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  5. › Deutschland: Grüne verlangen…

Hier auf den Punkt gebraucht - Link inside!

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  1. Hier auf den Punkt gebraucht - Link inside!

    Autor: derdiedas 05.11.18 - 11:48

    https://www.n-tv.de/wirtschaft/E-Autos-bleiben-Spielwiese-fuer-Millionaere-article20695517.html

    Dem Artikel möchte ich noch hinzufügen, das gebrauchte E-Autos > 5-8 Jahre (das was rund 1/3 der Autofahrer fahren) ein immenses finanzielles Risiko darstellen, da ein Ersatzakku unglaublich teuer ist. Austauschmotoren für alte Autos gibt es aber wie Sand am Meer, und diese einzubauen ist auch kaum "brandgefährlich". Ein Akku aus einem Unfallauto aber ist aufgrund des immensen Risikos angerissener Zellen komplett wertlos.

    Das E-Auto ist langfristig eine Lösung, aber aktuell halt nicht. Und Vorteile und Subventionen können nur solvente Menschen erwerben. Aber bestimmt nicht der Maurer, die Krankenschwester oder der Feuerwehrmann.

    Solch eine Forderung der Grünen ist hochgradig Gesellschaft spaltend und ungerecht.

    Gruß DDD

  2. Re: Hier auf den Punkt gebraucht - Link inside!

    Autor: TarekU 05.11.18 - 11:59

    derdiedas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Aber
    > bestimmt nicht der Maurer, die Krankenschwester oder der Feuerwehrmann.

    Maurer, Krankenschwestern und Feuerwehrmänner sind auch nicht die typische grüne Klientel. Das sind Architektinnen, Ärztinnen (halbzeit) und Künstlerinnen.

    Wobei die Grünen mittlerweile so borniert sind wie die CSU in den 1980er in Bayern. Das dürfte auch ihren Erfolg bei der Generation 55+ erklären :-D

  3. Re: Hier auf den Punkt gebraucht - Link inside!

    Autor: /mecki78 05.11.18 - 12:16

    derdiedas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Solch eine Forderung der Grünen ist hochgradig Gesellschaft spaltend und
    > ungerecht.

    Das ist nichts neues und daher wähle ich auch die Grünen nicht. Ginge es nach den Grünen, müsste ich meinen Job aufgeben, nicht nur den aktuellen, ich müsste in eine komplett andere Branche wechseln. Was die Grünen nicht verstehen wollen, es gibt Menschen, für die ist ein PKW existenziell. Bei uns auf den Land kommt niemand ohne PKW in die Arbeit oder zum nächsten Supermarkt. Beides ist viel zu weit um da mit den Fahrrad hin zu fahren und es fahren keine öffentlichen Verkehrsmittel bei uns, weil Busse fahren zu lassen, die dann 95% der Zeit bestenfalls einen Passagier hätten kann niemand finanzieren.

    Aber wir sind auch nicht alle Millionäre, bei vielen geht es am Monatsende gerade mal so auf Null auf. Ginge es nach den Grünen, dann wäre Autofahren heute aber 3-4x so teuer wie es aktuell ist. Die Folge wäre, die meisten bei uns könnten sich einen PKW nicht mehr leisten, weil für einen Verbrenner können sie sich dann den Unterhalt nicht mehr leisten und niemand hat das Geld sich einen Stromer anzuschaffen, der auch die Reichweitenanforderungen erfüllt.

    Die Grünen tun immer so, als lebten alle Menschen in dicht besiedelten Städten, können um die Ecke einkaufen und mit dem Fahrrad in die Arbeit fahren. Das mag auf manche Menschen zutreffen, aber außerhalb von Städten ist das utopischer Unfug, die Realität der Menschen dort sieht ganz anders aus. Egal ob zum Frisör, zum Arzt, zum Kindergarten oder zum Bäcker, nichts davon kann man ohne PKW erreichen. Und dennoch verdienen wir ja nicht mehr am Land. Oh, wir haben ja alle Eigenheime, richtig? Erstens ist das quatsch, selbst am Dorf wohnen heute Menschen zu Miete und zum anderen haben die mit Eigenheim meistens auch den Arsch voller Schulden, denn die nächsten 30-40 Jahre gehört das Haus mehr der Bank als ihnen. Daher bekommen diese Leute auch keinen Kredit mehr, um sich ein Auto zu kaufen und müssen daher Autos immer aus ihren Ersparnissen selber finanzieren.

    Und obwohl wir am Land deutlich ökologischer leben als das die meisten Menschen in der Stadt tun, wollen die Grünen uns immer für unsere Lebensweise bestrafen und das schon seit gut 20 Jahren. Daher ist diese Partei für mich komplett unwählbar. Das sehen die meisten anderen bei uns auch so. Wir alle machen uns für Umweltschutz stark, wir alle konsumieren nur reinen Ökostrom, den wir zum Teil sogar selber produzieren, wir heizen zu großen Teilen mit Holz aus unseren eigenen Wäldern, die wir auch selber wieder aufforsten, wir kaufen größtenteils Bioprodukte aus der Region, wir kochen saisonal, da wird es uns ja wohl noch gestattet sein für die wenigen Fahrten, die wir machen müssen, einen PKW mit Verbrennungsmotor fahren zu dürfen, ohne dass uns dessen Unterhalt finanziell ruiniert. Aber anscheinend nicht, wenn Grüne wieder fordern, die Unterhaltskosten für Verbrenner müssten viel teurer sein. Ginge es nach denen, wäre Benzin 4x so teuer und dann kann niemand mehr bei uns seiner Arbeit nachgehen, dann müssten wir alle Haus und Hof verkaufen und die Stadt ziehen. Also dazu beitragen, dass Städten noch überfüllter und noch dreckiger werden und wir genauso unökologisch werden, wie die meisten Stadt Bewohner.

    Und dann heißt es, ja, kauft euch eben E-Autos. Wo ist denn das E-Auto, das gesichert 350 km pro Tag schafft, wo eine fünfköpfige Familie hinein passt und das für max. 15'000 ¤ zu haben ist? Denn mehr hat mein Verbrenner auch nicht gekostet, für mehr hätte ich auch kein Geld gehabt und da passen 5 Leute rein und der kommt über 700 km mit einer Tankfüllung.

    /Mecki



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.11.18 12:19 durch /mecki78.

  4. Re: Hier auf den Punkt gebraucht - Link inside!

    Autor: Anonymer Nutzer 05.11.18 - 12:28

    > Ginge es nach den Grünen, dann wäre Autofahren heute aber 3-4x so teuer wie es aktuell ist.

    Was es eigentlich auch sein müsste, wenn man nur im Ansatz nicht das Ziel verfolgen würde, den Planeten schnellstmöglich zu vernichten. Das betrifft ja nicht nur Autofahren, weiter geht es z.B. bei Fleisch für 5¤/kg oder dem billigstmöglichen Flug in die Sonne.
    Vieles von dem was wir tun, tun wir auf dem Rücken der Zukunft. Jedem ein Auto reicht nicht, es müssen oft zwei sein. Oder drei, nur um sicher zu gehen, dass man das eigene Heim in den Speckgürtel und alle negativen Konsequenzen woandershin verlagern kann.

    Natürlich leben wir in einer Gesellschaft, in der Auto und Führerschein quasi Pflicht sind. Aber ist das auch richtig und gut so? Und muss das so bleiben?

  5. Re: Hier auf den Punkt gebraucht - Link inside!

    Autor: DeathMD 05.11.18 - 12:31

    Nur als kleine Ergänzung, weil das hast du glaube ich falsch verstanden. Der Treibstoff soll nicht "teurer gemacht" werden, sondern es soll mit den tatsächlichen Kosten kalkuliert werden und die schließen langfristige Umweltschäden mit ein. Sprich der Treibstoff und auch die PKWs selbst wurden eigentlich schon immer viel zu billig verkauft und die Kosten für die Schäden werden einfach an die nachfolgenden Generationen weitergereicht, die sich mit ziemlicher Sicherheit massiv einschränken muss, um den bereits verursachten Schäden überhaupt noch entgegen wirken zu können.

    Beim Rest gebe ich dir Recht, am Land kommst du ohne Auto nicht weit und da machen es sich die grünen Stadtökos oft zu einfach.

    BRAWNDO: The Thirst Mutilator

    It's got Electrolytes



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 05.11.18 12:33 durch DeathMD.

  6. Aber Tesla ausgeklammert?

    Autor: azeu 05.11.18 - 12:54

    Täusche ich mich oder wurde bei der Kalkulation Tesla komplett vergessen?

    Tesla gibt Dir 8 Jahre Garantie auf den Akku.
    Und der Akku lässt sich danach sowohl reparieren als auch recyceln.

    DU bist ...

  7. Re: Hier auf den Punkt gebraucht - Link inside!

    Autor: narfomat 05.11.18 - 13:27

    > oder dem billigstmöglichen Flug in die Sonne.

    der punkt ist: ein teurerer flug ist nicht weniger umweltschädlich, im gegenteil. mehr fussraum bedeutet weniger menschen/m2, bedeutet mehr treibstoff pro person.
    in der hühnerstallklasse zu fliegen ist also defakto umweltfreundlicher... ^^

  8. 100% mehr Menschen

    Autor: TarekU 05.11.18 - 13:35

    david_rieger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was es eigentlich auch sein müsste, wenn man nur im Ansatz nicht das Ziel
    > verfolgen würde, den Planeten schnellstmöglich zu vernichten.

    Aktuell scheinen alle dieses Ziel zu verfolgen (also den Planeten schnellstmöglich zu vernichten). Anders kann ich es mir nicht erklären, dass das größte Problem der Menschheit überhaupt, das Bevölkerungswachstum, niemanden mehr zu interessieren scheint.

    Wir können gerne 10% weniger CO2 erzeugen, 20% weniger Energie verbrauchen und 30% weniger Fleisch essen - wenn wir im Gegenzug 100% mehr Menschen werden ist das alles für den, pardon, Arsch.

  9. Re: Hier auf den Punkt gebraucht - Link inside!

    Autor: Kay_Ahnung 05.11.18 - 14:00

    narfomat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > oder dem billigstmöglichen Flug in die Sonne.
    >
    > der punkt ist: ein teurerer flug ist nicht weniger umweltschädlich, im
    > gegenteil. mehr fussraum bedeutet weniger menschen/m2, bedeutet mehr
    > treibstoff pro person.
    > in der hühnerstallklasse zu fliegen ist also defakto umweltfreundlicher...
    > ^^
    Ich weiß nicht ob du das scherzhaft meinst aber das Problem ist eher das umso billiger etwas ist desto mehr Menschen nutzen es auch = mehr Flugzeuge = mehr Umweltschädlich. :)

  10. Re: Hier auf den Punkt gebraucht - Link inside!

    Autor: Kay_Ahnung 05.11.18 - 14:10

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > derdiedas schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Solch eine Forderung der Grünen ist hochgradig Gesellschaft spaltend und
    > > ungerecht.
    >
    > ...
    > Und dann heißt es, ja, kauft euch eben E-Autos. Wo ist denn das E-Auto, das
    > gesichert 350 km pro Tag schafft, wo eine fünfköpfige Familie hinein passt
    > und das für max. 15'000 ¤ zu haben ist? Denn mehr hat mein Verbrenner auch
    > nicht gekostet, für mehr hätte ich auch kein Geld gehabt und da passen 5
    > Leute rein und der kommt über 700 km mit einer Tankfüllung.

    Naja alle leben nicht in Städten aber die meisten.

    "82,5 Millionen Menschen lebten Ende 2016 in Deutschland, rund 77% davon in dicht und mittelstark besiedeltem Gebiet."
    (https://www.destatis.de/DE/Publikationen/StatistischesJahrbuch/Bevoelkerung.pdf?__blob=publicationFile)

    ganz ehrlich die meisten Menschen brauchen auch kein Auto das 700 km weit kommt damit könntest du einmal quer durch Deutschland fahren genauso mit 350 km Reichweite. Die meisten Dörfer sind auch nur wenige Kilometer von der nächsten Stadt entfernt bzw. die meisten die ich kenne haben auch die wichtigsten Geschäfte im Dorf sprich mindestens einen Supermarkt/Bäcker und co.

    Wie andere auch schon geschrieben haben geht es beim erhöhten Spritpreis darum das einzupreisen was diese Autos tatsächlich für Schäden anrichten sei dies durch den CO2 ausstoß oder auch durch den Feinstaubausstoß.
    Ja manche Menschen auf dem Land sind auf ein Auto angewiesen allerdings wäre es die bessere Variante diesen Menschen dann gewisse Vorteile zu gewähren z.B. die möglichkeit mehr geld von der Steuer abzusetzen bei fahrten zur arbeit oder ähnliches aber erhöhte Spritpreise wären durchaus angemessen. Der witz ist ja das Diesel sogar noch Subventioniert wird.

  11. Re: Hier auf den Punkt gebraucht - Link inside!

    Autor: Kay_Ahnung 05.11.18 - 14:22

    derdiedas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > www.n-tv.de
    >
    > Dem Artikel möchte ich noch hinzufügen, das gebrauchte E-Autos > 5-8 Jahre
    > (das was rund 1/3 der Autofahrer fahren) ein immenses finanzielles Risiko
    > darstellen, da ein Ersatzakku unglaublich teuer ist. Austauschmotoren für
    > alte Autos gibt es aber wie Sand am Meer, und diese einzubauen ist auch
    > kaum "brandgefährlich". Ein Akku aus einem Unfallauto aber ist aufgrund des
    > immensen Risikos angerissener Zellen komplett wertlos.
    >
    > Das E-Auto ist langfristig eine Lösung, aber aktuell halt nicht. Und
    > Vorteile und Subventionen können nur solvente Menschen erwerben. Aber
    > bestimmt nicht der Maurer, die Krankenschwester oder der Feuerwehrmann.
    >
    > Solch eine Forderung der Grünen ist hochgradig Gesellschaft spaltend und
    > ungerecht.
    >
    > Gruß DDD

    Naja die Akkupreise sinken allerdings extrem außerdem sind die meisten Akkus auch noch gut funktionstüchtig nach über 200.000 km bzw. es gibt ziemlich großzügige Garantien.

    https://www.greengear.de/neuwagengarantie-elektroauto-hybridauto-garantie-batterie-hybridantrieb/
    https://electrek.co/2018/04/14/tesla-battery-degradation-data/ (nach 200.000 km oft noch über 90%)


    "Die Preise für Lithium-Ionen-Batterien – der derzeit verbreitetste Elektroauto-Akku-Typ – sind von 2011 bis 2016 um etwa 60 Prozent gesunken. Batteriepakete für Elektroautos kosten einer Auswertung von Bloomberg New Energy Finance nach derzeit durchschnittlich 209 US-Dollar pro Kilowattstunde (kWh) – 24 Prozent weniger als vor einem Jahr. "
    (https://ecomento.de/2017/12/28/hyundai-preise-fuer-elektroauto-batterien-stabilisieren-sich-ab-2020/)

    Nach aktuellen Umfragen haben die grünen übrigens 20-24%
    (https://www.wahlrecht.de/umfragen/)

    In Bayern waren es 17,5% und in Hessen fast 20% also scheint es durchaus viele zu geben die die Meinung der Grünen teilen soviel zum Thema spalten.

  12. Re: 100% mehr Menschen

    Autor: ImBackAlive 05.11.18 - 15:26

    Das wundert mich auch die ganze Zeit - wir reden davon, dass bis 2050 alles kaputt ist und scheiße und Umwelt und so. 2050 haben wir schätzungsweise 10 Milliarden Menschen an Board... Ich glaube kaum, dass Erderwärmung dann unser Problem der Wahl sein wird.

  13. Re: 100% mehr Menschen

    Autor: Kay_Ahnung 05.11.18 - 15:31

    ImBackAlive schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das wundert mich auch die ganze Zeit - wir reden davon, dass bis 2050 alles
    > kaputt ist und scheiße und Umwelt und so. 2050 haben wir schätzungsweise 10
    > Milliarden Menschen an Board... Ich glaube kaum, dass Erderwärmung dann
    > unser Problem der Wahl sein wird.

    Naja der Klimawandel sorgt dafür das manche gegenden der Erde noch schwieriger zu bewohnen sein werden z.B. dafür das es in manchen gegenden zu heiß wird. Zudem besteht die Gefahr häufigerer Dürreperioden. Viele Annahmen gehen auch davon aus das die Hauptprobleme in Zukunft Wasser und Nahrungsmangel sein werden außerdem Platzmangel und diese Probleme werden durch den Klimawandel noch verstärkt.

  14. Re: Aber Tesla ausgeklammert?

    Autor: derdiedas 05.11.18 - 15:32

    Das stimmt so nicht. Sie gibt nur dem Erstbesitzer oder bei Tesla gekauften Gebrauchten und 100% bei Tesla gewarteten Autos 8 Jahre Garantie. Kaufst Du wie viele Gebrauchte von privat ist die Garantie komplett erloschen.

  15. Re: Hier auf den Punkt gebraucht - Link inside!

    Autor: Anonymer Nutzer 05.11.18 - 15:58

    > der punkt ist: ein teurerer flug ist nicht weniger umweltschädlich

    Eben doch. Weil der häufig gar nicht erst stattfinden würde. Wenn jeder Fluggast das bezahlen müsste, was der Flug an Schaden in der Umwelt hinterlässt, würden es sich mehr Leute überlegen, ob es denn wirklich zwei Urlaube im Jahr per Flugzeug sein müssen.
    Ähnlich ist es auch mit dem Internet: jede Google-Suche z.B. hat einen Klima-Fußabdruck, jedes übertragene Byte kostet. Aber es stört uns nicht, weil die Auswirkungen nicht so wahrnehmbar sind wie 24/7 brennendes Licht oder laufende Wasserhähne. Da wurden wir zu sorgsamem Umgang erzogen.
    Und so weiter, vieles benutzen wir zu sorglos, ohne den tatsächlichen Preis, den die jeweilige Sache hat. Ein Kilo Fleisch für fünf Euro kostet den Planeten viel mehr; so auch jeder gefahrene Auto-Kilometer.

  16. Re: Hier auf den Punkt gebraucht - Link inside!

    Autor: Kay_Ahnung 05.11.18 - 16:03

    david_rieger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > der punkt ist: ein teurerer flug ist nicht weniger umweltschädlich
    >
    > Eben doch. Weil der häufig gar nicht erst stattfinden würde. Wenn jeder
    > Fluggast das bezahlen müsste, was der Flug an Schaden in der Umwelt
    > hinterlässt, würden es sich mehr Leute überlegen, ob es denn wirklich zwei
    > Urlaube im Jahr per Flugzeug sein müssen.
    > Ähnlich ist es auch mit dem Internet: jede Google-Suche z.B. hat einen
    > Klima-Fußabdruck, jedes übertragene Byte kostet. Aber es stört uns nicht,
    > weil die Auswirkungen nicht so wahrnehmbar sind wie 24/7 brennendes Licht
    > oder laufende Wasserhähne. Da wurden wir zu sorgsamem Umgang erzogen.
    > Und so weiter, vieles benutzen wir zu sorglos, ohne den tatsächlichen
    > Preis, den die jeweilige Sache hat. Ein Kilo Fleisch für fünf Euro kostet
    > den Planeten viel mehr; so auch jeder gefahrene Auto-Kilometer.

    Naja also die Google Suche dürfte da noch am wenigsten kosten. Internetverbindungen kosten im Prinzip ja nur Strom und diesen kann man mit Erneuerbaren herstellen. Die meisten Rechenzentren werden auch längst mit Renerativen Energien betrieben.

  17. Re: Hier auf den Punkt gebraucht - Link inside!

    Autor: Anonymer Nutzer 05.11.18 - 16:15

    > Naja also die Google Suche dürfte da noch am wenigsten kosten.

    Ja sicher wird sie das. Aber sie ist eben klimatechnisch nicht gratis, besonders nicht multipliziert mit X Milliarden Suchen im Jahr. Wir benutzen Google im Speziellen und das Internet im Allgemeinen aber, als würde es bei uns allen im Garten wachsen wie Unkraut.
    Sorglosigkeit und Selbstverständlichkeit. Wir können jederzeit ein Auto haben und überall sind Tankstellen. Also fahren wir auch noch die kürzeste Strecke, solange wir die 1,50¤ für die Zapfsäule haben. Der tatsächliche Preis von einem Auto, das mit einem Liter Sprit meinetwegen 20km weit fährt, wird uns zu selten bewusst (gemacht).

  18. Re: Hier auf den Punkt gebraucht - Link inside!

    Autor: freebyte 05.11.18 - 19:12

    david_rieger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vieles von dem was wir tun, tun wir auf dem Rücken der Zukunft.

    Was in der Zukunft die drängensten Probleme der Menschheit sind, kann man heute keinesfalls voraussehen.

    Weisst Du was vor 100 Jahren das grösste Problem in den Städten war? Pferdemist!

  19. Re: Hier auf den Punkt gebraucht - Link inside!

    Autor: Anonymer Nutzer 05.11.18 - 19:56

    > Was in der Zukunft die drängensten Probleme der Menschheit sind, kann man heute keinesfalls voraussehen.

    Also benehmen wir uns so, als hätte unser Tun gar keine Konsequenzen, weil wir sie sowieso nicht 100%-ig vorhersagen können. Klingt schnippisch, ich weiß. Aber ich will jetzt echt nicht darüber diskutieren müssen, OB uns unsere Klimaveränderung mal auf die Füße fallen wird. Oder OB die Folgen drastisch und von umfänglichem Einfluss sein werden.
    Und selbst wenn es noch schlimmer kommen könnte, z.B. durch nukleare Apokalypse oder Alieninvasion, sollen wir jetzt genau darauf wetten? ;)

    > Weisst Du was vor 100 Jahren das grösste Problem in den Städten war? Pferdemist!

    Nein, ich denke, Armut und z.B. Kindersterblichkeit rangierten - wenn auch nur ganz knapp - noch vor Pferdemist. Ich weiß auch nicht, wie Pferdemist skalenmäßig mit dem menschengemachten Klimawandel konkurrieren kann, der eventuell mal große Teile der Menschheit Bedrängnis in bringen wird. Das ist schon was drängender als ein übelriechendes Ärgernis.

    Edit: Typo.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.11.18 19:57 durch david_rieger.

  20. Re: Hier auf den Punkt gebraucht - Link inside!

    Autor: ldlx 05.11.18 - 20:32

    david_rieger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jedem ein Auto reicht nicht, es müssen oft zwei sein. Oder drei, nur um sicher zu
    > gehen, dass man das eigene Heim in den Speckgürtel und alle negativen
    > Konsequenzen woandershin verlagern kann.

    Lass mich doch (zusammen mitm Frauchen) drei Gebrauchtwagen haben, die wurden schon produziert und zuvor "abgewohnt". Meine beiden kann ich eh nicht gleichzeitig fahren (eins fürn Sommer, eins fürn Winter), Frauchen braucht ihren täglich um auf Arbeit zu kommen. Produziert sind die Karren eh schon, den ökologischen Fußabdruck darfst du dem Erstbesitzer anhängen.

    Kann sonst Mecki nur zustimmen, auch wenn ich in einer Kleinstadt wohne (und eigentlich auch mitm Rad fahren könnte, wenn ich beruflich nicht auch ab und zu Zeugs von A nach B bringen müsste).

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