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Viel zu wenig

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  1. Viel zu wenig

    Autor: Brian Kernighan 21.09.21 - 10:33

    Das sind 15¤ pro Monat für 10 Quadratmeter feinstes Innenstadtgrundstück. Auf einer Fläche die eigentlich als Fahrspur gebraucht würde. Das sollte so langsam aufhören.

    Parkende Autos unter die Erde oder aufs Grundstück der Besitzer, dann ist auch wieder Platz für den Verkehr. Kostet dann zwar mehr als 15¤ pro Monat, aber dann zahlt wenigstens der Verursacher und nicht die Allgemeinheit.

  2. Re: Viel zu wenig

    Autor: happymeal 21.09.21 - 10:35

    Brian Kernighan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das sind 15¤ pro Monat für 10 Quadratmeter feinstes Innenstadtgrundstück.

    Es sind 15¤ pro Monat für einige Quadratzentimeter bedrucktes Papier.

  3. Re: Viel zu wenig

    Autor: Brian Kernighan 21.09.21 - 10:40

    happymeal schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Brian Kernighan schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das sind 15¤ pro Monat für 10 Quadratmeter feinstes
    > Innenstadtgrundstück.
    >
    > Es sind 15¤ pro Monat für einige Quadratzentimeter bedrucktes Papier.

    Dann kann man ja auch drauf verzichten und spart jedes Jahr 180¤.

    Es gibt übrigens bedrucktes Papier, welches 200¤ wert ist. Das tauschen die Leute aber nicht gegen Ware weils so schön aussieht, sondern weil man nicht fürs Papier bezahlt, sondern für das was man damit anfangen kann.

    Das wusstest Du natürlich, drum stellt sich die Frage, warum Du sowas überhaupt schreibts. Fakt ist, dass auf Verkehrsfläche Autos abgestellt werden was durch dieses bedruckte Papier legitimiert wird. Und das ist ein Konzept was auf den Prüfstand gehört.

  4. Re: Viel zu wenig

    Autor: foobarJim 21.09.21 - 10:42

    Brian Kernighan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das sind 15¤ pro Monat für 10 Quadratmeter feinstes Innenstadtgrundstück.
    > Auf einer Fläche die eigentlich als Fahrspur gebraucht würde. Das sollte so
    > langsam aufhören.
    >
    > Parkende Autos unter die Erde oder aufs Grundstück der Besitzer, dann ist
    > auch wieder Platz für den Verkehr. Kostet dann zwar mehr als 15¤ pro Monat,
    > aber dann zahlt wenigstens der Verursacher und nicht die Allgemeinheit.


    Naja, fairerweise muss man sagen, dass man damit ja noch keinen Parkplatz garantiert hat. Aber dafür reichen 180 Euro pro Jahr auch bei langem nicht. Aber andere Länder sind da sowieso weiter und verlangen beim Kauf eines Autos den Nachweis eines Parkplatzes.

  5. Re: Viel zu wenig

    Autor: Brian Kernighan 21.09.21 - 10:43

    foobarJim schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber andere Länder sind da sowieso weiter und verlangen beim Kauf eines
    > Autos den Nachweis eines Parkplatzes.

    Das kenn ich bisher nur aus Tokyo und das ist kein Land sondern ne Stadt - und wer die mal gesehen hat, weiss dass es anders gar nicht geht.

    Wo gibts das sonst noch?

  6. Re: Viel zu wenig

    Autor: tovi 21.09.21 - 10:54

    Das eigentliche Problem ist,
    das Parkraum den Platz für Fahrradwege, Fußwege und Grünanlagen, Gastronomie-Außenflächen usw. einschränkt.
    Daher muss die Gebühr für das Besetzen des öffentlichen Raumes für private Belange ( parken des eigenen Autos ) deutlich nach oben geschraubt werden.
    Wir brauchen den Platz für die Alternativen zum Auto.

  7. Re: Viel zu wenig

    Autor: Sundenkervice 21.09.21 - 10:55

    Singapur als Vorbild nehmen.

    Es gibt eine fixe Zahl an Fahrzeugen, eine Zulassung muss ersteigert werden (30-60T EUR), das Fahrzeug wird stark besteuert und hat eine maximale Laufzeit von 10Jahren. Im Gegenzug werden zweistellige Milliardenwerte in den ÖPNV gesteckt.

    =)

  8. Re: Viel zu wenig

    Autor: BlindSeer 21.09.21 - 10:56

    Dir ist aber schon klar, dass Außengastronomie ebenfalls private Belange sind? Und immer diese Verallgemeinerung. Jemand der einen Parkplatz sucht wird dir vehement widersprechen für was der PLatz gebraucht wird. DU möchtest gerne was Anderes als Autos da stehen haben. Sei doch so ehrlich. Ist völlig in Ordnung und legitim. Je nach Region, Voraussetzung und Infrastruktur ggf. sogar sinnvoll.

  9. Re: Viel zu wenig

    Autor: Bitbreaker48 21.09.21 - 10:57

    So lächerlich ich zahl 89 im Monat in Görlitz für den Parkblatt. Bei 180 im Jahr könnte ich vom Rest in den Urlaub fahren :)

  10. Re: Viel zu wenig

    Autor: Brian Kernighan 21.09.21 - 10:59

    Sundenkervice schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Singapur als Vorbild nehmen.

    Ich war da mal. Das "Land" (der Staat umfasst ja eigentlich nur ne Großstadt) würde ich genausowenig als Vorbild nehmen wie Nordkorea oder China.

    Aber ja, der ÖPNV ist dort gut ausgebaut. Kunststück wenn man keine dünn besiedelten Gegenden im ganzen Staat hat.

  11. Re: Viel zu wenig

    Autor: happymeal 21.09.21 - 10:59

    Brian Kernighan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > happymeal schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Brian Kernighan schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Das sind 15¤ pro Monat für 10 Quadratmeter feinstes
    > > Innenstadtgrundstück.
    > >
    > > Es sind 15¤ pro Monat für einige Quadratzentimeter bedrucktes Papier.
    >
    > Dann kann man ja auch drauf verzichten und spart jedes Jahr 180¤.
    >
    > Es gibt übrigens bedrucktes Papier, welches 200¤ wert ist. Das tauschen die
    > Leute aber nicht gegen Ware weils so schön aussieht, sondern weil man nicht
    > fürs Papier bezahlt, sondern für das was man damit anfangen kann.
    >
    > Das wusstest Du natürlich, drum stellt sich die Frage, warum Du sowas
    > überhaupt schreibts.

    Warum schreibst du denn, dass man für 15 EUR/Monat 10 qm freies Innenstadtgrundstück erhält? Sag' mir jetzt nicht du wusstest nicht dass es sich hier nicht um Parkplatzmiete handelt.

  12. Re: Viel zu wenig

    Autor: BlindSeer 21.09.21 - 10:59

    Einen Stadtstaat mit einem Flächenstaat zu vergleichen halte ich für... gewagt. Das kann für einige Städte durchaus funktionieren, aber spätestens bei Kreisstädten mit ihren Landkreisen als Einzugsgebiet wird es kritisch. Wie will man einen ökologisch sinnvollen und attraktiven ÖPNV bei einem Einzugsgebiet von 50+ km ländlichen Gebiet aufbauen? Berlin, HH, FFM da könnte das aber durchaus klappen.

  13. Re: Viel zu wenig

    Autor: Hantilles 21.09.21 - 11:09

    BlindSeer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dir ist aber schon klar, dass Außengastronomie ebenfalls private Belange
    > sind?

    Natürlich ist sie das. Der Vorposter nimmt diese Form der privaten Nutzung aber auch nicht von seiner Forderung aus und tatsächlich liegt bspw. die Sondernutzungsgebühr für Außengastronomie schon heute beim Vielfachen fürs Parken.

    > Und immer diese Verallgemeinerung. Jemand der einen Parkplatz sucht
    > wird dir vehement widersprechen für was der PLatz gebraucht wird. DU
    > möchtest gerne was Anderes als Autos da stehen haben. Sei doch so ehrlich.

    Natürlich. Aber beim Auto ist es nunmal ein vorwiegend singuläres Interesse, während ich durchaus ein Interesse daran habe, dass auch ein Gastronom und nicht ich selbst öffentliche Fläche nutzen kann. Ich habe sogar ein Interesse an mehr Möglichkeiten, Fahrräder im öffentlichen Raum abzustellen, aus dem einfachen Grund, weil es dann weniger Abstellmöglichkeiten für Autos braucht.

    > Ist völlig in Ordnung und legitim. Je nach Region, Voraussetzung und
    > Infrastruktur ggf. sogar sinnvoll.

    Der Vorposter hat doch gar keinen gegenteiligen Eindruck erweckt?

  14. Re: Viel zu wenig

    Autor: Its_Me 21.09.21 - 11:11

    Ich glaube Du verwechselst da was. Hier geht es um Anwohnerparkausweise in bestimmten Zonen. Die kosten in Görlitz, soweit ich das nachgelesen habe (https://www.goerlitz.de/Anwohnerparken.html) nur eine Bearbeitungsgebühr von 30 Euro pro Jahr.

    Was Du da für 89 Euro im Monat hast, ist doch wahrscheinlich ein fester oder garantierter Parkplatz. Das ist etwas völlig anderes.

  15. Re: Viel zu wenig

    Autor: BlindSeer 21.09.21 - 11:15

    Mein VP hat allgemein Formulierungen genutzt, ohne Einschränkungen im Bezug auf Infrastruktur, Regionale Aspekte, usw... "Es muss" "man muss" liest man hier viel, weniger liest man "Dort wo es sinnvoll ist", "Wenn die Infrastruktu stimmt", "Wenn es Alternativen gibt". Im Grunde wird ebenso oft mit "Ich brauche das nicht, also braucht es niemand" argumentiert. Und auch oft mit Auflösung von Solidargemeinschaften bis hin ins Extremste. Ist eigentlich das Einzige wogegen ich argumentiere, dieser um sich griefende Extremismus,

    Du weißt also wieso jedes Auto da parkt? Ob das alles singuläre Interessen sind? Auch der Betreiber einer Außengastro hat singuläre Interessen: Sein Gewinn. Die Besucher ebenso, ihre Unterhaltung. Nur das mehr Interessen bedient werden. Wie gesagt, wenn die Infrastruktur stimmt oder die Region passt das. Niemand käme auf die Idee Parkplätze mitten im Park zu fordern... Hoffe ich zumindest.

  16. Re: Viel zu wenig

    Autor: foobarJim 21.09.21 - 11:21

    Brian Kernighan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Aber ja, der ÖPNV ist dort gut ausgebaut. Kunststück wenn man keine dünn
    > besiedelten Gegenden im ganzen Staat hat.

    Es ist ja nicht so, dass wir gar keinen Parkraum haben. Aber es war eben für lange Zeit auch eine Unsitte, dass sich die Stadt um Parkplätze für Privatfahrzeuge kümmern musste. Dazu kommt, dass die Zahl der Autos jedes Jahr zunimmt und es ist kein Ende abzusehen. Ein ÖPNV nach dem Vorbild von Singapur wird bei uns nicht möglich sein. Aber durchaus ein Mischbetrieb, bei dem der Einzelne vielleicht aber auch mal etwas zurück stecken muss und nicht jede Fahrt egal wohin so bequem wie möglich ist.

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