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Ist es eigentlich rechtlich legal

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  1. Ist es eigentlich rechtlich legal

    Autor: s0nyman 11.08.19 - 12:29

    Den mit meiner Photovoltaikanlage erzeugten Strom der ja ungefähr bei 10 Cent pro Kilowattstunde liegt ausschließlich zum Laden von Elektroautos zu verwenden ich meine da ist ja keine Mehrwertsteuer Stromsteuer und ähnliches drauf so rechnet sich der Elektrowagen schon heute.
    Ich habe hierüber bisher nichts in der Fachliteratur gefunden.

    Bei neueren Anlagen muss man ja den selbstgenutzten Strom auch versteuern.

  2. Re: Ist es eigentlich rechtlich legal

    Autor: Faksimile 11.08.19 - 12:32

    Auch da stellt sich die Frage, warum? Muss ich das Gemüse und Obst aus meinem eigenen Garten sonst auch versteuern? Es ist nämlich nichts anderes

  3. Re: Ist es eigentlich rechtlich legal

    Autor: SJ 11.08.19 - 12:49

    Das gleiche gilt fürs "homef*****" mit der Frau anstelle dass eine "Professionelle" aufgesucht wird. Da wird ja auch nichts daheim versteuert.

    --
    Wer all meine Fehler findet und die richtig zusammensetzt, erhält die geheime Formel wie man Eisen in Gold umwandeln kann.

  4. Re: Ist es eigentlich rechtlich legal

    Autor: osolemiox 11.08.19 - 13:07

    Solare Eigennutzung unterliegt seit August 2014 widersprüchlicherweise einer EEG-Abgabe, wenn die Photovoltaikanlage >= 10 kWp groß ist. Auch rückwirkend für alle zuvor in Betrieb genommenen Anlagen. Für kleinere Solaranlagen allerdings bislang nicht, auch wenn bereits öfters von bestimmten Politikern eine Absenkung der Schwelle auf >= 5 kWp gefordert wurde. Das kommt de fakto bereits einer politischen Benachteiligung von selbst verbrauchtem Solarstrom gleich und ähnelt einer Steuer - weitere Maßnahmen in die Richtung sind also leider definitiv denkbar. Deswegen ist es auch verpflichtend, den Gesamt-Solarertrag zu messen, abzulesen und dem Netzbetreiber (am Jahresende) mitzuteilen, damit dieser davon die ins Netz eingespeisten kWh abziehen und somit den Eigenverbrauch errechnen kann.

  5. Re: Ist es eigentlich rechtlich legal

    Autor: osolemiox 11.08.19 - 13:11

    Und falls jemand nicht in der Thematik wäre:

    https://www.pv-magazine.de/2018/12/07/eeg-umlage_auf_eigenbrauch_nur_noch_unter_vorbehalt_zahlen_45032/

  6. Re: Ist es eigentlich rechtlich legal

    Autor: 32bit 11.08.19 - 13:12

    Faksimile schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auch da stellt sich die Frage, warum? Muss ich das Gemüse und Obst aus
    > meinem eigenen Garten sonst auch versteuern? Es ist nämlich nichts anderes
    Dann darf ich den Diesel aus meinem Heilzöltank auch in mein Auto schütten? Es ist nämlich nichts anderes.

    Aber mal im Ernst, wenn die Zeit reif ist, wird der Strom natürlich auch entsprechend versteuert, und das "Tanken" aus den eigenen Solarzellen nur mit entrpechendem Zähler und Abfuhr der Steuer eraubt. Dann drückst du 1 Euro oder sogar mehr pro KWh ab!

    Du glaubst doch nicht, daß die der Staat irgendwas schenkt?

  7. Re: Ist es eigentlich rechtlich legal

    Autor: osolemiox 11.08.19 - 13:22

    32bit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Faksimile schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Auch da stellt sich die Frage, warum? Muss ich das Gemüse und Obst aus
    > > meinem eigenen Garten sonst auch versteuern? Es ist nämlich nichts
    > anderes
    > Dann darf ich den Diesel aus meinem Heilzöltank auch in mein Auto schütten?
    > Es ist nämlich nichts anderes.
    >
    > Aber mal im Ernst, wenn die Zeit reif ist, wird der Strom natürlich auch
    > entsprechend versteuert, und das "Tanken" aus den eigenen Solarzellen nur
    > mit entrpechendem Zähler und Abfuhr der Steuer eraubt. Dann drückst du 1
    > Euro oder sogar mehr pro KWh ab!
    >
    > Du glaubst doch nicht, daß die der Staat irgendwas schenkt?

    So ist es und so wird es wahrscheinlich kommen. Das Absurde an einer Situation, in der einerseits ins Netz fließender Überschussstrom vergütet wird, andererseits solarer Eigenverbrauch aber Abgaben unterliegt (de fakto bereits seit 2014 der Fall) ist nur, dass so gerade der Ausbau von (kostenintensiven) Speichern sowie die Optimierung des Eigenverbrauchs durch intelligente Steuerung der Verbraucher gehemmt werden, Dinge also, die das Netz entlasten und so eigentlich die Kosten für alle (also die Allgemeinheit) senken! Die Politik hat sich also für einen Weg entschieden, der den Ausbau der Photovoltaik nicht nur insgesamt hemmt (die Zubauzahlen und Arbeitsplatzverluste seit 2014 sprechen Bände!), sondern auf die ineffektivste und Teuerste Art und Weise. Der mit aktuell >= 35 Miliarden Euro veranschlagte Bau neuer Stromtrassen ist auch darauf zurückzuführen, neben dem Stopp des Windkraftausbaus in Bayern natürlich.

    Edit: vergleichbare Konstellationen im deutschen "Steuerwesen" gibt es tatsächlich bereits so einige, neben der "Sonnensteuer" (EEG-Umlage auf eigenverbrauchten Solarstrom und damit offiziell keine Steuer, sondern eine Abgabe) und der Geschichte mit dem Diesel und dem Heizöl (wobei hier ja im Falle von Heizöl eher eine Steuervergünstigung vorliegt und selbst Diesel im Vergleich zu Benzin noch steuerbegünstigt ist!). So muss man als privater Waldbesitzer zum Beispiel auch für den Eigenbedarf gefälltes Holz versteuern, schlimmer noch: regelmäßig nehmen Finanzämter einen gewissen, am Baumbestand orientierten prozentualen Eigenverbrauch einfach an, auch wenn dieser nicht stattgefunden hat.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.08.19 13:30 durch osolemiox.

  8. Re: Ist es eigentlich rechtlich legal

    Autor: E-Mover 11.08.19 - 20:27

    Alles richtig erklärt. Es gilt aber immer nur, solange man mit seiner Anlage im öffentlichen Stromnetz hängt. Wenn Strompreise zukünftig dramatisch ansteigen sollten bleibt immer noch die Möglichkeit, ein unabhängiges System im Parallelbetrieb aufzubauen und den Strom (ja osolemiox, mit was auch immer, mittels Batterie oder von mir aus auch Wasserstoff!) selbst zu puffern.

    Das ist alles ohnehin Zukunftsmusik, für den Moment kann man als Anlagenbetreiber (<10 kWh) ja mit 20 Jahren Investitionssicherheit kalkulieren.

  9. Re: Ist es eigentlich rechtlich legal

    Autor: theFiend 11.08.19 - 20:41

    Man muss schon auch dazu sagen, das 10kw/p Anlagen für Hausdächer eher unüblich sind. Die allermeisten dürften zwischen 6 bis 9 kw/p liegen.
    Sehr viel mehr lohnt derzeit leider auch nicht, da speziell die CDU die Solarverstromung extrem ausgebremst hat.

    Für die Eingangsfrage, bisher ist es selbstverständlich "legal" dein Auto mit deinem selbst erzeugten Solarstrom zu laden. Richtig interessant wird das ganze vorallem dann, wenn ENDLICH mal Modelle kommen, bei denen das Auto auch als solarer Zwischenspeicher genutzt werden kann.

    Leider haben das bisher nur einige Hersteller versprochen aber noch keiner hat es umgesetzt.

  10. Re: Ist es eigentlich rechtlich legal

    Autor: osolemiox 11.08.19 - 21:32

    theFiend schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man muss schon auch dazu sagen, das 10kw/p Anlagen für Hausdächer eher
    > unüblich sind. Die allermeisten dürften zwischen 6 bis 9 kw/p liegen.
    > Sehr viel mehr lohnt derzeit leider auch nicht, da speziell die CDU die
    > Solarverstromung extrem ausgebremst hat.

    Da war aber diesmal (2014) der Gabriel an allererster Stelle involviert und der ist SPD. Aber nach so vielen "Großen Koalitionen" ist das tatsächlich kaum mehr mehr als eine Einheitspartei.

    Außerdem ist Ersteres (nämlich dass heute niemand der bei Sinnen ist, 11 oder 12, sondern 9,99 kWp baut) natürlich ein direkter Effekt des Letzteren, auch wenn grundsätzlich kaum 15 kWp oder mehr auf ein typisches Einfamilienhaus passen. Andererseits, Ost-West ist heute i.d.R. lohnender als Süd (wegen dem Eigenverbrauch) und ein preisgünstiges Standard-Modul hat heute schon 280 - 320 Watt (415 Watt gibt es auch bereits) bei ca. 1,65 m². Da könnte dann doch einiges zusammenkommen, wenn man wirklich beide Dachhälften komplett belegt.

  11. Re: Ist es eigentlich rechtlich legal

    Autor: mawa 11.08.19 - 21:34

    Äh, also mir knöpft meine Freundin danach immer 50,- Vergnügenssteuer ab.

  12. Re: Ist es eigentlich rechtlich legal

    Autor: mawa 11.08.19 - 21:43

    Es kann sein, dass Du beim Eigenverbrauch Umsatzsteuerpflichtig bis.
    Eine Ertragssteuer kann auch fällig sein.

    [www.pv-magazine.de]

    Hier ein guter Überlick. Welcher Fall bei Dir trifft, musst Du schauen.
    [sonnen.de]

  13. Re: Ist es eigentlich rechtlich legal

    Autor: osolemiox 11.08.19 - 23:22

    mawa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es kann sein, dass Du beim Eigenverbrauch Umsatzsteuerpflichtig bis.
    > Eine Ertragssteuer kann auch fällig sein.
    >
    > www.pv-magazine.de
    >
    > Hier ein guter Überlick. Welcher Fall bei Dir trifft, musst Du schauen.
    > sonnen.de

    Danke für den Link :)

  14. Re: Ist es eigentlich rechtlich legal

    Autor: theFiend 11.08.19 - 23:30

    osolemiox schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Da war aber diesmal (2014) der Gabriel an allererster Stelle involviert und
    > der ist SPD. Aber nach so vielen "Großen Koalitionen" ist das tatsächlich
    > kaum mehr mehr als eine Einheitspartei.

    Der Gabriel war sicher auch keine Leuchte, aber das war in dem Fall ein schlichter trade off im Koalitionsvertrag. Nachdem man die Solarwirtschaft vorher schon so runtergewirtschaftet hat, um die Heilige Kuh Kohleindustrie bloß nicht anfassen zu müssen, war das nur noch konsequent.
    Aber ja, die 10 kw/p Grenze hat der Gabriel verbrochen :D

    Eine komplettbedachtung mit Solar hab ich übrigens abseits irgendwelcher Projekthäuser noch nie gesehen. Bei mir würde das sogar funktionieren, aber auf irgendeine Dachseite musst ja noch die ganzen Entlüftungen ect. legen.

    Früher oder später werden sie aber sicher wieder mit vernünftigen Solarprogrammen kommen, spätestens wenn sie Entdecken wie viel ungenutztes Stromerzeugungspotential für wenig Geld da noch rumliegt... nur sicher nicht unter ner CDU Regierung...

  15. Re: Ist es eigentlich rechtlich legal

    Autor: SJ 12.08.19 - 10:01

    hehehehe

    --
    Wer all meine Fehler findet und die richtig zusammensetzt, erhält die geheime Formel wie man Eisen in Gold umwandeln kann.

  16. Re: Ist es eigentlich rechtlich legal

    Autor: Claxton 12.08.19 - 11:00

    > Früher oder später werden sie aber sicher wieder mit vernünftigen
    > Solarprogrammen kommen, spätestens wenn sie Entdecken wie viel ungenutztes
    > Stromerzeugungspotential für wenig Geld da noch rumliegt... nur sicher
    > nicht unter ner CDU Regierung...

    Und dann kommt die Technologie dafür nicht mehr aus Europa geschweige denn Deutschland sondern aus China.

    Bravo, Da kann ich nur Beifall klatschen.

    Wir hatten eine florierende Solarindustrie in Deutschland, ja okay es war klar das es da eine Konsolidierung geben wird, aber das wir jetzt so gut wie gar niemanden mehr in Deutschland haben ist schon sehr traurig.

  17. Re: Ist es eigentlich rechtlich legal

    Autor: osolemiox 12.08.19 - 11:29

    theFiend schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > osolemiox schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Da war aber diesmal (2014) der Gabriel an allererster Stelle involviert
    > und
    > > der ist SPD. Aber nach so vielen "Großen Koalitionen" ist das
    > tatsächlich
    > > kaum mehr mehr als eine Einheitspartei.
    >
    > Der Gabriel war sicher auch keine Leuchte, aber das war in dem Fall ein
    > schlichter trade off im Koalitionsvertrag. Nachdem man die Solarwirtschaft
    > vorher schon so runtergewirtschaftet hat, um die Heilige Kuh Kohleindustrie
    > bloß nicht anfassen zu müssen, war das nur noch konsequent.
    > Aber ja, die 10 kw/p Grenze hat der Gabriel verbrochen :D

    So sehr ich die SPD der CDU/CSU immer noch vorziehe, so sehr ist Erstere traditionell mit der Kohleindustrie "verbandelt". CDU/CSU dagegen noch stärker mit der Atomlobby. Zumindest aus energiewirtschaftlicher Sicht kommt dabei leider dasselbe bei raus.

    > Eine komplettbedachtung mit Solar hab ich übrigens abseits irgendwelcher
    > Projekthäuser noch nie gesehen.

    Ich schon ein paar, aber ich arbeite ja auch in der Branche. Und klar, manchmal sind bei Bestandsbauten die Dachfenster an einer blöden Stelle, Teile des Daches sind (teil-)verschattet (mit Mikrowechselrichtern immer weniger ein Problem und bis ca. 5 kWp zu Stringwechselrichtern preisneutral), die gewählten Modulmaße passen nicht gut zu Abmessungen/Form des Daches oder ökonomisch-/politische Entscheidungen führten zu einer Anlage <= 10 oder <= 7 kWp (nur ein Zähler benötigt!). Auch gibt es Wechselrichter natürlich auch nur in bestimmten Größen, aber auch das ist mit Mikrowechselrichtern kein Problem mehr, ebenso wie Verstringung. Und natürlich wurden in der Vergangenheit fast ausschließlich Süd-Anlagen gebaut, wodurch die andere Dachseite zwangsläufig frei bleibt. Dies zu den möglichen Gründen.

    > Bei mir würde das sogar funktionieren, aber
    > auf irgendeine Dachseite musst ja noch die ganzen Entlüftungen ect. legen.

    Die Entlüftungen können problemlos unter die Module - Falls es sich dabei um die einer Dunstabzugshaube (mit viel Fett&Co) handelt und diese nicht stattdessen an einer Seitenwand rausgeführt wird, würde ich allerdings einen schlitzförmigen Adapter (bekannt von Klimaanlagen) verwenden und diesen so einpassen, dass er entweder am First oder zwischen zwei Modulen (i.d.R. 2 cm Spalt) herausführt und der "Dreck" sich nicht auf der Rückseitenfolie des Moduls niederschlägt. In der Regel reicht es aber, wenn die Entlüftung einfach irgendwo unter den Modulen sitzt. Dachfenster kann man gerade beim Neubau passgenau zwischen die Module einpassen, kleine Dachfenster im Dachboden vielleicht auch einfach mit den Modulen überbauen (bisschen Licht fällt ja noch darunter). Wo ein Wille, da ein Weg ;)

    >
    > Früher oder später werden sie aber sicher wieder mit vernünftigen
    > Solarprogrammen kommen, spätestens wenn sie Entdecken wie viel ungenutztes
    > Stromerzeugungspotential für wenig Geld da noch rumliegt... nur sicher
    > nicht unter ner CDU Regierung...

    Spätestens, wenn Deutschland wirtschaftlich von der halben Welt abgehängt ist und immer stärker von teuren Energieimporten aus dem Ausland abhängig. Und dass Atomstrom zwar im Inland erzeugt werden kann, aber schlichtweg die mit Abstand teuerste Stromgewinnungsform ist, dürfte bekannt sein. Dann vielleicht auch unter der CDU, die ja bekanntlich immer erst dann einlenkt, wenn es bereits zu spät ist. Es bedarf übrigens nicht zwingend eines "Solarprogrammes", es würde schon helfen, wenn die "Solarverhinderungsprogramme" (Subventionierung von Atom- und Kohlekraft, die 2014 eingeführte Sonnensteuer, die Doppelbesteuerung von industriellen Stromspeichern...) abgeschafft würden.

  18. Re: Ist es eigentlich rechtlich legal

    Autor: osolemiox 12.08.19 - 11:32

    Claxton schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Früher oder später werden sie aber sicher wieder mit vernünftigen
    > > Solarprogrammen kommen, spätestens wenn sie Entdecken wie viel
    > ungenutztes
    > > Stromerzeugungspotential für wenig Geld da noch rumliegt... nur sicher
    > > nicht unter ner CDU Regierung...
    >
    > Und dann kommt die Technologie dafür nicht mehr aus Europa geschweige denn
    > Deutschland sondern aus China.
    >
    > Bravo, Da kann ich nur Beifall klatschen.
    >
    > Wir hatten eine florierende Solarindustrie in Deutschland, ja okay es war
    > klar das es da eine Konsolidierung geben wird, aber das wir jetzt so gut
    > wie gar niemanden mehr in Deutschland haben ist schon sehr traurig.

    SMA, noch führender Wechselrichter-Hersteller wird es als nächstes treffen. Nur beim Montagegestell lohnt es sich wirtschaftlich nicht, dieses von weither zu transportieren, dieses lässt sich nahezu komplett automatisiert günstig in Deutschland fertigen.

  19. Re: Ist es eigentlich rechtlich legal

    Autor: chefin 12.08.19 - 13:19

    osolemiox schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 32bit schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Faksimile schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Auch da stellt sich die Frage, warum? Muss ich das Gemüse und Obst aus
    > > > meinem eigenen Garten sonst auch versteuern? Es ist nämlich nichts
    > > anderes
    > > Dann darf ich den Diesel aus meinem Heilzöltank auch in mein Auto
    > schütten?
    > > Es ist nämlich nichts anderes.
    > >
    > > Aber mal im Ernst, wenn die Zeit reif ist, wird der Strom natürlich auch
    > > entsprechend versteuert, und das "Tanken" aus den eigenen Solarzellen
    > nur
    > > mit entrpechendem Zähler und Abfuhr der Steuer eraubt. Dann drückst du 1
    > > Euro oder sogar mehr pro KWh ab!
    > >
    > > Du glaubst doch nicht, daß die der Staat irgendwas schenkt?
    >
    > So ist es und so wird es wahrscheinlich kommen. Das Absurde an einer
    > Situation, in der einerseits ins Netz fließender Überschussstrom vergütet
    > wird, andererseits solarer Eigenverbrauch aber Abgaben unterliegt (de fakto
    > bereits seit 2014 der Fall) ist nur, dass so gerade der Ausbau von
    > (kostenintensiven) Speichern sowie die Optimierung des Eigenverbrauchs
    > durch intelligente Steuerung der Verbraucher gehemmt werden, Dinge also,
    > die das Netz entlasten und so eigentlich die Kosten für alle (also die
    > Allgemeinheit) senken! Die Politik hat sich also für einen Weg entschieden,
    > der den Ausbau der Photovoltaik nicht nur insgesamt hemmt (die Zubauzahlen
    > und Arbeitsplatzverluste seit 2014 sprechen Bände!), sondern auf die
    > ineffektivste und Teuerste Art und Weise. Der mit aktuell >= 35 Miliarden
    > Euro veranschlagte Bau neuer Stromtrassen ist auch darauf zurückzuführen,
    > neben dem Stopp des Windkraftausbaus in Bayern natürlich.
    >
    > Edit: vergleichbare Konstellationen im deutschen "Steuerwesen" gibt es
    > tatsächlich bereits so einige, neben der "Sonnensteuer" (EEG-Umlage auf
    > eigenverbrauchten Solarstrom und damit offiziell keine Steuer, sondern eine
    > Abgabe) und der Geschichte mit dem Diesel und dem Heizöl (wobei hier ja im
    > Falle von Heizöl eher eine Steuervergünstigung vorliegt und selbst Diesel
    > im Vergleich zu Benzin noch steuerbegünstigt ist!). So muss man als
    > privater Waldbesitzer zum Beispiel auch für den Eigenbedarf gefälltes Holz
    > versteuern, schlimmer noch: regelmäßig nehmen Finanzämter einen gewissen,
    > am Baumbestand orientierten prozentualen Eigenverbrauch einfach an, auch
    > wenn dieser nicht stattgefunden hat.

    Das stimmt so nicht. Erst für Anlagen über 10kWp muss man abrechnen, vorher kann man schon auch selbst nutzen ohne MWSt. Da 1kWp ca 1000KWh im Jahr bringen sind 10kWp also ganz sicher ein Wert, der weit über dem Eigenverbrauch liegt. Man ist also in erster Linie Erzeuger und Lieferant. Selbst ich mit 4 Personen, sehr duschintensiv und noch für 4 Wochen Elektrische Durchlauferhitzer (endlich Boiler am Gasbrenner dann), komme gerade mal auf 8000KWh im Jahr. 4000KWh wäre es ohne Wasser.

    Ich denke also nicht, das man es als Hemmschuh sehen muss. Sondern man wird in solchen Dimensionen eben zum Unternehmer, der Gewinn macht. Und dann auch entsprechend dafür löhnen muss. Und ein Speicher in dieser Dimension erhöht den Gewinn, da man zu passenden Zeiten besser verkaufen oder einlagern kann.

    Hier wird oft ne Menge durcheinander geworfen, ohne selbst in der Situation zu sein. 10kWp sind ja auch mal eben 15k Investition, da wird man zum Unternehmer und sollte sich nicht mehr auf seinen Privatmann Status berufen.

  20. Re: Ist es eigentlich rechtlich legal

    Autor: JackIsBack 12.08.19 - 13:37

    mawa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Äh, also mir knöpft meine Freundin danach immer 50,- Vergnügenssteuer ab.


    Falsch erzogen, würde ich mal sagen.

    „ Steam ist kein DRM“
    - Gabe

    „ Jede Minderheit hat ein Recht auf Diskriminierung“
    - Serdar Somuncu

    „Klimaschutz durch Verzicht, Verbote, Askese, das kann man alles machen. Aber: Auf diesem Weg wird uns global niemand folgen. Viele Menschen können gar nicht auf Wohlstand verzichten, weil sie noch gar keinen haben. Statt Moralweltmeister sollte unser Anspruch sein, durch Innovationen und Fortschritt Technologie-Weltmeister zu werden, um durch neue Ideen das Klima und die Umwelt zu retten!„
    Christian Lindner, FDP

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