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Hab mich schon lang gefragt warum das keiner macht.

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  1. Re: Hab mich schon lang gefragt warum das keiner macht.

    Autor: MarcusK 02.09.21 - 19:51

    superdachs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > MarcusK schrieb:
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    > > kriD reD schrieb:
    > >
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    > > > MarcusK schrieb:
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    > >
    > > > -----
    > > > > kriD reD schrieb:
    > > > > > Weil die Masse der Alltagsradler mit der Rücktrittsbremse arbeitet
    > > > >
    > > > > gut ich bin kein Alltagsradler, aber ich wüsste nicht was ich das
    > > letzte
    > > > > mal ein Rad mit Rücktritt gesehen habe. Dürfte ja nur mit
    > > Nabenschaltung
    > > > > machbar sein, aber selbst die haben oft einen Freilauf.
    > > >
    > > > Rücktrittsbremse hat nichts mit irgendeiner Schaltung zu tun.
    > >
    > > doch - Rücktrittsbremse gibt es nicht wenn man eine Kettenschaltung hat.
    >
    > Sollte es auch überhaupt nicht mehr geben. Rücktritt ist einfach nicht mehr
    > zeitgemäß. Schlecht dosierbar, schlechte Bremsleistung. Jede V-Brake mit
    > Bowdenzug ist dem Rücktritt meilenweit überlegen. Überhaupt ist eine
    > mechanische Felgenbremse allen anderen Systemen im Alltagsbereich völlig
    > überlegen. Sie ist wartungsarm, es gibt in jedem serbischen Kaufland noch
    > Ersatzteile, man kann alles selbst machen auch ohne Fahrradspezi zu sein,
    > die Bremsleistung und Dosierbarkeit ist hinreichend gut, sie sind günstig,
    > wenig anfällig...
    >
    > Die Argumente für Scheibenbremsen, hydraulischen Felgenbremsen oder gar dem
    > Rücktritt sind alle samt herbeiphilosophiert.
    ich würde nie weder ohne Hydraulischen fahren, egal ob Felge oder Schreibe. Der Bowdenzug von Hinten geht viel zu schwergängig wegen der länge. Hydraulik ist viel leichtgängiger. Klar kann man mit beiden so stark bremsen das das Rad blockiert, aber im Auto will auch niemand mehr ohne Bremskraftverstärker fahren.

  2. Re: Hab mich schon lang gefragt warum das keiner macht.

    Autor: chseidel 02.09.21 - 23:18

    kriD reD schrieb:
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    > Klausens schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wen jucken ein paar Prozent Wirkungsgrad, wenn man einen Akku hat.
    >
    > Weil die Masse der Alltagsradler mit der Rücktrittsbremse arbeitet und das

    Nö, das sind die Leut, welche weit im letzten Jahrtausend zuletzt Rad gefahren sind. Da waren mies eingestellte Felgenbremse vorn und Rücktritt Standard. Und da hat dann auch nur der Rücktritt zuverlässig funktioniert.
    Das einzige was damals noch mieser als die Felgenbremse war, war das Licht.
    Und beides, Bremsen und Licht sind heutzutage richtig viel besser. Nur haben es die Rücktritt-haben-woller noch nicht in ihr Weltbild eingebaut.

  3. Re: Hab mich schon lang gefragt warum das keiner macht.

    Autor: FlashBFE 03.09.21 - 10:27

    Ich habe mir auch (wieder) ein neues Stadtrad mit Rücktritt gekauft, obwohl ich zwischendurch eins ohne hatte. Der große Vorteil der Rücktrittbremse ist meiner Meinung nach die Robustheit. Man muss sich ein Fahrradleben lang keinen Kopf darum machen. Auch das Wetter ist egal, die bremst immer zuverlässig.

    Mittlerweile habe ich mir angewöhnt, dass ich bei kurzen plötzlichen Bremsungen die Cantilever-Felgen-Bremsen nehme und bei längeren und absehbaren, z.B. Gefälle, bequem den Rücktritt. Machmal auch alle drei. Wenn man das als Kind hatte, gewöhnt man sich schnell wieder dran und man benutzt es wieder ganz unterbewusst. Wenn man als Erwachsener zum ersten Mal so eine Bremse ausprobiert, kann ich mir aber schon vorstellen, dass man kein Gefühl dafür entwickelt. Da kommen dann solche Meinungen heraus wie die wäre schlecht dosierbar oder man müsste immer erst die Pedale richtig drehen und dass würde ja viel zu lange dauern. Als ich das erste Mal ein Rad mit V-Bremsen gefahren bin, bin ich auf einer Gefällestrecke einhändig fahrend über den Lenker geflogen, weil ich nur vorne gebremst habe und die plötzlich so fest zugepackt hat, weil ich noch überhaupt kein Gefühl dafür hatte. Da war diese Art der Bremse für mich gestorben.

  4. Re: Hab mich schon lang gefragt warum das keiner macht.

    Autor: HOS 03.09.21 - 11:08

    Was hat denn die Übersetzung damit zu tun was ein Motor leisten kann?

    Die Frage geht auch an all die, die sich an den 250 Watt stören.

    Es ist eine Batterie enthalten.

    Also kann ich noch immer einen 500 - 1500 Watt Motor einbauen. Der Fahrer kann halt maximal 250 Watt leisten, den Rest bekommt das Rad dann von der Batterie. Und mehr als 700 Watt länger als ein paar Sekunden, schaffen auch die hier flexenden Radler nicht.

    https://www.youtube.com/watch?v=S4O5voOCqAQ

    Irgendwann braucht man wieder weniger als 250 Watt und dann wird eben nachgeladen. Bzw. Irgendwann ist der Akku leer und man muss eben langsamer fahren oder nachladen. Aber die Reichweite ist ja wieder Auslegungssache.

    Oder übersehe ich hier was?

  5. Re: Hab mich schon lang gefragt warum das keiner macht.

    Autor: iu3h45iuh456 03.09.21 - 15:42

    Manni_23 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es ist durch den Generator deutlich mehr Gewicht und zusammen mit der
    > Elektronik deutlich teurer als ein herkömmlicher Antrieb.

    So gesehen fragt man sich schon, was das ganze eigentlich soll. Wobei das zusätzliche Gewicht sich auch auf 1 kg oder so beschränken könnte und die Idee wirklich innovativ ist.
    Es gab oder gibt auch Fahrräder mit Kardanwelle oder mit Zahnriemen zur Kraftübertragung an das Hinterrad. Aber noch nichts hat sich gegen die Kette durchgesetzt, weil das alte Prinzip einfach günstig, effizient und wartungsarm ist.

  6. Re: Hab mich schon lang gefragt warum das keiner macht.

    Autor: Truckdriver 04.09.21 - 07:46

    superdachs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Argumente für Scheibenbremsen, hydraulischen Felgenbremsen oder gar dem
    > Rücktritt sind alle samt herbeiphilosophiert. Klar bei einem Downhillbike
    > oder anderen Sportgeräten kann man den Weg gehen. Bei einem Alltagsrad ist
    > es eigentlich Stuss. Bei einer Notbremsung steht (beziehungsweise liegt,
    > inklusive Fahrer:in) das Rad mit jeder der Bremssysteme, abgesehen vom
    > Rücktritt.

    Das Gute an Scheibenbremsen - egal ob mechanisch oder hydraulisch - finde ich, dass die auch bei Kälte und Nässe zupacken im Vergleich zu (meinen mittlerweile etwas veralteten Erfahrungen mit Bowdenzug-) Felgenbremsen.
    Mein Onkel hat hydraulische Felgenbremsen und nach 2000 km beide Felgen durch. Dagegen sind die Scheiben und Bremsbeläge günstiger und einfacher zu tauschen als die Felgen.

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