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Stahl - Alu und Rover Defenders

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  1. Stahl - Alu und Rover Defenders

    Autor: tpk 03.12.19 - 11:32

    Rover Defender Fans erzählen immer gerne von problematischen Punkten, wo Alu auf Stahl stößt, weil die bei mangelnder Pflege Rost garantieren. Wie fängt BMW das auf?

  2. Re: Stahl - Alu und Rover Defenders

    Autor: tom.stein 03.12.19 - 12:55

    tpk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Rover Defender Fans erzählen immer gerne von problematischen Punkten, wo
    > Alu auf Stahl stößt, weil die bei mangelnder Pflege Rost garantieren. Wie
    > fängt BMW das auf?

    Das Problem sind nicht die Materialien als solche, sondern die Reaktion mit Wasser und Sauerstoff - also Oxydation und galvanische Probleme. Letzteres dürfte man durch die gut leitenden Verbindungen ganz gut in den Griff bekommen, ansonsten hilft verzinken, lackieren, trocken halten.

    Mich würde viel mehr interessieren: Wenn die Verbindung nicht trennbar ist, wie groß ist dann das kleinste austauschbare Ersatzteil nach einem Unfall, z. B. "ein Kotflügel"?
    VW hatte es beim Phaeton schon mal geschafft, dass ein Unfall am hinteren Kotflügel einem wirtschaftlichen Totalschaden entsprach, weil dabei ein Kabelbaum beschädigt wird, zu dessen Neuverlegung praktisch das gesamte Auto demontiert werden musste. Muss man hier auch die halbe Karosse austauschen oder Aluminium schweißen, weil es keine kleinen abschraubbaren Teile gibt? Denn zum Thema "Aluminium schweißen" gibt es tolle (Miss-)Erfolgsstories bei der Bahn, wo Fahrzeuge an den Schweißnähten unflexibel wurden und durch Rütteln Risse bekamen: Das ist kein Thema für Hobbyschrauber (und dazu gehören auch einige Werkstätten).

    Bekommen wir damit das nächste Vendor-Lock-In: Kaufe überteuert beim Hersteller oder kaufe gar nicht?

    Tom

  3. Re: Stahl - Alu und Rover Defenders

    Autor: M.P. 03.12.19 - 19:53

    Gut leitende elektrische Verbindungen zwischen den unterschiedlich elektronegativen Metallen soll gegen galvanische Korrosion helfen?

    Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen ...

    Wikipedia sagt über Bimetallkorrosion:

    > Verhinderung der Elektrolyse
    ...
    > Elektrolyse kann nicht auftreten, wenn eine elektrisch leitende Verbindung zwischen den Werkstoffen durch Isolation oder ein Kontakt des Metalls mit Elektrolyten durch Dichtung verhindert werden.

    Also: Nicht besonders inniger Kontakt, sondern eine Isolationsschicht verhindern Bimetallkorrosion ...

    Entweder an der Übergangsstelle der beiden Metalle - um die leitende Verbindung zu verhindern, oder durch eine Elektrolyt-Undurchlässige Beschichtung um das Verbundbauteil



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 03.12.19 19:56 durch M.P..

  4. Re: Stahl - Alu und Rover Defenders

    Autor: pumok 04.12.19 - 14:04

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Also: Nicht besonders inniger Kontakt, sondern eine Isolationsschicht
    > verhindern Bimetallkorrosion ...

    > Entweder an der Übergangsstelle der beiden Metalle - um die leitende
    > Verbindung zu verhindern, oder durch eine Elektrolyt-Undurchlässige
    > Beschichtung um das Verbundbauteil

    Was jedoch irgendwie dem Prinzip widerspricht, dass die beiden Teile miteinander verschmelzen sollen.

    Ich schaue dem sehr kritisch entgegen. Zum einen find ich es eine faszinierende Technologie, erinnert mich an Sprengschweissen^^
    Zum Andern drängt sich der Verdacht auf, dass die gar kein Interesse daran haben, dass die Autos in 20 Jahren noch auf der Strasse sind.
    Nur, diese Verbindungsstellen werden oft verdeckt sein. Wie kann nun kontrolliert werden, wie weit die Korrosion fortgeschritten ist und ob das Auto noch verkehrssicher ist?

  5. Re: Stahl - Alu und Rover Defenders

    Autor: tom.stein 04.12.19 - 18:43

    pumok schrieb:
    > Zum Andern drängt sich der Verdacht auf, dass die gar kein Interesse daran
    > haben, dass die Autos in 20 Jahren noch auf der Strasse sind.
    > Nur, diese Verbindungsstellen werden oft verdeckt sein. Wie kann nun
    > kontrolliert werden, wie weit die Korrosion fortgeschritten ist und ob das
    > Auto noch verkehrssicher ist?

    Tja, ich hatte mal einen Jetta II, dessen hinterer Kotflügel bestand aus einem doppelt gelegten Außenblech (dünn, federnd/hart) und einem zur Versteifung eingelegten dickeren biegsamen Metallband anderer Zusammensetzung, das als Sandwich dazwischen lag. Nach einigen Jahren dringt natürlich innen im Kotflügel/Radkasten mal ein Wassertropfen in einem von einem Stein geschlagenen Kratzer zu denen durch. Und danach rosten die Dinger unaufhaltsam und unsichtbar von innen weg - bis sie am Außenlack Blasen werfen. Zu spät, der Kotflügel kann höchstens von Bastlern geschweißt und sonst ausgetauscht werden. Das Problem ist nicht neu - immerhin gab es damals Schrauben.

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