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"Reichweitenangst"

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Re: "Reichweitenangst"

    Autor: JackIsBlack 07.12.17 - 00:30

    lukasauchter schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Der e-Golf ist das mieseste Beispiel für ein Elektroauto ÜBERHAUPT.
    > Es ist nicht mit Elektroantrieb im Fokus gebaut, sondern ein sau schwerer
    > Standard Golf

    Sind nur 200kg mehr. Zeig mir doch mal ein leichtes Elektroauto.

    > mit nachrüst Elektroantrieb und viel zu kleinem Akku.

    250km Reichweite sind als Zweitwagen in Ordnung, wenn man Zuhause laden kann.

    > Dazu noch völlig überteuert

    Nein. Kostet kaum mehr als ein gleichwertig Ausgestatteter Golf

    >weil VW kein Interesse daran hat den im Moment auch
    > wirklich zu verkaufen

    Absoluter Schwachsinn, dann könntest du auch sagen, das VW kein Interesse hat Golf Highline, GTI, GTD und R zu verkaufen.

    >außer an Fahrer eines Zweitwagens mit grünem Gewissen
    > und dickem Geldbeutel......

    ist das im Moment nicht die Zielgruppe aller Hersteller von solchen Autos? Selbst ein Zoe kostet 25-30k...

  2. Re: "Reichweitenangst"

    Autor: Furi 07.12.17 - 00:47

    John2k schrieb:
    > Bei manchen strecken auf der autobahn kommen nicht so viele tankstellen,
    > und zu früh tanken wäre quark, da die strecke noch zu weit ist.
    > Zumal die kiste auch 19 liter/100 lutschen kann.
    > Auch hab ich nicht immer lust oder die zeit tanken zu fahren.

    Aber das ist doch das Geile an Gas: Ich hab immer die Wahl. Ich kann notfalls planen, wenn ich Zeit hab und kostengünstig, sowie umweltschonender fahren. Hab ich den Fall öfters, kann ich mir ja nen größeren Tank verbauen, z.B. auch so einen Split-Tank mit verkleinertem Benzintank (mit sowas hab ich allerdings noch keine Erfahrung). Oder ein großer Tank im Kofferraum, wenn ich den nicht brauche. Oder Unterflur beim Pickup. Andernfalls fahr ich halt auf Benzin. Und bis jetzt hab ich immer eine Tankstelle gefunden, zur Not halt nicht direkt auf der Autobahn, sondern im angrenzenden Ort. Und wenn ich es eilig habe, muss ich halt auf Benzin fahren, Dauervollgas unter Autogas (und Erdgas?) mag der Motor eh nicht. Natürlich ein Nachteil, aber wer es sich leisten kann, lange Strecken auf Vollgas zu fahren (mein Auto genehmigt sich da laut BC einen Schnitt von 28,5l), der ist mit Gas eh an der falschen Stelle.
    Aber lange Strecken unter 3000 U/min bei ca. 170-180 und das für ~60 - 70ct/Liter, da kann ich mich echt nicht beschweren. Allerdings muss ich sagen, dass ich mir eine größere Förderung von Erdgastankstellen wünsche, scheint es doch die sinnvollere Gas-Alternative zu sein.

    Zur Diskussion selbst: Ich hab nur Angst, dass man uns das E-Auto als alternativlos verkauft mit Deadline und wir Landeier dann auf dem Trockenen sitzen bleiben. Meine Pendlerstrecke beträgt derzeit 80km einfach und ich habe alles andere als eine Parkplatzgarantie. Parke häufig sogar illegal, da wird wohl niemals ein Schnelllader stehen. Und dann muss ich doch noch was machen, mal eben schnell da hin, dort hin, nen Anhänger ziehen (das muss ich doch recht oft) - wann sollen denn die Akkus soweit sein, dass das geht?
    Wirkliches 1st World Problem: Wie ziehe ich 2,7t Wohnwagen die Dolomiten hoch und wo lade ich den SUV/Geländewagen (was anderes zieht das Teil nicht so gut, schon ausprobiert), wenn der ganze Strom auf dem CP fürs Heizen des Wohnwagens verbraten wird? Hab ja nur 10A und die Kosten schon viel Geld...
    Benzin/Diesel/Gas ist energiereich, kompakt und notfalls zum Mitnehmen, sowie schnell aufzufüllen und diese Kriterien müssen Akkus auch irgendwann erfüllen, sonst wird das nichts. Zumindest das Kriterium des schnellen Ladens (<5 Minuten) muss erfüllt werden - sonst brauchen wir an jedem erdenklichen Stellplatz Strom. Erst die Technologie zukunftsreif gestalten und dann alle zum Ändern zwingen, aber doch nicht aufs Ungewisse bauen.

  3. Re: "Reichweitenangst"

    Autor: John2k 07.12.17 - 06:39

    Furi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    .
    >
    > Aber das ist doch das Geile an Gas: Ich hab immer die Wahl. Ich kann
    > notfalls planen, wenn ich Zeit hab und kostengünstig, sowie
    > umweltschonender fahren. Hab ich den Fall öfters, kann ich mir ja nen
    > größeren Tank verbauen, z.B. auch so einen Split-Tank mit verkleinertem
    > Benzintank (mit sowas hab ich allerdings noch keine Erfahrung). Oder ein
    > großer Tank im Kofferraum, wenn ich den nicht brauche. Oder Unterflur beim
    > Pickup. Andernfalls fahr ich halt auf Benzin. Und bis jetzt hab ich immer
    > eine Tankstelle gefunden, zur Not halt nicht direkt auf der Autobahn,
    > sondern im angrenzenden Ort. Und wenn ich es eilig habe, muss ich halt auf
    > Benzin fahren, Dauervollgas unter Autogas (und Erdgas?) mag der Motor eh
    > nicht. Natürlich ein Nachteil, aber wer es sich leisten kann, lange
    > Strecken auf Vollgas zu fahren (mein Auto genehmigt sich da laut BC einen
    > Schnitt von 28,5l), der ist mit Gas eh an der falschen Stelle.
    > Aber lange Strecken unter 3000 U/min bei ca. 170-180 und das für ~60 -
    > 70ct/Liter, da kann ich mich echt nicht beschweren. Allerdings muss ich
    > sagen, dass ich mir eine größere Förderung von Erdgastankstellen wünsche,
    > scheint es doch die sinnvollere Gas-Alternative zu sein.

    Ich Fahre ungern auf Benzin weiter, da es ja dann mindestens gleich doppelt so teuer wird., deswegen versuche ich nur auf gas zu fahren.
    Vollgas ist bei mir kein Problem, da ich eine Direkteinspritzung des Lpg habe. Leistungsverlust auch keinen merkbaren. Verbrauch gas/benzin ist auch identisch.
    Steckt das Auto schon fast seit 100.000 km gut weg :-)

  4. Re: "Reichweitenangst"

    Autor: Niaxa 07.12.17 - 11:05

    Es geht nicht um Ausstattung, sondern um Reichweite. Und wenn ich beim E-Golf (was ich nicht weis) nur eine Ausstattungsstufe kaufen kann, muss ich den auch mit dem vergleichen, was mir beim Benziner oder Diesel reichen würde. Nur zum Kurzstrecke pendeln, brauche ich keine Vollausstattung und zu mehr reicht der E-Golf nicht. Also ist es schon ok, wenn ich mir einen Basis Golf kaufen möchte, das ich diesen mit dem E Model vergleiche.

  5. Re: "Reichweitenangst"

    Autor: Adlerjohn 07.12.17 - 13:26

    Man sollte den E-Golf am besten sowieso nicht als Beispiel mit einbringen. Der ist eine totale Fehlkonzeption, um als deutscher Automobilhersteller mal zu sagen "das man auch ein E-Auto im Angebot hat". Der Golf ist an sich als Auto mit Verbrenner konzipiert worden, es wurden lediglich Akkus die eigentlich keinen Platz in der Karosserie haben reingeklatscht und fertig... Deshalb kommt man auch auf eine so geringe Reichweite.
    Die einzige E-Automarke die mir in den Sinn kommt, ist Tesla mit einer vernünftigen Reichweite und der richtigen Konzeption, bei der auch das Auto für Akkus ausgelegt wurde (niedriger Schwerpunkt, richtige Karosserie etc.).
    In den kommenden Jahren werden keine deutschen E-Autos in Deutschland fahren, solange keine vernünftige Infrastruktur dafür steht und es kein einheitliches Aufladesystem gibt.
    Falls ich mir in Zukunft ein E-Auto zulegen würde, komme ich momentan einfach nicht am Tesla vorbei, da wenigstens dort ein flächendeckendes Ladesystem geschaffen wurde (mit Potenzial nach oben).

  6. Re: "Reichweitenangst"

    Autor: gadthrawn 07.12.17 - 13:51

    Adlerjohn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man sollte den E-Golf am besten sowieso nicht als Beispiel mit einbringen.
    > Der ist eine totale Fehlkonzeption, um als deutscher Automobilhersteller
    > mal zu sagen "das man auch ein E-Auto im Angebot hat". Der Golf ist an sich
    > als Auto mit Verbrenner konzipiert worden, es wurden lediglich Akkus die
    > eigentlich keinen Platz in der Karosserie haben reingeklatscht und
    > fertig... Deshalb kommt man auch auf eine so geringe Reichweite.
    > Die einzige E-Automarke die mir in den Sinn kommt, ist Tesla mit einer
    > vernünftigen Reichweite und der richtigen Konzeption, bei der auch das Auto
    > für Akkus ausgelegt wurde (niedriger Schwerpunkt, richtige Karosserie
    > etc.).

    Die vernünftige Reichweite wird durch sehr viel Geld erkauft und nimmt bei Geschwindigkeiten bei denen man ein Auto der Preisklasse und form fährt rapide ab. Und.. aus dem Handbuch: Wenn man länger im Winter fahren will soll man doch bitte die Heizung ausschalten und die Sitzheizung nutzen...

    deine "richtige Karrosserie" sorgt dafür, dass Teslas mit Heckschaden dank Alu schon bei leichten Remplern lange nicht mehr vom Besitzer gesehen werden. Dauert halt ein paar Monate dank weicher Karrosserie und kaum Ersatzteilen. .http://teslamag.de/news/mehrere-tesla-kunden-reparaturzeit-teilebeschaffung-12926

    > In den kommenden Jahren werden keine deutschen E-Autos in Deutschland
    > fahren, solange keine vernünftige Infrastruktur dafür steht und es kein
    > einheitliches Aufladesystem gibt.

    Hm.. aber der Tesla läuft? November war jedes 5te in Deutschland zugelassene Elektroauto ein .... Golf - e. und nur jedes 15te ein Tesla. Auch so Teile wie der Leaf verkaufen sich besser wie ein Tesla. Norwegen als großer Elektromarkt hat übrigens auch einen Gewinner - den e-Golf.

    > Falls ich mir in Zukunft ein E-Auto zulegen würde, komme ich momentan
    > einfach nicht am Tesla vorbei, da wenigstens dort ein flächendeckendes
    > Ladesystem geschaffen wurde (mit Potenzial nach oben).

    Irgendwie bejubeln meist die Leute die keinen gefahren haben den Tesla...

  7. Re: "Reichweitenangst"

    Autor: Adlerjohn 07.12.17 - 14:17

    gadthrawn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die vernünftige Reichweite wird durch sehr viel Geld erkauft und nimmt bei
    > Geschwindigkeiten bei denen man ein Auto der Preisklasse und form fährt
    > rapide ab. Und.. aus dem Handbuch: Wenn man länger im Winter fahren will
    > soll man doch bitte die Heizung ausschalten und die Sitzheizung nutzen...
    >
    Das Tesla Model 3 hat eine höhere Reichweite und kostet ungefähr das gleiche. Die Produktionszahlen werden in den kommenden Jahren auch noch zunehmen.

    > deine "richtige Karrosserie" sorgt dafür, dass Teslas mit Heckschaden dank
    > Alu schon bei leichten Remplern lange nicht mehr vom Besitzer gesehen
    > werden. Dauert halt ein paar Monate dank weicher Karrosserie und kaum
    > Ersatzteilen. .teslamag.de
    >
    Tesla ist momentan stark am wachsen. Da kann es schon dazu kommen, das es zu Engpässen bei Ersatzteilen kommt. Den Golf gibt es schon viel länger auf dem Markt und Engpässe gibt es bei Karosserieteilen nicht, da die Strukturen seit mehreren Jahrzehnten gleich geblieben sind und sie ihre Teile von Zulieferern bekommen.
    Trotzdem bleibt es eine der sichersten Autos, was der Crashtest auch bewiesen hat.

    > > In den kommenden Jahren werden keine deutschen E-Autos in Deutschland
    > > fahren, solange keine vernünftige Infrastruktur dafür steht und es kein
    > > einheitliches Aufladesystem gibt.
    >
    > Hm.. aber der Tesla läuft? November war jedes 5te in Deutschland
    > zugelassene Elektroauto ein .... Golf - e. und nur jedes 15te ein Tesla.
    > Auch so Teile wie der Leaf verkaufen sich besser wie ein Tesla. Norwegen
    > als großer Elektromarkt hat übrigens auch einen Gewinner - den e-Golf.
    >
    Das liegt halt daran, das Tesla momentan noch geringe Produktionszahlen (vor allem beim Model 3) hat, das sich in den kommenden Jahren aber ändern wird. Niemand kauft ein Auto für den selben Preis, das aber weniger bietet.
    Von besser verkaufen kann keine Rede sein, momentan werden einfach mehr E-Golfs oder der Leaf zugelassen, da sie vorrätig sind, das liegt aber daran, das die Wartezeiten für einen Tesla deutlich höher sind, da die Infrastruktur in Sachen Produktion dort noch ausgebaut werden muss.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.12.17 14:31 durch Adlerjohn.

  8. Re: "Reichweitenangst"

    Autor: Azzuro 07.12.17 - 14:43

    > Man sollte den E-Golf am besten sowieso nicht als Beispiel mit einbringen.
    > Der ist eine totale Fehlkonzeption, um als deutscher Automobilhersteller
    > mal zu sagen "das man auch ein E-Auto im Angebot hat".
    BMWs vorgehensweise war also besser? Man kann den i3 aus diversen Gründen besser als den Golf finden, aber welche der Nachteile, die der Golf gegenüber dem i3 hat, resultiert daraus, dass er nur ein umgebauter Verbrenner ist?

    >Der Golf ist an sich
    > als Auto mit Verbrenner konzipiert worden, es wurden lediglich Akkus die
    > eigentlich keinen Platz in der Karosserie haben reingeklatscht und
    > fertig...
    Das ist nicht falsch, aber die frage ist: Wo ist da jetzt das ganz konkrete Problem beim Golf? Inwiefern ist er ein schlechtes Auto? Bzw. Inwiefern sind seine schlechten Eigeschaften tatsächlich unmittelbar darauf zurückzuführen, dass er kein reines E-Autos ist?

    > Deshalb kommt man auch auf eine so geringe Reichweite.
    Warum hat der i3 dann keine höhere Reichweite? Betrachtest du denn Nissan leaf und Renault Zoe als Autos, die konsequent als Verbrenner konzipiert wurden? Außer Tesla haben die anderen auch keine höheren Reichweiten. Warum hatten die bisher (Ja, der Renault Zoe hat jetzt 40kWh, der bald kommende neue Leaf auch, aber zunächst nicht) denn keinen größeren Akku? Ganz einfach: Auch der Preis spielt eine Rolle.

    > Die einzige E-Automarke die mir in den Sinn kommt, ist Tesla mit einer
    > vernünftigen Reichweite und der richtigen Konzeption, bei der auch das Auto
    > für Akkus ausgelegt wurde (niedriger Schwerpunkt, richtige Karosserie
    > etc.).
    OK, wenigstens bist du so fair und nennst jetzt nur Tesla, bist also kein "Nur VW/nur die deutschen Hersteller sind doof"-Anhänger :-) Allerdings ist der Schwerpunkt bei allen E-Autos ziemlich tief bzw. tiefer als bei Verbrennern. Auch beim E-Golf sitzt der Akku letztlich im Unterboden zwischen den Achsen.

    > In den kommenden Jahren werden keine deutschen E-Autos in Deutschland
    > fahren, solange keine vernünftige Infrastruktur dafür steht und es kein
    > einheitliches Aufladesystem gibt.
    Ist aber ja im Aufbau:
    https://www.golem.de/news/elektromobilitaet-ionity-soll-schnellladenetz-in-europa-betreiben-1711-130960.html
    https://www.golem.de/news/ladestationen-e-on-baut-elektroautobahn-von-norwegen-nach-italien-1711-131148.html

    Bis 2020 kommen auch diverse Elektroautos (die auch als solche konzipiert wurden) von den großen Herstellern. Mal schauen, wie dann der Stand ist.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.12.17 14:44 durch Azzuro.

  9. Re: "Reichweitenangst"

    Autor: Adlerjohn 07.12.17 - 15:48

    Azzuro schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Der Golf ist an sich
    > > als Auto mit Verbrenner konzipiert worden, es wurden lediglich Akkus die
    > > eigentlich keinen Platz in der Karosserie haben reingeklatscht und
    > > fertig...
    > Das ist nicht falsch, aber die frage ist: Wo ist da jetzt das ganz konkrete
    > Problem beim Golf? Inwiefern ist er ein schlechtes Auto? Bzw. Inwiefern
    > sind seine schlechten Eigeschaften tatsächlich unmittelbar darauf
    > zurückzuführen, dass er kein reines E-Autos ist?
    >
    > > Deshalb kommt man auch auf eine so geringe Reichweite.
    > Warum hat der i3 dann keine höhere Reichweite? Betrachtest du denn Nissan
    > leaf und Renault Zoe als Autos, die konsequent als Verbrenner konzipiert
    > wurden? Außer Tesla haben die anderen auch keine höheren Reichweiten. Warum
    > hatten die bisher (Ja, der Renault Zoe hat jetzt 40kWh, der bald kommende
    > neue Leaf auch, aber zunächst nicht) denn keinen größeren Akku? Ganz
    > einfach: Auch der Preis spielt eine Rolle.

    Ja der Preis spielt eine sehr wichtige Rolle, deswegen mache ich mir ja Sorgen, dass Tesla uns in der Elektromobilität abhängen wird. Alle anderen Konkurrenten haben eine geringere Reichweite.
    Tesla hat ja mittlerweile auch viel in der Akkutechnologie geforscht und die Akkus in der Länge und Breite so angepasst, das sie auf mehr KWh kommen. Und ja die Ladestrukturen werden nur träge ausgebaut.
    >
    > > Die einzige E-Automarke die mir in den Sinn kommt, ist Tesla mit einer
    > > vernünftigen Reichweite und der richtigen Konzeption, bei der auch das
    > Auto
    > > für Akkus ausgelegt wurde (niedriger Schwerpunkt, richtige Karosserie
    > > etc.).
    > OK, wenigstens bist du so fair und nennst jetzt nur Tesla, bist also kein
    > "Nur VW/nur die deutschen Hersteller sind doof"-Anhänger :-) Allerdings ist
    > der Schwerpunkt bei allen E-Autos ziemlich tief bzw. tiefer als bei
    > Verbrennern. Auch beim E-Golf sitzt der Akku letztlich im Unterboden
    > zwischen den Achsen.
    >
    Ja aber da passt eben nicht so viel an Akkus rein als beim dafür konzipierten Tesla ;-)

    > Bis 2020 kommen auch diverse Elektroautos (die auch als solche konzipiert
    > wurden) von den großen Herstellern. Mal schauen, wie dann der Stand ist.

    Es bleibt auf jeden Fall spannend :-)

  10. Re: "Reichweitenangst"

    Autor: gadthrawn 07.12.17 - 17:18

    Adlerjohn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > gadthrawn schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die vernünftige Reichweite wird durch sehr viel Geld erkauft und nimmt
    > bei
    > > Geschwindigkeiten bei denen man ein Auto der Preisklasse und form fährt
    > > rapide ab. Und.. aus dem Handbuch: Wenn man länger im Winter fahren will
    > > soll man doch bitte die Heizung ausschalten und die Sitzheizung
    > nutzen...
    > >
    > Das Tesla Model 3 hat eine höhere Reichweite und kostet ungefähr das
    > gleiche. Die Produktionszahlen werden in den kommenden Jahren auch noch
    > zunehmen.

    220 Meilen... macht 354 km. Der e-Golf 300... So viel höher ist das nicht. Schon der Reichweitenrechner bei Tesla hat bei den Modellen mit 500 km Angabe 288 km als Reichweite bei 0 Grad und 120 kmh ausgespuckt... optimistisch.

    Der e-Golf kostet 35.900¤ inkl steuern.

    Der Model 3.. 35000$ in der Basisvariante ohne Zoll, Steuern und Überführungskosten... also min

    35000 + (komischerweise rechnen die da meist $ in ¤ 1:1um...)
    10% Zoll auf Preis + Fracht (ach seien wir lieb und rechnen nur 35.000)
    ------------
    38500 +
    19% Einfuhrumsatzsteuer

    ~ 45800 ...

    Und nach Musk werden Basismodelle kaum geordert... aber da bist du schon 10.000 drüber.

    > > deine "richtige Karrosserie" sorgt dafür, dass Teslas mit Heckschaden
    > dank
    > > Alu schon bei leichten Remplern lange nicht mehr vom Besitzer gesehen
    > > werden. Dauert halt ein paar Monate dank weicher Karrosserie und kaum
    > > Ersatzteilen. .teslamag.de
    > >
    > Tesla ist momentan stark am wachsen. Da kann es schon dazu kommen, das es
    > zu Engpässen bei Ersatzteilen kommt.

    Och die gab es bei Tesla von Start an. Der E-Motor für den Roadster bis 2012 wurde schon 2015 nicht mehr hergestellt.

    > Den Golf gibt es schon viel länger auf
    > dem Markt und Engpässe gibt es bei Karosserieteilen nicht, da die
    > Strukturen seit mehreren Jahrzehnten gleich geblieben sind und sie ihre
    > Teile von Zulieferern bekommen.

    Und man das Blech in dem einen Fall ausbeulen kann, im anderen nicht spielt für dich keine Rolle?

    > Trotzdem bleibt es eine der sichersten Autos, was der Crashtest auch
    > bewiesen hat.
    >
    > > > In den kommenden Jahren werden keine deutschen E-Autos in Deutschland
    > > > fahren, solange keine vernünftige Infrastruktur dafür steht und es
    > kein
    > > > einheitliches Aufladesystem gibt.
    > >
    > > Hm.. aber der Tesla läuft? November war jedes 5te in Deutschland
    > > zugelassene Elektroauto ein .... Golf - e. und nur jedes 15te ein Tesla.
    > > Auch so Teile wie der Leaf verkaufen sich besser wie ein Tesla. Norwegen
    > > als großer Elektromarkt hat übrigens auch einen Gewinner - den e-Golf.
    > >
    > Das liegt halt daran, das Tesla momentan noch geringe Produktionszahlen
    > (vor allem beim Model 3) hat, das sich in den kommenden Jahren aber ändern
    > wird. Niemand kauft ein Auto für den selben Preis, das aber weniger
    > bietet.

    Ist
    1. nicht der selbe Preis
    2. nach Tesla ist die Lieferzeit 7 Tage. Das ist kürzer wie der e-Golf und widerspricht daher deiner Aussage.

    > Von besser verkaufen kann keine Rede sein, momentan werden einfach mehr
    > E-Golfs oder der Leaf zugelassen, da sie vorrätig sind, das liegt aber
    > daran, das die Wartezeiten für einen Tesla deutlich höher sind, da die
    > Infrastruktur in Sachen Produktion dort noch ausgebaut werden muss.

    Eigentlich nicht - die Lieferzeit ist bei beiden höher. Außer du meinst Model 3 mit den 18 Monaten.

    Aber mach mal das Spiel, auf vielen Messen stehen Teslas rum. Geh mal zu nem X mit hochgeklappten Türen und tippe leicht dran - du glaubst gar nicht wie wabbelig das ist - das wirkt schon nicht sonderlich sicher.
    Und mit der Verarbeitung.. nun das sehen sogar Amis die einiges gewohnt sind - http://www.focus.de/auto/elektroauto/tesla-im-test-verarbeitung-ziemlich-schlecht-analyst-bemaengelt-qualitaetsprobleme-beim-tesla-model-3_id_7850669.html
    .

    Tesla lebt von Fans...

  11. Re: "Reichweitenangst"

    Autor: Azzuro 07.12.17 - 17:42

    > 220 Meilen... macht 354 km. Der e-Golf 300... So viel höher ist das nicht.

    Die 354km beim Tesla sind EPA-Reichweite, die 300km beim Golf NEFZ. Die EPA-Reichweite des Golf ist nur 200 km.

  12. Sehe ich genauso

    Autor: Tigerf 12.12.17 - 12:24

    Deine differenzierte, nachvollziehbare Meinung sticht aus der Masse der Teslafahrer heraus.

    Oftmalsstößt man auf wunschdenkende Elektrozeloten mit übersteigertem Sendungsbewusstsein.

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