1. Foren
  2. Kommentare
  3. Automobil-Forum
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › E-Autos inklusive: Tübinger…

Falsche Berechnungsgrundlage

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Falsche Berechnungsgrundlage

    Autor: bl 21.09.21 - 08:43

    Statt Gewicht hätte man die Verkehrsfläche nehmen sollen. Im Flieger zahlt man ja auch nicht doppelt, weil man schwer ist, sondern weil man mit seinem Fettarsch zwei Plätze belegt.

    Das Konzept der japanischen Kei-cars sollte mit einigen Anpassungen auch in .de eingeführt werden.

  2. Re: Falsche Berechnungsgrundlage

    Autor: Bluefoxx 21.09.21 - 09:47

    bl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Statt Gewicht hätte man die Verkehrsfläche nehmen sollen. Im Flieger zahlt
    > man ja auch nicht doppelt, weil man schwer ist, sondern weil man mit seinem
    > Fettarsch zwei Plätze belegt.
    >
    > Das Konzept der japanischen Kei-cars sollte mit einigen Anpassungen auch in
    > .de eingeführt werden.

    Wenn es schon ein Problem ist als Mensch auf der Erde Platz zu beanspruchen, sollten wir uns über die Bevölkerungsexplosion Gedanken machen und nicht über Verkehrsfläche.

  3. Re: Falsche Berechnungsgrundlage

    Autor: deefens 21.09.21 - 09:49

    Im Flieger zahlt man bei Gepäck ebenfalls für Mehrgewicht, und nicht für die Abmessungen des Koffers.

  4. Re: Falsche Berechnungsgrundlage

    Autor: BlindSeer 21.09.21 - 10:28

    Schau mal in die Transportbedingungen, da stehen Höchstmaße für Koffer und Handgepäck. Für größer musst du zahlen ;)

  5. Re: Falsche Berechnungsgrundlage

    Autor: Herr Unterfahren 21.09.21 - 10:38

    Sprich: Wenn man alles Schwere in den regulären Koffer oder ins Handgepäck tut, werden die Zusatzkosten geringer.

  6. Re: Falsche Berechnungsgrundlage

    Autor: LH 21.09.21 - 10:51

    bl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Statt Gewicht hätte man die Verkehrsfläche nehmen sollen.

    Dem stimme ich zu. Speziell die Altstadt hat ein Problem mit der Fläche aber nicht mit dem Gewicht von Fahrzeugen. Kleinere Fahrzeuge wären hier von Vorteil, auch kleinere aber schwerere e-Autos.
    Die aktuelle Lösung ist reine Symbolpolitik, die am Ende für all ein Nachteil ist. Eine Steuerungswirkung wird sie nicht haben.

  7. Re: Falsche Berechnungsgrundlage

    Autor: BlindSeer 21.09.21 - 10:54

    Nur wenn du nicht über das Höchstgewicht kommst. Schon mal Leute verzweifelt Dinge aus dem Koffer irgendwie ins Handgepäck stopfen sehen? Die machen das genau aus dem Grund.

  8. Re: Falsche Berechnungsgrundlage

    Autor: PeterTasse 21.09.21 - 11:01

    LH schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > bl schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Statt Gewicht hätte man die Verkehrsfläche nehmen sollen.
    >
    > Dem stimme ich zu. Speziell die Altstadt hat ein Problem mit der Fläche
    > aber nicht mit dem Gewicht von Fahrzeugen. Kleinere Fahrzeuge wären hier
    > von Vorteil, auch kleinere aber schwerere e-Autos.
    > Die aktuelle Lösung ist reine Symbolpolitik, die am Ende für all ein
    > Nachteil ist. Eine Steuerungswirkung wird sie nicht haben.

    Würde ich so nicht zustimmen.
    Schwere Autos belasten die Verkehrsflächen deutlich mehr und speziell in Altstädten mit Kopfsteinpflaster und Co sind dadurch mehr Schäden zu erwarten.
    Dazu kommt das Problem der Unübersichtlichkeit. In Kreuzungsbereichen oder generell an Punkten wo Fußgänger übertreten wollen, sind hohe Autos wie eine Wand. Man kann nicht mehr drüber gucken und es wird schwerer den Verkehr einzusehen bzw. gesehen zu werden.
    Wobei die Stellfläche selbst natürlich das vorrangige Peoblem ist.
    Im Endeffekt haben SUVs bzw große Autos für die Allgemeinheit nur Nachteile. Daher ist die Berechnungsgrundlage gar nicht so falsch. ;)

  9. Re: Falsche Berechnungsgrundlage

    Autor: LH 21.09.21 - 11:11

    PeterTasse schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Würde ich so nicht zustimmen.

    Das mag sein, aber ich bin oft in Tübingen, und vor allem in und nahe der Altstadt ist die Fläche des Autos ein Problem, nicht sein Gewicht. Es gibt einfach verdammt wenig Platz.

    > Schwere Autos belasten die Verkehrsflächen deutlich mehr und speziell in
    > Altstädten mit Kopfsteinpflaster und Co sind dadurch mehr Schäden zu
    > erwarten.

    Das ist in dieser Gewichtsklasse aber kaum relevant, selbst große SUVs wiegen nun auch nicht sooo viel. Zumal Palmer auch e-Autos eigentlich rausnehmen wollte, also ging es ihm doch nie wirklich um das Gewicht. Es gibt kein "gutes" oder "böses" Gewicht.

    > Dazu kommt das Problem der Unübersichtlichkeit. In Kreuzungsbereichen oder
    > generell an Punkten wo Fußgänger übertreten wollen, sind hohe Autos wie
    > eine Wand.

    Die Höhe wird aber hier nicht berücksichtigt. Auch ein niedriges E-Auto ist schwer. Und es gibt eher leichte hohe Autos (klassische Familienvans). Zumal die Höhe des Fahrzeuge für eine Parkpauschale auch nicht wichtig ist.

    > Daher ist die Berechnungsgrundlage gar nicht so falsch. ;)

    Doch, das ist sie, weil sie das Problem nicht angeht.
    - Wenn man ein Platzproblem hat, dann muss man nach Fläche gehen. Tut man aber nicht, weil das wohl auch nie das Thema war.
    - Hat man ein Problem mit Straßenschäden, dann muss man das Gewicht für ALLE einschränken, aber das wollte Palmer nicht, weil es ihm eben gar nicht um die Schäden ging. Er wollte nur auf die SUVs einschlagen, weil das bei seinen Wählern gut ankommt.
    - Geht es einem um Verkehrsübersicht, dann muss man wieder auf die Außendimensionen gehen, aber gerne die Höhe einschließen. Das ginge z.B. über eine Maut für die Stadt.

    Die aktuelle Lösung ist murks, da damit kein relevantes Problem gelöst wird. Es war nur fehlgeschlagene Klientelpolitik. Palmer wollte damit nur von seinen eigenen Problemen ablenken, was ihm auch gelungen ist.

    Die Japaner sind uns hier seit Jahrzehnten voraus, die Kai-Cars wären auch bei uns eine Lösung, inklusive City-Maut für alle anderen Fahrzeuge. Aber die aktuelle Lösung ist albern und bringt nichts, zumal die 180 EUR auch wirklich niemanden weh tun. Die 30 EUR vorher waren sowieso lächerlich, so klein wie Tübingen ist, wären 180 EUR für ALLE noch immer ein Schnäppchen.

  10. Re: Falsche Berechnungsgrundlage

    Autor: Viper139 21.09.21 - 11:17

    Das würde ich so unterschreiben. Das Gewicht hat einen erheblichen Anteil am Verschleiss nicht nur der Straßen. Reifenverschleiß, Bremsenabrieb (also Feinstaub) etc. sind bei schwereren Fahrzeugen deutlich größer. Und gerade der Feinstaub ist in den Innenstädten schon ein Thema.

    Das Elektrofahrzeuge nicht ausgenommen sind finde ich gut - Tesla zeigt, dass Elektro Autos keine 2t wiegen müssen. Die super schweren Elektro-SUV sind genauso eine Unsitte wie die SUV als solche. Der generelle Resourcenverbrauch eines 2,4t Fahrzeuges ist einfach lächerlich hoch.
    Ein 1,5t Diesel PKW muss schon sehr lange fahren um den Resourcenverbrauch aufzuholen.

    Ich finde den Trend zu kleinen Fahrzeugen (gerne Elektro) z.B. im Lieferverkehr super. Jetzt müssten die nur noch beim Parken bevorzugt werden und wir haben eine echte Trendwende in den Städten :) Macht auf dem Land aber oft keinen Sinn.

  11. Re: Falsche Berechnungsgrundlage

    Autor: oldmcdonald 21.09.21 - 12:18

    Bevölkerungsexplosion in Deutschland? Hab ich was verpasst?

  12. Re: Falsche Berechnungsgrundlage

    Autor: PeterTasse 21.09.21 - 16:37

    oldmcdonald schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bevölkerungsexplosion in Deutschland? Hab ich was verpasst?


    Mehr Menschen, mehr individuelle Mobilität, größere Wohnungen, gleiches Platzangebot. Das passt irgendwie nicht zusammen. Und wenn Du es nicht “Bevölkerungsexplosion” nennen möchtest, nenne es halt Wachstum. Mehr Menschen sind und bleiben mehr Menschen ;)

  13. Re: Falsche Berechnungsgrundlage

    Autor: PeterTasse 21.09.21 - 16:44

    LH schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > PeterTasse schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Würde ich so nicht zustimmen.
    >
    > Das mag sein, aber ich bin oft in Tübingen, und vor allem in und nahe der
    > Altstadt ist die Fläche des Autos ein Problem, nicht sein Gewicht. Es gibt
    > einfach verdammt wenig Platz.

    Das Gewicht und die daraus folgenden Emissionen sind IMMER ein Problem. Weil sie immer Kosten verursachen und wir immer nur eine Welt haben um zu leben.

    >
    > > Schwere Autos belasten die Verkehrsflächen deutlich mehr und speziell in
    > > Altstädten mit Kopfsteinpflaster und Co sind dadurch mehr Schäden zu
    > > erwarten.
    >
    > Das ist in dieser Gewichtsklasse aber kaum relevant, selbst große SUVs
    > wiegen nun auch nicht sooo viel. Zumal Palmer auch e-Autos eigentlich
    > rausnehmen wollte, also ging es ihm doch nie wirklich um das Gewicht. Es
    > gibt kein "gutes" oder "böses" Gewicht.

    Erstmal ist das immer relevant. Gewicht ist physikalisch ein Faktor der die Infrastruktur beansprucht und sich im Verbrauch und Emissionen niederschlägt. Ergo immer ein guter Faktor um Autos danach zu bewerten.
    Und es gibt effiziente (e-Auto) und ineffiziente (Verbrenner) Autos.

    >
    > > Dazu kommt das Problem der Unübersichtlichkeit. In Kreuzungsbereichen
    > oder
    > > generell an Punkten wo Fußgänger übertreten wollen, sind hohe Autos wie
    > > eine Wand.
    >
    > Die Höhe wird aber hier nicht berücksichtigt. Auch ein niedriges E-Auto ist
    > schwer. Und es gibt eher leichte hohe Autos (klassische Familienvans).
    > Zumal die Höhe des Fahrzeuge für eine Parkpauschale auch nicht wichtig
    > ist.

    E-Autos sind allerding deutlich effizienter und umweltfreundlicher als Verbrenner. Und haben vor allem noch massig Entwicklungspotenzial - Verbrenner nicht so wirklich. Und daher sollte man die wohl bevorzugt behandeln - alles richtig gemacht.
    Und bitte komm mir nun nicht mit irgendwelchen Märchen vom tödlichen Akku mit seltenen Erden oder Sonstwas. Wenn das Niveau dahin sinkt, ist nen Stammtisch in der Eckkneipe die bessere Wahl.

    >
    > > Daher ist die Berechnungsgrundlage gar nicht so falsch. ;)
    >
    > Doch, das ist sie, weil sie das Problem nicht angeht.
    > - Wenn man ein Platzproblem hat, dann muss man nach Fläche gehen. Tut man
    > aber nicht, weil das wohl auch nie das Thema war.
    > - Hat man ein Problem mit Straßenschäden, dann muss man das Gewicht für
    > ALLE einschränken, aber das wollte Palmer nicht, weil es ihm eben gar nicht
    > um die Schäden ging. Er wollte nur auf die SUVs einschlagen, weil das bei
    > seinen Wählern gut ankommt.
    > - Geht es einem um Verkehrsübersicht, dann muss man wieder auf die
    > Außendimensionen gehen, aber gerne die Höhe einschließen. Das ginge z.B.
    > über eine Maut für die Stadt.

    Oder man kann einfach über das Gewicht gehen, das es wahrscheinlich viele Faktoren abdeckt. Fahrzeuggröße, Fahrzeuigverbrauch, Emissionen und so weiter ;)
    >

    > Die aktuelle Lösung ist murks, da damit kein relevantes Problem gelöst
    > wird. Es war nur fehlgeschlagene Klientelpolitik. Palmer wollte damit nur
    > von seinen eigenen Problemen ablenken, was ihm auch gelungen ist.
    >
    > Die Japaner sind uns hier seit Jahrzehnten voraus, die Kai-Cars wären auch
    > bei uns eine Lösung, inklusive City-Maut für alle anderen Fahrzeuge. Aber
    > die aktuelle Lösung ist albern und bringt nichts, zumal die 180 EUR auch
    > wirklich niemanden weh tun. Die 30 EUR vorher waren sowieso lächerlich, so
    > klein wie Tübingen ist, wären 180 EUR für ALLE noch immer ein Schnäppchen.

    Das würde ich sogar unterschreiben. Aber in De wird das so Nichts. Da löst ja alleine schon so ne löppische Parkgebühr Entrüstung aus. Als ob jeder seine Karre quasi umsonst abstellen dürfte.

  14. Re: Falsche Berechnungsgrundlage

    Autor: oldmcdonald 21.09.21 - 17:57

    Mehr Menschen auf der Welt: Ja. In Deutschland: Nein. Seit Jahrzehnten bleibt die Bevölkerungszahl in D mehr oder weniger konstant bei 80Mio. Von einer "Explosion" kann also keine Rede sein. Aber der Platz wird trotzdem knapper. Finde den Fehler!

  15. Re: Falsche Berechnungsgrundlage

    Autor: PeterTasse 22.09.21 - 00:09

    oldmcdonald schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mehr Menschen auf der Welt: Ja. In Deutschland: Nein. Seit Jahrzehnten
    > bleibt die Bevölkerungszahl in D mehr oder weniger konstant bei 80Mio. Von
    > einer "Explosion" kann also keine Rede sein. Aber der Platz wird trotzdem
    > knapper. Finde den Fehler!

    Also das Problem ist weltweit ein Thema. Außer im Outback oder Afrika ;)
    Daher denke ich, dass es durchaus angebracht ist das auch global zu betrachten. Aber, auch in DE haben wir, laut Zählung, eine langsam wachsende Bevölkerung. Dieses Wachstum ist gering, gee ich zu. Was dabei aber stark wächst bzw. gewachsen sind, sind diejenigen die sich ein Auto leisten können. Sogar die 18 Jährige Chantalle aus Köln-Kalk stellt sich nen Eimer vor die Tür. Während es damals nur einer in der Fmailie war. Dazu war es damals durchaus auch Gnag und Gebe mal nur ne 1-Zimmer Wohnung zu haben, sich evtl. gar Bad und Co zu teilen. Heute undenkbare Zustände, außer man lebt im Studium oder in der Ausbildung. Und nen Zweitwagen ist ja auch nicht mal mehr so selten.
    All das verbraucht Platz ohne Ende. Und dazu eben noch die immer größer gewordenen Autos, die heute dann noch im Mittel in die Höhe wachsen. Da ist jede Besteuerung recht. Je teurer und unattraktiver die Karren, desto besser für das Allgemeinwohl.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Junior Project Manager (m/w/d) IT
    SCHOTT AG, Mainz
  2. Systemadministrator (m/w/d) für vertriebliche IT-Systeme
    Stuttgarter Straßenbahnen AG, Stuttgart
  3. Ingenieur (m/w/d) Vernetzung Automotive
    STAR ELECTRONICS GmbH, Sindelfingen (Home-Office möglich)
  4. Data Engineer (m/w/d)
    Matrix42 AG, Frankfurt am Main

Detailsuche


Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. 129,99€ (Vergleichspreis ca. 152€)
  2. 35,99€ (Vergleichspreis 42,94€)
  3. 56,61€ (Vergleichspreis über 80€)
  4. (u. a. Creative Sound BlasterX G5 für 89,99€ inkl. Versand und AKRacing Core SX für 229€ + 19...


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de