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Der Weg ist geebnet...

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Re: Der Weg ist geebnet...

    Autor: plutoniumsulfat 23.09.21 - 13:10

    Kawim schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nach der Diskussion auf der ersten Seite sollte man einige vielleicht
    > erinnern das Parkplätze zum PARKEN gebaut wurden. Wenn jemand sein Auto
    > berechtigterweise dort abstellt dann nimmt er der Gesellschaft nichts weg,
    > sondern nutzt die Ressourcen so wie es vorgesehen ist.

    Die Frage ist, warum das so vorgesehen ist. Der Platz ließe sich von der Gemeinschaft auch viel sinnvoller nutzen. Urban Gardening? Liegestuhl? Die Liste der Möglichkeiten ist schier endlos. Stattdessen stellt man lieber 23,5h am Tag 2 Tonnen Metall dorthin. Versuch mal, deine Möbel für diese Zeitdauer dorthinzustellen.

  2. Re: Der Weg ist geebnet...

    Autor: User_x 23.09.21 - 19:45

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kawim schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Nach der Diskussion auf der ersten Seite sollte man einige vielleicht
    > > erinnern das Parkplätze zum PARKEN gebaut wurden. Wenn jemand sein Auto
    > > berechtigterweise dort abstellt dann nimmt er der Gesellschaft nichts
    > weg,
    > > sondern nutzt die Ressourcen so wie es vorgesehen ist.
    >
    > Die Frage ist, warum das so vorgesehen ist. Der Platz ließe sich von der
    > Gemeinschaft auch viel sinnvoller nutzen. Urban Gardening? Liegestuhl? Die
    > Liste der Möglichkeiten ist schier endlos. Stattdessen stellt man lieber
    > 23,5h am Tag 2 Tonnen Metall dorthin. Versuch mal, deine Möbel für diese
    > Zeitdauer dorthinzustellen.

    Klar kann man das, nur wie sinnvoll ist das? Stellflächen brauchst du immer, vor dem Auto stand dort eine Pferdetränke oder irgendwelche Boller- oder Pferdewagen. selbst wenn es keine Autos gäbe würde der Platz schnell andere Verwendung finde. Aber das ändert nichts an der Mobilität. Umzüge oder Lieferdienste könnten dann auch nicht. Und selbst Feuerwehren, Polizei oder Krankenwagen würden in Extremkosten steigen wenn die Fahrzeuge nicht mehr millionenfach vom Band rollen würden. Gefangen an Ort und Stelle... gruselig.

  3. Re: Der Weg ist geebnet...

    Autor: plutoniumsulfat 27.09.21 - 20:42

    User_x schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > plutoniumsulfat schrieb:
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    > -----
    > > Kawim schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Nach der Diskussion auf der ersten Seite sollte man einige vielleicht
    > > > erinnern das Parkplätze zum PARKEN gebaut wurden. Wenn jemand sein
    > Auto
    > > > berechtigterweise dort abstellt dann nimmt er der Gesellschaft nichts
    > > weg,
    > > > sondern nutzt die Ressourcen so wie es vorgesehen ist.
    > >
    > > Die Frage ist, warum das so vorgesehen ist. Der Platz ließe sich von der
    > > Gemeinschaft auch viel sinnvoller nutzen. Urban Gardening? Liegestuhl?
    > Die
    > > Liste der Möglichkeiten ist schier endlos. Stattdessen stellt man lieber
    > > 23,5h am Tag 2 Tonnen Metall dorthin. Versuch mal, deine Möbel für diese
    > > Zeitdauer dorthinzustellen.
    >
    > Klar kann man das, nur wie sinnvoll ist das? Stellflächen brauchst du
    > immer, vor dem Auto stand dort eine Pferdetränke oder irgendwelche Boller-
    > oder Pferdewagen. selbst wenn es keine Autos gäbe würde der Platz schnell
    > andere Verwendung finde.

    Hast du schon mal historische Bilder von Straßen gesehen? Die Platzverteilung war völlig anders. Da wurde nicht einfach nur eine Pferdetränke oder Kutsche gegen ein Auto getauscht.

    Und was wäre schlimm daran, den Platz anders zu verwenden? Gegen den Eigenanbau von Gemüse spräche ja jetzt erst mal nix, da hat jeder was von.

    > Aber das ändert nichts an der Mobilität. Umzüge
    > oder Lieferdienste könnten dann auch nicht.

    Es muss keine Alles-oder-Nichts-Lösung sein. Ersetze 90% der Dauerparkplätze und der Gewinn wird enorm sein. Der Rest kann von Kurzzeitparkern immer noch problemlos genutzt werden.

    > Und selbst Feuerwehren, Polizei
    > oder Krankenwagen würden in Extremkosten steigen wenn die Fahrzeuge nicht
    > mehr millionenfach vom Band rollen würden.

    Das würde teurer, aber nicht uferlos. Schließlich spart die Staatskasse ja auch ein paar Mark.

    > Gefangen an Ort und Stelle...
    > gruselig.

    Mobilität geht auch anders.

  4. Re: Der Weg ist geebnet...

    Autor: User_x 28.09.21 - 00:03

    plutoniumsulfat schrieb:
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    > User_x schrieb:
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    > > plutoniumsulfat schrieb:
    > >
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    > > > Kawim schrieb:
    > > >
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > >
    > > > -----
    > > > > Nach der Diskussion auf der ersten Seite sollte man einige
    > vielleicht
    > > > > erinnern das Parkplätze zum PARKEN gebaut wurden. Wenn jemand sein
    > > Auto
    > > > > berechtigterweise dort abstellt dann nimmt er der Gesellschaft
    > nichts
    > > > weg,
    > > > > sondern nutzt die Ressourcen so wie es vorgesehen ist.
    > > >
    > > > Die Frage ist, warum das so vorgesehen ist. Der Platz ließe sich von
    > der
    > > > Gemeinschaft auch viel sinnvoller nutzen. Urban Gardening? Liegestuhl?
    > > Die
    > > > Liste der Möglichkeiten ist schier endlos. Stattdessen stellt man
    > lieber
    > > > 23,5h am Tag 2 Tonnen Metall dorthin. Versuch mal, deine Möbel für
    > diese
    > > > Zeitdauer dorthinzustellen.
    > >
    > > Klar kann man das, nur wie sinnvoll ist das? Stellflächen brauchst du
    > > immer, vor dem Auto stand dort eine Pferdetränke oder irgendwelche
    > Boller-
    > > oder Pferdewagen. selbst wenn es keine Autos gäbe würde der Platz
    > schnell
    > > andere Verwendung finde.
    >
    > Hast du schon mal historische Bilder von Straßen gesehen? Die
    > Platzverteilung war völlig anders. Da wurde nicht einfach nur eine
    > Pferdetränke oder Kutsche gegen ein Auto getauscht.

    Ja, habe ich.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Berlin,_Mitte,_Molkenmarkt,_1902.jpg

    oder

    https://interaktiv.morgenpost.de/spandau-damals-heute/

    oder hier

    http://www.histomentum.com/

    Es war mehr oder weniger alles eine Fußgängerzone und das leben hat sich vorwiegend draußen abgespielt, gut die Menschen hatten aber auch weniger Inventar als heute. Wobei die heute in der Fußgängerzone rumlungern haben auch nicht mehr als damals.

    >
    > Und was wäre schlimm daran, den Platz anders zu verwenden? Gegen den
    > Eigenanbau von Gemüse spräche ja jetzt erst mal nix, da hat jeder was von.

    Haha, Gemüse darfste nicht mal in einer Eigentümergemeinschaft ohne Erlaubnis anbauen. Nein sowas will eigentlich auch niemand in der Stadt. Wären dann eher Stände wo dann immer einer sitzt - halt Fußgängerzone, nur ob das als Fortschritt gefeiert wird?

    > > Aber das ändert nichts an der Mobilität. Umzüge
    > > oder Lieferdienste könnten dann auch nicht.
    >
    > Es muss keine Alles-oder-Nichts-Lösung sein. Ersetze 90% der
    > Dauerparkplätze und der Gewinn wird enorm sein. Der Rest kann von
    > Kurzzeitparkern immer noch problemlos genutzt werden.

    Aber irgendwo müssen die Fahrzeuge hin und nicht jeder kann egal wo oder sofort nebenan arbeiten. Man versucht ja bereits einige Straßenteile zu Fußgängerzonen umzugestalten, das hat insoweit eine Fluktuation an sich, dass Anwohner die es sich leisten können von dort flüchten. Der rest ist selbst sozial Schwach und zieht damit weiters Gesindel an.

    >
    > > Und selbst Feuerwehren, Polizei
    > > oder Krankenwagen würden in Extremkosten steigen wenn die Fahrzeuge
    > nicht
    > > mehr millionenfach vom Band rollen würden.
    >
    > Das würde teurer, aber nicht uferlos. Schließlich spart die Staatskasse ja
    > auch ein paar Mark.

    Woran soll sie sparen, wenn derzeitige Haupteinnahmequellen zumeinst Strafzettel und Gebührenbewährte PKW-Stellflächen bilden. Parks sind dabei eher Kontraproduktiv, man muss Ordnungsamt wg. ständiger Personendelikte, Gärtner, etc. vorhalten. Und die Kosten die heute bereits ein Spezialfahrzeug wie bei der Feuerwehr veranschlagt, kommen nochmals für das eigentliche Transportfahrzeug hinzu.

    >
    > > Gefangen an Ort und Stelle...
    > > gruselig.
    >
    > Mobilität geht auch anders.

    Joa, als Nomade wenn man sogut wie nichts mit sich trägt, dann kann man auch den ÖPNV nehmen. Scheitert aber allein schon daran, wenn du 3 Kinder hast und Bus fahren musst. Ab und an eins verlieren... ja das kommt da schon mal öfter vor.

  5. Re: Der Weg ist geebnet...

    Autor: plutoniumsulfat 28.09.21 - 12:29

    User_x schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > > > Die Frage ist, warum das so vorgesehen ist. Der Platz ließe sich von
    > > der
    > > > > Gemeinschaft auch viel sinnvoller nutzen. Urban Gardening?
    > Liegestuhl?
    > > > Die
    > > > > Liste der Möglichkeiten ist schier endlos. Stattdessen stellt man
    > > lieber
    > > > > 23,5h am Tag 2 Tonnen Metall dorthin. Versuch mal, deine Möbel für
    > > diese
    > > > > Zeitdauer dorthinzustellen.
    > > >
    > > > Klar kann man das, nur wie sinnvoll ist das? Stellflächen brauchst du
    > > > immer, vor dem Auto stand dort eine Pferdetränke oder irgendwelche
    > > Boller-
    > > > oder Pferdewagen. selbst wenn es keine Autos gäbe würde der Platz
    > > schnell
    > > > andere Verwendung finde.
    > >
    > > Hast du schon mal historische Bilder von Straßen gesehen? Die
    > > Platzverteilung war völlig anders. Da wurde nicht einfach nur eine
    > > Pferdetränke oder Kutsche gegen ein Auto getauscht.
    >
    > Ja, habe ich.
    >
    > de.wikipedia.org
    >
    > oder
    >
    > interaktiv.morgenpost.de
    >
    > oder hier
    >
    > www.histomentum.com
    >
    > Es war mehr oder weniger alles eine Fußgängerzone und das leben hat sich
    > vorwiegend draußen abgespielt, gut die Menschen hatten aber auch weniger
    > Inventar als heute. Wobei die heute in der Fußgängerzone rumlungern haben
    > auch nicht mehr als damals.

    Eben, mehr Platz für alle statt überall Autos. Kleinere Wohnstraßen ohne Straßenbahn wurden zum Spielplatz und Treffpunkt. Mehr Bäume. Mehr Platz für Häuser. Ich finde das deutlich sinnvoller genutzt und das ginge heute natürlich auch. Nicht exakt gleich, aber es gibt viele gute Ideen.

    > > Und was wäre schlimm daran, den Platz anders zu verwenden? Gegen den
    > > Eigenanbau von Gemüse spräche ja jetzt erst mal nix, da hat jeder was
    > von.
    >
    > Haha, Gemüse darfste nicht mal in einer Eigentümergemeinschaft ohne
    > Erlaubnis anbauen. Nein sowas will eigentlich auch niemand in der Stadt.
    > Wären dann eher Stände wo dann immer einer sitzt - halt Fußgängerzone, nur
    > ob das als Fortschritt gefeiert wird?

    Und das ist jetzt gottgegeben? Das sind tw. Bullshitgesetze, die sich schnell ändern lassen, wenn man denn will. Ich wüsste jetzt auch nicht, warum man das in er Stadt nicht will.

    > > > Aber das ändert nichts an der Mobilität. Umzüge
    > > > oder Lieferdienste könnten dann auch nicht.
    > >
    > > Es muss keine Alles-oder-Nichts-Lösung sein. Ersetze 90% der
    > > Dauerparkplätze und der Gewinn wird enorm sein. Der Rest kann von
    > > Kurzzeitparkern immer noch problemlos genutzt werden.
    >
    > Aber irgendwo müssen die Fahrzeuge hin und nicht jeder kann egal wo oder
    > sofort nebenan arbeiten. Man versucht ja bereits einige Straßenteile zu
    > Fußgängerzonen umzugestalten, das hat insoweit eine Fluktuation an sich,
    > dass Anwohner die es sich leisten können von dort flüchten. Der rest ist
    > selbst sozial Schwach und zieht damit weiters Gesindel an.

    Eine Umgestaltung ist natürlich schwierig, wenn man Menschen Jahrzehnte entsprechend konditioniert hat. Wie schon jemand anderes hier vorgeschlagen hat: Eigentum schafft Verantwortung. Parkhäuser bauen, der Markt regelt den Preis. Das muss ja kein Fahrverbot sein. Fahrradstraße oder verkehrsberuhigter Bereich, jeder kann durch, aber eben nicht mehr mit 50. Besuch findet dennoch einen Platz.

    > > > Und selbst Feuerwehren, Polizei
    > > > oder Krankenwagen würden in Extremkosten steigen wenn die Fahrzeuge
    > > nicht
    > > > mehr millionenfach vom Band rollen würden.
    > >
    > > Das würde teurer, aber nicht uferlos. Schließlich spart die Staatskasse
    > ja
    > > auch ein paar Mark.
    >
    > Woran soll sie sparen, wenn derzeitige Haupteinnahmequellen zumeinst
    > Strafzettel und Gebührenbewährte PKW-Stellflächen bilden. Parks sind dabei
    > eher Kontraproduktiv, man muss Ordnungsamt wg. ständiger Personendelikte,
    > Gärtner, etc. vorhalten. Und die Kosten die heute bereits ein
    > Spezialfahrzeug wie bei der Feuerwehr veranschlagt, kommen nochmals für das
    > eigentliche Transportfahrzeug hinzu.

    In der Rechnung fehlt der Posten, was es kostet, diese Flächen zu betreiben. Die sind höher als die paar Euros, die an Strafzetteln und Parkgebühren hereinkommen.
    Spezialfahrzeuge sind hier eher unpassend, die rollen ohnehin nicht in der Masse vom Band und haben ja selbst einen Unterstellplatz, auf (privatem) Grund.

    > > > Gefangen an Ort und Stelle...
    > > > gruselig.
    > >
    > > Mobilität geht auch anders.
    >
    > Joa, als Nomade wenn man sogut wie nichts mit sich trägt, dann kann man
    > auch den ÖPNV nehmen. Scheitert aber allein schon daran, wenn du 3 Kinder
    > hast und Bus fahren musst. Ab und an eins verlieren... ja das kommt da
    > schon mal öfter vor.

    Man kann sogar Koffer im Zug mitnehmen. Und für Kurz- und Mittelstrecke geht auch mit dem Rad erstaunlich viel. Immer dran denken: Ein Großteil aller Autofahrten ist unter 5km. Da geht's nicht um den Schwedenurlaub.

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