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Hier auf den Punkt gebraucht - Link inside!

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  1. Re: Hier auf den Punkt gebraucht - Link inside!

    Autor: Anonymer Nutzer 05.11.18 - 20:42

    > Lass mich doch (zusammen mitm Frauchen) drei Gebrauchtwagen haben

    Ja, kannst Du doch, von mir aus noch drei.
    Ich wollte lediglich sagen, dass es kein Grundrecht auf ein Auto oder einen Billigflieger gibt und dem Planeten zuliebe die Dinge, die wir uns gönnen, manchmal das kosten sollten, was sie tatsächlich kosten.
    Deine drei Autos mögen Dir gut tun, Deinen Kindern und Enkeln eher nicht so. Ich schließe mich da mit meinem (Konsum-) Verhalten nicht aus, es ist halt alles so schön bequem.

  2. Re: Hier auf den Punkt gebraucht - Link inside!

    Autor: ldlx 05.11.18 - 20:52

    david_rieger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Lass mich doch (zusammen mitm Frauchen) drei Gebrauchtwagen haben
    >
    > Ja, kannst Du doch, von mir aus noch drei.
    > Ich wollte lediglich sagen, dass es kein Grundrecht auf ein Auto oder einen
    > Billigflieger gibt und dem Planeten zuliebe die Dinge, die wir uns gönnen,
    > manchmal das kosten sollten, was sie tatsächlich kosten.
    > Deine drei Autos mögen Dir gut tun, Deinen Kindern und Enkeln eher nicht
    > so. Ich schließe mich da mit meinem (Konsum-) Verhalten nicht aus, es ist
    > halt alles so schön bequem.

    Dann unterscheide doch bitte noch nach Produktionskosten, Verbrauch pro km und gefahrenen Kilometern.

    Mein Winterauto braucht zwar 13l auf 100km, hat aber pro Jahr auch keine 5000km auf der Uhr (ohne Turbo, also weniger Feinstaub). Daneben steht der Diesel mit unter 5l, dafür mit 20.000km und (vermutlich, 1,4l Ecoflex Turbodiesel) Feinstaubproblem. Welches Auto hat jetzt pro Jahr den größeren ökoligischen Fußabdruck produziert? Die "unvernünftige Dreckschleuder" oder das "Alltagsauto"? Gut, so'n 40km/h-Elektrokarren würde für mich und meine kurzen Strecken wohl ganzjährig genügen, ist aber in der Anschaffung auch teurer - und frieren will ich im Winter auch nicht. Ein Diesel stünde dafür mit meinem Fahrprofil mehr in der Werkstatt, weil der Rußfilter häufiger voll ist.

  3. Re: Hier auf den Punkt gebraucht - Link inside!

    Autor: Anonymer Nutzer 05.11.18 - 21:24

    > Mein Winterauto braucht zwar 13l auf 100km

    Du hast ein "Winterauto"? Kommen da Schneeflocken aus dem Auspuff und wenn man damit rückwärts fährt, geht das Ozonloch wieder zu? *scnr*

    Mal im Ernst, Du ziehst es ausschließlich von der wirtschaftlichen Seite her auf. Dass auch drei Gramm weniger Abgas immer noch in der Umwelt landen und nicht nur das der Top-Dreckschleuder #1, muss klar sein.
    Wie gesagt, Autos sind häufig notwendiger Bestandteil des Alltags. Allerdings beziehen die Unterhaltsberechnungen langfristige Auswirkungen auf die Umwelt nicht ein. Die landen auf einer Art Kreditkonto, das unsere Nachkommen mal abstottern oder davon erdrückt werden dürfen.

  4. Re: Hier auf den Punkt gebraucht - Link inside!

    Autor: ldlx 05.11.18 - 21:50

    wenn ich ne große Zahl km mit dem "Top-Öko-Diesel" abreiße ist das natürlich für die Umwelt nicht gut. Mit der "Dreckschleuder" km durchzusetzen ist nicht besser. Absolut habe ich durch *weniger fahren* selbst mit dem weniger ökologischen Fahrzeug weniger Schadstoffe verursacht (produziert sind die Fahrzeuge sowieso alle).

    Weniger Verkehr = weniger Emissionen. Dann vielleicht einfach weniger Verkehr verursachen als den bösen, alten Dreckschleudern (die eh schon produziert wurden) die Schuld zu geben, selbst den "dreckigen Dieseln".



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.11.18 21:51 durch ldlx.

  5. Re: Hier auf den Punkt gebraucht - Link inside!

    Autor: freebyte 05.11.18 - 21:57

    david_rieger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber ich will jetzt echt nicht darüber diskutieren müssen, OB uns
    > unsere Klimaveränderung mal auf die Füße fallen wird. Oder OB die Folgen
    > drastisch und von umfänglichem Einfluss sein werden.

    Oh, die Folgen sind drastisch und werden (wie in der Vergangenheit schon mehrfach vorgekommen) auch Völkerwanderungen auslösen. Alles schon da gewesen.

    Statt sich darauf vorzubereiten, sucht man hektisch hektisch nach Lösungen für ein unscharfes Problem.

  6. Re: Aber Tesla ausgeklammert?

    Autor: KingTobi 06.11.18 - 09:23

    derdiedas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das stimmt so nicht. Sie gibt nur dem Erstbesitzer oder bei Tesla gekauften
    > Gebrauchten und 100% bei Tesla gewarteten Autos 8 Jahre Garantie. Kaufst Du
    > wie viele Gebrauchte von privat ist die Garantie komplett erloschen.

    Nein, die Garantie ist an das Auto und nicht an den Besitzer gebunden. Ebenso die kostenlose Supercharger Nutzung.

  7. Re: Hier auf den Punkt gebraucht - Link inside!

    Autor: KingTobi 06.11.18 - 09:36

    derdiedas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > www.n-tv.de
    >
    > Dem Artikel möchte ich noch hinzufügen, das gebrauchte E-Autos > 5-8 Jahre
    > (das was rund 1/3 der Autofahrer fahren) ein immenses finanzielles Risiko
    > darstellen, da ein Ersatzakku unglaublich teuer ist.
    Also wenn die Garantie abgelaufen ist (also nach 8 Jahren oder 160.000km, bei eigentlich allen Herstellern), gibt es die Akkus teilweise ab 2300 $ zum Austausch.
    > Austauschmotoren für
    > alte Autos gibt es aber wie Sand am Meer, und diese einzubauen ist auch
    > kaum "brandgefährlich".
    Akkus auszutauschen ist auch nicht gefährlich. Und ca. 40 normale Autos brennen alleine in Deutschland am Tag: https://www.autozeitung.de/auto-feuer-verhalten-fahrzeug-brand-statistik-79855.html

    Frage: Bei wievielen Autos wird der Austausch des Motors wohl teurer sein als so ein Akku?

    > Ein Akku aus einem Unfallauto aber ist aufgrund des
    > immensen Risikos angerissener Zellen komplett wertlos.

    Dann werden die Zellen überprüft und die kaputten ausgetauscht. Siehe oben.

    > Das E-Auto ist langfristig eine Lösung, aber aktuell halt nicht. Und
    > Vorteile und Subventionen können nur solvente Menschen erwerben. Aber
    > bestimmt nicht der Maurer, die Krankenschwester oder der Feuerwehrmann.

    Gebrauchte Leafs, gerade als zweit Auto sind nicht so teuer wie man denkt.

    > Solch eine Forderung der Grünen ist hochgradig Gesellschaft spaltend und
    > ungerecht.

    Nunja, das ist ja nicht das einzige. Ist nicht schon das einige Reich sind und viel Geld haben ist ja schon ungerecht?

    > Gruß DDD

  8. Re: Hier auf den Punkt gebraucht - Link inside!

    Autor: /mecki78 06.11.18 - 20:59

    Kay_Ahnung schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die meisten Dörfer sind auch nur wenige Kilometer von
    > der nächsten Stadt entfernt

    Die aber auch nur eine Kleinstadt ist und dort gibt es nicht im Ansatz genug Arbeitsplätze. Die nächste große Stadt ist dann halt doch so 20-50 km Autobahn entfernt und nicht selten musst du alleine 10-25 km fahren um überhaupt mal zu einer Autobahn zu kommen, weil Dörfer haben eben auch keinen direkten Autobahnanschluss. Und auch in der nächst Größeren Stadt gibt es für dich nicht automatisch einen Job, denn natürlich greifen diese Jobs primäre die Leute ab, die dort in den Städten leben. Als jemand, der auf den Land wohnt und dort aber nicht direkt als Handwerker oder Landwirt arbeiten kann, müssen die meisten sehr weite Pendlerstrecken in Kauf nehmen. Meine Arbeitsstätte ist z.B. ca. 140 km entfernt (50% Landstraße, 50% Autobahn) und damit bin ich nicht der Rekordhalter bei uns am Dorf. Und die liegt auch nicht in einer großen Stadt, sondern einige km davor in einem Vorort einer großen Stadt, ziemlich am Rand, sprich, ich komme da nicht mal zum nächsten Supermarkt in der Mittagspause ohne wieder auf den PKW zurück zugreifen.

    > Wie andere auch schon geschrieben haben geht es beim erhöhten Spritpreis
    > darum das einzupreisen was diese Autos tatsächlich für Schäden anrichten
    > sei dies durch den CO2 ausstoß oder auch durch den Feinstaubausstoß.

    Nur sagt das nichts darüber aus, wie viel Schäden eine Person insgesamt anrichtet. Ich wette ich erzeuge pro Jahr weniger CO2 als die Mehrheit der Stadtbewohner und dabei sind die mit eingerechnet, die nicht einmal einen PKW besitzen. Ich erzeuge auch weniger Plastikmüll und bei uns am Dorf haben im Schnitt 2 Personen den gleichen Stromverbrauch wie statisch eine einzelne Person in der Stadt; d.h. wir verbrauchen sehr wenig Strom und das obwohl jedes zweite Haus bei uns Photovoltaik Platten am Dach hat und ich von meinem Fenster aus 8 Windräder sehen kann, die ich zu Fuß erreichen könnte und jeder bei uns nur reinen Ökostrom bezieht, es wäre also gar nicht wichtig, dass wir groß Strom sparen, da unser Strom der sauberste ist, den man aktuell bekommen kann. Unsere Häuser sind auch alle weitgehend gut gedämmt und haben Fenster mit 3-fach Verglasung. Bei uns heizen viele im Winter dadurch, dass sie zwei Holzscheite in den Schwedenofen im Wohnzimmer werfen und dann die Tür offen lassen und alleine mit dieser Abwärme, lässt sich das komplette Haus hoch heizen. Und das Holz, das holen wir wie gesagt aus unseren eigenen Wälder, das haben wir selber angebaut. Milch gibt's beim Bauern nebenan, Eier kann ich kostenlos vom Nachbarn bekommen, der weiß nicht wohin damit, Obstbäume stehen im jeden zweiten Garten (Äpfel, Birnen, Pflaumen, Kirschen) und viele bauen ihren eigenen Salat, ihre eigenen Tomaten, Gurken, Karotten, Zucchini, Kohl und Kürbisse an. Einige sogar ihre eigenen Kartoffeln direkt im kleinen Garten vor der eigenen Haustür. Und wenn wir Pilze brauchen, dann gehen wir in unser Wälder und sammeln welche.

    Wie wäre es wenn das mal jemand berücksichtigen würde? So gesehen müsste uns der Staat eher noch Geld zahlen, weil wir so vorbildlich ökologisch leben. Würden alle Menschen so leben, dann hätten wir 90% der aktuellen Umweltprobleme gar nicht, PKW mit Verbrenner hin oder her! Stattdessen aber würde uns jede zweite Maßnahme der Grünen am aller härtesten treffen, als ob wir diejenigen sind, die an den ganzen Problemen schuld wären. Wir müssen die höchsten Strompreise zahlen, wir müssen die höchsten Spritpreise zahlen. Schnelles Internet? Fehlanzeige. Gute Mobilfunkabdeckung? Fehlanzeige. Wir werden behandelt wie Menschen zweiter Klasse und dann kommt so eine Grünenfutzi, der alleine 3x mehr CO2 pro Jahr produziert als mein ganzer Haushalt und sagt, der Sprit müsste 4 mal so teuer sein? Dann kann ich der Bank gleich das Haus überschreiben, weil dann lohnt es sich nicht mehr zur Arbeit zu fahren. Dann ziehe ich in eine 35 qm Wohnung in der Stadt und lebe von Hartz4.

    /Mecki



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 06.11.18 21:09 durch /mecki78.

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