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Das Fahrzeug mit einem zulässigen Gesamtgewicht von rund 23 Tonnen kann 11 Tonnen Fracht...

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  1. Re: Das Fahrzeug mit einem zulässigen Gesamtgewicht von rund 23 Tonnen kann 11 Tonnen Fracht...

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 27.10.17 - 07:21

    Handle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dumm nur, dass ausgerechnet die Großstromverbraucher
    > von der EEG-Umlage ausgenommen sind [...]

    Die bekanntermaßen ungerechte Verteilung der Energiewendekosten ändert allerdings nichts an der Sache.

  2. Re: In 4 Jahren...

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 27.10.17 - 07:56

    bobb schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > so ein pauschlisierter Unfug

    Wenn du es schon einsiehst, warum schreibst du dann welchen? ;-)

    > lieferungen zwischen 16:00 und 07:00 gestalten sich
    > vielerorts leider schwierig bis unmöglch

    Und was ändert das daran, dass ein Transportunternehmen seine Fahrzeugflotte auslasten muss und auslasten wird? Wenn gerade ein Segment nicht bedient werden muss, dann ein anderes.

    > das zielpublikum ist auch sicher nicht die "transprtbranche",
    > allein wegen der Reichweite

    Es gibt (nicht nur hier) anscheinend keine umfängliche Vorstellung davon, was das Brot-und-Butter-Geschäft der meisten Transport- und Logistikunternehmen ausmacht.
    Ich habe vier Jahre lang für ein mittelständisches Transportunternehmen die Fahrt- und Tourenlogistik organisiert und selbstverständlich wurden Spät-und Nachttouren mit den gleichen Fahrzeugen gemacht, die auch tagsüber im Einsatz waren. Alles andere wäre auch total widersinnig.
    Der Fahrer, der tagsüber im Auftrag eines großen Logistikunternehmens (Sagen wir mal, es ist gelb und hat drei Buchstaben ...) die Geschäfte mit Versandhandel abgeklappert hat, übergibt nach Feierabend (entspricht dem Ladenschluss besagter Geschäfte) den Lastwagen an den Kollegen, der Paket- und Postsendungen von Unternehmen mit Spät- und Nachtschicht oder wenigstens einem Nachtschalter/-portier/-wachdienst abholt. Oder an den Kollegen, der im Auftrag eines Postdienstleisters (Sagen wir mal, er ist grün und hat auch drei Buchstaben ...) Briefkästen entleert. Oder an den Kollegen, der die Feinauffüllung des Warenbestandes diverser großen Einzelhandelsunternehmen anliefert; bzw. deren Bestandsausgleich zwischen Filialen in der selben Stadt besorgt.
    Ich hätte liebend gerne ein paar E-Transporter und ein oder zwei E-LKW zur Verfügung gehabt, weil die Benziner (und erst recht die Diesel) für den städtische und auftragsbedingten Stop&Go - schonend ausgedrückt - eher suboptimal sind. Aber rund 300 Kilometer am Stück müssen sie schon schaffen, sonst müssten sie an die Dose, wenn sie noch rollen sollen.

    > ich kann mir das schon gut vorstellen (spätestens
    > wen man anfänt luftreinhalteverordnungen
    > durchzusetzen) zB für viele Fahrzeuge bei:
    > Möberhäusern, Baumärkten, stahlbauern, glasern,
    > Gärtnereien, Baufirmen, strassenbau,
    > abschleppunternehmen, Handwerker, städtischer
    > Bauhof,

    Kurz, im Handwerk, im Einzelhandel udn im Dienstleistungsgewerbe. Also an sich überall.

    > und auch tatsächlich einige Speditionen in
    > Ballungsräumen

    ... die den größten Teil des bundesdeutschen Speditionsbetriebs ausmachen. Der Fern- und Überlandverkehr kommt zwar auf mehr Volumen, hat aber weniger Touren und Taktung.

    > und wie wäre es mit feuerwehren

    Der komplette öffentliche Sektor. Auch die Polizei hat üblicherweise ein räumlich begrenztes Einsatzgebiet, wobei im ländlichen Raum vorerst doch erst einmal ein Kfz mit Verbrennungsmotor im Einsatz bleiben sollte - da muss man schon realistisch bleiben.

  3. Re: In 4 Jahren...

    Autor: bobb 27.10.17 - 08:52

    witzig, da schreibe ich, dass der typische logistiker nicht das ziel sein kann und bekomme als antwort ich hätte keine ahnung von der logistikbranche


    vllt einfach mal umschauen wieviele fahrzeuge jenseits der 7,5t nachmittags abgestellt werden und erst morgens wieder bewegt, so bisschen mit offenen augen durch die welt und nicht nur in der eigenen schublade

  4. Re: In 4 Jahren...

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 27.10.17 - 09:29

    bobb schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > witzig, da schreibe ich, dass der typische logistiker nicht
    > das ziel sein kann und bekomme als antwort ich hätte
    > keine ahnung von der logistikbranche

    Erstens schrieb ich nicht, dass du keien Ahnung hast, sondern dass du - meiner Meinung nach, die dir aber auch egal sein kann - eine falsche bzw. unvollständige Vorstellung davon hast, wie die Struktur und die sich daraus ergebenden Bedürfnisse der Logistikbranche bzw. des "typischen Logistikers" aussehen. Meine Innenansicht - die dir natürlich ebenfalls egal sein kann - halte ich für durchaus repräsentativ, denn immerhin ist die Branche zwangsläufig gut vernetzt und man hat daher ein brauchbares Bild dessen, was Partner und Mitbewerber umtreibt.

    > vllt einfach mal umschauen wieviele fahrzeuge
    > jenseits der 7,5t nachmittags abgestellt werden
    > und erst morgens wieder bewegt,

    Erst einmal sehe ich im städtischen Bereich nirgends allzu viele Transporter oder Lkw von Fuhrunternehmen passiv herumstehen, schon gar nicht am Nachmittag. Wenn irgendwo Fahrzeuge dieser Klassen herumstehen, dann sind es die des Handwerks, was ja irgendwie logisch ist - der durchschnittliche Handwerker geht schließlich gerade seiner Tätigkeit nach, nachdem er sich und sein Material zum Auftragsort gefahren hat.
    Aber selbst der Handwerksbetriebe, die nicht täglich 350 Kilometer fahren, werden sich nicht gerade beschweren, wenn ihre Fahrzeuge nicht jede Nacht geladen werden müssen bzw. wenn sie damit - auch mit stark lokalem Tätigkeitsschwerpunkt - Kunden etwas weiter entfernt erreichen können.

    Gleiches gilt für den Einzelhandel, sofern dieser seine Transporte nicht bereits outgesourct hat. Beispielsweise rollt der Lastwagen von Möbelhaus XYZ vielleicht nicht ständig (Obwohl auch hier versucht wird, homogene Touren einzutakten; deshalb haben viele Möbelhäuser auch feste Liefertage ...), aber wenn er rollt, dann liefert er womöglich auch mal eine Couchgarnitur nebst Anbauwand in eine etwas weiter entfernte Ortschaft. Und sicherlich hast du auch schon mal gesehen, dass einige Möbelhäuser ihre Fahrzeuge vermieten, wenn sie diese gerade nicht selbst benötigen.

    Bedenke bitte außerdem, dass Gewerbegebiete zumeist am Rand der Städte liegen; sprich, der Verkehr geht rein und raus, mitten durch auch gerne mal drumherum, wenn drinnen gerade Verkehrschaos herrscht. Wenn nun beispielsweise Möbelhaus XYZ, sagen wir mal, am nördlichen Rand Berlins liegt und einen Kunden am südlichen Rand beliefern will, werden sie zu Stoßzeiten den Teufel tun, quer durch die Stadt zu fahren (was aber auch schon ein paar Kilometer wären), sondern benutzen die A10, auch bekannt als Berliner Ring. Und da kann dann die einfache Fahrt bereits bis 100 Kilometer haben. Das Fahrzeug muss aber auch noch wieder zurück zur Filiale und soll danach eventuell gleich noch mal ausrücken können. Ein bißchen Spielraum bei der Reichweite ist also wünschenswert.

    Und dort wo die Reichweite nicht nötig ist, gibt es ja Alternativen; da reicht dann sicherlich beispielsweise der eCanter mit 120 Kilometern Reichweite pro Akkuladung. Ein Fahrzeugbauer kann jedoch nicht erwarten, dass sich der Kunde anpasst, sondern wird sein Portfolio an den Bedarf anpassen. Und dass dieser existiert, konnte ich dir hoffentlich glaubhaft machen - falls nicht, sehe ich da wenig Diskussionsbedarf; dann bleiben du und ich einfach bei ihrer jeweiligen Ansicht.

  5. Re: Das Fahrzeug mit einem zulässigen Gesamtgewicht von rund 23 Tonnen kann 11 Tonnen Fracht...

    Autor: quineloe 27.10.17 - 09:30

    bobb schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Pecker schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ähm, hab ich das jetzt richtig verstanden, dass das Leergewicht mit 12
    > >...
    > > Also ein Diesel LKW kann deutlich mehr zuladen ...
    >
    > erm, einfach mal nein, beispielsweise ein konvetioneller 7,5t-LKW hat etwa
    > 2t Nutzlast
    >
    > auf diesem naiven halbwissensniveau bewegen sich hier leider die meisten
    > kommentare

    Ich hab tatsächlich mal in einer Spedition gearbeitet und habe gar nicht die Zeit, all das Unwissen das hier rumfliegt zu korrigieren.

    Hier ist Dunning-Kruger-Effekt voll am Start.

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