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  5. › Digitaler Knoten 4.0: Auto und Ampel…

Vertrauen

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  1. Vertrauen

    Autor: Vash 08.06.19 - 06:24

    Das Auto lenkt also vollautomatisch, so der Wunsch und auch der Hype. Diese Luxusaustattung mag einem vielleicht angenehm vorkommen. Aber mit dem erwiesenen Verantwortungsbewusstsein der Autohersteller, wage ich zu behaupten:

    Niemals werde ich mich in die Hand des Automaten begeben, nur um dann im Regen stehen gelassen zu werden, weil die Automatik eine merkwürdige Kombination von Ereignissen falsch interpretiert.

    Insgesamt halte ich diese Art von fahren für fragwürdig: Menschen fahren schon heute oft unvorhersehbar und unangemessen. Wenn nun eine Situation Eintritt wo man das Steuer wieder übernehmen muss oder soll(te), ist der Fahrer der nicht bereits schon hunderte nicht automatische Fahrstunden hinter sich hat, hoffnungslos überfordert.

    Für mich hört die Technikgläubigkeit hier dann doch recht abrupt auf.

  2. Re: Vertrauen

    Autor: Bradolan 08.06.19 - 12:18

    Ich habe da mehr vertrauen in Maschinen als den behämmerten Menschen, die nicht einmal ansatzweise die Verkehrsregeln kennen und andere ständig unter Druck setzen.

    Keiner hält mehr für Fußgänger an einer abgeknickten Vorfahrtsstraße.

    Streckenverbote/Geschwindigkeitsbegrenzungen gelten nach Kreuzungen und Einmündungen weiterhin. Strafe erfolgt hier nach Ortskundigkeit des Fahrers. Sowas darf nicht im Gesetz nicht mal vorkommen, aber es kommt darin vor. Von Autobauern wird erwartet den Stand der Technik einzuhalten, aber die StVO wird nicht mit dem Stand der Technik hinsichtlich Konsistenz überprüft. Absolutes No-Go. Für mich sind Autofahrer bei Morden nicht verantwortlich dafür, sondern die Verkehrsminister. Die verzichten ja auf den Stand der Technik.

  3. Re: Vertrauen

    Autor: kazhar 08.06.19 - 12:31

    Wenigstens erkennt der behämmerte menschliche Fahrer den Fußgänger.
    Der "Stand der Technik" soll damit ja noch so seine Problemchen haben...

  4. Re: Vertrauen

    Autor: Bradolan 08.06.19 - 15:19

    Bei einem autonom fahrenden Fahrzeug kann man einmal Fehler beheben und die neue Software als Update ausrollen, dann kommt eben jene Situation bei keinem Fahrzeug mehr vor. Mach das mal beim Menschen. Klar, das ist Herstellerabhängig, aber theoretisch machbar wäre es und man könnte Hersteller zu Regressionsfreier Software gesetzlich zwingen.

    Ich fuhr bis vor 1,5 Jahren noch Auto, aber jetzt lieber Zug und Bus, weil das einfach entspannter ist. Ich wurde in Baustellen regelmäßig ausgehupt, weil ich mich an die Geschwindigkeitsbegrenzung gehalten habe. Einmal wollte ich mich anpassen, fuhr 10km/h schneller als erlaubt, aber dennoch wurde ich ausgehupt weil meine Vordermänner 30km/h mehr drauf hatten! Das geht doch unter keine Kuhhaut.

  5. Re: Vertrauen

    Autor: PerilOS 08.06.19 - 19:19

    Bradolan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe da mehr vertrauen in Maschinen als den behämmerten Menschen, die
    > nicht einmal ansatzweise die Verkehrsregeln kennen und andere ständig unter
    > Druck setzen.
    >
    > Keiner hält mehr für Fußgänger an einer abgeknickten Vorfahrtsstraße.
    >
    > Streckenverbote/Geschwindigkeitsbegrenzungen gelten nach Kreuzungen und
    > Einmündungen weiterhin. Strafe erfolgt hier nach Ortskundigkeit des
    > Fahrers. Sowas darf nicht im Gesetz nicht mal vorkommen, aber es kommt
    > darin vor. Von Autobauern wird erwartet den Stand der Technik einzuhalten,
    > aber die StVO wird nicht mit dem Stand der Technik hinsichtlich Konsistenz
    > überprüft. Absolutes No-Go. Für mich sind Autofahrer bei Morden nicht
    > verantwortlich dafür, sondern die Verkehrsminister. Die verzichten ja auf
    > den Stand der Technik.


    Eventuell mal die Unterschiede von "Stand der Technik" und "Stand der Wissenschaft" nachschlagen. Und am besten aufhören andere Leute als Mörder zu beschimpfen, aufgrund eigener Fantasiegebilde.

  6. Re: Vertrauen

    Autor: Bradolan 08.06.19 - 19:43

    PerilOS schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bradolan schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich habe da mehr vertrauen in Maschinen als den behämmerten Menschen,
    > die
    > > nicht einmal ansatzweise die Verkehrsregeln kennen und andere ständig
    > unter
    > > Druck setzen.
    > >
    > > Keiner hält mehr für Fußgänger an einer abgeknickten Vorfahrtsstraße.
    > >
    > > Streckenverbote/Geschwindigkeitsbegrenzungen gelten nach Kreuzungen und
    > > Einmündungen weiterhin. Strafe erfolgt hier nach Ortskundigkeit des
    > > Fahrers. Sowas darf nicht im Gesetz nicht mal vorkommen, aber es kommt
    > > darin vor. Von Autobauern wird erwartet den Stand der Technik
    > einzuhalten,
    > > aber die StVO wird nicht mit dem Stand der Technik hinsichtlich
    > Konsistenz
    > > überprüft. Absolutes No-Go. Für mich sind Autofahrer bei Morden nicht
    > > verantwortlich dafür, sondern die Verkehrsminister. Die verzichten ja
    > auf
    > > den Stand der Technik.
    >
    > Eventuell mal die Unterschiede von "Stand der Technik" und "Stand der
    > Wissenschaft" nachschlagen. Und am besten aufhören andere Leute als Mörder
    > zu beschimpfen, aufgrund eigener Fantasiegebilde.

    Ich habe nicht die Allgemeinheit gemeint als ich Mörder schrieb, sondern tatsächlich die, die absichtlich in Menschen rein fahren. Denen kann ich aus moralischer Sicht keine Schuld zuordnen, solange die StVO nicht konsistent ist.

    Laut dem Stand der Technik gibt es Software (z.B. Model Checker wie NuSMV, UPAAL, SPIN, ...), die überprüfen, dass gewisse Fehlerzustände in formalen Regeln nicht erreichbar sind. Wird das genutzt? Nein. Sonst hätte man ganz einfach festgestellt, dass zwei Autos auf derselben Spur unterschiedliche Streckenverbote gelten können nach unserer jetzigen StVO.

    Dafür, dass das mit dem Mörder missverständlich war entschuldige ich mich. Aber das Thema geht mir seit über einem Jahrzehnt durch den Kopf und mich bringt es jedes mal in Rage. Es tut mir leid, wenn sich irgendjemand angegriffen fühlt, das meine ich in der Tat nicht so, aber fast jedes mal wenn ich darüber schreibe oder spreche ernte ich wenig was mich wiederlegt, sondern nur persönliche Angriffe.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 08.06.19 19:53 durch Bradolan.

  7. Re: Vertrauen

    Autor: M.P. 11.06.19 - 13:33

    Wenn ich auf eine Autobahn auffahren und ich sehe kein Geschwindigkeitsbegrenzungsschild (weil da keines ist - Gestohlen, Umgefahren oder Vergessen...) würde ich mich auch als Ortskundiger gegen eine Strafe wehren, die aufgrund eines VOR der Auffahrt aufgestellten Schildes verhängt wird ...

    Es gibt hier im Ruhrgebiet bestimmt Autobahnen, die ich monatelang nicht mehr befahren habe, und da eine Strafe "da Ortskundig" zu verhängen ist Irrsinn...

  8. Re: Vertrauen

    Autor: m4mpf 18.06.19 - 23:15

    Bradolan schrieb:
    > Sonst hätte man ganz
    > einfach festgestellt, dass zwei Autos auf derselben Spur unterschiedliche
    > Streckenverbote gelten können nach unserer jetzigen StVO.

    Das ist doch kein Problem der StVO, sondern kommt durch die diversen, zum Teil mMn. hanebüchen praxisfremden Urteile, die da zwischenzeitlich drumrum gefallen sind. Dazu kommt noch eine teilweise willkürliche Beschilderung; gerne wird bspw. ein 120er Schild ohne ersichtlichen Grund auf die Autobahn gepflanzt und über zig Ein- Abfahrten nicht wiederholt. Und ein Aufhebungsschild kommt nie.

    Oder ein 80er Baustellenschild wird vergessen. Oder morgens um 6 vom ersten Bauarbeiter auf "sichtbar" gedreht ohne dass die Baustelle eingerichtet ist. Ebenfalls nie ein Aufhebungsschild. Nach der Rechtssprechung müsste man sich da die nächsten hundert Kilometer dran halten, weil ja ein Ende des "Gefahrenbereichs" nicht erkennbar ist.

    Und das sind nur die Beispiele meiner letzten 3 Wochen auf BABs.

    Mir hat auch noch keiner erklären können, warum man in Baustellen 60 fahren soll, die in Summe breiter sind als eine Landstraße (auf der auch noch Gegenverkehr herrscht) auf der dann 100 erlaubt sind.

    Autonom fahren: Gerne. Aber dann sollen die Karren stets so schnell fahren, wie's physikalisch möglich ist und sich bloß nicht an irgendwelche Schilder halten, die nur wegen den menschlichen Deppen in der Landschaft stehen (müssen, leider).

    Auch weil die zu doof sind eine Kurve einzuschätzen. Oder weil ein Richter der Meinung ist, ein Zusatzschild "Schnee" gilt ab der ersten Schneeflocke im Gras neben der Fahrbahn.

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