1. Foren
  2. Kommentare
  3. Automobil-Forum
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › E-Autos inklusive: Tübinger…

Unverständlich

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Unverständlich

    Autor: haschmich 21.09.21 - 08:35

    Das Thema ist ohnehin ein Rätsel. Der Staat, also der Steuerzahler stellt in Deutschland Privatleuten Parkplätze für ihre privaten Fahrzeuge auf wertvollem öffentlichem Platz zur Verfügung. In dicht besiedelten Ländern wie auch Deutschland eines ist, eigentlich undenkbar. Man sehe sich mal an, wie das in den Niederlanden läuft und wie teuer das dort ist. Oder Japan. Wer eine Karre hat, muss die dort auf eigenem oder privat gemieteten Grund abstellen.

    Die 180 EUR sind noch lächerlich billig.

  2. Re: Unverständlich

    Autor: Snoozel 21.09.21 - 08:40

    OK, machen wir das gleiche mit den ÖPNV auch: Zahlen nur noch die Leute komplett - inkl. Strassenschäden durch ihr Gewicht - welche sie auch nutzen.
    Einverstanden.

  3. Re: Unverständlich

    Autor: Anrao 21.09.21 - 08:53

    Snoozel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > OK, machen wir das gleiche mit den ÖPNV auch: Zahlen nur noch die Leute
    > komplett - inkl. Strassenschäden durch ihr Gewicht - welche sie auch
    > nutzen.
    > Einverstanden.
    Passiert das nicht schon?
    Wir alle zahlen Steuern um die Straßen in Ordnung zu halten, weil die befahren werden. Sowohl von PKW, Geschäftswagen als auch von ÖPNV. Also bis hierhin zahlt ja jeder und jeder hat einen Nutzen wie gefordert.

    Nun kommt aber noch hinzu, dass die ÖPNV-Busse, Bahnen, etc. nicht am Straßenrand geparkt werden, wenn sie nicht benutzt werden, sondern, dass die dann beim ÖPNV Betrieb auf dem Hof stehen. Also wenn der ÖPNV seine Gefährte privat abstellt, dann sollte man das auch von PKW erwarten können, wie du sagstest es sollte für alle das Gleiche gelten.

    Also wenn es in Ordnung ist, dass PKW den Straßenrand zustellen (mit dem Platz könnte man so viel sinnvolleres anfangen), dann sollte es auch in Ordnung sein, dass die Verkehrsbetriebe ihre Busse Nachts am Straßenrand abstellen. Aber dann wäre natürlich wieder Polen offen...

  4. Re: Unverständlich

    Autor: Prypjat 21.09.21 - 09:14

    Das ist aber auch nicht richtig durchdacht von Dir.
    Die Höfe der ÖPVN werden auch von der Allgemeinheit bezahlt. Dürfen also Autofahrer Ihre Fahrzeuge dort abstellen?

    Diese Diskussion ist sowieso für den Allerwertesten.
    Jeder von uns bezahlt für Dinge, die er selbst nicht nutzt, aber so funktioniert das nun mal in einer Sozialen Gesellschaft.

  5. Re: Unverständlich

    Autor: haschmich 21.09.21 - 09:53

    Dann wärs auch okay, wenn ich den Erdaushub nach dem Bau meines Pools mal eben ein Jahr auf einem öffentlichen Parkplatz lagere, bis mir einfällt wo ich den hinschaffe. Ist ja ein öffentlicher Platz, also habt euch nicht so.

    Ich meine: Für Privatgegenstände bin ich immer selbst verantwortlich und muss selbst Platz dafür bereitstellen, mein Grund oder eine explizit für mich gemietete Fläche. Wie kommt der Staat dazu, ein Lager für Privatgegenstände zu bauen?

  6. Re: Unverständlich

    Autor: PE-tag 21.09.21 - 10:24

    So, und jetzt denken wir noch einmal nach und rechnen, wieviel Platz der ÖPNV gegenüber den Millionen Blechdosen benötigt.
    Als nächstes rechnen wir bitte dann noch einmal die sozialisierten Kosten für den MIV und für den ÖPNV aus.
    Merkste selber, nä?!?!
    Ergo: weniger Super-RTL oder Blöd-TV schauen und sapere aude verinnerlichen!!!

  7. Re: Unverständlich

    Autor: Prypjat 21.09.21 - 10:37

    haschmich schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dann wärs auch okay, wenn ich den Erdaushub nach dem Bau meines Pools mal
    > eben ein Jahr auf einem öffentlichen Parkplatz lagere, bis mir einfällt wo
    > ich den hinschaffe. Ist ja ein öffentlicher Platz, also habt euch nicht
    > so.
    >
    > Ich meine: Für Privatgegenstände bin ich immer selbst verantwortlich und
    > muss selbst Platz dafür bereitstellen, mein Grund oder eine explizit für
    > mich gemietete Fläche. Wie kommt der Staat dazu, ein Lager für
    > Privatgegenstände zu bauen?

    Geh mal raus und hör Dir mal selber beim reden zu. ;)
    Das ist ja scheußlich.

    Wir alle tragen die Kosten anderer Mitmenschen und Du machst jetzt ernsthaft deswegen zicken?
    Und Dein Vergleich ist auch nichts wert, denn Deinen Aushub darfst Du natürlich nicht auf Öffentliche Flächen abladen, denn dafür sind die nicht gedacht.

    Der Staat baut keine Lagerflächen für Privatgegenstände. PKW Stellplätze gehören zum Straßenland und sind dafür geschaffen geworden, um den Verkehr nicht unnötig zu beeinflußen. Dafür zahlen die Bürger steuern und in vielen Städten, Gemeinden oder Bezirken (Berlin) auch eine Parkgebühr über die Anwohnerplakette.
    Wo ist also das Problem? Hier wird ja nichts geschenkt.

    Genauso zahlen die Autofahrer für die Flächen des ÖPVN. Das sind die Schienen, die Strommasten, die Haltestellen etc. pp.

    Dafür zahlen die ÖPVN'ler dann wiederum die Kosten der Fahrradfahrer. Radwegen, extra Beschilderung und Stellflächen für Fahrräder.

    Und die ÖPVN'ler und die Radfahrer bezahlen das Straßenland, inklusive der Stellplätze für PKWs.

    So schließt sich der Kreis. Warum also daran rumfrickeln?

    Die erhöhte Abgabe für SUVs finde ich sehr gut. Niemand sollte so ein Auto in der Stadt brauchen. Sie sind groß, klobig und schwer und bieten dafür kaum mehr Platz im Innenraum.
    Wer sich so ein Ding also zulegt, kann auch dafür in die Tasche greifen, aber dennoch haben auch diese Nutzer ein anrecht auf Parkraum.

    Und da wir gerade so schön beim Thema sind. Wenn ich hier bei uns in der Gegend durch die 1-Familienhäuser Siedlungen fahre, dann sehe ich vor jedem Haus im Öffentlichen Straßenland mindestens 1 Auto stehen.
    Warum stehen die da? Die haben doch alle ein Grundstück mit Einfahrt und Garage oder Carport und bei der KFZ Versicherung das Auto bestimmt als Garagenwagen angegeben, um Geld zu sparen. Regt sich deswegen jemand auf?
    Ja ich, aber es ist nicht verboten und ich muss das dulden, denn das gehört zu unseren System.

  8. Re: Unverständlich

    Autor: Prypjat 21.09.21 - 10:38

    Ohne die Querfinanzierung durch den Staat (also dem Volk), würde ein Fahrkarte jetzt mindestens schon das doppelte Kosten. Wenn das mal reicht.

  9. Re: Unverständlich

    Autor: BlindSeer 21.09.21 - 10:51

    Hier kann ich dir die Antwort geben wieso die vor den Häusern stehen: Die Garargen sind aus den 50ern un d60ern und die Autos von Heute passen da nicht mehr rein. ;)

    Aber sonst Full Ack. Dieses sich gegeneinander aufbringen lassen ist echt anstrengend.

  10. Re: Unverständlich

    Autor: Herr Unterfahren 21.09.21 - 10:53

    Prypjat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wir alle tragen die Kosten anderer Mitmenschen und Du machst jetzt
    > ernsthaft deswegen zicken?
    > Und Dein Vergleich ist auch nichts wert, denn Deinen Aushub darfst Du
    > natürlich nicht auf Öffentliche Flächen abladen, denn dafür sind die nicht
    > gedacht.

    Geht schon: Einfach beim Schrotthändler einen günstigen Autoanhänger besorgen, alles da reintun, und schon darf der Aushub auf öffentlicher Fläche gelagert werden.

    > Der Staat baut keine Lagerflächen für Privatgegenstände. PKW Stellplätze
    > gehören zum Straßenland und sind dafür geschaffen geworden, um den Verkehr
    > nicht unnötig zu beeinflußen. Dafür zahlen die Bürger steuern und in vielen
    > Städten, Gemeinden oder Bezirken (Berlin) auch eine Parkgebühr über die
    > Anwohnerplakette.
    > Wo ist also das Problem? Hier wird ja nichts geschenkt.

    Die Parkgebühr ist lächerlich niedrig.
    Mit dem Platz könne man weit schönere Dinge anfangen. Bäume pflanzen, oder ein Obstbeet anlegen zum Beispiel.
    Hast du mal Bilder gesehen, wie unsere Alleen in der Kaiserzeit aussahen? Die ollen Kronenträger mag ich nicht unbedingt zurückhaben, aber wenn man die Straßen zumindest teilweise in den damaligen Zustand zurückversetzen könnte, das wäre schon geil.
    Man muß ja nicht alle Parkbuchten wegmachen. Erstmal so jede zweite, und dafür die Anwohnerparktickets im Preis erhöhen, und dann hinschauen, wie sich das Parkverhalten entwickelt. In dich besiedelten Gegenden ggf. eine Halde für die Karren bauen um das Entfernen aus dem Straßenbild zu unterstützen.

    > Genauso zahlen die Autofahrer für die Flächen des ÖPVN. Das sind die
    > Schienen, die Strommasten, die Haltestellen etc. pp.
    >
    > Dafür zahlen die ÖPVN'ler dann wiederum die Kosten der Fahrradfahrer.
    > Radwegen, extra Beschilderung und Stellflächen für Fahrräder.
    >
    > Und die ÖPVN'ler und die Radfahrer bezahlen das Straßenland, inklusive der
    > Stellplätze für PKWs.
    >
    > So schließt sich der Kreis. Warum also daran rumfrickeln?

    Du hast einen ganz wichtigen Faktor in der Rechnung vergessen:
    Als PKW- Halter, genauso wie als ÖPNV_ Nutzer zahlst du auch für die Instandsetzung der Schäden, die der Kraftverkehr verursacht.
    Ja, Busse sind groß und schwer. Verglichen mit einem Feld- Wald- und Wiesen- LKW wie sie unsere Straßen ebenfalls regelmäßig vollstellen, aber ein Waisenkind.
    Statt die verschiedenen Individualverkehrs- Formen gegeneinander auszuspielen sollten wir erstmal schauen, daß wir die richtigen Trümmer unter den Verkehrsteilnehmern mal richtig zur Kasse bitten.
    Ein Bisschen mehr Kosten für SUVs, weil wer sich höhere Spritkosten leistet, der darf auch gern mehr zur Straßeninstandhaltung beitragen. Und richtig dolle mehr für den Kraftverkehr, gerne auch was das Parken angeht.

  11. Re: Unverständlich

    Autor: Dwalinn 21.09.21 - 10:56

    Auch PKW Fahrer haben ihren Nutzen oder willst du das jeder der in einem Bus sitzt stattdessen Auto fährt? Und dann darüber beschweren warum man im Stau steht

  12. Re: Unverständlich

    Autor: LH 21.09.21 - 10:58

    Prypjat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ohne die Querfinanzierung durch den Staat (also dem Volk), würde ein
    > Fahrkarte jetzt mindestens schon das doppelte Kosten. Wenn das mal reicht.

    Das kann man nicht pauschalisieren, die Notwendigkeit der staatlichen Unterstützung hängt stark vom jeweiligen Verkehrsmittel und Umfeld ab. Busse mit starker Belegung in der Innenstadt sind wohl sehr rentable, ebenso typische S-Bahnverbindungen für Pendler. Zudem wollen die meisten Städte einen günstigen ÖPNV in der Innenstadt, um einen Verkehrskollaps zu verhindern. Über Stadtgrenzen hinweg ist der ÖPNV auch heute schon selten wirklich günstig :/

  13. Re: Unverständlich

    Autor: BlindSeer 21.09.21 - 11:01

    Hier kann ich dir sagen, dass das Monatsticket inzwischen bei 70¤+ liegt und die Taktung so weit auseinander, dass die Bahn schon vor der Stadtgrenze überfüllt ist und ein Sitzplatz schwer zu bekommen. Am WE kann man mit Pech 60 Minuten auf die nächste Bahn warten (die entsprechend voll ist) und bei Veranstaltungen in der Stadt gibt es keine zusätzlichen Zubringerbahnen, die sind also dann hier schon überfüllt statt voll. Wenigstens lassen sie die Bahnen etwas länger fahren.

  14. Re: Unverständlich

    Autor: PeterTasse 21.09.21 - 11:06

    Prypjat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ohne die Querfinanzierung durch den Staat (also dem Volk), würde ein
    > Fahrkarte jetzt mindestens schon das doppelte Kosten. Wenn das mal reicht.


    Ohne die Querfinanzierung aller anderen Steuerzahler (auch diejenigen die nicht Auto fahren) und aller anderen (nicht KFZ-bezogenen) Steuern, wäre der KFZ Verkehr (bzw. die Infra) so wie er heute besteht gar nicht zu stemmen. Das sollten KFZ Besitzer mal nicht vergessen, wie scheissen teuer das individuelle Auto unsere Gesellschaft zu stehen bekommt. Daher alle Fahrrad, nehmt die Bahn oder geht zu Fuß. Das wäre wunderbar günstig :)

  15. Re: Unverständlich

    Autor: Landorin 21.09.21 - 11:07

    Prypjat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > haschmich schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Dann wärs auch okay, wenn ich den Erdaushub nach dem Bau meines Pools
    > mal
    > > eben ein Jahr auf einem öffentlichen Parkplatz lagere, bis mir einfällt
    > wo
    > > ich den hinschaffe. Ist ja ein öffentlicher Platz, also habt euch nicht
    > > so.
    > >
    > > Ich meine: Für Privatgegenstände bin ich immer selbst verantwortlich und
    > > muss selbst Platz dafür bereitstellen, mein Grund oder eine explizit für
    > > mich gemietete Fläche. Wie kommt der Staat dazu, ein Lager für
    > > Privatgegenstände zu bauen?
    >
    > Geh mal raus und hör Dir mal selber beim reden zu. ;)
    > Das ist ja scheußlich.
    >
    > Wir alle tragen die Kosten anderer Mitmenschen und Du machst jetzt
    > ernsthaft deswegen zicken?
    > Und Dein Vergleich ist auch nichts wert, denn Deinen Aushub darfst Du
    > natürlich nicht auf Öffentliche Flächen abladen, denn dafür sind die nicht
    > gedacht.
    >
    > Der Staat baut keine Lagerflächen für Privatgegenstände. PKW Stellplätze
    > gehören zum Straßenland und sind dafür geschaffen geworden, um den Verkehr
    > nicht unnötig zu beeinflußen. Dafür zahlen die Bürger steuern und in vielen
    > Städten, Gemeinden oder Bezirken (Berlin) auch eine Parkgebühr über die
    > Anwohnerplakette.
    > Wo ist also das Problem? Hier wird ja nichts geschenkt.
    >
    > Genauso zahlen die Autofahrer für die Flächen des ÖPVN. Das sind die
    > Schienen, die Strommasten, die Haltestellen etc. pp.
    >
    > Dafür zahlen die ÖPVN'ler dann wiederum die Kosten der Fahrradfahrer.
    > Radwegen, extra Beschilderung und Stellflächen für Fahrräder.
    >
    > Und die ÖPVN'ler und die Radfahrer bezahlen das Straßenland, inklusive der
    > Stellplätze für PKWs.
    >
    > So schließt sich der Kreis. Warum also daran rumfrickeln?
    >
    > Die erhöhte Abgabe für SUVs finde ich sehr gut. Niemand sollte so ein Auto
    > in der Stadt brauchen. Sie sind groß, klobig und schwer und bieten dafür
    > kaum mehr Platz im Innenraum.
    > Wer sich so ein Ding also zulegt, kann auch dafür in die Tasche greifen,
    > aber dennoch haben auch diese Nutzer ein anrecht auf Parkraum.
    >
    > Und da wir gerade so schön beim Thema sind. Wenn ich hier bei uns in der
    > Gegend durch die 1-Familienhäuser Siedlungen fahre, dann sehe ich vor jedem
    > Haus im Öffentlichen Straßenland mindestens 1 Auto stehen.
    > Warum stehen die da? Die haben doch alle ein Grundstück mit Einfahrt und
    > Garage oder Carport und bei der KFZ Versicherung das Auto bestimmt als
    > Garagenwagen angegeben, um Geld zu sparen. Regt sich deswegen jemand auf?
    > Ja ich, aber es ist nicht verboten und ich muss das dulden, denn das gehört
    > zu unseren System.

    Das Problem ist, dass eine höhere Abgabe für schwerere Fahrzeuge nicht gerechtfertigt ist. Es fallen nicht höhere Kosten an, der Parkplatz ist so oder so belegt. Ich sehe darin eher wieder so einen Versuch, mehr Geld einzunehmen unter dem Deckmantel des Umweltschutzes (böse SUVs), damit Leute ja zustimmend sagen "jaja, die bösen SUVs soll's ruhig treffen". Dabei trifft es E-Autos u.U. ebenfalls. Die Stadt verarscht ihre Bürger und die stimmen auch noch zu. Bin zwar nicht betroffen, aber befürchte, das ist erst der Anfang. Irgendwann kommt dann noch sicher sowas wie ne Fleischsteuer, die schon vorgeschlagen wurde. Natürlich nicht, um die Qualität zu heben. Nee, das Geld wird dann wieder für sonstwas verwendet (Steuern sind nämlich meist nicht zweckgebunden).
    Diese Stadt wird stattdessen wohl eher die Entwicklung nutzen und die Parkgebühren allgemein anheben.

    Würde man hingehen und sagen "wir bauen ein paar Parkplätze ab zugunsten von Radwegen oder noch wichtiger, Lade/Entladezonen, wäre das allemal sinnvoller. Zumal ein Abo im Parkhaus in der nächsten Stadt um die 80 Euro kostet. Ein Schnäppchen gegenüber diesen 130 Tacken.

    Beides führt aber zum nächsten Problem: Das Aussterben der Innenstädte wird weiter beschleunigt. Morgen wird dann wieder darüber gejammert. Schuld ist dann wieder ganz allein Amazon natürlich. ;)

    Die Vergleiche mit Holland kann man sich sparen. Hätten wir hier so eine gute Fahrrad Infrastruktur, könnte ich das Auto noch häufiger stehen lassen und mich gleichzeitig nicht in Lebensgefahr begeben, sobald ich die Stadt erreiche mit dem Fahrrad.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 21.09.21 11:11 durch Landorin.

  16. Re: Unverständlich

    Autor: BlindSeer 21.09.21 - 11:09

    Du fährst 40km mit dem Fahrrad, oder läufst die Strecke zur Arbeit? ;)

  17. Re: Unverständlich

    Autor: BlindSeer 21.09.21 - 11:10

    Die Fleischsteuer ist ein tolles Beispiel für den Deckmantel Steurn zu finden, die bejubelt werden um die AHushaltskasse zu stopfen. Würde es da real ums Tierwohl gehen, dann gäbe es Mindesthaltungsanforderungen. Würde das Fleisch auch teurer machen, aber eben auch den Tieren zu Gute kommen, nicht dem Staat.

  18. Re: Unverständlich

    Autor: Landorin 21.09.21 - 11:23

    Ja klar. ;) Ich geh die 20 km zu Fuß. Da wäre ich vermutlich sogar noch schneller als der olle Bus, der ein mal die Stunde eine Sight Seeing Tour fährt (von Corona Risiken fange ich gar nicht erst an). Dann doch lieber mit dem Fahrrad. Mach ich auch schon, auch wenn man dafür lebensmüde sein in der Stadt. Bahn fährt hier keine. Wäre eh dauernd zu spät oder überfüllt, wie ich während den Geschäftsreisen ständig erlebt habe. ;) Öffentliche Verkehrsmittel sind maximal unattraktiv (und der olle Bus steht genau so im Stau) - und dann streiken die auch noch obendrein ab und an.

    Ubahn wäre klasse (von der Pandemie mal abgesehen), aber hat ja längst nicht jede Stadt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.09.21 11:25 durch Landorin.

  19. Re: Unverständlich

    Autor: Prypjat 21.09.21 - 11:23

    BlindSeer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hier kann ich dir die Antwort geben wieso die vor den Häusern stehen: Die
    > Garargen sind aus den 50ern un d60ern und die Autos von Heute passen da
    > nicht mehr rein. ;)

    Stimmt. Man sieht es ja schon in unserer Straße. Die Autos passen nicht mehr auf die Parkflächen und ragen mit der Schnauze auf die Straße hinaus.

  20. Re: Unverständlich

    Autor: haschmich 21.09.21 - 11:26

    Prypjat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Geh mal raus und hör Dir mal selber beim reden zu. ;)
    > Das ist ja scheußlich.

    Was soll der Wehcsel auf die persönliche Ebene und der Haß?
    Wir sind inhaltlich gar nicht so weit auseinander.

    > Wir alle tragen die Kosten anderer Mitmenschen und Du machst jetzt
    > ernsthaft deswegen zicken?

    Darum ging es gar nicht. Es geht darum, dass eine Leistung verschenkt oder wie in Tübingen immer noch sehr billig ist, die eigentlich Privatsache ist. Mein Auto, mein Abstellplatz dafür. Das ist eine legitime Frage, die in anderen Ländern völliganders angegangen wird. Hierzulande scheinen die Leute zu meinen, sie hätten einen Anspruch auf kostenlose oder unglaublich billige Leistungen, wenn sie mit dem Auto kommen. Das verwundert mich. Eigentlich sollten sie jeden Tag dem Schöpfer danken über so ein Privileg. Weisst du, was ein Jahresabstellplatz in einer niederländischen Stadt kostet?

    > aber dennoch haben auch diese Nutzer ein anrecht auf Parkraum.

    Wo steht dieses Recht?

    > Und da wir gerade so schön beim Thema sind. Wenn ich hier bei uns in der
    > Gegend durch die 1-Familienhäuser Siedlungen fahre, dann sehe ich vor jedem
    > Haus im Öffentlichen Straßenland mindestens 1 Auto stehen.
    > Warum stehen die da? Die haben doch alle ein Grundstück mit Einfahrt und
    > Garage oder Carport und bei der KFZ Versicherung das Auto bestimmt als
    > Garagenwagen angegeben, um Geld zu sparen. Regt sich deswegen jemand auf?

    Da gilt genau dasselbe. Ich bin der Ansicht, der Staat sollte so wie anderswo keine Lagerplätze für Privatgegenstände schaffen, das ist Sache der Eigentümer dieser Gegenstände. Ich finde, diese Meinung sollte geäussert werden können, ohne dass es auf die persönliche Ebene abgleitet.

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Informatiker/in (m/w/d) (FH-Diplom / Bachelor / Fachinformatiker/in [m/w/d])
    Zentrum Bayern Familie und Soziales, Bayreuth, München
  2. Managing Director Produktentwicklung (m/w/d)
    über Dr. Maier & Partner GmbH Executive Search, Frankfurt am Main
  3. Requirements Engineer (w/m/d) Softwareentwicklung
    SSI SCHÄFER IT Solutions GmbH, Dortmund, Giebelstadt
  4. Trainer (m/w/d) für Software-Qualitätssicherung
    imbus AG, Möhrendorf bei Erlangen, bundes­weiter Einsatz

Detailsuche


Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 9,99€
  2. (u. a. Special Edition PS5 für 69,99€, Deluxe Edition Xbox Series X/S für 99,99€)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de