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Elektromobilität ist nicht die Rettung

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  1. Re: Elektromobilität ist nicht die Rettung

    Autor: Cavaron 07.12.17 - 07:24

    ...und derweil hüllt sich der Thread-Ersteller in Schweigen darüber, wo denn nun Seltene Erden in den gebräuchlichen Akkus sind. Da hat er wohl den Quatsch erkannt, den er selbst verzapft hat.

  2. Re: Elektromobilität ist nicht die Rettung

    Autor: AllDayPiano 07.12.17 - 07:36

    david_rieger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Voraussetzungen sind klar die besseren, eigentlich muss es "nur noch gemacht werden".

    Das hast Du schön gesagt :-)

    Ganz prinzipiell: Jeder Mensch hat Angst vor neuem und hat Angst vor Veränderung. Das ist ganz natürlich und hat das Überleben der menschlichen Rasse seit Jahrtausenden gesichert. Weniger skeptische Arten sind längst ausgestorben.

    Früher waren die Gefahren definiert ("Dort hinter dem Strauch könnte ein Bär sein, der mich tötet"). Heute sind die Gefahren undefiniert ("Was, wenn ich jetzt ein Kind bekomme und arbeitslos werde? Wie soll ich das ernähren?"). Aber die grundlegende Denke ist nach wie vor vorhanden.

    Das ist wissenschaftlich auch vielfach untersucht, und bestätigt worden. Nix neues also.

    Die Skepsis gegenüber dem E-Auto ist ganz normal. Sie schneidet fundamental in die Bewegungs- und Gewohnheitsmuster der Menschen ein. Man hat sich an das Prinzip Verbrenner gewöhnt, kommt damit gut zurecht, versteht das System. Das E-Auto stellt einiges auf den Kopf. Das ist neu. Das ist unbekannt.

    Man sollte die Mäh-Sager nicht zu arg ins Gericht nehmen. Sie zeigen ein ganz natürliches, evolutionsbedingtes Verhalten.

    Fakt ist: Die E-Autos werden kommen, weil sie kommen *müssen*. Es führt kein Weg daran vorbei, dass wir aufhören werden, Öl zu verbrennen. Alleine schon deshalb, weil Öl irgendwann so teuer wird (well2tank), dass es unwirtschaftlich wird, Öl als Basis für Antriebe zu nutzen.

    Wir werden das Öl für viel wichtigere Dinge brauchen: Kunststoffe, Medikamente, Schmiermittel u.v.v.v.m. ... Eigentlich ist das Zeug zu verbrennen (einen so wertvollen Rohstoff) die größte Dummheit seit der bis heute andauernden Abholzung ab 18ten Jahrhundert für die Industrialisierung.

  3. Re: Elektromobilität ist nicht die Rettung

    Autor: BljedCazzo 07.12.17 - 10:02

    david_rieger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Welche Hürden und was bedeutet "aktuell"? Autos mit mehreren hundert
    > Kilometern Reichweite für die Nutzung der meisten Pendler gibt es schon.
    > Und schlechter werden die Modelle von morgen auch nicht sein. Es wäre nur
    > töricht, von 100% E-Autos im Jahr 2030 auszugehen.

    Wer ist der größere Tor, der Tor oder der Tor, der ihm folgt?
    *grimmig von oben auf Mos Kanzleramt schauend

  4. Re: Elektromobilität ist nicht die Rettung

    Autor: gadthrawn 07.12.17 - 10:48

    SturmGhost schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > david_rieger schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > >Kann denn hier keiner aus der Vergangenheit über die Gegenwart in die
    > > Zukunft extrapolieren?
    >
    > Das Problem ist das der Mensch sehr gut (und gerne) linear in die Zukunft
    > extrapoliert. Für den Menschen ist aber eine exponentielle Extrapolation
    > mitunter kaum/schwer vorstellbar. Aus diesem Grund sagt man leider schnell:
    > "Also bei der derzeitigen Infrastruktur, wird das auch in 30 Jahren nix mit
    > dem eAuto."

    Ja, aber an Versuchsmärkten wie Norwegen sieht man, dass die Probleme exponentiell wachsen. Reichsweitenangst wird wieder ein Thema an der Stelle an der die Anzahl der neu zugelassenen e-Autos schneller wächst wie die Anzahl der Ladestationen. Billiger Strom aus Wasserkraft im Gegensatz zu immer teurerer Förderung. Die Nutzung der Busspuren zum Zeitsparen als Förderungsmittel - verstopft immer mehr öffentliche Verkehrsmittel. Kostenloses Parken auf komm. Parkplätzen nimmt den Städten Einnahmen. Norsk Elbilforening (Verband für E-Autos in Norwegen) rät mittlerweile Autofahrern in Oslo von der Anschaffung von Elektroautos ab - Ladestationen sind Mangelware. Genau das was für hier prognostiziert wird, aber E-Anhänger nicht glauben wollen.
    Heißt: es gibt schon in einem einfachen Markt die Erfahrung dass gar nicht so schnell und gar nicht überall ausgebaut werden kann. Selbst mit massiven Förderungen und Subventionen. Und praktisch fast kostenloser Energie. Mit einem komplizierterem mit mehr Problemen und teurer Energie und wegen verschlafenem Internet auch komplett ausgebuchten Baufirmen - da wird dann nichts exponentiell schneller werden können.

  5. Re: Elektromobilität ist nicht die Rettung

    Autor: Fenix.de 07.12.17 - 11:03

    Cavaron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...und derweil hüllt sich der Thread-Ersteller in Schweigen darüber, wo
    > denn nun Seltene Erden in den gebräuchlichen Akkus sind. Da hat er wohl den
    > Quatsch erkannt, den er selbst verzapft hat.

    Es geht nicht um seltene Erden für gebräuchliche Akkus, sondern um solche, die für die Herstellung von E-Autos benötigt werden:
    Kobalt, Lithium, Nickel, Grafit und Platin

    Und gerade Kobalt könnte auf längere Zeit gesehen sehr knapp werden, da der weltweite Bedarf fast ausschließlich durch die Republik Kongo gefördert wird.

    Quelle:
    http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/elektroautos-kobalt-koennte-knapp-werden-1.3695664

  6. Re: Elektromobilität ist nicht die Rettung

    Autor: Andy Cirys 07.12.17 - 13:02

    Fenix.de schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es geht nicht um seltene Erden für gebräuchliche Akkus, sondern um solche,
    > die für die Herstellung von E-Autos benötigt werden:
    > Kobalt, Lithium, Nickel, Grafit und Platin

    Der Thread-Ersteller hat explizit über "Seltene Erden für die herstellung von Akkumulatoren" gesprochen. Das war Quatsch, weil in den Akkus der westlichen E-Auto-Hersteller keine Seltenen Erden enthalten sind.

    Deine Aussage ist in so weit auch Quatsch, weil die von dir aufgezählten Rohstoffe nicht zur Gruppe der Seltenen Erden gehören.

    Die Frage der Rohstoffe stellt sich bei allem was produziert wird (also kein Punkt explizit gegen EVs). Für alle diese Rohstoffe, speziell für Kobalt, gibt es auch andere Quellen als den Kongo oder China, diese müssen nur zum Teil erst erschlossen werden.

    Wenn du sozial verantwortungsvoll gefördertes Kobalt unterstützen willst, dann wäre z.B. die First Cobalt Corp. ein würdiges Unternehmen zum Investieren.

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