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Was denn... Motorsportler?

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  1. Was denn... Motorsportler?

    Autor: Oh je 21.06.19 - 12:37

    Da macht der Motor sport.

  2. Re: Was denn... Motorsportler?

    Autor: daSiFox 21.06.19 - 12:56

    Finde es ebenfalls etwas witzlos in einem Sport bei beim Mountainbiken im Professionellen Bereich auf Motoren zu setzen und noch dazu auf bis 25 km/h beschränkte.

    Wer sowas sehen will, der kann doch einfach Motocross rennen anschauen. Ist letztlich doch nichts anderes, nur eben motorbetrieben..
    Beim Mountainbike geht es doch gerade darum, dass man eben mal keine Maschine für sich ackern lässt.

    Aber gut.. die Wahrheit ist wohl, dass solche Sport Events mittlerweile nur noch eine Werbeplattform für Hersteller sind. Sei es um die neue Gabel oder den neuen Dämpfer zu präsentieren, oder wie jetzt dann halt, den neuen Motor.

    Bin mal gespannt, wann beim Iron Man Exoskelette zu sehen sind..! Ist ja unerträglich wie die Leute sich da abrackern müssen..

  3. Re: Was denn... Motorsportler?

    Autor: jkow 21.06.19 - 13:31

    daSiFox schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bin mal gespannt, wann beim Iron Man Exoskelette zu sehen sind..! Ist ja
    > unerträglich wie die Leute sich da abrackern müssen..

    Ich bin für mehr Roboter im Sport. Menschen sind eh viel zu lahm.

  4. Re: Was denn... Motorsportler?

    Autor: Pyromaniac 21.06.19 - 13:41

    Gebt mal "Motorsport" bei google ein und schaut mal welche Bilder auftauchen. Wieso hat sich bis heute niemand darüber beschwert dass das alles Motorisierte Fahrzeuge sind? Kaum ist es ein Elektro-Motor, schreien sie alle "das geht ja GARNICHT!!einself!!!".

    Es ist genau das gleiche, nur "leichter", "umweltschonender" und "elektrisch". Es ist nur eure verklemmte Sichtweise die das nicht akzeptiert. Weil es "früher" sowas ja nicht gab, alles was neu ist kommt vom Teufel, hat schon meine "weltoffene" Oma damals gesagt.

  5. Re: Was denn... Motorsportler?

    Autor: Tobias_weingand 21.06.19 - 14:01

    daSiFox schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Finde es ebenfalls etwas witzlos in einem Sport bei beim Mountainbiken im
    > Professionellen Bereich auf Motoren zu setzen und noch dazu auf bis 25 km/h
    > beschränkte.
    >
    > Wer sowas sehen will, der kann doch einfach Motocross rennen anschauen. Ist
    > letztlich doch nichts anderes, nur eben motorbetrieben..
    > Beim Mountainbike geht es doch gerade darum, dass man eben mal keine
    > Maschine für sich ackern lässt.
    >
    > Aber gut.. die Wahrheit ist wohl, dass solche Sport Events mittlerweile nur
    > noch eine Werbeplattform für Hersteller sind. Sei es um die neue Gabel oder
    > den neuen Dämpfer zu präsentieren, oder wie jetzt dann halt, den neuen
    > Motor.
    >
    > Bin mal gespannt, wann beim Iron Man Exoskelette zu sehen sind..! Ist ja
    > unerträglich wie die Leute sich da abrackern müssen..

    Da die Unterstützung nur bis 25 km/h geht werden die schnellsten in der neuen Sportart wohl große Stecke ohne Unterstützung zurücklegen und dazu noch das Extragewicht des Akkus und des Motor mittransportieren müssen. Das ist natürlich dann kein Sport mehr, denn da ist ein Motor an Bord<ironie>. Und dein Vergleich hinkt gewaltig denn niemand würde das Exoskelett tragen wenn es bei 10km/h abschaltet.

  6. Re: Was denn... Motorsportler?

    Autor: dale6667 21.06.19 - 14:05

    Icb bin mir sicher dass du noch nie ein eMountainbike ausprobiert hast. Sonst würdest nicht so schreiben.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.06.19 14:06 durch dale6667.

  7. Re: Was denn... Motorsportler?

    Autor: Jorgo34 21.06.19 - 14:13

    Pyromaniac schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gebt mal "Motorsport" bei google ein und schaut mal welche Bilder
    > auftauchen. Wieso hat sich bis heute niemand darüber beschwert dass das
    > alles Motorisierte Fahrzeuge sind? Kaum ist es ein Elektro-Motor, schreien
    > sie alle "das geht ja GARNICHT!!einself!!!".
    >
    > Es ist genau das gleiche, nur "leichter", "umweltschonender" und
    > "elektrisch". Es ist nur eure verklemmte Sichtweise die das nicht
    > akzeptiert. Weil es "früher" sowas ja nicht gab, alles was neu ist kommt
    > vom Teufel, hat schon meine "weltoffene" Oma damals gesagt.

    Ehm, es geht hier nicht drum, dass E-Motoren nichts im Motorsport zu suchen hat.
    Es geht hier darum das Leistungssportler, welche ohne motorisierte Unterstützung Wettkämpfe austragen, nun so einen E-Motor angeboten bekommen..
    Mit einer Leistung bis 25 km/h wirds kein Motorsport sein und mit Motor wirds auch kein wahrlich körperlicher Sport sein, darum gehts.

  8. Re: Was denn... Motorsportler?

    Autor: Mingfu 21.06.19 - 14:28

    Ich denke schon, dass er in gewisser Weise recht hat. Gerade ein E-Mountainbike ist im wesentlichen ein Motorrad mit rotierendem Totmannschalter.

    Das, was beim Mountainbiken den sportlichen Aspekt darstellt, ist das Bergauffahren. Und da liefert schon allein der Motor mehr Leistung, als die meisten Leute aus eigener Kraft je aufbringen könnten. Das ist deshalb im Prinzip Motorradfahren in den Bergen, denn der Eigenanteil ist unter diesen Umständen nur noch gering.

  9. Re: Was denn... Motorsportler?

    Autor: Prokopfverbrauch 21.06.19 - 14:35

    Wer was mit Motor sehen will, der hat ja genug Zweiradsport mit Motor. Cross, Enduro Trial, Straßensport etc. gibt es alles.

    Finde das nicht sinnvoll als eigene Sportart. Zumal in vielen Bereichen der E-Bike kein Performance Gewinn ist. Wirklich nur bei signifkanten Antiegen. Aber gerade solche Anstiege, z.B. im Rennradbereich, sind nur deswegen interessant, zu sehen wieviel Power und Ausdauer jemand haben kann. Der E-bike Gedanke geht da völlig in die falsche Richtung.

    Und alles was etwas bergab geht, da geht man eh über 25 kmh.

    letztlich ist das ganze E-bike Geschäft für viele Gelddrucken und das möchte man ausdehnen. So ein E-Full suspension Mountainbike liegt meist zwischen 3 und 5 tausend häufig sogar teurer. Die Margen sind dort gewaltig, aber die Leute kaufen es.

  10. Re: Was denn... Motorsportler?

    Autor: Mel 21.06.19 - 14:42

    Mingfu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich denke schon, dass er in gewisser Weise recht hat. Gerade ein
    > E-Mountainbike ist im wesentlichen ein Motorrad mit rotierendem
    > Totmannschalter.
    >
    > Das, was beim Mountainbiken den sportlichen Aspekt darstellt, ist das
    > Bergauffahren. Und da liefert schon allein der Motor mehr Leistung, als die
    > meisten Leute aus eigener Kraft je aufbringen könnten. Das ist deshalb im
    > Prinzip Motorradfahren in den Bergen, denn der Eigenanteil ist unter diesen
    > Umständen nur noch gering.


    Nein hat er nicht - der Motor beseitigt dir nur die Widrigkeiten des Geländes, treten musst du selbst. Man kommt dabei auch nicht zu knapp ins schwitzen.
    Die wesentlichen Unterschiede:
    - Keine Angst vor der Tour. Du schaffst die Strecke und musst nicht Angst haben irgendwo hängen zu bleiben weil dir die Kraft fehlt aus dem Tal heraus zu kommen.
    - Mehr Spaß beim Fahren. 2 Stunden stetig bergauf zu treten mag körperlich fordernd sein, sonderlich reizvoll ist es aber nicht.
    - Interessantere Touren möglich. Wirklich reizvoll werden viele Touren erst wenn man höher oben ist. Dann ist der Fahrer aber oft schon ziemlich durch.
    - Das Ebike bringt dich heim: Wenn dir nach 4 Stunden die Kräfte ausgehen und du für die letzte Strecke nach Hause auch noch böigen Gegenwind hast kommst du doch noch heim.

    Probier es doch einfach mal aus. In der Praxis fährt der geübte Fahrer ohnehin über dem Unterstützungsbereich.

  11. Re: Was denn... Motorsportler?

    Autor: mister_a 21.06.19 - 14:56

    So siehts aus. Ich finde halbwegs geregelte elektronische Unterstützung beim Rad durchaus okay. Ist nichts für mich persönlich, aber für gewisse Gruppen ((Pendler mit längeren Wegen, gesundheitlich beeinträchtige Personen die aber trotzdem oder eben deswegen nicht immer nur in der Bude oder aus der Terrasse hängen wollen/sollen, usw...) ist das prinzipiell eine gute Sache. Man muss nur das Bewusstsein einschärfen, dass mit mehr Power auch die Verantwortung am und um das Gefährt eher steigt, als sinkt. Das ist evtl. gerade bei älteren Teilnehmern eine kleine Problemzone. Aber das ist beim Auto ja nicht anders.

    Die Motivation beim sportlichen Fahrradfahren auf elektrische Unterstützung zu setzten erschließt sich mir aber nicht. Nun bin ich im norddeutschen maximal leicht hügelligen Trailraum unterwegs und empfinde das dort in erster Linie schlichtweg ähnlich irrelevant wie ein Full-Suspension-Bike vom Baumarkt. Aber auch als ich neulich mal in Mitteldeutschland wandern war habe ich eher das Bedürfnis gespürt, auch mal mit meinem Hardtail die eine oder andere Runde dort zu drehen. Als mir dann so ein eMTB vor die Augen kam, hab ichs nicht verstehen können.
    Gehts da um die höhere Reichweite bis zur nächsten Pause? Oder das Bedürfnis keine Pause mehr machen zu 'müssen' (Ich liebe Pausen, übrigens!)? Die höhere Durchschnittgeschwindigkeit in freieren Streckenbereichen? Weil, wenns eng wird, ist Geschwindigkeit im Offroadbereich ja nun nicht entscheidend, sondern Kontrolle. Und wie könnte man das besser erfahren/messen/spüren/beeinflussen, als wenn wirklich alles durch eigene Balance und Muskelkraft abhängt? Bei zusätzlichen Antrieben gäbe es für mich nervigerweise ja mehr Systeme, die es dann zu kontrollieren gilt, was im Extremfall eher Unfälle fördert. Und dann mag für einen Akku dieser Leistungsklasse 2,9 kg wenig sein, aber für das sportliche MTB ist ein solches Mehrgewicht ja mindestens ein Universum vom Idealzustand entfernt. Und dann lass den Antrieb mal ausfallen, weil irgendwas passiert (Im bergigen Wald gibts Dinge und Situationen, die mal eben schnell den definierten Regelbetrieb für diverse Geräte verlassen. Das ist kein 'stvo genormter' Straßenverkehr.), und man hängt mit 3-5 kg extra in der Wildnis rum. Das machts für mich persönlich im sportlichen Amateur Semi-Profi-bereich irgendwie alles so wiedersinnig.
    Wenn da jemand Spaß am Wettkampf hat, ähnlich einem Moto-cross Rennen, ok. Aber zu allem anderen möge sich evtl. jemand erbarmen und mir das näher beleuchten, was da der Anreiz ist.

  12. Re: Was denn... Motorsportler?

    Autor: daSiFox 21.06.19 - 14:56

    Das würde ich so jetzt aber auch nicht unterschreiben.

    Keine Angst vor der Tour: Alleine hier schon.. Wenn ich eine Tour mit e-Bike plane, muss ich natürlich deutlich mehr auf die Distanz achten und wo ich wann bin. Wenn ich nach 50 km im Tal stehe und noch 500 hm vor mir habe, könnte ich bedeutend größere Probleme bekommen, als mit einem Bike ohne Motor. Ist mir letztes Jahr auch so passiert. Akku leer, aber noch nen ordentlichen Berg vor mir. War dann nicht so spaßig. Seit letztem Jahr habe ich nun auch ein normales Bike. Mit dem kann ich jetzt auch, ohne mir Gedanken zu machen, gut mal eine 100km Tour machen.

    Mehr Spaß am Fahren: Da gebe ich dir recht. Bin vor 2 Monaten mit meinem normalen Bike 1000hm am Gardasee hoch und war nicht sonderlich gut gelaunt als ich oben war...

    Interessantere Touren möglich: Ich würde sagen, nicht das "höher oben sein" macht die Tour interessant, jedoch aber der Weg dahin. Mit einem e-Bike kann ich auch den Trail rauf fahren, was mit einem normalen Bike zu mindestens deutlich schwerer ist.

    Das e-Bike bringt dich heim: Wenn ich mit einem e-Bike nach 4 Stunden mit den Kräften am Ende bin, dann ist es der Akku aller Wahrscheinlichkeit nach ebenfalls. Da wäre ich dann wiederum mit einem deutlich leichteren Bike besser dran.

    Aber versteh mich bitte nicht falsch. Ich finde das e-Bikes absolut eine Daseinsberechtigung haben. Es macht einen heiden Spaß damit einen Trail hoch zu jagen. Oder bei Finale die Berge selbst hoch zu fahren anstatt im Shuttle zu sitzen. Ich finde nur sie nur für den professionellen Bereich irgendwie fehl am Platz.

  13. Re: Was denn... Motorsportler?

    Autor: Mingfu 21.06.19 - 15:23

    Mel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein hat er nicht - der Motor beseitigt dir nur die Widrigkeiten des
    > Geländes, treten musst du selbst. Man kommt dabei auch nicht zu knapp ins
    > schwitzen.

    Die "Widrigkeiten des Geländes" sind eigentlich der Sinn beim Mountainbiken. Die lasse ich mir doch nicht wegnehmen!

    > - Keine Angst vor der Tour. Du schaffst die Strecke und musst nicht Angst
    > haben irgendwo hängen zu bleiben weil dir die Kraft fehlt aus dem Tal
    > heraus zu kommen.

    Über welche "Touren" reden wir hier? Familienausflug am Sonntagnachmittag für 1-2 Stunden? Bei ernsthaften Touren ist nämlich genau das Gegenteil das Problem: Die Akkus haben gar nicht die Kapazität, um - auch in Abhängigkeit der Streckenlänge - viel mehr als 1200 Höhenmeter zuverlässig zu bewältigen. Und wenn man mit einem solchen Pedelec irgendwo im Tal stecken bleibt, dann hat man ein richtiges Problem - denn ohne Motorunterstützung bewegt man das Ding keinen Berg hinauf.

    Wer regelmäßig Berge fährt, der kann seine Fähigkeiten recht gut einschätzen (und vorheriges Informieren über eine Tour gehört so oder so dazu). Und selbst, wenn man mal einen seltenen Tag hat, an dem es nicht so läuft, merkt man das üblicherweise schon am Anfang und plant dann eben um.

    > - Mehr Spaß beim Fahren. 2 Stunden stetig bergauf zu treten mag körperlich
    > fordernd sein, sonderlich reizvoll ist es aber nicht.

    Nur für Leute, die das noch nie geschafft haben. :-)

    Aus eigener Erfahrung würde ich genau das Gegenteil behaupten: Nicht nur ist es ein tolles Gefühl, wenn man es endlich geschafft hat, sondern auch der Weg bis dahin ist das Ziel. Man bekommt mit zunehmender Zeit den Kopf frei, ist nur noch fokussiert auf den Anstieg und wie man Meter für Meter schafft - man kann es schwer beschreiben, aber es hat schon fast etwas Meditatives.

    > - Interessantere Touren möglich. Wirklich reizvoll werden viele Touren erst
    > wenn man höher oben ist. Dann ist der Fahrer aber oft schon ziemlich
    > durch.

    Reine Trainingsfrage. Wenn man regelmäßig so 1-2 Mal die Woche Touren fährt (am Anfang durchaus kleiner und dann langsam steigernd), hat man schon nach einem reichlichen Jahr kaum noch große Probleme und kann letztlich mehr fahren als mit einem akkulimitierten Pedelec.

    > - Das Ebike bringt dich heim: Wenn dir nach 4 Stunden die Kräfte ausgehen
    > und du für die letzte Strecke nach Hause auch noch böigen Gegenwind hast
    > kommst du doch noch heim.

    Mal davon abgesehen, dass man gerade in den Bergen immer nur das angehen sollte, was man unter Berücksichtigung einer gewissen Reserve auch schaffen kann und dies nur langsam ausgedehnt werden sollte: Wenn man das über gewisse Zeit regelmäßig macht, sind 4 Stunden kein sonderlich kritischer Wert. Natürlich gibt es solche in Fälle, in denen man sich nach einer ausgedehnten Tour dann zurückquält, aber gerade dieses an die Grenze gehen gehört doch dazu. Das will man doch dann auch wissen.

    > Probier es doch einfach mal aus. In der Praxis fährt der geübte Fahrer
    > ohnehin über dem Unterstützungsbereich.

    Bergauf bestimmt nicht.

  14. Re: Was denn... Motorsportler?

    Autor: daSiFox 21.06.19 - 15:37

    > > - Keine Angst vor der Tour. Du schaffst die Strecke und musst nicht
    > Angst
    > > haben irgendwo hängen zu bleiben weil dir die Kraft fehlt aus dem Tal
    > > heraus zu kommen.
    >
    > Über welche "Touren" reden wir hier? Familienausflug am Sonntagnachmittag
    > für 1-2 Stunden? Bei ernsthaften Touren ist nämlich genau das Gegenteil das
    > Problem: Die Akkus haben gar nicht die Kapazität, um - auch in Abhängigkeit
    > der Streckenlänge - viel mehr als 1200 Höhenmeter zuverlässig zu
    > bewältigen. Und wenn man mit einem solchen Pedelec irgendwo im Tal stecken
    > bleibt, dann hat man ein richtiges Problem - denn ohne Motorunterstützung
    > bewegt man das Ding keinen Berg hinauf.
    >

    und

    >
    > > - Interessantere Touren möglich. Wirklich reizvoll werden viele Touren
    > erst
    > > wenn man höher oben ist. Dann ist der Fahrer aber oft schon ziemlich
    > > durch.
    >
    > Reine Trainingsfrage. Wenn man regelmäßig so 1-2 Mal die Woche Touren fährt
    > (am Anfang durchaus kleiner und dann langsam steigernd), hat man schon nach
    > einem reichlichen Jahr kaum noch große Probleme und kann letztlich mehr
    > fahren als mit einem akkulimitierten Pedelec.
    >

    Dazu kommen auch noch, speziell hier im Allgäu, die unzähligen Weidegatter. Mag ja die ersten paar male noch ganz ok sein, ein 25kg Pedelec drüber zu heben, aber spätestens nach dem 10mal vergeht einem der Spaß an der Tour. Das 10 bis 13kg MTB ohne Motor wird zwar irgendwann auch schwer, jedoch dauert es da bedeutend länger.

    Nicht umsonst wird auf den ganzen Seiten auf welchen geführte Touren angeboten werden, immer darauf hingewiesen, dass eine Tour zwar auch mit e-Bike möglich ist, jedoch etliche Weidegatter im Weg sind.

    Somit hätte ich mit dem e-Bike eher "Angst" vor der Tour und auch viele interessante Touren sind somit nur schwer möglich, da gerade weiter oben es eher die Regel als die Ausnahme ist, etliche Weidegatter auf dem Weg vorzufinden.

  15. Re: Was denn... Motorsportler?

    Autor: mister_a 21.06.19 - 17:08

    daSiFox schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mehr Spaß am Fahren: Da gebe ich dir recht. Bin vor 2 Monaten mit meinem
    > normalen Bike 1000hm am Gardasee hoch und war nicht sonderlich gut gelaunt
    > als ich oben war...

    Bei allem Verständnis dafür, dass 1000hm ein sehr anstrengndes Unterfangen sind (egal ob zu Fuß oder mit dem Rad): Aber das ist doch die Natur der Sache? Sorry, dass ich das so provokant frage, aber: Wenn man gerne MTB fährt ohne die hm spüren zu wollen/zu mögen, warum macht mans dann? Wäre dann nicht lieber ein anderes Hobby angebracht?

  16. Re: Was denn... Motorsportler?

    Autor: daSiFox 21.06.19 - 18:07

    Das war vllt etwas übertrieben ausgedrückt. Nur war die Auffahrt nicht sonderlich spannend, sondern einfach nur zäh und langweilig. Sie war auch nicht extrem anstrengend, da durchgehend über eine gut asphaltierte Passstraße. Bin halt kein Rennradfahrer der daran viel Spaß hat.
    Letztendlich blieb diese ganze Tour wahrscheinlich auch nur so negativ in Erinnerung, weil auch die Abfahrt sehr Enttäuschend war. Mit einem eBike wäre mir die ganze Tour wahrscheinlich aber nicht so negativ in Erinnerung geblieben, da zu mindest die Fahrt nach oben ein Selbstläufer gewesen wäre.

    Ansonsten gebe ich dir schon recht, dass Uphill fahren genauso dazu gehört. Wenn ich hier im Alpenvorland an ein Gipfelkreuz komme, und das nur durch eigene Leistung, erfüllt mich das natürlich auch mit Stolz, trotzdem habe ich am Downhill fahren aber Spaß

  17. Re: Was denn... Motorsportler?

    Autor: quark2017 21.06.19 - 21:59

    daSiFox schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das war vllt etwas übertrieben ausgedrückt. Nur war die Auffahrt nicht
    > sonderlich spannend, sondern einfach nur zäh und langweilig. Sie war auch
    > nicht extrem anstrengend, da durchgehend über eine gut asphaltierte
    > Passstraße. Bin halt kein Rennradfahrer der daran viel Spaß hat.
    > Letztendlich blieb diese ganze Tour wahrscheinlich auch nur so negativ in
    > Erinnerung, weil auch die Abfahrt sehr Enttäuschend war. Mit einem eBike
    > wäre mir die ganze Tour wahrscheinlich aber nicht so negativ in Erinnerung
    > geblieben, da zu mindest die Fahrt nach oben ein Selbstläufer gewesen
    > wäre.
    >
    > Ansonsten gebe ich dir schon recht, dass Uphill fahren genauso dazu gehört.
    > Wenn ich hier im Alpenvorland an ein Gipfelkreuz komme, und das nur durch
    > eigene Leistung, erfüllt mich das natürlich auch mit Stolz, trotzdem habe
    > ich am Downhill fahren aber Spaß

    Was du beschreibst hat aber mit Sport nichts mehr zu tun.
    Du beschreibst hier klassische Spassveranstaltungen.

    Sry, aber wenn ich Bergwandern gehe, dann mache ich das auch gerade wegen der Anstrengung und dem guten Erschöpfungsgefühl am Gipfel.
    Ansonsten kann man auch Seilbahn fahren und die letzten 100hm laufen - das hat dann aber wieder nichts mit Bergwandern zu tun.

  18. Re: Was denn... Motorsportler?

    Autor: daSiFox 21.06.19 - 22:32

    Sorry.. aber wo siehst du denn den Spaß daran einen Berg auf einer asphaltierten Straße hochzulaufen? Wo ist da der wirkliche Unterschied zum Lift fahren? Um beim Beispiel wandern zu bleiben. Beim Biken ist das nicht groß anders. Das ist weder anstrengend noch erfüllend, sondern einfach nur Mittel zum Zweck.

    Und ja, ich steige auf mein Bike, eben weil ich damit Spaß haben will. Und dieser kommt nun mal auf einem schönen Downhill Trail eher auf als auf einer Passstraße.

    Klar kann man nun sagen, dass man ja dann wo anders fahren kann. Ich habe das aber gemacht, da ich dachte, dass der Weg ins Tal dafür entschädigt. Dies hat er in diesem speziellen fall jedoch nicht, weshalb ich meinte, dass ein eBike hier die Tour nicht ganz so negativ hätte aussehen lassen.

  19. Re: Was denn... Motorsportler?

    Autor: Pyromaniac 22.06.19 - 07:56

    Jorgo34 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Pyromaniac schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Gebt mal "Motorsport" bei google ein und schaut mal welche Bilder
    > > auftauchen. Wieso hat sich bis heute niemand darüber beschwert dass das
    > > alles Motorisierte Fahrzeuge sind? Kaum ist es ein Elektro-Motor,
    > schreien
    > > sie alle "das geht ja GARNICHT!!einself!!!".
    > >
    > > Es ist genau das gleiche, nur "leichter", "umweltschonender" und
    > > "elektrisch". Es ist nur eure verklemmte Sichtweise die das nicht
    > > akzeptiert. Weil es "früher" sowas ja nicht gab, alles was neu ist kommt
    > > vom Teufel, hat schon meine "weltoffene" Oma damals gesagt.
    >
    > Ehm, es geht hier nicht drum, dass E-Motoren nichts im Motorsport zu suchen
    > hat.
    > Es geht hier darum das Leistungssportler, welche ohne motorisierte
    > Unterstützung Wettkämpfe austragen, nun so einen E-Motor angeboten
    > bekommen..
    > Mit einer Leistung bis 25 km/h wirds kein Motorsport sein und mit Motor
    > wirds auch kein wahrlich körperlicher Sport sein, darum gehts.

    Also für mich sieht das eher so aus, dass es etweder zwei verschiedene Sportarten geben wird, das traditionelle ohne Motor und dann nochmal das neue mit Motor. Und die Version MIT Motor wird einfach nur etwas Dynamischer. Denn was viele einfach nicht verstehen: Das Fahrrad (egal ob Mountainbike, Rennrad oder Trackingrad) fährt tatsächlich schneller als 25km/h, es fängt nicht an zu bremsen sobald man mehr als 25km/h schnell fährt. Also werden die Passagen bei den Sportarten wo es normal eher langweilig wird, weil alle den Berg im Schneckentempo hochkriechen schnell mal mithilfe des Motors durchgezogen und danach fahren die Sportler ihre 30-35 km/h aus EIGENER Kraft. Hier entscheidet es sich wieder wer wirklich was drauf hat. So bleibt die Spannung und die langweiligen Parts werden übersprungen. Ist das so schwer sich das so vorzustellen?

  20. Re: Was denn... Motorsportler?

    Autor: freebyte 22.06.19 - 11:15

    daSiFox schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das e-Bike bringt dich heim: Wenn ich mit einem e-Bike nach 4 Stunden mit
    > den Kräften am Ende bin, dann ist es der Akku aller Wahrscheinlichkeit nach
    > ebenfalls.

    Wer seine eigene Energie (und die des Akkus) nicht abschätzen und verteilen kann, hat natürlich ein Problem.

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