung verloren gehen?

    Autor: Golressy 30.09.19 - 09:44

    mainframe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber man braucht doch finanzielle Hilfe um den Stellenabbau so langsam wie
    > nötig zu machen.


    Kein Einfluss bitte.

    Nicht ist schädlicher, als wenn die Regierung sich da wieder ein mischt.


    Die waren nicht in der Lage in die Zukunft zu sehen (obwohl es jedem seit vielen Jahren klar war).
    Haben weiter eingestellt und das alte Konzept so gut es ging am Leben gehalten und nun wird gejammert und um Geld indirekt gebettelt.

    Würde hier wieder Geld fliessen haben wir bald ein weiteres "Thomas Cook".


    Der Mittelstand freut sich natürlich immer über sowas. Denn hier hilft denen niemand, wenn man nicht richtig wirtschaftet!

    *ungerechte Politik*

  6. Re: Und wie viele würden ohne Elektrifizierung verloren gehen?

    Autor: Eheran 30.09.19 - 09:46

    >So klug...
    Na hast du denn nun ein Gegenargument oder wars das schon?
    Seine Aussagen sind schon ziemlich stichhaltig.

  7. Re: Und wie viele würden ohne Elektrifizierung verloren gehen?

    Autor: Sharra 30.09.19 - 09:51

    1. kein E-Auto Enthusiast. Ich sehe die Vorteile von den Dingern, halte sie aber für eine Sackgasse.

    2. klar wird wieder rumgeheult. So viele Arbeitsplätze, wenn der gute deutsche Diesel nicht mehr tuckern darf. Böse Ökos nehmen uns alles weg. Jeden verdammten Tag gibts eine Meldung dazu.

    Aber dass die Umrüstung auf E-Fahrzeuge eigentlich, rein rechnerisch, nicht einen Arbeitsplatz mehr kosten wird, als sowieso, das interessiert keine Sau. Hat man ja nix zum rumheulen.

  8. Re: Und wie viele würden ohne Elektrifizierung verloren gehen?

    Autor: Bouncy 30.09.19 - 10:05

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >So klug...
    > Na hast du denn nun ein Gegenargument oder wars das schon?
    > Seine Aussagen sind schon ziemlich stichhaltig.
    Was für ein Argument? Meine Meinung ist, dass es mir auf den Keks geht, schlichte Studien als Rumgeheule anzugreifen. Lässt eAuto-Verfechter und\oder einfach Leute, die etwas ändern wollen, wie jammernde Hunde aussehen. Das war's schon. Entschuldige, dass ich dir damit deine wertvolle Zeit geklaut habe...

  9. Re: Und wie viele würden ohne Elektrifizierung verloren gehen?

    Autor: Eheran 30.09.19 - 10:23

    >Was für ein Argument?
    Dass der Stellenabbau völlig unabhängig vom E-Auto schon seit Jahren praktisch genauso ist wie hier der künftige Stellenabbau, der als E-Auto-Auswirkung genannt wird.

  10. Re: Und wie viele würden ohne Elektrifizierung verloren gehen?

    Autor: berritorre 30.09.19 - 20:38

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass der Stellenabbau auch auf das E-Auto zurück geht. Aber eben nicht nur. Das gleiche Problem haben viele andere Branchen auch. Die Digitalisierung und Automatisierung wird sehr viele Jobs obsolet machen. Übrig bleiben noch ein paar Jobs für extreme Spezialisten. Viele werden sich in ein paar Jahren umschauen müssen, wenn es kein Grundeinkommen geben wird. Auch die, die im Moment noch denken, dass sie relativ geschützt sind. Je besser AI wird, desto mehr Jobs werden dadurch erstetzt werden. Vielleicht nicht der ganze Job, aber Teile des Jobs die viel Zeit in Anspruch nehmen. D.h. dann aber, dass die restlichen Tätigkeiten von weniger Mitarbeitern erledigt werden können.

    Die meisten dürften einiges an Routinen in ihrem Job haben, die in ein paar Jahren vermutlich relativ gut und günstig automatisiert werden können. Man könnte ja heute auch schon sehr viele Sachen automatisieren, aber oft ist die Investition noch recht hoch. In ein paar Jahren werden diese Kosten sinken.

    Und wenn nur 30% deiner täglichen Arbeit automatisiert werden kann, dann heisst das meist, dass 30% an Stellen wegfallen können. Du musst dann eventuell halt einen Teil eines Kollegen übernehmen und der wird entlassen. Oder du.

    Ich glaube wir müssen uns alle gut darauf vorbereiten, dass es in ein paar Jahren für viele von uns sehr, sehr ähnlich sein kann. Und wir hier im Forum dürften hier meist noch relativ hoch qualifiziert sein. Ganz eng dürfte es für die werden, die eher einfach Jobs machen.

  11. Re: Und wie viele würden ohne Elektrifizierung verloren gehen?

    Autor: berritorre 30.09.19 - 20:41

    > 1. kein E-Auto Enthusiast. Ich sehe die Vorteile von den Dingern, halte sie aber für eine Sackgasse.
    > 2. klar wird wieder rumgeheult. So viele Arbeitsplätze, wenn der gute deutsche Diesel nicht
    > mehr tuckern darf. Böse Ökos nehmen uns alles weg. Jeden verdammten Tag gibts eine
    > Meldung dazu.

    Bis hier hin bin ich noch volle bei dir.

    > Aber dass die Umrüstung auf E-Fahrzeuge eigentlich, rein rechnerisch, nicht einen
    > Arbeitsplatz mehr kosten wird, als sowieso, das interessiert keine Sau. Hat man ja nix
    > zum rumheulen.

    "Nicht einen" bezweifle ich jetzt aber mal sehr stark. Automatisierung, Roboter, AI, ja all das wird auch weiterhin dafür sorgen, dass Stellen abgebaut werden.

    Aber durch die weniger komplexe Produktion stehen mit Sicherheit auch viele Arbeitsplätze auf dem Konto des E-Autos.

    Stellen würden auch so abgebaut, mit E-Auto halt eventuell etwas schneller, vor allem in bestimmten Bereichen.

  12. Re: Und wie viele würden ohne Elektrifizierung verloren gehen?

    Autor: berritorre 30.09.19 - 20:43

    So ist es. Viele Branchen haben im Moment mit ähnlichen Problemen (Digitalisierung, Automatisierung, etc) zu kämpfen. Die müssen sich auch irgendwie selbst helfen. Da kommt keiner, der mal ein paar Subventionen rüberwachsen lässt, um das abzufangen.

    Und in der Summe sind da vermutlich mehr Arbeitsplätze in Gefahr als in der Automobil-Industrie.

  13. Re: Und wie viele würden ohne Elektrifizierung verloren gehen?

    Autor: Sharra 01.10.19 - 01:42

    Ich sehe das als Gesamtkonstrukt, und genauso war das wohl auch mit den 160k Stellen gemeint. In der gesamten Industrie, nicht nur bei VW, MB oder BMW, sondern eben auch bei den Zulieferern. Und gerade bei letzteren wird es auch wieder neue, andere Dinge geben, die dann zugeliefert werden. Seien es Displays, Sensoren oder irgendwelche Features, die heute noch gar keiner drin hat.
    Wenn alle quasi nur noch unterschiedliche Akkugrößen haben, aber ansonsten eigentlich recht vergleichbar sind, muss sich das einzelne Modell durch Ausstattung unterscheiden. Gerade hier wird es haufenweise neue Jobs geben. Allerdings wohl eher nicht in Deutschland. Das Zeug wird hier ja gar nicht erst produziert. Allenfalls noch entwickelt.

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