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Anders formuliert: die Hersteller haben den Diesel aufgegeben

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  1. Anders formuliert: die Hersteller haben den Diesel aufgegeben

    Autor: Reitgeist 02.08.17 - 17:05

    Würden die Hersteller tatsächlich weiterhin Diesel verkaufen wollen, hätten sie sich bewegen müssen und die Hardware-Nachrüstung anbieten müssen. Und das wissen die auch selbst ganz genau.

    Stattdessen wollen sie billigst möglich aus der Nummer raus. Das zerbrochene Vertrauen der Kunden in den Diesel wird nicht repariert, es ist absehbar dass die sinkenden Absatzzahlen noch weiter sinken werden. Das Geld wird nicht für halbgare Nachrüstlösungen verschwendet sondern fließt in den Umbau.

    Nicht umsonst wird im letzten Abschnitt die Investitionen in die E-Mobilität betont: der Gipfel besiegelt das Ende des Diesels, die E-Mobilität wird jetzt forciert weil der Weg zurück verbaut ist. Eigentlich gar nicht mal die schlechteste Lösung.

  2. Re: Anders formuliert: die Hersteller haben den Diesel aufgegeben

    Autor: Nullmodem 02.08.17 - 17:12

    Reitgeist schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    ...
    > Nicht umsonst wird im letzten Abschnitt die Investitionen in die
    > E-Mobilität betont: der Gipfel besiegelt das Ende des Diesels, die
    > E-Mobilität wird jetzt forciert weil der Weg zurück verbaut ist. Eigentlich
    > gar nicht mal die schlechteste Lösung.

    Juhu, lasst und mehr Kernkraftwerke bauen.


    nm

  3. Re: Anders formuliert: die Hersteller haben den Diesel aufgegeben

    Autor: s3bmai 02.08.17 - 17:33

    Nullmodem schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Reitgeist schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > ...
    > > Nicht umsonst wird im letzten Abschnitt die Investitionen in die
    > > E-Mobilität betont: der Gipfel besiegelt das Ende des Diesels, die
    > > E-Mobilität wird jetzt forciert weil der Weg zurück verbaut ist.
    > Eigentlich
    > > gar nicht mal die schlechteste Lösung.
    >
    > Juhu, lasst und mehr Kernkraftwerke bauen.
    >
    > nm

    lieber das als neue kohlekraftwerke, die todesrate pro erzeugter kWh Stromg von kernenergie geht gegen null, zwar sind die von solar (und z.T. Wind) niedriger, aber Kohlkraftwerke töten regelrecht tausende Menschen pro erzeugter GWh
    Energy Source Mortality Rate (deaths/trillionkWhr)

    Coal – global average 100,000 (41% global electricity)

    Coal – China 170,000 (75% China’s electricity)

    Coal – U.S. 10,000 (32% U.S. electricity)

    Oil 36,000 (33% of energy, 8% of electricity)

    Natural Gas 4,000 (22% global electricity)

    Biofuel/Biomass 24,000 (21% global energy)

    Solar (rooftop) 440 (< 1% global electricity)

    Wind 150 (2% global electricity)

    Hydro – global average 1,400 (16% global electricity)

    Hydro – U.S. 5 (6% U.S. electricity)

    Nuclear – global average 90 (11% global electricity w/Chern&Fukush)

    Nuclear – U.S. 0.1 (19% U.S. electricity)

    quelle:
    https://www.forbes.com/sites/jamesconca/2012/06/10/energys-deathprint-a-price-always-paid/#7103f19e709b

  4. Re: Anders formuliert: die Hersteller haben den Diesel aufgegeben

    Autor: Anonymer Nutzer 02.08.17 - 17:41

    Ich denke die Hersteller wissen schon länger, dass der Diesel eine technologische Sackgasse ist. Moderne Dieselfahrzeuge sind eigentlich eher mobile Abgasbehandlungssysteme mit Fahrfunktion. Es ist absolut verrückt, wie viel komplexe Elektronik, Sensorik und Mechanik verbaut wird, nur um die Abgase des eigentlichen Motors halbwegs sauber zu bekommen - und wie man sieht mit nur mäßigem Erfolg. Das ist toll für die Zulieferindustrie, die die ganzen komplexen Teile baut, aber sonst bringt es eigentlich niemanden etwas.

    Ein Elektroauto ist da vergleichsweise simpel, obwohl der Antriebsstrang eigentlich ausschließlich aus Elektronik besteht.

  5. Re: Anders formuliert: die Hersteller haben den Diesel aufgegeben

    Autor: ThorstenMUC 02.08.17 - 17:45

    Stefan99 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein Elektroauto ist da vergleichsweise simpel, obwohl der Antriebsstrang
    > eigentlich ausschließlich aus Elektronik besteht.

    Das Problem beim E-Auto ist die Batterie und die bei deren Herstellung benötigte Energie, Ressourcen und anfallende Abfallprodukte. Dazu noch der aktuell suboptimale Strommix in DE - und auf moderner Diesel mit aufwändiger Abgasreinigung ist aktuell leider sogar sauberer, als ein vergleichbares E-Auto...

  6. Re: Anders formuliert: die Hersteller haben den Diesel aufgegeben

    Autor: Anonymer Nutzer 02.08.17 - 17:59

    Falls du auf die schwedische Studie anspielst - die ist zu lückenhaft, um aussagekräftig zu sein. Eine Studie, die den tatsächlichen Energiebedarf über die gesamte Lebensdauer vergleicht, ist mir nicht bekannt. Wenn es die gibt, bitte posten. Das würde mich brennend interessieren.

    Der heutige Strommix reicht schon mal, um zumindest in etwa gleichauf zu sein. Und er verbessert sich eher. Und zentrale Abgasreinigung ist eben immer noch viel einfacher zu realisieren. Zudem stehen Kraftwerke selten dort, wo lokale Emissionen eine besondere Rolle spielen.

    Und der springende Punkt ist eben, dass der Diesel eine extrem aufwändige Abgasreinigung braucht. Und die verursacht erhebliche Kosten für den Verbraucher, ohne einen tatsächlichen Mehrnutzen zu bringen.

  7. Re: Anders formuliert: die Hersteller haben den Diesel aufgegeben

    Autor: Berner Rösti 02.08.17 - 18:23

    Stefan99 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ist absolut verrückt, wie viel komplexe Elektronik, Sensorik und
    > Mechanik verbaut wird, nur um die Abgase des eigentlichen Motors
    > halbwegs sauber zu bekommen - und wie man sieht mit nur mäßigem Erfolg.

    Der "mäßige" Erfolg ist dem Kostendruck geschuldet. Mehr nicht. Die Abgrasreinigungssysteme funktionieren hervorragend, wie man ja u.a. bei BMW sieht, die ganz ohne Schummelei selbst die US-Grenzwerte einhalten können. Kostet halt ein paar Euro mehr.

    > Ein Elektroauto ist da vergleichsweise simpel, obwohl der Antriebsstrang
    > eigentlich ausschließlich aus Elektronik besteht.

    Jepp. Denn der Strom kommt ja schließlich aus der Steckdose. Aus den Augen, aus dem Sinn. So einfach kann man es sich machen.

  8. Re: Anders formuliert: die Hersteller haben den Diesel aufgegeben

    Autor: pre3 02.08.17 - 18:30

    Berner Rösti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Stefan99 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Es ist absolut verrückt, wie viel komplexe Elektronik, Sensorik und
    > > Mechanik verbaut wird, nur um die Abgase des eigentlichen Motors
    > > halbwegs sauber zu bekommen - und wie man sieht mit nur mäßigem Erfolg.
    >
    > Der "mäßige" Erfolg ist dem Kostendruck geschuldet. Mehr nicht. Die
    > Abgrasreinigungssysteme funktionieren hervorragend, wie man ja u.a. bei BMW
    > sieht, die ganz ohne Schummelei selbst die US-Grenzwerte einhalten können.
    > Kostet halt ein paar Euro mehr.
    >
    > > Ein Elektroauto ist da vergleichsweise simpel, obwohl der Antriebsstrang
    > > eigentlich ausschließlich aus Elektronik besteht.
    >
    > Jepp. Denn der Strom kommt ja schließlich aus der Steckdose. Aus den Augen,
    > aus dem Sinn. So einfach kann man es sich machen.

    Der Anteil der Erneuerbaren steigt stetig an, d.h. der Strom aus der Steckdose wird grüner. Was verpasst?

  9. Re: Anders formuliert: die Hersteller haben den Diesel aufgegeben

    Autor: Anonymer Nutzer 02.08.17 - 18:31

    Berner Rösti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Stefan99 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Es ist absolut verrückt, wie viel komplexe Elektronik, Sensorik und
    > > Mechanik verbaut wird, nur um die Abgase des eigentlichen Motors
    > > halbwegs sauber zu bekommen - und wie man sieht mit nur mäßigem Erfolg.
    >
    > Der "mäßige" Erfolg ist dem Kostendruck geschuldet. Mehr nicht. Die
    > Abgrasreinigungssysteme funktionieren hervorragend, wie man ja u.a. bei BMW
    > sieht, die ganz ohne Schummelei selbst die US-Grenzwerte einhalten können.
    > Kostet halt ein paar Euro mehr.

    Genau das ist doch das Problem. Es kostet extrem viel Geld, verschlechtert die Zuverlässigkeit der Fahrzeuge und bringt dem Kunden letztendlich rein gar nichts.

    > > Ein Elektroauto ist da vergleichsweise simpel, obwohl der Antriebsstrang
    > > eigentlich ausschließlich aus Elektronik besteht.
    >
    > Jepp. Denn der Strom kommt ja schließlich aus der Steckdose. Aus den Augen,
    > aus dem Sinn. So einfach kann man es sich machen.

    Was hat die Komplexität von Elektronik mit der Herkunft des Stroms zu tun? Rein gar nichts. Wenn du deinen Frust irgendwo auslassen willst, dann nicht unter meinem Zitat.

  10. Re: Anders formuliert: die Hersteller haben den Diesel aufgegeben

    Autor: Anonymer Nutzer 02.08.17 - 19:50

    ThorstenMUC schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Stefan99 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ein Elektroauto ist da vergleichsweise simpel, obwohl der Antriebsstrang
    > > eigentlich ausschließlich aus Elektronik besteht.
    >
    > Das Problem beim E-Auto ist die Batterie und die bei deren Herstellung
    > benötigte Energie, Ressourcen und anfallende Abfallprodukte. Dazu noch der
    > aktuell suboptimale Strommix in DE - und auf moderner Diesel mit
    > aufwändiger Abgasreinigung ist aktuell leider sogar sauberer, als ein
    > vergleichbares E-Auto...

    Dann wäre es immernoch sinnvoller den diesel zentral an einer stelle zu verfeuern mit einer entsprechend funktionierenden Reinigungsanlage, und so strom für die eAutos zu erzeugen, als den diesel im ganzen land zu verteilen und dann millionen von Motoren mit nicht funktionierende reinigungsanlagen den diesel verwerten zu lassen.

  11. Re: Anders formuliert: die Hersteller haben den Diesel aufgegeben

    Autor: Berner Rösti 02.08.17 - 21:07

    pre3 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Berner Rösti schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Stefan99 schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Es ist absolut verrückt, wie viel komplexe Elektronik, Sensorik und
    > > > Mechanik verbaut wird, nur um die Abgase des eigentlichen Motors
    > > > halbwegs sauber zu bekommen - und wie man sieht mit nur mäßigem
    > Erfolg.
    > >
    > > Der "mäßige" Erfolg ist dem Kostendruck geschuldet. Mehr nicht. Die
    > > Abgrasreinigungssysteme funktionieren hervorragend, wie man ja u.a. bei
    > BMW
    > > sieht, die ganz ohne Schummelei selbst die US-Grenzwerte einhalten
    > können.
    > > Kostet halt ein paar Euro mehr.
    > >
    > > > Ein Elektroauto ist da vergleichsweise simpel, obwohl der
    > Antriebsstrang
    > > > eigentlich ausschließlich aus Elektronik besteht.
    > >
    > > Jepp. Denn der Strom kommt ja schließlich aus der Steckdose. Aus den
    > Augen,
    > > aus dem Sinn. So einfach kann man es sich machen.
    >
    > Der Anteil der Erneuerbaren steigt stetig an, d.h. der Strom aus der
    > Steckdose wird grüner. Was verpasst?

    Der Anteil der "schmutzigen" Autos sinkt stetig, d.h. die Fahrzeuge werden immer grüner. Was verpasst?

  12. Re: Anders formuliert: die Hersteller haben den Diesel aufgegeben

    Autor: Berner Rösti 02.08.17 - 21:10

    Stefan99 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Berner Rösti schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Stefan99 schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Es ist absolut verrückt, wie viel komplexe Elektronik, Sensorik und
    > > > Mechanik verbaut wird, nur um die Abgase des eigentlichen Motors
    > > > halbwegs sauber zu bekommen - und wie man sieht mit nur mäßigem
    > Erfolg.
    > >
    > > Der "mäßige" Erfolg ist dem Kostendruck geschuldet. Mehr nicht. Die
    > > Abgrasreinigungssysteme funktionieren hervorragend, wie man ja u.a. bei
    > BMW
    > > sieht, die ganz ohne Schummelei selbst die US-Grenzwerte einhalten
    > können.
    > > Kostet halt ein paar Euro mehr.
    >
    > Genau das ist doch das Problem. Es kostet extrem viel Geld, verschlechtert
    > die Zuverlässigkeit der Fahrzeuge und bringt dem Kunden letztendlich rein
    > gar nichts.

    Genauso wie dem Kunden auch ein E-Antrieb rein gar nichts bringt, denn er will schließlich nur von A nach B kommen, der Rest ist ihm egal. Der Kunde will diesen ganzen Öko-Kram nicht.

    > > > Ein Elektroauto ist da vergleichsweise simpel, obwohl der
    > Antriebsstrang
    > > > eigentlich ausschließlich aus Elektronik besteht.
    > >
    > > Jepp. Denn der Strom kommt ja schließlich aus der Steckdose. Aus den
    > Augen,
    > > aus dem Sinn. So einfach kann man es sich machen.
    >
    > Was hat die Komplexität von Elektronik mit der Herkunft des Stroms zu tun?
    > Rein gar nichts. Wenn du deinen Frust irgendwo auslassen willst, dann nicht
    > unter meinem Zitat.

    Oh, verzeih. Mir war entfallen, dass du es mit dem Mitdenken ja nicht so hast. Dann für dich in einfachen Worten:

    Bei mit Strom betriebenen Fahrzeugen wird das Problem lediglich verlagert, aber nicht gelöst.

  13. Re: Anders formuliert: die Hersteller haben den Diesel aufgegeben

    Autor: Berner Rösti 02.08.17 - 21:13

    Stefan99 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und der springende Punkt ist eben, dass der Diesel eine extrem aufwändige
    > Abgasreinigung braucht. Und die verursacht erhebliche Kosten für den
    > Verbraucher, ohne einen tatsächlichen Mehrnutzen zu bringen.

    E-Autos benötigen einen extrem teuren Akku und eine extrem aufwändige Lade-Infrastruktur. Und dies verursacht erhebliche Kosten für den Verbraucher, ohne einen tatsächlichen Mehrnutzen zu bringen.

    Merkste was? ;)

  14. Re: Anders formuliert: die Hersteller haben den Diesel aufgegeben

    Autor: Berner Rösti 02.08.17 - 21:14

    Prinzeumel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ThorstenMUC schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Stefan99 schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Ein Elektroauto ist da vergleichsweise simpel, obwohl der
    > Antriebsstrang
    > > > eigentlich ausschließlich aus Elektronik besteht.
    > >
    > > Das Problem beim E-Auto ist die Batterie und die bei deren Herstellung
    > > benötigte Energie, Ressourcen und anfallende Abfallprodukte. Dazu noch
    > der
    > > aktuell suboptimale Strommix in DE - und auf moderner Diesel mit
    > > aufwändiger Abgasreinigung ist aktuell leider sogar sauberer, als ein
    > > vergleichbares E-Auto...
    >
    > Dann wäre es immernoch sinnvoller den diesel zentral an einer stelle zu
    > verfeuern mit einer entsprechend funktionierenden Reinigungsanlage, und so
    > strom für die eAutos zu erzeugen, als den diesel im ganzen land zu
    > verteilen und dann millionen von Motoren mit nicht funktionierende
    > reinigungsanlagen den diesel verwerten zu lassen.

    Wieso glaubst du, dass es keine funktionierenden Reinigungsanlagen für Fahrzeuge gäbe?

  15. Re: Anders formuliert: die Hersteller haben den Diesel aufgegeben

    Autor: sowasauchnoch 02.08.17 - 21:25

    Kohlekraftwerke werden aber auch noch hochgefahren und neugebaut.
    Der Mix wurde und wird nicht viel besser.
    Aber Elektroautos sind gut und sollten unbedingt kommen. Aber es wird noch Jahre dauern, bis die mit einem heutigen Auto in der Alltagstauglichkeit gleich gezogen sind und es bezahlbare Gebrauchte gibt. Nicht jeder kann bzw. will sich ein neues Elektrofahrzeug leisten.
    Bzgl. SCR Diesel: diese werden durch einen ausreichend großen Zusatztank unmerklich teurer, aber bei den Emissionen extrem sauberer als ohne diesen. All das nur, weil ein paar Manager glauben ich sei zu doof einen Tank aufzufüllen oder will das nicht. So ein plödsinn. Ich gehe regelmäßig Tanken und fülle auch alle anderen Flüssigkeit regelmäßig selbst nach.

  16. Re: Anders formuliert: die Hersteller haben den Diesel aufgegeben

    Autor: John2k 03.08.17 - 08:35

    Berner Rösti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Genauso wie dem Kunden auch ein E-Antrieb rein gar nichts bringt, denn er
    > will schließlich nur von A nach B kommen, der Rest ist ihm egal. Der Kunde
    > will diesen ganzen Öko-Kram nicht.

    So hat man wohl auch bei VW gedacht und solchen Pfusch veranstaltet.

    Tja, die Leute denken wohl doch dran, spätesten wenn die Autos vor Ihrer Huastür vorbeifahren.

  17. Re: Anders formuliert: die Hersteller haben den Diesel aufgegeben

    Autor: Berner Rösti 03.08.17 - 09:20

    John2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Berner Rösti schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Genauso wie dem Kunden auch ein E-Antrieb rein gar nichts bringt, denn
    > er
    > > will schließlich nur von A nach B kommen, der Rest ist ihm egal. Der
    > Kunde
    > > will diesen ganzen Öko-Kram nicht.
    >
    > So hat man wohl auch bei VW gedacht und solchen Pfusch veranstaltet.
    >
    > Tja, die Leute denken wohl doch dran, spätesten wenn die Autos vor Ihrer
    > Huastür vorbeifahren.

    Ironischerweise sind das zwei Paar Schuhe. Das ist eben das altbekannte "Wasch mir den Pelz aber mach mich nicht nass":
    Man will Öko-Strom, aber wehe es wird eine Windkraftanlage in der Nachbarschaft gebaut.
    Man beschwert sich über die "dicke Luft" in den Innenstädten, fährt aber mit dem 2-Tonner zum Zigarettenholen.
    Man beschwert sich über den Stau, dabei ist man selbst ein Teil davon, usw...

    Schuld sind grundsätzlich ja immer andere.

  18. Re: Anders formuliert: die Hersteller haben den Diesel aufgegeben

    Autor: thinksimple 03.08.17 - 10:05

    Also beim Diesel gehts um die Stickoxide, Was ist mit der Feibstaubbelastung? Eigentlich müssten die Benziner mit Partikelfilter nachgerüstet werden, die emittieren ja bis zu 10 mal mehr Feinstaub wie ein Diesel. Vergisst man die jetzt einfach?

    Mit Vision only hört man ja nix mehr....

  19. Re: Anders formuliert: die Hersteller haben den Diesel aufgegeben

    Autor: Berner Rösti 03.08.17 - 10:17

    thinksimple schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also beim Diesel gehts um die Stickoxide, Was ist mit der
    > Feibstaubbelastung? Eigentlich müssten die Benziner mit Partikelfilter
    > nachgerüstet werden, die emittieren ja bis zu 10 mal mehr Feinstaub wie ein
    > Diesel. Vergisst man die jetzt einfach?

    Ja, weil ja alle glauben, dass seit der grünen Plakette alles im Lot ist. So funktioniert halt diese populistische Umweltpolitik.

    Vor 10 Jahren hatten sie alle Atemnot und Husten wegen Feinstaub, jetzt sind die Stickoxide dran schuld. Mal schauen, was in 10 Jahren als Schuldige ausgemacht wird.

    Vielleicht feiert dann der Elektrosmog ja wieder eine Renaissance. Bei den vielen Elektroautos und Ladekabeln... ^-^

    Ich finde es mittlerweile nur noch absurd. Wenn man wirklich etwas ändern wollte, dann müsste man rigoros den Individualverkehr in den Städten insgesamt begrenzen. City-Maut wie in London, und fertig.

  20. Re: Anders formuliert: die Hersteller haben den Diesel aufgegeben

    Autor: Dwalinn 03.08.17 - 10:25

    Berner Rösti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > John2k schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Berner Rösti schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Genauso wie dem Kunden auch ein E-Antrieb rein gar nichts bringt, denn
    > > er
    > > > will schließlich nur von A nach B kommen, der Rest ist ihm egal. Der
    > > Kunde
    > > > will diesen ganzen Öko-Kram nicht.
    > >
    > > So hat man wohl auch bei VW gedacht und solchen Pfusch veranstaltet.
    > >
    > > Tja, die Leute denken wohl doch dran, spätesten wenn die Autos vor Ihrer
    > > Huastür vorbeifahren.
    >
    > Ironischerweise sind das zwei Paar Schuhe. Das ist eben das altbekannte
    > "Wasch mir den Pelz aber mach mich nicht nass":
    > Man will Öko-Strom, aber wehe es wird eine Windkraftanlage in der
    > Nachbarschaft gebaut.
    Ich habe neulich mal eine Umfrage gelesen bei denen Personen verschiedenen Alters zu den Windkraftanlage befragt wurde. Ergebnis war das bei jungen Leuten Windräder ein Zeichen des Fortschritts sind wobei ältere Leute das eher als Verschandeln der Aussicht empfinden. Mein persönliches empfinden ist wiederum das eher junge Leute gerne bereits sind den etwas teureren Ökotarif beim Stromanbieter zu buchen.

    > Man beschwert sich über die "dicke Luft" in den Innenstädten, fährt aber
    > mit dem 2-Tonner zum Zigarettenholen.
    Naja das ist ja nun doch reicht überspitzt. Selbst SUVs kommen selten über 2t und kaum einer fährt nur wegen einer Kleinigkeit mit dem Auto (kostet schließlich Sprit). Und über dicke Luft beschweren sich meistens eher Leute ohne Auto (zumindest was mir hier in Berlin so ausfällt)

    > Man beschwert sich über den Stau, dabei ist man selbst ein Teil davon,
    > usw...
    Na klar ist man selbst teil des Staus aber meistens gibt es irgendein Auslöser wie eine schlechte Ampelschaltung, Baustellen oder ähnliches.
    > Schuld sind grundsätzlich ja immer andere.
    Damit hast du recht^^ ist halt beruhigender über andere zu schimpfen als beschimpft zu werden :)

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